Florian: Herzlich willkommen bei Das Universum, dem Podcast, in dem Ruth und Florian
Florian: über das Universum sprechen und heute nicht nur mit Ruth.
Ruth: Mit Florian, Entschuldigung, ich bin gerade fast vom Tisch gefallen,
Ruth: obwohl ich noch nüchtern bin.
Florian: Sondern auch noch dazu mit Evi, weil das ist unsere traditionelle,
Florian: ja nicht Jahresrückblick-Folge, obwohl das Jahr noch nicht zu Ende ist,
Florian: sondern unsere traditionelle Jahresvorausschau-Folge,
Florian: wie wir es in den letzten Jahren immer gemacht haben und die bestreiten wir
Florian: ebenso traditionell, immer von Anfang bis zum Ende zu dritt.
Florian: Und genauso traditionell beginnen wir sie mit dem Öffnen einer Flasche Sekt,
Florian: weil heute ist der 30. Dezember. Morgen ist der 31.
Florian: Und wer weiß, was morgen ist, darum haben wir gesagt, wir fangen heute schon
Florian: mal mit Trinken an. Und deswegen mache ich die Flasche jetzt auf.
Ruth: Ich habe das letzte Mal ich gemacht und ich habe mich nur gefürchtet, oder?
Florian: Nein. Du hast dich gefürchtet und ich habe es auch gemacht.
Evi: So, ich sage auch jetzt einmal Hallo. Ich habe noch gar nichts gesagt,
Evi: wenn ich in Deckung gehe. Ich habe immer Angst beim Öffnen.
Ruth: Das ist dann immer blöd, weil dann ich sage Florian und der Florian sagt Ruth,
Ruth: aber dann müsstest du dich selber sagen. Genau.
Florian: Ich habe eh Evi gesagt.
Evi: Ja, aber ich habe kein Hallo gesagt. Ich wollte mich auch mal zum Wort melden,
Evi: dass ich wirklich da bin.
Ruth: Hallo Evi, schön, dass du auch mit dabei bist.
Evi: Ja.
Ruth: Erfolgspodcasterin.
Evi: Uh.
Ruth: Ein soon to be Erfolgsautorin. Aber da reden wir später drüber, oder?
Florian: So, jetzt gibt es erstmal Sekt.
Ruth: Es perlt.
Evi: Das ist ein schönes Geräusch, wie das perlt.
Ruth: Vor allem ist es schön, wenn man es durch die Kopfhörer, durch sein Mikro,
Ruth: durch Perlen hört. Vielen Dank.
Florian: So, dann stoßen wir jetzt an auf 2025 und auf 2026.
Ruth: Auf alles. Auf euch.
Evi: Auf das Universum.
Ruth: Genau. Prost.
Ruth: Seid ihr froh, dass das Jahr vorbei ist?
Florian: Ja, ich hätte jetzt nicht gewusst, warum es noch länger gehen soll.
Ruth: Keinen guten Grund. Einen Tag haben wir ja noch, aber ist auch okay,
Ruth: dass es jetzt mal vorbei ist.
Evi: Ich bin froh, dass diese stressige Zeit jetzt mal vorbei ist.
Florian: Ja, aber jetzt kommt bald wieder ein Neujahr, dann geht es schon wieder los.
Evi: Ja, dann kommt der neue Stress.
Florian: Wir nehmen nicht am 30. auf, wir nehmen noch vor Weihnachten auf.
Florian: Das heißt, wir haben noch Weihnachten vor uns und Silvester wie ihr vor uns,
Florian: aber wir müssen Weihnachten auch noch irgendwie hinter uns kriegen.
Florian: Aber damit wir dann über Weihnachten nicht zu viel Stress haben,
Florian: nehmen wir die Folge jetzt schon auf.
Florian: Und ich kann gleich damit anfangen mit Danksagungen, weil ich bin glücklicherweise
Florian: zurückgekommen aus Deutschland,
Florian: wo ich mich eine Woche lang, fast eine Woche lang rumgetrieben habe mit Sternengeschichten
Florian: live und habe dort sehr viele nette Hörer auch von das Universum getroffen,
Florian: die sich erkundigt haben, ob Ruth schon wieder gesund ist, die sich erkundigt
Florian: haben, wie es Evi mit ihrem Studium geht.
Florian: Also sehr viele nette Menschen haben uns sehr viele nette Dinge gesagt.
Florian: Ich habe auch eine Geschenkkarte bekommen.
Florian: Ich weiß jetzt nicht, ob das alles spezifisch das Universum war oder Sternengeschichten.
Florian: In Essen, wo ich aufgetreten bin, hat Jörg eine Karte mit den besten Wünschen für uns hinterlassen.
Florian: Ich habe in Düsseldorf von Jaison und ich habe keine Ahnung, ob der Name richtig ist.
Florian: Du hast leider ein bisschen geschmiert beim Schreiben.
Florian: Also der Name, ich glaube es hieß Jaison.
Ruth: Auch ein Doktor.
Florian: Weiß ich nicht, aber ich habe erstens mal indische Snacks bekommen,
Florian: süß und salzig. Und die waren sehr, sehr gut. Habe ich direkt aus der Schule
Florian: im Hotel alle weggefuttert.
Evi: Wollte kurz sagen, der hat jetzt nicht mit uns geteilt.
Florian: Nein, habe ich nicht. Und zum Rest von deinem Geschenk, ich habe dir schon auch
Florian: eine E-Mail geschrieben. Das war ja absurd.
Florian: Und ich weiß nicht, ob du eine E-Mail bekommen hast. Wie gesagt,
Florian: ich habe probiert, die E-Mail-Adresse richtig zu entziffern.
Florian: Ich weiß auch nicht, ob du das hier hörst oder ob du nur Sternengeschichten
Florian: hörst. Aber wenn du es hörst, dann schreib bitte mal eine Nachricht,
Florian: damit ich mich noch auf eine andere Art bedanken kann. oder du willst nicht
Florian: zurückschreiben, dann natürlich nicht.
Ruth: Auch voll okay. Ihr dürft uns ghosten, überhaupt kein Problem.
Florian: Und in Düsseldorf habe ich bekommen, Killebecken,
Florian: Das ist ein Kräuterlikör, offensichtlich aus Düsseldorf.
Florian: Den können wir auch noch hier gerne verkosten. Ich weiß nicht,
Florian: was jetzt das Spezielle ist, aber da ist so ein alter Kerl obendrauf.
Ruth: Das Spezielle ist, dass normalerweise so ein grausliches Zeug in kleineren Flaschen kommt.
Ruth: Bitte, was ist das für eine riesige Flasche für so ein Magenbitter-Ding?
Florian: Keine Ahnung, es hat 42 Prozent und wir können es gerne nachher noch kosten.
Ruth: Der Abend ist noch jung.
Evi: Damit wir alle was davon haben.
Florian: Das habe ich auch bekommen. Und dann habe ich noch davor, das war jetzt mit
Florian: den Science Busters, für das Universum, steht auch drauf, das Universum Cordula
Florian: in München hat uns das mitgebracht und ich kann das gleich mal hier aufteilen,
Florian: da sind super Sachen drin.
Florian: Hier Mondphasensticker, für jede Mondphase ein Sticker.
Ruth: Oh, nice.
Florian: Haben wir bekommen, dann steht hier drin, ja genau hier, danke für den Podcast,
Florian: macht weiter so, eine Karte mit Albert Einstein drauf und wir haben noch bekommen
Florian: hier Sticker, einmal, ich weiß nicht, ob das Sticker sind, sind das Sticker?
Florian: Wir haben einmal einen Merkur und einmal einen Mars bekommen und ich glaube,
Florian: Aber wir müssen uns dann aussuchen, wer den Merkur und wer den Mars bekommt.
Ruth: Ich nehme den Mars.
Florian: Ist okay, dann nehme ich den Merkur. Über den erzähle ich heute auch kurz was.
Florian: Vielen Dank, Cordula, für diese Mitbringsel. Und du bist auch noch mit einer
Florian: Kiste angekommen, Ruth.
Ruth: Ja, ich bin auch mit Geschenken angekommen. Wir haben noch ein Geschenk von
Ruth: Michi bekommen. Häkel Michi.
Ruth: Es ist in einer kleinen Box drin. Ich habe schon angekündigt,
Ruth: dass wir es live aufmachen werden.
Ruth: Und sie war gleich irgendwie so, ja, es ist aber gar nichts.
Ruth: Es ist ja nur eine Kleinigkeit.
Evi: Jetzt müssen wir bald auf Videopodcasts umstellen.
Ruth: Wir tun trotzdem Unboxen, weil wir Unboxen für euch auch Kleinigkeiten.
Ruth: Vollkommen egal. Hauptsache es kommt eine Box.
Ruth: Und in dieser kleinen Box ist drin...
Ruth: Tadam, schaut wie schön.
Florian: Rudolf wünscht vor Weihnachten.
Evi: Eine selbstgebastelte Weihnachtskarte.
Ruth: Eine selbstgebastelte Weihnachtskarte mit Rudolf in Regenbogenfarben.
Ruth: Und da sind drinnen selbstgemachte Kekse. Nehme ich jetzt mal an,
Ruth: dass sie selbstgemacht sind. Sie schauen selbstgemacht aus.
Ruth: Aber Weihnachten ist schon vorbei. Dann können wir die jetzt einfach ganz schnell
Ruth: aufreißen. Ich wollte gerade sagen.
Evi: Ich glaube, die werden nicht alt werden.
Ruth: Sollen sie auch nicht. Wer will schon alt gewordene Kekse, oder?
Ruth: Und dann ist da noch ein Paket drinnen in einem sehr hübschen,
Ruth: gestreiften Papier und es ist doch recht gut verpackt, aber es hindert mich nicht.
Ruth: also aufzureißen. Und Schokolade.
Florian: Was für Schokolade?
Ruth: Ist das Schokolade?
Florian: Nämlich Pralinen?
Ruth: Das sind drei, in einer Box, auf der Zotter, Bio-Effekt draufsteht,
Ruth: sind drei kleine, in Violett gehaltene Päckchen drin.
Evi: Na gut, dass wir die Geschenke jetzt schon vorne aufmachen.
Florian: Planeten. Das sind Ringplaneten-Schokoladen.
Ruth: Drei Ringplaneten aus Schokolade. Oh, cool.
Evi: Schaut lecker aus, ja.
Ruth: Ich finde, die schauen selbst gemacht aus, oder? Michi, sag Bescheid.
Ruth: Hast du die Planeten gemacht oder hat sie Zotter gemacht?
Evi: Ich meine, der schaut schon sehr professionell aus.
Ruth: Es schaut richtig gut aus, ja.
Evi: Also wenn ich so Sachen selbst mache, dann schaut das anders aus.
Ruth: Ja, ich mache solche Sachen nicht selber drum.
Evi: Ja, genau.
Ruth: Bei mir schaut es gar nicht aus.
Evi: Aus Gründen.
Florian: Sehr schön. Und falls ihr bei den Bauern-Sylvester-Shows wart,
Florian: wo Ruth und ich gemeinsam mit Martin Puntigam noch Sainz-Buster-Show spielen
Florian: und uns auch da was geschenkt haben solltet, Ich weiß nicht,
Florian: ob es passiert, aber kann ja passieren.
Florian: Und dann nicht böse sein, wenn wir jetzt nicht drüber sprechen,
Florian: weil, wie gesagt, wir nehmen es davor auf, veröffentlicht wird es danach.
Florian: Das heißt, wir haben jetzt schon Bauern-Silvester-Shows gespielt in Grat am 27., in Linz am 29.
Florian: und in Wien am 30. Dezember.
Ruth: Heute kommt erst.
Florian: Genau, Wien geht noch. Nach Wien könnt ihr noch kommen. 30. Dezember,
Florian: Stadtzahl Wien. Da treten wir auf. Aber bei den anderen beiden...
Ruth: Ich glaube, es gibt noch allerletzte Restkarten.
Florian: Ja.
Ruth: Also kommt vorbei und bringt eure kleinen Boxen mit, damit wir sie aufmachen können.
Florian: Aber alles, was wir bei den Bauernselmestersachen bekommen haben,
Florian: da bedanken wir uns dann in der nächsten Folge.
Florian: Und wenn es was zum Unboxen gibt, dann unboxen wir das in der nächsten Folge.
Florian: So, jetzt haben wir glaube ich...
Ruth: Und?
Florian: Nein, nein, nein, nein.
Ruth: Nein, nein.
Florian: Ach stimmt, stimmt, es gibt noch was.
Ruth: Wir haben noch etwas, das wir jetzt eigentlich schon ein bisschen länger haben,
Ruth: obwohl es eine längere Anreisegeschichte zu uns hatte.
Ruth: Dank UPS.
Ruth: hat das Paket von Georg ein bisschen länger zu uns gebraucht.
Ruth: Aber wir haben es bekommen und in dem Paket von Georg ist ein ganz besonderer
Ruth: Gruß aus Berlin für uns drinnen gewesen, nämlich großartiges Bier.
Florian: Genau, da haben wir schon drüber erzählt. Du hast schon erzählt,
Florian: dass du es hast und jetzt haben es wir hier auch alle vor Ort.
Ruth: Das heißt, wir haben es bekommen. Ich habe es mitgebracht nach Baden,
Ruth: eigenhändig geliefert.
Ruth: Und es ist großartiges Bier. Wollt ihr es euch mal anschauen?
Florian: Ich habe es nach draußen gestellt, dass es kühl wird, falls wir es nachher trinken
Florian: wollen. Okay, also schauen wir es uns jetzt nicht an.
Ruth: Auf jeden Fall ist es ein Bier von Georg von der Brauer Fürst Viercheck und
Ruth: es ist eine großartige Brauerei.
Ruth: Sie haben ganz coole Biernamen. Es gibt Idol Dreaming oder Loud Typing.
Ruth: Ich kann mir gut vorstellen, warum man dann Bier braucht, wenn neben einem jemand
Ruth: laut typt. Aber mein Favorite neben den wunderschönen galaktischen Bieren,
Ruth: die wir bekommen haben, ist das FW40 Multifunktionsbier.
Ruth: Sehr gut. Also WD40 kennt ihr.
Ruth: Bei uns Bastlern ist das ja entweder, man kann Dinge mit Gaffa reparieren,
Ruth: wenn sie zusammenhalten müssen oder mit WD40, wenn sie auseinander kommen sollen.
Ruth: Bei mir persönlich ist es mehr so, dass die Dinge auseinanderfallen und nicht feststecken.
Ruth: Darum bin ich eher so der Gaffer-Tape-Typ.
Ruth: Aber WD40 natürlich auch super und im Bierformat noch besser.
Florian: Weiß man nicht, wie es schmeckt.
Ruth: Nein, wir wissen es nicht. Wir werden das nachher überprüfen.
Ruth: Müssen wir einfach uns dann auch noch durchkosten.
Ruth: Also ganz herzlichen Dank, Georg. Und ja, trinkt und kauft Georgs Bier.
Florian: Ja.
Ruth: Wenn ihr das hört.
Florian: Dann können wir uns jetzt dem Hauptthema widmen, oder?
Florian: Nämlich dem, was 2026 alles so passieren wird. Und du fängst an, Ruth.
Ruth: Ich fange an. Also ich habe mir irgendwie überlegt, worauf ich mich 2026 aus
Ruth: astronomischer Sicht am meisten freue.
Ruth: Das Erste, was mir eingefallen ist, ich freue mich wahnsinnig darauf,
Ruth: endlich meine Lego-Milchstraße fertig zu machen. Hast du deine schon angefangen?
Evi: Nein, ich habe jetzt ein anderes Projekt eingeschoben, das da drüben steht,
Evi: weil es gibt das, darf ich sagen?
Florian: Ja, natürlich sag ich.
Ruth: Was ist das, Kit? Nein, nein.
Florian: Das ist schon zusammengebaut, das ist das Bettmobil.
Evi: Das ist das Bettmobil.
Ruth: Das ist schon fertig.
Evi: Aber daneben steht eine riesengroße Lego-Schachtel.
Ruth: Ah, ja.
Evi: Und das ist, bitte, die Gunis, das ist das Piratenschiff vom Einäugigen Willi
Evi: Und das sind die ganzen Gunis-Figuren, die ganzen Szenen aus dem Film, der Gunis.
Evi: Und nachdem ich diesen Film liebe, weil ich mit dem aufgewachsen bin,
Evi: habe ich mir das sofort kaufen müssen, als ich das gesehen habe.
Evi: Und das wird jetzt mein Projekt über die Feiertage sein.
Ruth: Okay, das heißt, die Milchstraße ist an zweiter Stelle.
Evi: Ja, die hat jetzt ein bisschen nach hinten gerückt.
Florian: Und ich kann es sowieso mitteilen, der Wettbewerb um den rosa Koffer ist sowieso
Florian: schon entschieden, weil der hat sich als extrem sinnvoll herausgestellt,
Florian: einen großen Teil meiner sensiblen Requisiten für die Stellengeschichten-Liveshow zu beinhalten.
Florian: Die passen da super rein und deswegen ist das jetzt einer meiner Koffer,
Florian: die ich immer brauche, wenn ich Sterne-Geschichten-Live-Auftritte habe.
Evi: Also eher Mann, der auch Rosa tragen kann.
Ruth: Genau, aber ich finde es ja auch ehrlich gesagt, wenn wir uns quasi streiten,
Ruth: wer die Milchstraße zuerst baut und dann ein Jahr lang nicht einmal damit anfangen,
Ruth: dann hast du es ja eigentlich mehr als verdient, ihn selber zu verwenden, den Koffer, oder?
Ruth: Aber ja, hoffentlich schaffe ich es, hoffentlich schaffe ich es.
Ruth: Und dann, was gibt es noch?
Ruth: 2026, was kommt noch auf uns zu? Also das, was ihr vielleicht euch denkt,
Ruth: worauf ich mich am meisten freue. Artemis, die Mondmission.
Florian: Ich hätte das andere gesagt.
Ruth: Ist mir auch gleich als erstes irgendwie eingefallen. Aber dann habe ich mir
Ruth: gedacht, also Artemis 2, die Mondumrundung, die bemannte… Kommt bald.
Florian: Theoretisch, oder?
Ruth: B-Person, die Mondumrundung kommt bald. Und zwar nämlich, good news zur Abwechslung
Ruth: mal von der NASA, good news…,
Ruth: früher als erwartet. Die hätte,
Ruth: also eigentlich, gut, es gab natürlich Verspätungen und so weiter,
Ruth: aber der Termin war April 26, der jetzt so schon seit ein, zwei Jahren so im
Ruth: Raum stand, ich weiß gar nicht wie lange, aber wie auch immer.
Ruth: Und es könnte jetzt sogar noch früher, sogar möglicherweise schon im Februar soweit sein. 5.
Ruth: Februar ist das früheste Startdatum.
Florian: Vielleicht wird es der 17. Februar, da erscheint habe ich auch beim Buch.
Florian: Aber andererseits möchte ich es dann, das sind die Farben des Universums.
Florian: Aber andererseits, ja, dann sind es zwei so große Ereignisse,
Florian: die nehmen sich dann gegenseitig. Die Aufmerksamkeit ist besser.
Ruth: Ja, hoffentlich wird es nicht der 13. Februar, der ist nämlich an Freitag.
Florian: Ja, oder der 14. Februar.
Ruth: Oder vielleicht wird es gerade der 13. Das wäre natürlich auch cool.
Florian: Ja, der 14. Februar, da hat mein Muttergeburtstag, ist auch schlecht.
Ruth: Schauen wir mal, was daraus wird. Und das wird natürlich extrem cool und ich
Ruth: bin schon extrem gespannt und freue mich sehr.
Ruth: Aber es ist nicht eigentlich, das, worauf ich mich am meisten freue,
Ruth: das, worauf ich mich am meisten freue, ist...
Ruth: Ein wunderbares, neues, großartiges Teleskop.
Evi: Magst du einen Trommelwirbel haben?
Florian: Es schneit, glaube ich, die KI sowieso wieder raus, Automatenschnitt.
Florian: Aber ich hätte eigentlich gedacht, ich weiß nicht, vielleicht sagst du sie noch,
Florian: ich hätte eigentlich gedacht, dass du die Sonnenfinsternis nimmst.
Ruth: Ja, aber was soll man da so groß dazu erzählen? Ja, Sonnenfinsternis, Spanien, 12.
Ruth: August 2026, Vater allerhin.
Florian: Totale und ich glaube die längste, die längste seit langer Zeit.
Ruth: Ja, sie ist dann auch, weil das dann in Spanien da schon so gegen Ende hin ist,
Ruth: dann auch jetzt gar nicht mehr so lang und schon recht nah am Sonnenuntergang und so, aber trotzdem.
Ruth: Und noch dazu, Spanien, August, da regnet es nicht. Also da ist, naja, okay.
Florian: Wer weiß, wahrscheinlich wird es regnen.
Ruth: Großes, großes Pech, wenn es da auch tatsächlich regnen würde,
Ruth: aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr, sehr hoch, würde ich jetzt mal sagen,
Ruth: dass da das Wetter auch dementsprechend mithält. Ich habe schon vor, hinzufahren. Ihr auch?
Florian: Nein.
Ruth: Was? Warum nicht?
Florian: Eigentlich.
Evi: Das ist mitten in der Ferienzeit, Ballermann und so.
Ruth: Ja, man muss ja nicht in Mallorca fahren. Also in Mallorca ist es,
Ruth: glaube ich, da ist es gerade aus.
Evi: Magst du einen Universumsausflug machen? Ja. Exkursion.
Ruth: Voll. Da fahren wir mit dem Zug hin. Ich habe mir das schon angeschaut. Das geht.
Ruth: Also, naja, im August vielleicht nicht, aber man könnte einmal mit dem Nachtzug
Ruth: nach Paris und dann von Paris mit dem DGV an die spanisch-französische Grenze,
Ruth: an der Atlantikküste und dann,
Ruth: das ist ja an der Nordküste Spaniens, auch gut zu sehen, und dann können wir
Ruth: uns da irgendwie so nach vorhandeln.
Florian: Wann ist sie nochmal, hast du gesagt?
Ruth: Am 12. August. Ach, schade.
Florian: Am 22. August startet die Vuelta, da hätte man da hinfahren können.
Evi: Oh ja.
Ruth: Die wer?
Florian: Die Spanien Radrundfahrt, einer der großen drei Grandtour im Radsport.
Florian: Neben dem Giro, der Tour und der Vuelta.
Evi: Das heißt, wir bleiben dann gleich dort.
Ruth: Und auf die freust du dich mehr, als auf eine Sonnenfinsternis?
Ruth: Auf eine bescheuerte Radtour?
Florian: Ja, ich glaube schon.
Ruth: Du musst einmal deine Prioritäten richten.
Florian: Mein Lieber. Das Sonnenfinsternis ist immer gleich. Damit die Sonne finstern
Florian: ist, ist nicht cool, aber die Vuelta ist jedes Jahr anders spannend.
Ruth: Radfahren ist immer gleich. Ich sage mal, ein Rad und du fährst da immer. Ach Gott, nein.
Florian: Aber es wäre cool gewesen, wenn es zusammenfällt. Also wenn da quasi die Radfahren
Florian: und dann wird es zwischendurch finster. Das wäre cool gewesen.
Ruth: Das wäre allerdings cool gewesen. Ich weiß nicht, ob es die Radfahrenden selber
Ruth: so cool gefunden hätten.
Evi: Naja, so finster wird es jetzt auch wieder nicht, dass man nichts sieht.
Ruth: Naja, aber schon, dass das einen irgendwie vielleicht so ein bisschen...
Ruth: Ich meine, da muss man schauen.
Florian: Ja, vielleicht hätten die angehalten, dass so... Wie kommt davon nach,
Florian: welche Uhrzeit das ist, das Ganze? Ob es am Vormittag ist, weil die Fahne weiß
Florian: nicht, wenn man zum Mittag los ist.
Ruth: Das ist am späten Nachmittag. Das heißt, es wäre dann die Belohnung gewesen. Na, leider.
Ruth: Aber ja, Fahrt dort hin, es wird geil und wir treffen uns dort.
Ruth: Aber es ist auch nicht das. Nein, nein, nein. Es ist ein Teleskop,
Ruth: das ich ganz besonders toll finde.
Ruth: Vor allem auch wegen seiner ganz speziellen Geschichte, wegen seiner Entstehungsgeschichte.
Ruth: Und ich habe erst letzte Woche per E-Mail den...
Ruth: ersten Call for Proposals bekommen. Sowas kriegst du doch.
Ruth: Naja, ich habe mich nie ausgetragen aus all diesen Anlässen.
Ruth: Die Nostalgie, man weiß ja nie, was noch kommt und dann kriege ich das noch, ja.
Ruth: Cycle One for Proposals ist open now und es ist das Nancy Grace Roman Space Telescope.
Florian: Okay, ist das schon im Space?
Ruth: Nein, es ist fertig. Es ist jetzt, ich glaube, es war eh jetzt Anfang Dezember,
Ruth: Aber die Nachricht ist es, wie das dann heißt, fully integrated.
Ruth: Also es ist fertig gebaut. Es steht fertig herum, wartet auf seine Abholung.
Ruth: Es soll im September 26 hochgeschossen werden.
Ruth: Und es ist ein ganz großartiges Teleskop. Und es ist danach,
Ruth: falls ihr euch gleich fragt, who is Nancy Grace Roman? Kennt man die? Hoffentlich.
Ruth: Spätestens jetzt kennt ihr sie.
Florian: Naja, wir haben schon eine Folge darüber gemacht.
Ruth: Haben wir?
Florian: Ich habe doch mal die Folge gemacht über das Rätselspiel, was wir immer in unserer
Florian: Live-Show haben, wo ich erklärt habe, wie Nancy Grace Roman mit ihrem Glückstern.
Ruth: Stimmt, der mit dem Glückstern. Stimmt, stimmt, stimmt. Okay,
Ruth: das heißt, ihr kennt Nancy Grace Roman. Dann nächstes Thema.
Florian: Nein, aber du kannst gerne was erzählen.
Ruth: Nein, nein, ich wollte eh nicht viel erzählen.
Florian: Man kann gerne über die Frau reden.
Ruth: Nur, dass sie eben die erste NASA-Astronomie-Chefin war. Also nicht die erste
Ruth: Frau, die das gemacht hat, sondern überhaupt.
Ruth: Erste Person. Sie hat quasi das Astronomie-Department bei der NASA gegründet.
Florian: Teil der ist, der Abteilungsleiterin, die es bei der NASA gab. Genau.
Ruth: Ohne sie wäre auch das Hubble-Teleskop vermutlich so nicht passiert.
Ruth: Weiß man natürlich nicht, aber es ist, glaube ich, zu Recht,
Ruth: dass sie auch die Mother of Hubble genannt wird.
Ruth: Und jetzt hat sie ein eigenes Weltraumteleskop bekommen, das nachher benannt worden ist.
Ruth: Und die Geschichte ist deswegen so cool, weil das Ding, haben wir das auch besprochen damals?
Florian: Das weiß ich nicht. Ich habe über Nancy Grace Roman und ihre Karriere gesprochen.
Florian: Das Teleskop an sich haben wir auch immer wieder mal gesprochen,
Florian: aber ich weiß nicht, ob wir ausführlich darüber gesprochen haben.
Ruth: Das ist aus einem Ex-Spionagesatelliten umgebaut.
Florian: Also ich kenne die Geschichte, aber ich weiß nicht, ob du sie im Podcast erzählt hast.
Ruth: Ja, sie ist eine extrem coole Geschichte. War so 2010 ungefähr,
Ruth: wo klar war, dass wir diese Art von Teleskop brauchen.
Ruth: Dass wir irgendwie ein großes Infrarot-Teleskop im Weltraum brauchen.
Ruth: das eben nicht nur so einen genauen Blick hat, wie jetzt das James Webb zum
Ruth: Beispiel, sondern eben ein Wide-Field-Teleskop ist.
Ruth: Ein Teleskop, das gleichzeitig jede Menge Himmel beobachten kann.
Ruth: Es war quasi das Hauptziel für die nächste Dekade in der Astronomie.
Ruth: Das wichtigste Ziel, das zu verfolgen, wäre da.
Ruth: Aber es war keine Kohle da.
Ruth: Eben wegen auch dem vorher übernannten James-Webb-Space-Teleskop,
Ruth: in das sehr viel extra Geld fließen musste, hatte dann die NASA da eigentlich
Ruth: kein Geld mehr für dieses Projekt.
Ruth: so shit, we really need this
Ruth: Aber keine Kohle. Und dann, ich stelle mir dann immer so vor,
Ruth: in irgendwelchen Bars oder verrauchten Hinterzimmern, wo dann plötzlich irgendwelche Geheimdienste,
Ruth: NRO, National Reconnaissance Office, Officials daherkommen und sagen,
Ruth: so du, was ist denn eigentlich aus den Satelliten geworden, die wir nie verwendet haben?
Ruth: Und die Astronomen so, hä? Wie bitte?
Ruth: Ja, wir haben da zwei Teleskope, die eigentlich voll fertig funktionsfähig und
Ruth: ziemlich baugleich wie das Hubble Space Telescope sind, die hätten für ein Spionageprojekt
Ruth: verwendet werden sollen, waren aber dann einfach nicht gut genug.
Ruth: Und dann haben wir sie halt jetzt im Keller seitdem so irgendwie.
Ruth: Und natürlich nicht gut genug für die Spionage, trotzdem der heißeste Scheiß
Ruth: für die Astronomie, oder?
Evi: Ich frage mich gerade, was es für ein Szenario braucht, dass du sagst,
Evi: so treffen sich zwei Späune und drei Astronomen im Hinterzimmer.
Ruth: Ich weiß nicht, wie es wirklich war. Auf jeden Fall hat sich dann herausgestellt,
Ruth: dass eben da diese unbenutzten Teleskope zur Verfügung stehen,
Ruth: die dann die NRO der NASA geschenkt hat.
Evi: Und der Austausch dann auch in seinem Hinterzimmer oder in seiner dunklen Gasse von Staaten.
Ruth: Die Teleskopübergabe. I don't know. Es wäre interessant zu wissen natürlich, wie es wirklich war.
Ruth: Aber das ist die Geschichte vom Nancy Grace Roman Teleskop. Es war jetzt nicht
Ruth: quasi fertig, so wie es wirklich auch dann für die Astronomie gebraucht wurde.
Florian: Jetzt haben sie so die Maschinengewehre abbauen müssen. Genau.
Ruth: Es war einfach natürlich ohne Instrumente, die für die Astronomie relevant wären
Ruth: und ohne Elektronik und so weiter.
Ruth: Also es ist natürlich dann noch jede Menge Geld da hineingeflossen und im Endeffekt,
Ruth: weil es auch größer war als das eigentlich ursprünglich geplante Teleskop,
Ruth: wahrscheinlich im Endeffekt sogar dann mehr Geld hineingeflossen als ins ursprüngliche Projekt.
Ruth: fließen hätte müssen, aber es war durch diese Donation war quasi das Momentum
Ruth: war da, um dieses Teleskop dann
Ruth: auch tatsächlich zu bauen. Sonst wäre es vielleicht nie zustande gekommen.
Evi: Die Karosserie hat man bekommen.
Ruth: Genau. Und auch mit Spiegel und so weiter. Es war schon ein Großteil an wirklich
Ruth: auch funktionstüchtigen und verwendbaren Komponenten.
Florian: Wird es denn auch wirklich ins Weltall fliegen? Wir haben in der Fünfjahres-Geburtstagsfolge
Florian: im Sommer ja auch, glaube ich, darüber gesprochen oder du hast darüber gesprochen
Florian: und da Da haben wir darüber diskutiert, dass die Einsparungen des Donald Trump,
Florian: die er bei der NASA da durchsetzt,
Florian: dass die vielleicht auch dazu
Florian: führen, dass das Nancy Grace Roman Teleskop nicht ins All fliegen wird.
Ruth: Also wir wissen es nicht. Niemand weiß, auf welche Ideen Trump et al.
Ruth: da noch kommen mögen. Aber es ist fertig.
Ruth: Es steht quasi fertig in der Garage und wartet auf den Abschuss.
Evi: Abtransport.
Ruth: Es wäre natürlich extrem dumm, dieses Projekt jetzt da nicht weiter zu kommen.
Florian: Gut, aber das ist kein Akkord. Das ist auch kein Argument.
Ruth: Korrekt. Ich meine, ja, das Team rechnet wohl damit, dass es oder ich habe so
Ruth: das Gefühl, dass die Leute so tun, als wäre nichts und einfach mit allem,
Ruth: weil was soll man sonst machen?
Ruth: Man geht einfach mit allem, was geplant ist, weil wenn man das nicht macht,
Ruth: Wird auch nichts draus, so in die Richtung. Und ich fand es auch eben gerade
Ruth: deswegen irgendwie cool, diesen Cycle-One-Call-for-Proposal zu bekommen,
Ruth: weil ich mir gedacht habe, yeah, you go.
Ruth: Egal, ob es noch irgendwelche Unsicherheiten und so weiter gibt,
Ruth: was soll man sonst machen, außer dahinter sein und mit den geplanten Dingen
Ruth: da einfach voranzuschreiten.
Ruth: Also sagen wir mal, ja, es ist doch, glaube ich, dann eher wahrscheinlich,
Ruth: dass es passiert, als dass es nicht passiert.
Florian: Ja, wir werden es sehen, wenn wir nächstes Jahr unsere Was-kommt-227- und Was-wahl-26-Folge machen.
Ruth: Und falls ihr euch noch fragt, warum brauchen wir jetzt schon wieder ein neues,
Ruth: großes Weltraumteleskop?
Florian: Ja, wer fragt sich das? Es fragt sich doch niemand sowas, oder?
Ruth: Zumindest niemand, der uns zuhört, hoffentlich. Vielleicht doch.
Ruth: Es ist ein ganz anderes Teleskop.
Ruth: Es ist nicht ganz so scharf, sagen wir mal, wie James Webb, weil James Webb
Ruth: ist natürlich noch viel größer.
Ruth: Das Ding ist so groß wie Hubble, also zweieinhalb Meter Spiegeldurchmesser.
Ruth: James Webb mehr als sechs Meter, das ist schon natürlich ein Unterschied.
Ruth: Aber das, was das Teleskop so gut kann, ist das riesige Bildfeld.
Ruth: Das Ding hat ein, haltet euch fest, hundertfaches Bildfeld im Vergleich zu Hubble.
Ruth: James Webb hat ja ein bisschen ein größeres Bildfeld, aber auch nicht viel.
Ruth: Das ist der Unterschied zwischen dem Stecknadelkopf in der ausgestreckten Hand,
Ruth: das ist die Größe von den Bildern, die Hubble macht.
Florian: Und 100 Stecknadelköpfen.
Ruth: Ein bisschen größer als eine 2-Euro-Münze. Es ist der eineinhalbfache Vollmond.
Ruth: Das Ding macht Bilder wie das Hubble, aber auf einmal, in einem Bild,
Ruth: eineinhalbmal der Vollmond.
Ruth: Das ist schon echt arg, oder? Also ich...
Ruth: mich flasht das total.
Florian: Wir haben nur einen Mond, also das bringt es nichts, wenn es größer ist,
Florian: wenn es den Mond fotografieren wollen, aber ansonsten ist es für alle anderen Anwendungen.
Ruth: Das sind eigentlich alle.
Ruth: Es wird ziemlich coole Sachen finden. Es wird primordiale schwarze Löcher finden, wenn es die denn gibt.
Florian: Wie findet die das? Die sieht man ja nicht. Die sieht man noch schlechter als die anderen.
Ruth: Genau, man sieht die durch Microlensing. Also wenn so ein mini-schwarzes Loch
Ruth: da irgendwie vor einem Stern zufällig vorbeifliegt, dann wird der ganz leicht,
Ruth: ganz wenig heller, der wird ein bisschen vergrößert durch dieses schwarze Loch.
Ruth: Das ist aber ein Effekt, der ist winzig und natürlich ist die Wahrscheinlichkeit,
Ruth: dass das passiert, extrem klein, weil winziges schwarzes Loch fliegt ganz genau
Ruth: vor einem Stern aus unserer Perspektive vorbei. Das passiert einfach nicht so oft.
Ruth: Aber eben, weil dieses Ding so viel Himmel auf einmal beobachten kann,
Ruth: ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass es quasi zufällig so ein Ereignis beobachtet,
Ruth: dann gar nicht mehr so klein.
Florian: Okay, das klingt spannend, weil die Dinger, wer da schon länger vermutet hat,
Florian: Und ich weiß gerade nicht, was von denen alles abhängt an kosmologischen Theorien.
Florian: Ich habe vor Ewigkeiten mal eine Folge darüber gemacht im Sternengeschichten-Podcast.
Florian: Aber vergessen, was ich da erzählt habe. Aber ja, ich glaube,
Florian: wenn man die entdeckt, dann kriegt man mal auf jeden Fall einen Nobelpreis wahrscheinlich.
Florian: Und wahrscheinlich kommt da sehr viel neues kosmologisches Wissen raus.
Ruth: Ja, also das kosmologische Wissen natürlich. Wir wollen wissen, ob es die gibt.
Ruth: Es hat auch natürlich mit der dunklen Materie sehr viel zu tun,
Ruth: weil diese primordialen schwarzen Löcher wären ja ein guter Kandidat.
Florian: Was haben die für eine Masse wie ein Asteroid?
Ruth: Ja, wie ein großer Asteroid. Also das ist auch von der Größe her, ist ganz lustig.
Ruth: Ein primordiales schwarzes Loch von der Masse der Erde ist, ah,
Ruth: what a Coincidence, ungefähr so groß wie eine 2-Euro-Münze.
Evi: Schaden.
Ruth: Also nicht in der ausgestreckten Hand am Himmel, nicht so wie das Bildfeld von
Ruth: dem Teleskop, sondern einfach wirklich so groß wie eine Münze.
Ruth: Masse der Erde so groß wie eine Münze. Und Ceres zum Beispiel,
Ruth: ein schwarzes Loch der Masse von Ceres, dem,
Ruth: Würdest du sagen Asteroid?
Florian: Ja, es ist ein Asteroid. Oder Zweckplaneten-Asteroid? Ich sage auch so Pluto-Asteroid.
Ruth: Okay, also dann ist Ceres nicht einmal der größte Asteroid, oder?
Florian: Nein, nee, nicht.
Ruth: Wie auch immer, Ceres, der größte Asteroid. Das schwarze Loch von der Masse
Ruth: von Ceres wäre ungefähr so groß wie ein Bakterium.
Florian: Zwei Dinge. Erstens, Ceres ist so oder so nicht der größte Asteroid,
Florian: weil auch abseits des Pluto haben wir größte Asteroiden im Kuiperkürtel gefunden.
Florian: Und zweitens habe ich gedacht, wir sollten mal ganz kurz erwähnen,
Florian: was primordiale schwarze Löcher sind, für die es nicht wissen.
Florian: Das sind keine schwarzen Löcher, die entstehen, wenn ein Stern am Ende seines
Florian: Lebens kollabiert. Das sind schwarze Löcher, die, wenn es sie gibt, entstanden sind.
Florian: Im Wesentlichen kurz nach dem Urknall, wie es noch gar nichts gab außer Materie,
Florian: aus Quantenfluktuationen im Wesentlichen, die dafür gesorgt haben,
Florian: dass bestimmte Bereiche im frühen Universum sich halt einfach,
Florian: ja, da ist es einfach mehr massig gewesen.
Ruth: Extrem verdichtet haben, ja.
Florian: Quantenmechanischen Zufall so stark verdichtet diese Bereiche,
Florian: dass da halt winzige schwarze Löcher rausgekommen sind. Winzig im Sinne von ihrer Größe her.
Florian: Winzig auch im Vergleich zu anderen schwarzen Löchern von ihrer Masse her.
Florian: Aber halt, ja, es hat dazu geführt, wenn es das so war, dass halt im frühen
Florian: Universum ein ganzer Haufen kleiner schwarzer Löcher direkt entstanden sind,
Florian: bevor es noch Sterne oder sonst was gab.
Florian: Die haben halt so Massen, Asteroidenmasse, Erdmasse, Planetenmasse,
Florian: so um den vielleicht kleiner auch noch rum.
Florian: Und wenn es die gibt, fliegen die überall rum. Und das wäre interessant zu wissen.
Evi: Genau, und sie sind aber rein theoretisch bis jetzt.
Florian: Wir haben ja gesagt, wenn diese Fluktuationen so waren früher,
Florian: dann können die entstehen. Ob sie es getan haben.
Ruth: Ist man nicht. Es kann nicht sein, dass es die gibt, es muss aber nicht sein.
Ruth: Die Kosmologie verlangt nicht danach, aber es wäre eine Option.
Evi: Das wäre dann aber jetzt einmal wieder nach langem ein Nachweis von etwas theoretischem,
Evi: oder? Das hat es, glaube ich, schon länger nicht mehr gegeben.
Florian: Naja, Gravitationswellen sind noch nicht so lange her. Wir haben die,
Florian: was war davor? Higgs-Teilchen, dazwischen war was anderes.
Evi: Das Higgs-Teilchen ist bei mir jetzt eingefallen, dass das das letzte war,
Evi: was quasi von einer theoretischen Vorhersage...
Florian: Es gab schon jede Menge Zeug, was die Theorie vorhergesagt hat.
Florian: Das meiste ist ja nicht so spektakulär wie diese großen Sachen,
Florian: aber das dazwischen so kleineren Kram hat die...
Evi: Ja, aber eben jetzt, was in letzter Zeit so aktuell ist, wäre schon...
Florian: Es wurde mal ein Planet bei Beta Pictoris vorhergesagt und das hat man gefunden.
Florian: Das ist nicht so spektakulär, aber ich habe ihn mit vorhergesagt, den Planeten.
Ruth: Nein, aber das wäre schon sehr spektakulär.
Florian: Ja, natürlich. Es ist nicht so.
Ruth: Dass es eine weitere Einengung der Möglichkeiten, wie unser Kosmos funktioniert, wäre in der Kosmologie.
Ruth: Aber einfach auch die Geschichte mit der dunklen Materie. Dass man dann eine
Ruth: Zutat der dunklen Materie eigentlich entdeckt hätte, mehr oder weniger.
Florian: Dann schauen wir mal, ob es das macht.
Ruth: Schauen wir mal, ob es das macht. Der erste Call ist draußen,
Ruth: wie gesagt, ist gerade erst im Dezember online gegangen.
Ruth: Ihr könnt noch bis März 2026 Beobachtungszeit beantragen. Und wenn ihr das macht, sagt Bescheid.
Ruth: Wir haben ja ein paar aktive Astronomen, die uns zuhören.
Ruth: Und ja, sagt uns, was ihr beobachten wollt mit dem Nancy Grace Roman Teleskop.
Ruth: Es ist auf jeden Fall extrem spannend. Das zweite, übrigens,
Ruth: das zweite Geheimdienst-Teleskop, die hatten ja zwei, ist noch zu haben. Da ist noch kein...
Evi: Das heißt, wie das?
Ruth: Könnt man. Also man braucht...
Evi: Legen wir zusammen.
Ruth: Ich glaube, wir könnten es wahrscheinlich sogar geschenkt haben, wie das so ist.
Florian: Was haben die für ein Durchmesser?
Ruth: Was soll ich so liegen? Zweieinhalb Meter.
Florian: Hier gleich ums Eck, da ist das Schloss Tallern. Da gibt es so Weinfesse,
Florian: wo man benachten kann. Die könnte man im Garten stellen, da kann man übernachten
Florian: im Teleskop, die kann man umbauen, so ein Bett rein und so weiter,
Florian: so tiny tiny homes, das ist ganz modern.
Ruth: Cool, also es hat jetzt irgendwie keinen Stativ, man müsste dann noch irgendwie
Ruth: was bauen und es ist auch die einzige Bedingung für die Verwendung des Teleskops,
Ruth: dass nicht die Erde damit beobachtet werden darf.
Ruth: Das möchte der Geheimdienst nicht.
Florian: Wir vermieden das an Touristen.
Ruth: Also die beobachten nicht andere Leute, sondern wir beobachten den Himmel.
Ruth: Also falls euch irgendwie was einfällt, die Überlegungen waren,
Ruth: das als Teleskop im Orbit des Mars zu verwenden, um quasi den Mars Reconnaissance
Ruth: Orbiter zu ersetzen, hätte eine viermal höhere Auflösung als der Mars Reconnaissance Orbiter.
Ruth: Und von dort könnte man natürlich auch super das äußere Sonnensystem beobachten
Ruth: mit dem Ding und Asteroiden vor allem und anderen kleinen Scheiß beobachten.
Evi: Das darf man ja nicht.
Florian: Ja, aber wenn das mal da ist, wer will das ja verbieten, dass ich das dahintrehe?
Evi: Bist du böse?
Ruth: Du bist nur böse. Da kommen die Leute, so wie Lasermann, über den haben wir
Ruth: auch schon mal geredet, und kontrollieren das, wo das Ding hingezeigt wird.
Florian: Ja, aber dann richtet das Grupp auf das Haus der Kontrolleure und schauen, was die treiben.
Ruth: Und dann klopft bei dir jemand an der Tür?
Evi: Genau, kommt immer in den Black.
Ruth: Pferdekopf.
Ruth: Naja, gut, Florian, du machst das schon. Also falls euch was einfällt,
Ruth: kontaktiert die NASA. Das zweite ist noch free to use.
Florian: Ja, da sind wir gespannt, ob das passiert, alles was du erzählt hast.
Florian: Aber cool wäre schon, wenn wir erstens das Stiliskop haben und wenn es zweitens
Florian: sowas Revolutionäres wie die primordialen schwarzen Löcher entdecken kann.
Florian: Ich habe mich auch mit dem Jahr 226 beschäftigt und auch mit dem,
Florian: was im Weltall passiert, weil ja, was sonst?
Florian: Aber ich habe mich ein bisschen mehr auf...
Ruth: Sonst interessiert dich ja nichts.
Florian: Also ratet schon, ja.
Ruth: Aber sonst?
Florian: Ja, in diesem Podcast reden wir. Aber ich habe mich ein bisschen mehr auf das
Florian: Sonnensystem konzentriert.
Florian: Also was wird an Sonnensystem Forschung stattfinden? Was wird mit dem Planeten
Florian: stattfinden? Apropos Planeten und Sonnensystem.
Ruth: Ich hätte so Bock, in diesen Saturn-Schokoladen-Ding hineinzubeißen.
Evi: Ich hätte lieber einen von diesen Keksen.
Ruth: Oh, das schafft. Oh, geil.
Florian: Und ich reichte die Kekse.
Evi: Ja, ich mache jetzt mal die Kekse auf. Ich mache jetzt auch live an Boxing.
Florian: Die obere Hälfte ist gut. Da ist
Florian: mit Schokoladen, die untere ist so Fruchtschokolade, meine ich so gerne.
Evi: Oh, das mag aber ich. Gib her. Ach so, trotzdem.
Ruth: Ich bin auch nicht so der Fruchttyp, aber das ist schon sehr gut.
Florian: Das ist wirklich sehr gut, ja.
Evi: Ich kriege das Ding nicht drauf.
Ruth: Boah, können wir da bitte mehr davon haben? Wir müssen mal eine Folgebestellung auf.
Evi: So.
Florian: Gut, wir haben jetzt die Planeten verspeist. Evi verspeist jetzt einen Stern, so wie es ausschaut.
Evi: Ja, einen Sternkeks.
Florian: Und ich erzähle jetzt weiter, das, was ich erzählen will. Nämlich,
Florian: es gibt im Jahr 2026 jede Menge sehr coole Missionen, die uns mehr über unser
Florian: Sonnensystem verraten werden.
Florian: Zum Beispiel die Mission Tianwen-2.
Florian: Ihr habt von der schon mal gehört?
Evi: Ja.
Florian: Und was macht die?
Evi: Ich habe nur gelesen, dass die da jetzt voll aufholen, also dass da jetzt ganz
Evi: viel kommen wird von chinesischer Seite nämlich auch.
Florian: Gut, da kommt die schon seit langer Zeit sehr viel, aber Tianwen-2 ist eine
Florian: Mission der chinesischen Raumfallagentur. Die ist am 28.
Florian: Mai 2025 gestartet und wird am 7.
Florian: Juni 2026 in eine Umlaufbahn einschwenken und zwar in eine Umlaufbahn um den
Florian: Asteroid, der den schönen Namen Kamu-Oa-Leva trägt, also irgendwas Havajanisches,
Florian: das man wahrscheinlich anders ausspricht als ich gerade.
Florian: Und das ist ein, wir haben den Asteroid mit Sicherheit schon mal erwähnt,
Florian: denn es ist erstens ein erdnaher Asteroid, also einer der Gruppe gehört,
Florian: die sich in der Nähe der Erde und Erdbahn rumtreiben und es ist ein Quasi-Satellit der Erde.
Ruth: Einer von denen, so wie Kadea.
Florian: Genau, einer von den Asteroiden, die zwar nicht so wie der Mond die Erde tatsächlich
Florian: physisch umkreisen, aber in einem speziellen Koordinatensystem,
Florian: wenn man es aus der Sicht der mitbewegten Erde betrachtet und so weiter,
Florian: dann schaut das so aus, als würde sich das Ding quasi um die Erde bewegen.
Florian: Also es ist eben ein Quasi-Satellit und einer der stabilsten.
Florian: Also die meisten dieser Quasi-Satelliten, die wir bis jetzt gefunden haben,
Florian: die sind halt so ein paar Tausend, paar Zehntausend, paar Hunderttausend Jahre vielleicht stabil.
Florian: Camo Oaleva wird ungefähr eine halbe Million Jahre lang ein Quasi-Satellit von der Erde bleiben.
Ruth: Boah, ziemlich lang.
Florian: Ja, tatsächlich. Und da wird Tianwen-2 am 4.
Florian: Juli 2026 nicht landen, aber so Touch-and-Go machen wie Ryugu.
Florian: Ryugu war der Asteroid, Bennu war bei Ryugu, oder? Oder war es Osiris-Rex?
Florian: Osiris-Rex war Benno und Ryugu waren die Asteroiden, Osiris-Rex und Hayabusa,
Florian: glaube ich, waren die Sonne.
Florian: Aber die sind alle nicht gelandet, aber die haben ihn so kurz,
Florian: sind einmal kurz aufgedäpscht, haben ihn ein bisschen betatscht und haben was mitgenommen.
Ruth: Das klingt ja gut.
Florian: Grab and go. Das war so ein kurzes Belästigen im All. Einmal kurz was aufgesammelt
Florian: von der Oberfläche und dann wieder weit.
Florian: Also nicht gelandet, sondern nur die Umlaufbahn so verändert,
Florian: dass das Ding quasi einmal so über die Oberfläche drüber schrammt und sich dann was holt.
Ruth: Und so viel Material aufwirbelt.
Florian: Genau, ich glaube Tianwen-2 wird beide Sachen machen.
Florian: Er wird einmal so quasi vorbeischrammen, einmal kurz aufsetzen und wieder abheben
Florian: und dann Proben sammeln und diese Proben zur Erde zurückbringen.
Ruth: Wie so ein Kinderbagger, stelle ich mir das vor, mit so einer gelben Schaufel.
Florian: Ja, ich glaube, das haben die Chinesen genauso gebaut. Und wird diese Proben zurückbringen. Am 29.
Florian: November 227 wird diese Probenkapsel auf der Erde landen.
Florian: Und Tianwen-2 ist dann noch nicht fertig, sondern Tianwen-2 wird weiterfliegen
Florian: zu einem Kometen. wird den Kometen 311P Pennstars besuchen.
Florian: Da kommt die Sonderwärts 235 an.
Evi: Ich finde das total faszinierend, dass das schon auf den Tag genau berechnet
Evi: ist, wann die Probe dann zurückkommt.
Florian: Ja, vielleicht ändert es sich auch, aber das sind die Daten.
Evi: Die… Aber das finde ich total cool, oder? 29. November 2027.
Florian: Ja, kann man sich in den kleinen Kalender eintragen. So, das war die erste coole Mission.
Florian: Die coolste habe ich je bis zum Schluss aufgehoben. Was auch noch passieren
Florian: wird, das ist auch etwas, was man nicht so sehr auf dem Schirm hat.
Florian: Merkur, der sonnendigste Planet, über den wissen wir immer noch sehr wenig,
Florian: weil der immer noch kaum besucht worden ist. Der ist in den 70er,
Florian: 80er Jahren von den, ich glaube, die Pioneer oder die Mariner-Sonden,
Florian: eins von beiden, sind da vorbeigeflogen.
Florian: Deswegen haben wir auch ewig lang keine komplette Karte vom Merkur gehabt,
Florian: weil die halt einfach nur vorbeigeflogen sind.
Florian: Und es war erst Messenger, die Mission, die Anfang der 2000er,
Florian: ich habe die Daten nicht im Kopf,
Florian: aber Anfang der 2000er ist Messenger wirklich halt zum Merkur geflogen und hat
Florian: den umrundet und hat da eine entsprechende komplette Karte gemacht,
Florian: die auch nicht so super war, wie sie sein könnte,
Florian: weil die Umlaufbahn aus technischen Gründen oder aus technischen Fehlern nicht
Florian: ganz so optimal war, wie sie sein hätte sollen.
Florian: Also wir haben bis auf diese beiden Missionen oder eigentlich bis auf diese
Florian: eine Mission Messenger noch nie den Merkur umrundet.
Florian: Also wir haben noch nie eine Raumsonde gehabt, die in einer Merkur Umlaufbahn
Florian: war und wissen halt noch wahnsinnig viel über den Merkur nicht,
Florian: weil es auch wahnsinnig schwer ist.
Florian: zum Merkur hinzukommen, weil
Florian: man halt wirklich, wirklich, man muss hart bremsen, wenn man da hin will.
Florian: Weil man halt, wenn man in die Nähe der Sonne kommt, halt man sehr,
Florian: sehr schnell wird, zwangsläufig, weil die Sonne halt ihre große Gravitationskraft
Florian: hat und man in diesen Gravitationstrichter reinfällt.
Florian: Und wenn man dann eine Umlaufbahn haben will, dann muss man wirklich sehr,
Florian: sehr viel Geschwindigkeit abbauen und das braucht sehr viel Treibstoff,
Florian: das macht das alles kompliziert.
Florian: Und Bibi Colombo zum Beispiel, das ist die Mission, um die es geht.
Ruth: Colombo ist der, was ich noch sagen wollte. Was ich noch vergessen habe.
Florian: Ja, genau. Nein, der nicht. Beppi Colombo. Ja, Colombo.
Florian: Ich höre es halt immer meistens auf Englisch ausgesprochen, Beppi Colombo,
Florian: aber sie ist benannt nach einem Astronomen, Planetenforscher Giuseppe Colombo,
Florian: der den Spitznamen Beppi hat und darum heißt die Sonde auch tatsächlich Beppi.
Florian: Die heißt Beppi Colombo. Ich liebe heißen Namen.
Ruth: Ich mag Beppi Colombo total.
Florian: Und das ist die nächste von der Europäischen Raumfahrtagentur.
Florian: Und die ist die nächste Merkursonde, die wir haben. Also die zweite Merkursonde
Florian: überhaupt, Wenn man so will.
Florian: Die Raumsonde ist gestartet am 20.
Florian: Oktober 2018. Das heißt, die ist schon lang unterwegs, diese Raumsonde.
Florian: Und sie muss auch so lang unterwegs sein, weil die wirklich eine sehr komplizierte
Florian: Umlaufbahn hat, dass sie da bis zum Merkur kommt und die Geschwindigkeit abbaut.
Florian: Die hat einen Flyby an der Erde gemacht, zwei Flybys an der Venus und sechs am Merkur.
Florian: Die sind alle schon durch und dann wird sie jetzt im November 2026 tatsächlich
Florian: in eine Umlaufbahn einschwenken.
Florian: Dann haben wir die zweite Raumsonde, die eine Umlaufbahn und den Merkur hat
Florian: und werden dann hoffentlich mehr über diesen Planeten rausfinden.
Florian: Also auch das wird passieren.
Florian: Und das Coolste, behaupte ich jetzt mal, das wird erst im Dezember 2026 passieren. Da kommt Hera.
Ruth: Endlich.
Florian: Und wir haben auch darüber schon gesprochen. Das Ganze fängt an,
Florian: eigentlich fängt es viel früher an, aber ich fange die Geschichte an, am 26.
Florian: September 2022, während Ruth und Evi mit ihren Keksen vor sich hin knuspern und knissen.
Evi: Ich muss ja sagen, dieser Schokoplanet von mich ist sensationell. Extrem lecker.
Ruth: Wirklich sensationell.
Evi: Das ist mich jetzt ganz abgelenkt.
Florian: Alle drei Planeten sind schon aufgegessen. Aber am 26.
Florian: September 2022, da ist die NASA-Raumsonde DART mit dem Asteroid Dimorphos kollidiert.
Florian: Darüber haben wir damals, weil da gab es unseren Podcast schon,
Florian: in Folge 64 kurz gesprochen, in Folge 74 ausführlich drüber gesprochen und in
Florian: Folge 99 auch nochmal drüber gesprochen.
Florian: Das heißt, es war eine Mission, deren Ziel war es herauszufinden,
Florian: wie man Asteroiden abwehren kann.
Florian: Und deswegen haben wir einfach mal was auf einen Asteroid drauf geschossen,
Florian: mit dem Ziel, die Umlaufbahn dieses Asteroiden zu verändern.
Florian: Das Problem war, das ist zwar alles passiert, aber es hat niemand genau zugeschaut.
Florian: Weil wir hätten eigentlich, das erzähle ich gleich genau, wir wollten eigentlich
Florian: noch eine Raumsonde haben, die zuschaut, während die andere Sonde in den Asteroid reinkracht.
Florian: Diese andere Raumsonde gab es nicht und Hera kommt jetzt nachträglich zum Schauen.
Evi: Ja, wobei der ursprüngliche Plan wäre ja schon gewesen, dass Hera auch früher
Evi: hätte starten sollen. Es ist ja alles verschoben worden.
Ruth: Haben sie sich nicht einigen können.
Florian: Deswegen steht in meinen Notizen, der ursprüngliche Plan sah aber ganz anders
Florian: aus. Ich möchte jetzt die Geschichte erzählen, wie es dazu gekommen ist.
Evi: Du musst mir noch Sekt nachschenken und ich bin schon ganz ruhig und du erzählst deine Geschichte.
Ruth: Aber was war in diesem Planeten drinnen? Ich bin jetzt total irgendwie so...
Florian: Also das Ganze fing an
Florian: Anfang der 2000er, da gab es das Konzept
Florian: für eine Mission der Europäischen Weltraumagentur namens Don Quixote.
Florian: Quixote, Quixote, wie spricht man es korrekt aus?
Ruth: Quixote.
Florian: Ihr könnt es beide Spanisch nicht? Wenn ich so Quixote sagen würde,
Florian: wie ich es als Kind gesagt habe. Don Quixote, genau. Ja, gut, als Kind gesagt.
Ruth: Ich bin nicht Don Quixote, der Mann von La Manche. Da hatten wir so eine Schallplatte.
Florian: Don Quixote.
Ruth: Genau, sehr gut.
Florian: Ja, so hieß diese Mission und die sollte aus zwei Sonden bestehen.
Florian: nämlich Sancho und Hidalgo.
Ruth: Aber ist das irgendwie nicht so ein super Name? Weil, also, der war ja jetzt
Ruth: nicht so ganz erfolgreich.
Evi: Finde ich jetzt auch ein bisschen komisch.
Florian: Naja, aber hat man sich halt so ausgedacht.
Ruth: Falsche Symbolik, oder? Aber gut.
Florian: Also das wäre die Mission gewesen und die würde aus zwei Sonden bestehen,
Florian: nämlich Sancho und Hidalgo.
Florian: Sancho wäre hingeflogen zu einem Asteroid, hätte den Asteroid mal beobachtet,
Florian: kartografiert, alles untersucht, was man untersuchen kann.
Florian: Und dann wäre Hidalgo nachgekommen und halt voll drauf geclashed.
Florian: Also hätte mal wirklich gerammt.
Florian: Und dann, das wäre cool gewesen, hätte Sancho erstens schauen können, was da genau passiert.
Florian: Und Sancho hätte dann noch eine Landeeinheit abgesetzt, die es dann den Krater
Florian: untersucht in Hidalgo geschlagen hätte.
Florian: Das heißt, die wäre dann in den Krater gelandet, diese Landeeinheit.
Florian: Wäre aber eine coole Sache gewesen, ist aber nichts draus geworden.
Florian: Diese Mission Don Quixote ist in AIDA aufgegangen.
Florian: AIDA ist jetzt nicht die Kaffeehauskette aus Österreich, die ihr vielleicht
Florian: kennt, sondern AIDA, auch nicht die OPA.
Florian: AIDA steht für Asteroid Impact and Deflection Assessment.
Florian: Das wäre eine Kooperation gewesen zwischen NASA und ESA.
Florian: Und die NASA hätte eine Sonde gebaut namens DART, die auf dem Asteroid einschlagt.
Florian: Und die ESA hätte eine Sonde gebaut namens AIM.
Florian: Wir haben sich schön überlegt bei den Dings. Also AIM, Ziel.
Florian: Und AIM steht dann weniger originell für Asteroid Impact Mission.
Florian: Und eben wäre die Sonne gewesen, die halt dann da ist und zuschaut,
Florian: während DART auf dem Asteroid einschlägt.
Florian: Das wäre eigentlich der Plan gewesen, guter Plan, NASA-ESA-Kooperation, jeder macht einen Teil.
Florian: Schön auch klassisch, die Europäer schauen zu, die Amerikaner bombardieren,
Florian: kann man schon Klischees bestätigen.
Florian: Aber 2016 hat der ESA-Ministerrat, also die Minister, die zusätzlichen Minister,
Florian: Ministerinnen der Europäischen Weltraumagentur, Länder, beschlossen,
Florian: nö, wir geben da kein Geld aus für diese Sonde. Deswegen ist sie nicht gebaut worden.
Florian: Die NASA hat gesagt, uns wurscht, wir bombardieren das Ding trotzdem.
Florian: Also die haben trotzdem weitergemacht mit der DART-Sonde, die dann 2021 gestartet
Florian: ist und wie ich anfangs gesagt habe, 2022 auf dem Doppelasteroid Didymos und
Florian: Dimorphos eingeschlagen ist.
Florian: Also das war ein Doppel-Asteroid, der kleinere hat den größeren Umkreis,
Florian: der größere war Didymos, 780 Meter, die Morphos, der kleinere,
Florian: 160 Meter, Abstand ungefähr 1,2 Kilometer und war ein super Erfolg, die Mission.
Florian: Man hat eben den kleineren bombardiert, um zu schauen, ob man die Umlaufzeit
Florian: des kleineren und den größeren verändern kann und konnte man um 33 Minuten.
Florian: Und das war extrem viel mehr, als man erwartet hat. Man hat gesagt,
Florian: wenn wir schaffen, das um 73 Sekunden, das war so die Benchmark der NASA,
Florian: wenn wir schaffen, die Umlaufzeit um 73 Sekunden zu verändern,
Florian: dann werten wir das als Erfolg.
Florian: Und die haben 33 Minuten geschafft.
Florian: Jetzt kann man sich fragen, ja, ich meine, eh gut, dass es so viel besser war,
Florian: aber woher kommt dieser Unterschied in der Einschätzung?
Evi: Naja, er war ganz anders beschaffen, als was man gedacht hat.
Florian: Ja, er war nicht anders beschaffen, als man gedacht hat, sondern wir wissen
Florian: halt nicht genau, wie er beschaffen ist, weil keiner da war, um zu schauen vorher.
Evi: Genau, der dürfte loser gewesen sein, als was man gedacht hat bei den Berechnungen.
Florian: Genau, das war das Problem. Wir müssen halt vorher schauen und deswegen hätten
Florian: wir gern eben AIM da gehabt, um zu schauen, aber die hat Europa eingespart.
Florian: Aber dann im Jahr 2018 hat die ESA gesagt, wir machen jetzt doch wieder mit
Florian: und hat HERA finanziert.
Florian: Und HERA ist überraschenderweise kein Akronym.
Florian: Kommt auch vor, Hera ist einfach nur Hera. Frau vom Zeus vermutlich,
Florian: aber steht für nix Hera, steht einfach nur für Hera.
Evi: Wie enttäuschend.
Ruth: Aber ich überlege jetzt gerade, was da irgendwie mit der Geschichte von Hera,
Ruth: mit dieser Mission da irgendwie zusammenhängen kommt.
Florian: Weiß es auch nicht.
Ruth: Weil irgendwas müssen Sie sich ja schon gedacht haben dabei, oder?
Florian: Ja, keine Ahnung, vielleicht hat irgendwer ein Haustier namens Hera gehabt oder
Florian: eine Frau namens Hera. Hast du das nicht da?
Florian: Nein, ich habe ja nicht so ausgeschrieben, aber ich habe jetzt nichts gefunden
Florian: offiziell. Da müssen wir halt irgendwie Leute kennen, die da beteiligt sind,
Florian: die dann sowas erzählen.
Ruth: Wer weiß, wer weiß.
Florian: Oder man denkt sich halt noch ein Akronym aus, High Energy Ram Asteroid.
Ruth: Gut, dass du nicht in charge of finding acronyms bist.
Florian: Wie auch immer, Hera ist… Also Didymus.
Evi: Dimorphos, haben die irgendeine Bedeutung in der… Ja.
Florian: Dimorphos heißt doppelt irgendwas. Der zweigestaltige. Genau,
Florian: ja, weil er doppelt ist. Und Didymus, das ist die kommische Maus, oder?
Florian: Nein, natürlich. Nein, die haben schon irgendeine Bedeutung,
Florian: aber ich weiß jetzt gerade nicht, was das bedeutet. Aber wie gesagt,
Florian: HERA ist kein Akronym und am 7.
Florian: Oktober 2024 gestartet. Also die ist schon im Weltall, ist im März 2025 am Mars vorbeigeflogen.
Florian: Ich glaube, da haben wir auch kurz im Podcast drüber geredet und wird im Dezember
Florian: 2026 bei Didymos ankommen.
Florian: Und dann können wir schauen, was da alles los ist. Also die macht natürlich
Florian: mehr als nur zu schauen, wo der Grat da ist, weil so viel wissen wir auch.
Florian: Also es waren damals, als Start eingeschlagen ist, zwei kleine Cube-Sats dabei,
Florian: die noch ein bisschen was gesehen haben. Also ein bisschen was haben wir schon
Florian: geforscht, aber Hera wird dann sehr viel genauer schauen können.
Florian: Es wird einiges geben, was da neu ist, wichtig ist.
Florian: Wir sind zum ersten Mal, überhaupt zum ersten Mal haben wir wirklich eine Mission,
Florian: die halt einen zu einem Doppel-Asteroiden und vor allem einen Doppel-Asteroiden
Florian: in Erdnähe, die Dimas und die Morphos sind ja auch diese erdnahen Asteroiden
Florian: in unserer Umgebung. Wir haben da bis auf Dart, die halt...
Florian: sehr kurz da war, um zu schauen, noch keine Mission gehabt, die sich das,
Florian: was sich da näher anschaut.
Florian: Das wird Hera machen und kann sich dann eben auch die Oberfläche genau anschauen,
Florian: die Oberflächenstruktur, wie das Ganze, wie kompakt das alles ist,
Florian: wie sich der Regolith da bewegt und zusammenhängt.
Florian: Also all das, was man gerne vorher gewusst hätte, kann Hera jetzt nachträglich
Florian: schauen, kann auch schauen, wie schaut die Einschlagstille aus,
Florian: was hat sie da getan, das kann man alles untersuchen und so weiter.
Florian: Was für ein Material, das frische Material, das da rausgeschleudert worden ist,
Florian: das kann Hera untersuchen und dann zum Beispiel auch andere Fragen beantworten,
Florian: Ich habe vorhin über den Asteroid Ryugo gesprochen, da wo Hayabusa 2 war und
Florian: Material geholt wird und die haben auch so einen kleinen Impaktor gehabt,
Florian: die haben auch ein bisschen was draufgeschmissen.
Florian: Da ist der Krater, der entstanden ist, größer gewesen als vorher berechnet und
Florian: da ist auch die Frage, liegt es jetzt daran, dass man den Asteroid nicht gut
Florian: verstanden hat, dass die Masse falsch war und so weiter oder verstehen wir doch
Florian: nicht genau, wie Krater unter geringer Schwerkraft entstehen.
Florian: Also all das sind offene Fragen, die Hera beantworten wird.
Florian: Und du hast vorhin noch den Ursprung des Nancy Grace Roman Teleskops erzählt.
Florian: Weißt du, wo Hera herkommt, wer Hera gebaut hat?
Ruth: Nein.
Florian: Es ist ein Ort, wo man nicht damit rechnet.
Ruth: Griechenland.
Florian: Nein, da hätte ich auch nicht damit gerechnet.
Ruth: Norwegen.
Florian: Fast richtig näher, zumindest geografisch näher als Griechenland. Hera kommt aus Bremen.
Evi: Oh, okay. Das ist überraschend, ja.
Florian: Die Firma OHB hat die gebaute in Bremen oder einen großen Teil davon gebaut,
Florian: das ist nicht alles. Und ich habe geschaut, was ist OHB für eine Firma?
Ruth: Oh, Bremen.
Florian: Nein, ich habe den Namen schon gekannt. Ich habe gewusst, da gibt es halt in
Florian: Bremen so eine Weltraumfirma im OHB.
Florian: Aber offiziell steht, ich glaube, OHB mittlerweile steht auch einfach nur noch
Florian: für OHB. Aber kommen Tuts von Otto Hydraulik Bremen.
Florian: Die haben anscheinend mal vor langer Zeit mit etwas anderem angefangen als Weltraum.
Florian: nämlich mit irgendwelchen Hydraulik-Dingern.
Ruth: Roboter namens Otto.
Florian: Nein, das weiß ich nicht. Ich wollte es aber erwähnen, weil ich weiß,
Florian: wir waren ja auch mit dem Universum schon in Bremen und wir haben Hörer aus Bremen.
Florian: Ich dachte irgendwie, jetzt sehe ich mal, ja, auch Bremen macht Weltraum-Sachen, die cool sind.
Ruth: Cool. Ja, Shoutout an Bremen.
Florian: Ja.
Evi: Herr ist eine super Mission. Ich finde es halt echt schade, dass das damals
Evi: gecancelt wurde und dann verspätet startet.
Ruth: Aber dafür kannst du dich jetzt andere Sachen anschauen, als es damals gekommen wäre.
Evi: Ja, aber ich finde, das ist schon eines der Sachen, Wo ich mir denke,
Evi: das war ein großes Versäumnis von der ESA, das dann nicht zu machen,
Evi: gleichzeitig mit der Eben-Dart.
Florian: Könnte darauf kommen, dass die Politikerinnen und Politikern nicht den Wert
Florian: der Wissenschaft erkennen und sowas fördern. Das ist undenkbar.
Florian: Aber wir haben sie ja jetzt die Sonde und sie wird fliegen. Und dann habe ich
Florian: noch eine sehr, sehr interessante persönliche Verbindung entdeckt.
Florian: Denn es sind auch, so wie damals bei DART mit Hera, ein paar kleine Cube-Sats
Florian: unterwegs. Die haben so Staubdetektoren, Infrarotkameras, Gravimeter für Schwerefeldmessungen,
Florian: die machen halt dann so diverseste Messungen, die kleinen Dinge und die haben Namen.
Florian: Es sind 1, 2, 3, 4, 5, die heißen Aspect und Jura und Grass und Juventus und
Florian: einer von diesen CubeSats heißt Milani.
Florian: Ich habe mir gedacht, Milani, ich kenne einen Astronomen, der heißt Milani,
Florian: der ist auch Experte für Asteroiden und Asteroideneinschläge.
Florian: Dann habe ich geschaut, ist das Zufall oder nicht? Nein, dieser CubeSat ist
Florian: tatsächlich benannt nach Andrea Milani-Comparietti, dieser Astronom,
Florian: den ich persönlich kenne.
Florian: Da habe ich gedacht, das ist ja komisch, dass die nach einem lebenden Typen
Florian: benannt wird. Da habe ich geschaut, nein, der Andrea ist anscheinend 2018 gestorben
Florian: bei einem Fahrradunfall.
Ruth: Oh, shit.
Florian: Er war 70, aber trotzdem braucht man nicht bei einem Fahrradunfall sterben.
Florian: Und ja, das habe ich mich wieder erinnert. Andrea war Italiener,
Florian: italienischer Forscher.
Florian: Und dieser CubeSats kommt aus Italien. Und der war halt wirklich so der Astronom,
Florian: wenn es um Asteroiden, Erdnähe-Asteriden und Asteroiden-Kollisionen geht.
Florian: Das war er der führende Forscher im Wesentlichen. und er war ein bisschen so
Florian: umstritten, nicht wissenschaftlich umstritten.
Ruth: Exzentrisch, nennt man das.
Florian: Ja, exzentrisch. Das war er auch, aber das sind viele in der Wissenschaft.
Florian: Er war ein komplizierter Charakter, so sagt man es.
Florian: Wie Vizwicki ungefähr, für die, die wissen, wie Vizwicki war.
Florian: So ungefähr war Andrea Milani auch drauf.
Florian: Also entweder, wenn man auf diesem Gebiet geforscht hat, der erdnahen Asteroiden,
Florian: Dynamik von erdnahen Asteroiden, also entweder man war Teil seiner Gruppe oder
Florian: seines weiteren Umfelds, seiner Bekanntschaft oder man war es nicht.
Ruth: Oder nicht.
Florian: Also intern, man hat das ein bisschen scherzhaft, die Asteroiden-Mafia genannt.
Florian: Milani und seine Gruppe.
Ruth: Ich glaube, ich kann mich erinnern, dass du dich da ab und zu mal beschwert
Ruth: hast über die Asteroiden-Mafia.
Evi: Also war der Florian da nicht dabei?
Florian: Nein, es war immer so ein bisschen kompliziert. Ich weiß zum Beispiel,
Florian: die Amerikaner, die waren bei Milani dabei.
Florian: Ein paar von den Griechen und von den Franzosen waren dabei.
Florian: Aber wir in Wien, das waren ja auch unsere Himmelsmechanik-Asteroiden-Gruppe,
Florian: wir waren nicht direkt bei Milani dabei, aber zumindest mein Doktorvater,
Florian: der Chef der Gruppe, Rudolf Dwork, der hat immer einen guten Draht zu Milani
Florian: gehabt. Also wir haben, es gab Kontakte quasi, wir haben
Florian: diplomatische Beziehungen gehabt, aber wir waren halt nicht dabei und da bin
Florian: ich heute immer noch ein bisschen ärgerlich drauf,
Florian: weil ich habe mir gedacht, ich habe das halt immer cool gefunden,
Florian: die erdnahe Asteroiden, fand ich spannend und habe mir gedacht,
Florian: ich mache meine Doktorarbeit über erdnahe Asteroiden und mein Ziel der Doktorarbeit
Florian: war es, die erdnahen Asteroiden auf eine neue Art und Weise zu klassifizieren, weil halt,
Florian: ich werde jetzt nicht alles ausführlich erzählen, aber es gibt kaum eine vernünftige
Florian: Art, erdnahe Asteroiden zu klassifizieren, weil die halt so eine chaotische
Florian: Bewegung haben und egal in welche Klassen du diese Asteroiden reinstopfst,
Florian: weil die halt sich chaotisch bewegen, fallen sie früher oder später wieder raus.
Florian: Das ist schwierig, wenn du Statistik machen willst und Langzeitdynamik machen willst.
Florian: Darum habe ich probiert, mit Fuzzy Logic was zu machen. Das Problem war,
Florian: das Problem jetzt in dem Kontext war, dass die bestehende Klassifikation von Andrea Milani stammte.
Florian: Das heißt, meine Doktorarbeit war jetzt im Prinzip, ich schreibe in der Arbeit,
Florian: warum das Zeug von Milani schlecht ist und meins besser ist.
Florian: Und Milani war auch ein sehr, hat narzisstische Züge gehabt, der Mann.
Florian: War eh nett, aber ich habe da jetzt nicht jetzt besonders große Sorgen gemacht,
Florian: weil ja, Doktorarbeit kann, wenn es nicht vorbei kommt, und dann verprüngelt
Florian: mich das in meiner Doktorarbeit. Ich mache es, so wäre es nicht gewesen.
Ruth: Nein, die Mafia, man weiß es nicht.
Florian: Nein, sowas nicht, aber ich habe dir meine Doktorarbeit dann auch geschrieben
Florian: und so weiter. Und dann gab es die vierjährliche Himmelsmechanik-Konferenz.
Florian: Das hat auch unsere Arbeitsgruppe in Wien organisiert. Eine große Konferenz,
Florian: also eigentlich keine große Konferenz.
Florian: Wir waren immer nur so 50 Leute, aber es waren halt die 50 Leute oder 30,
Florian: 40 Leute, wirklich so die führenden Leute in der Himmelsmechanik in Europa und
Florian: USA. plus immer so eine Handvoll an Studis, die halt dann da,
Florian: führenden Leute kennenlernen können und alles sehr, sehr intim,
Florian: sehr, sehr gemeinsam. Wir haben ein Hotel gehabt, wo wir alle gemeinsam waren.
Florian: Es gab immer vormittags ein bisschen Wissenschaft.
Florian: Nachmittags war Zeit für Skifahren und so und Socialisen.
Florian: Und nach dem Abendessen gab es dann auch nochmal so eine kurze Session,
Florian: wo man dann ein spezielles Thema diskutiert hat.
Florian: Dazwischen gab es irgendwie dreimal täglich Essen bis zum Abwinken.
Florian: Also war einmal eine lustige Konferenz. Und wie ich da war, das war zur Zeit
Florian: meiner Doktorarbeit, habe ich dort einen Vortrag über meine Doktorarbeit gehalten.
Florian: Und das war gerade einer der wenigen Fälle, wo der Andrea da war,
Florian: weil der ist nicht zu jeder Konferenz gekommen, weil wie gesagt,
Florian: wir waren ja nicht die Asteroin-Mafia-Gruppe, sondern wir waren so Freunde,
Florian: das war ab und zu gekommen, aber nicht immer, aber da war er da.
Florian: Und ich weiß nicht, wer die Konferenz geplant hat, ich war es damals glaube
Florian: ich nicht, aber mein Vortrag über diese neue Klassifikation ist angesetzt worden
Florian: als einer von diesen Talks nach dem Abendessen.
Florian: Also wo halt wirklich nur ein Talk ist und danach die Open-End-Diskussion über
Florian: diesen Talk und das Thema.
Florian: Und der Chair, also der Organisator.
Evi: Der Chair auch heißen.
Evi: Ja, es ist Chea. Der Chea.
Florian: Nein, der Chea war doch da. Die Texaner mit der Mafia duelliert.
Florian: Der Chea ist quasi die Person, die einer entsprechenden wissenschaftlichen Vorsitz,
Florian: die halt die Talks organisiert und so weiter, zu Fragen aufruft,
Florian: sagt, wann die Zeit vorbei ist und so weiter.
Florian: Und die Person war natürlich der Andrea. Also ich habe als Einziger an dem Abend
Florian: einen Vordergehalten, wo ich erzählt habe, warum die Klassifikation der Asteroidenform
Florian: Andrea schlecht ist und meine besser ist und danach ist eine Stunde Diskussion angesetzt. Nice.
Florian: Der Andrea hat immer alles besser gewusst. Er hat vieles wirklich besser gewusst,
Florian: weil er ein sehr, sehr guter Wissenschaftler war, aber er hat zum Beispiel auf
Florian: seiner Homepage einen Reiseführer über Belgrad gehabt, den er selbst geschrieben
Florian: hat, weil er gemeint hat, das gibt es mal alle blöd, darum hat er einen eigenen
Florian: geschrieben. Also so einer war der.
Florian: Und ich habe gedacht, okay, das ist ja sehr unangenehm, weil ich war noch nicht
Florian: mal Doktor, also es waren immer noch im Studium. Ich dachte,
Florian: das ist schon ein bisschen blöd.
Florian: Aber ich habe es dann halbwegs gut gelöst. Ich bin am Abend davor an der Bar,
Florian: weil wir alle immer im Hotel waren.
Florian: Das war immer recht angenehm. Da hast du alle vielleicht treffen können. Ich habe am Abend davor,
Florian: den Andrea irgendwo an der Bar abgepasst und habe gesagt, du,
Florian: ich halte mal einen Vortrag und du bist der Chair und es geht um ein Thema,
Florian: wo du dich auch auskennst und ich würde dir gerne meinen Vortrag mal präsentieren,
Florian: damit du mir sagen kannst, was man verbessern kann und so weiter und dann bin
Florian: ich halt da an der Bar den Vortrag mit ihm durchgegangen.
Florian: Zuerst hat er mal erklärt, dass mein Laptop scheiße ist und ich mir einen neuen
Florian: Laptop kaufen soll und da sagt man gerne, welcher Laptop gut ist und danach
Florian: sind wir den Vortrag durchgegangen und hat mir eh gesagt, ja,
Florian: das taugt ihm nicht und das taugt ihm nicht und das stört ihn und das ist nicht
Florian: gut und das hätte ich anders machen sollen und hat ihm alles erzählt und dann
Florian: hat er es anscheinend draußen gehabt und beim Vortrag selbst dann war er ganz
Florian: zahm und hat sogar gesagt, ja gut, super alles und diskutieren wir darüber.
Florian: Und dann war es quasi entschärft. Also ich habe das dann vorher privat abgeholt,
Florian: die Kritik und dann war es eine coole Sache.
Florian: Ja, aber danach bin ich sowieso auf andere Gebiete rübergegangen.
Evi: Das heißt, das war dann kein Pferdekopf im Bett oder so.
Florian: Nein, aber das war halt so eine schöne, nette, interessante Geschichte.
Florian: Ich könnte jetzt noch viel mehr so Anekdoten erzählen, die die Hörerschaft wahrscheinlich
Florian: nicht so sehr interessiert.
Florian: Aber ich habe mich halt wieder daran erinnert, wie ich bei der Recherche gesehen
Florian: habe, dass der Andrea jetzt anscheinend seinen eigenen Cubes hat,
Florian: weil er leider schon tot ist.
Florian: Also ja, auch das gibt es. Dann habe ich noch geschaut, ob es zu Hera so diesen
Florian: klassischen Social-Media-Kram gibt oder diesen ganzen Publicity-Kram gibt,
Florian: den die Nase immer so gerne macht, was die so Mitmachaktionen,
Florian: Bastelsachen und so weiter.
Florian: Habe ich nicht gefunden. Ich habe
Florian: nur gefunden ein Video, wo die Mission vorgestellt wird mit Brian May,
Florian: Queen, Gitarristen und Astronomen. Mehr gab es nicht. Also vielleicht kommt
Florian: noch was. Die Mission braucht er noch, bis sie im Dezember da ist.
Ruth: Kein Hera-Lego für uns.
Florian: Ja, vielleicht kommt das auch noch. Aber 2026, Dezember, da werden wir sehen,
Florian: was Hera zu sehen bekommt beim Asteroid.
Florian: Was dann auch Milani sich anschauen kann. Also da wird es dann spannend.
Florian: Da werden wir sicherlich nächstes Jahr noch drüber reden.
Florian: Über das, was Hera herausfindet. Und wie wir dann mit dem Wissen,
Florian: das Hera herausgefunden hat,
Florian: dafür sorgen können, dass die Erde nicht von Asteroiden zerstört wird.
Florian: Das sind die Sachen, die ich mir für 2026 auf meiner Liste der Dinge,
Florian: die ich mir genauer anschauen werde, geschrieben habe. Neben den Radrennen.
Ruth: Na, sehr cool.
Evi: Ja, ich habe für 226, ich könnte mir jetzt natürlich die Filmliste anschauen,
Evi: was alles 226 kommt, aber dann habe ich mich erinnert, wie die Filmliste für
Evi: 225 ausgesehen hat, die Vorschau.
Evi: Und das finde ich alles immer so ein bisschen langweilig, weil über Filme zu
Evi: reden, die man noch nicht gesehen hat.
Evi: Und das ist dann oft so, ja, manchmal ist man beeindruckt, manchmal ist man
Evi: nicht beeindruckt. Und ich habe mir dann halt auch so überlegt,
Evi: ich weiß nicht, wie es euch gegangen ist.
Evi: Also ich habe jetzt auch ein bisschen dieses Filmjahr 225 noch einmal Revue passieren lassen.
Evi: Und ich finde, da gab es schon sehr
Evi: viele Filme, die einen so komplett unbeeindruckt gelassen haben, oder?
Evi: Da hat man den Film schon vergessen, noch bevor man das Kino verlassen hat.
Evi: Ich überlege gerade, ob ich das sagen könnte.
Florian: Welchen Film ich 2025 gesehen habe.
Evi: Ja, die hast du wahrscheinlich eben, die hast du schon vergessen.
Evi: Ich glaube, eine meiner größten Enttäuschungen war ja The Electric State.
Evi: Ich glaube, das habe ich nämlich in irgendeinem von den Vorschauen für 2025 erwähnt gehabt.
Evi: Der ist auf Netflix gelaufen, also läuft noch immer, mit Millie Bobby Brown,
Evi: also von Stranger Things und Chris Pratt.
Evi: Und der basiert ja auf diesem Bilderroman von Simon Stellan.
Florian: Ah ja, du hast erzählt davon, genau.
Evi: Den ich ja so gerne mag. Also ich finde die Bücher ganz toll,
Evi: diese Bildergeschichten von ihm. Also der hat so dieses Retro-Future.
Ruth: Aber das ist eine Serie, oder?
Evi: Gibt's auch, das ist aber was anderes. Das ist auf Amazon und da hat sie eben
Evi: Anfang des Jahres den Film gegeben, die Electric State, der auf dem beruht und
Evi: das war total enttäuscht.
Evi: Und da habe ich so richtig gemerkt, so nach einer Dreiviertelstunde,
Evi: ich schweife dann auch ab und folge dem Film nicht mehr und fange dann an,
Evi: am Handy herumzuspielen und verliert mich dann einfach irgendwie.
Florian: Ha, aber weißt du, was wir jetzt 2025 gesehen haben für einen Film, der echt super war?
Evi: Du bist nachher dran.
Florian: Armageddon, wie wir alle da auf dem Rettung sind. Ein einmaliges Erlebnis.
Evi: Genau. Ich habe mir dann nämlich überlegt, welche Filme mich so beeindruckt haben.
Evi: 2025 oder was da war. Und ich wollte euch jetzt auch eigentlich einladen,
Evi: zu überlegen, was euch vielleicht beeindruckt hat.
Evi: 2025, vielleicht auch ein alter Film, den ihr aber zum ersten Mal gesehen habt,
Evi: der euch beeindruckt hat. und dann habe ich auch etwas mitgebracht für 226,
Evi: wo ich hoffe, dass uns der beeindrucken wird und ich habe dann nämlich überlegt,
Evi: was mich nämlich vor kurzem wirklich beeindruckt hat und,
Evi: Ja, echt etwas hinterlassen hat bei mir auch. Es ist zwar jetzt eine Dokumentation,
Evi: aber es hat schon auch so ein bisschen so fast Road-Movie-Charakter ein bisschen.
Evi: Und zwar ist es von 2014, läuft aber auf Netflix und zwar ist das die Doku Mission Blue.
Evi: Also ist jetzt keine astronomische Doku, aber ich möchte sie trotzdem hier bringen
Evi: und ja, hier vorstellen wir einfach die Frau, um die es geht in dieser Dokumentation,
Evi: die so inspirierend ist.
Evi: Und ich finde, das sollte wirklich jeder diesen Film gesehen haben.
Evi: Und deswegen wollte ich kurz über Mission Blue sprechen.
Florian: War das der, den wir mal im Kino gesehen haben oder war das was anderes?
Evi: Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht mehr sicher, ob das der ist.
Evi: Es kann sein, ich weiß es nicht. Ich war auf jeden Fall jetzt sicher,
Evi: mit dem ich angesehen habe, als du nicht da warst.
Evi: Und war da wirklich sehr gefesselt.
Evi: Ich bin immer am Anfang so ein bisschen abgelenkt, weil nämlich produziert bzw.
Evi: gemacht hat den Film der Fisher Stevens.
Evi: der auch durch den Film führt und der ist mir die ganze Zeit so bekannt vorgekommen
Evi: und dann habe ich mich dann immer gefragt, woher ich den kenne,
Evi: bis mir eingefallen ist, dass er einen Mörder spielt in einer Columbo-Folge.
Ruth: Aha, da ist er wieder. Nicht Beppi, aber der andere.
Evi: Ja, genau. Der andere Columbo. Worum geht es in Mission Blue?
Evi: Im Prinzip begleitet der Film ja über mehrere Jahre auch Sylvia Earle.
Evi: Ich glaube, sie ist schon recht bekannt, eine US-amerikanische Ozeanagrafin
Evi: ist das, Meeresbiologin, Umweltaktivistin, die sich halt wirklich für den Schutz
Evi: der Meere einsetzt und die ist heuer 90 Jahre alt geworden.
Evi: Was ich so eindringlich an dem Film auch gefunden habe, weil er halt auch ihre
Evi: Geschichte erzählt und dadurch, dass die halt schon wirklich in den Jungen,
Evi: also sie ist im Meer auch aufgewachsen und hat da schon recht jung eben studiert,
Evi: zum Tauchen angefangen und sie hat halt wirklich noch diese unberührte Geschichte,
Evi: Meereslandschafts, Korallenriffe und das alles gesehen und hat dann aber eben
Evi: im Laufe der Jahre, Jahrzehnte gesehen, wie sich das alles verändert hat und zerstört wurde.
Evi: Damals hat man ja geglaubt, die Ozeane, die sind ja so riesig,
Evi: da können wir Menschen... Kann nicht viel Schiff gehen.
Evi: Da hauen wir einfach alles rein und zerstören das alles, weil
Evi: Also hat eh keinen Einfluss eigentlich und dann hat sie aber eben bemerkt,
Evi: wie sich das alles verändert hat, wie halt wirklich das Alohaus abstirbt und
Evi: ja, dass das halt jetzt nicht mehr so ist.
Evi: Und ja, in der Doku wird das eben, also einerseits ihr Werdegang wird gezeigt
Evi: und dann natürlich auch aktiv, weil sie halt nach wie vor, also sie hat über 7500 Tauchstunden.
Evi: Also das, was die da halt unter Wasser schon verbracht hat, das ist echt atemberaubend.
Florian: Hat sicher ganz schrumpelige Finger.
Evi: Wahrscheinlich. Und sie hat sich auch eingesetzt für diese Meeresschutzgebiete,
Evi: das nennt man so Hotspots, da gibt es mittlerweile 168 davon.
Evi: Also es gibt das Ziel, dass bis 2030 eigentlich 30 Prozent der Ozeane unter
Evi: Schutz gestellt werden sollten.
Evi: und ja, momentan, glaube ich, steht man irgendwo bei 8 Prozent oder irgend sowas, also ganz wenig.
Evi: Sie haben dann auch gezeigt, dass Australien da auch ein ganz großes Gebiet
Evi: quasi dazu erklärt wurde, zu so einem Schutzgebiet.
Evi: Dann kam aber eine andere Regierung quasi an die Macht und hat das wieder zurückgenommen.
Evi: Also das sind halt auch wieder dann so diese gegenteiligen Kräfte,
Evi: die da arbeiten. Aber sie ist halt 90 und ist nach wie vor dauernd unterwegs,
Evi: setzt sich da ihm ein, ist da wirklich eine ganz starke Aktivistin.
Evi: War auch unter anderem tätig für die amerikanischen, für die Politik.
Evi: Sie hat auch eine Zeit lang diese NOAA geleitet, das ist das National Oceanic
Evi: and Atmospheric Administration. Und hat da dann aber dann, glaube ich,
Evi: ziemlich bald dann aufgehört, weil sie halt gemerkt hat, dass sie sich da bestimmten
Evi: Sachen fügen muss, die ihr nicht so ganz behagen.
Evi: Also wenn sie dann zu einem Fischereitreffen gefahren ist und dann denen gesagt
Evi: hat, naja, weil so wie mit den Thunfischen und so, das geht nicht,
Evi: da muss man was machen und dann ist sie nie wieder eingeladen worden.
Evi: Und da hat sie halt dann gemeint, ja, sie kann da privat mehr tun und hat sich
Evi: dann da wieder zurückgezogen. Aber hat auch die NASA beraten und hat sich dann auch die NASA beraten.
Florian: Den Carl Sagan Award for Public Understanding of Science bekommen.
Evi: Ja, in der Wissenschaftskommunikation ist sie doch wirklich,
Evi: ja, eigentlich eine Botschafterin der Ozeane.
Florian: Entschuldigung, ich war gerade verwirrt, weil ich geschaut habe,
Florian: wer den Award bekommen hat, weil ich es gesehen habe.
Florian: Und der erste Beisträger war
Florian: Carl Sagan. Da bin ich schon ein bisschen dreist, wenn Carl Sagan den hat.
Florian: Aber den hat er anscheinend, er ist nicht von ihm, sondern er ist als erstes
Florian: an ihn verliehen worden und dann nach ihm benannt worden.
Florian: Und ja, wenn man einen Award für Wissenschaftskommunikation bekommt,
Florian: der nach Carl Sagan benannt ist und der auch Carl Segen verliehen worden ist,
Florian: dann muss man schon eine sehr, sehr gute Vermittlerin sein, weil sonst kriegt
Florian: man das wahrscheinlich nicht.
Evi: Ja, also ich finde sie wirklich ganz toll. Also ich möchte wirklich jeden,
Evi: der Enkeln hat oder Junge.
Florian: Kinder geht auch, nur müssen das Enkel sein. Nein, es können auch Kinder sein.
Evi: Neffen, Nichten, was auch immer. Weil ich finde, dass sie wirklich eine ganz
Evi: inspirierende Persönlichkeit ist.
Evi: Also ich war wirklich ganz beeindruckt von ihr. Also sie strahlt da auch so
Evi: etwas ganz Besonderes aus.
Evi: Hat mich wirklich beeindruckt, muss ich sagen.
Ruth: Cool.
Evi: Jetzt habe ich da so lang geschwärmt. Habt ihr etwas, was euch beeindruckt hat?
Ruth: Ein klein wenig an die Geschichte von der Schwimmerin, die von Kuba nach Florida
Ruth: geschwommen ist. Also das ist jetzt natürlich irgendwie anders.
Ruth: Was sie gemeinsam haben, ist das Meer.
Florian: War das freiwillig oder ist die?
Ruth: Ja, ja.
Florian: Okay, gut, dann weiß man nicht, warum.
Ruth: Das war freiwillig. Das habe ich, glaube ich, war es entweder Anfang des Jahres
Ruth: oder vielleicht war es schon Ende letzten Jahres, wie auch immer,
Ruth: habe ich den Film gesehen. Ich kann mich dunkel erinnern.
Ruth: Naya Tassi, Diana Naya Tassi.
Florian: Ist das ein Künstlername?
Florian: Weil in Nyaden, das sind ja diese komischen griechischen Wasser-Nymphen oder
Florian: Gottheiten oder so weiter. Das wäre ein komischer Zufall. Aber man weiß es ja nicht.
Ruth: Interessant.
Florian: Nyaden sind die Nymphen in der griechischen Mythologie.
Evi: Da schreibt man die genauso.
Florian: Die über Quelle, Bäche, Flüsse, Sümpfe, Teiche und Seen wachen.
Ruth: Interessant. Das klingt jetzt fast ein bisschen too good to be true.
Evi: Oder?
Ruth: Obwohl vielleicht hat sich das ja zu einer Karriere als Schwimmerin inspiriert.
Ruth: Die hat das schon einmal probiert, wie sie jünger war, diese 60 Kilometer oder
Ruth: wie viele es sind, zu schwimmen.
Ruth: Und da ist es aber nicht gelungen. Und dann hat sie irgendwie mit, wie alt war sie?
Ruth: An die 60 war sie, glaube ich. Hat sie das einfach dann nochmal irgendwie so
Ruth: ihren Lebenstraum aufgenommen und dafür trainiert und so weiter.
Ruth: Und da gibt es auch eine Doku, die habe ich dann aber erst nachher gesehen.
Ruth: Also ich habe zuerst den Spielfilm gesehen.
Ruth: Das ist irgendwie ein Spielfilm, der halt diese Geschichte auch zwischen,
Ruth: so das Wechselspiel zwischen ihr und ihrer Trainerin. da irgendwie zeigt und ist ganz gut.
Florian: Scholi Foster spielt mit.
Ruth: Genau, spielt die Trainerin.
Florian: 2023, Nayat heißt der Film und die Doku ist von 2013 und heißt The Other Shore.
Ruth: Und die Doku habe ich dann nachher gesehen, weil mich dann das Thema angefangen
Ruth: hat zu interessieren. Und dann habe ich mir gedacht, ah cool.
Ruth: Und dann habe ich geschaut und gesehen, ah, da gibt es eine Doku, eine echte.
Ruth: Der Film ist recht, naja, es ist keine Doku, nein. Es ist dokumentarisch irgendwie
Ruth: gemacht, aber es ist natürlich ein Spielfilm.
Ruth: Und dann habe ich mir die Doku nachher auch noch angeschaut.
Ruth: Und die ist schon auch ziemlich cool, die Frau.
Ruth: Natürlich, eh klar, kann man nicht uncool sein, diese Strecke zu schwimmen.
Ruth: und das aber einfach auch, so ihre Art ist auch irgendwie so diese No-Bullshit-Art
Ruth: und einfach auch ein interessanter, inspirierender Mensch einfach irgendwie.
Ruth: Natürlich auch sehr eigen.
Evi: Musst du auch sein, ja. Also bei Sylvia Earle war das dann auch so,
Evi: dass sie war ja dann auch eben, das war ja dann so 50er, 60er,
Evi: 70er Jahre, wo sie dann als Forscherin auch tätig war und die war ja dann zum
Evi: Teil auf diesen Forschungsschiffen auch unterwegs und war da halt als einzige Frau mit an Bord.
Evi: Und da gab es dann auch, also im Film hat man das dann auch gesehen,
Evi: wo sie halt dann auch gezeigt hat, okay, die Schlagzeile, die sie dann generiert
Evi: hat, war dann irgendwie so Silvia Öhralfahrt mit 70 Männern auf See irgendwie.
Evi: Aber sie war da auch wirklich oft Pionierin, weil sie hat dann auch,
Evi: glaube ich, ich weiß jetzt allerdings nicht wann das war, also so eine zwei
Evi: Wochen lang in so einem Unterwasserhabitat nur mit einer Frauengruppe auch verbracht.
Evi: Und sie hat auch wirklich sehr viel auch in so Materialentwicklungen da auch
Evi: gemacht und hat also wirklich viel gemacht. Ich meine, wenn du eine Karriere
Evi: hast von 60 Jahren, auf die du zurückblicken kannst.
Ruth: Wahnsinn.
Evi: Und ich glaube, das macht es immer auch so interessant, weil ihr Leben spiegelt
Evi: diese ganzen Entwicklungen einfach auch her.
Evi: Du hast da eben auch Frauen in der Wissenschaft und sie hat dann oft gesagt,
Evi: sie hat sich da einfach keine Gedanken gemacht darüber. Sie hat das einfach gemacht.
Ruth: Und der läuft auch immer noch, hast du gesagt.
Evi: Ja, kann man sich das nach wie vor ansehen.
Ruth: Ja, immer gut, wenn man was zum Anschauen hat und nicht einfach nur so...
Ruth: steppert, durch die Gegend knickt.
Evi: Wie man es oft macht. Also ich finde, der hinterlässt etwas bei einem.
Ruth: Mission Blue.
Evi: Und das finde ich ganz schön.
Florian: Ich habe jetzt gerade keinen so inspirierenden Biografiefilm,
Florian: den ich jetzt irgendwie spontan...
Evi: Etwas, was dich vielleicht beeindruckt hat, auch vom Thema her oder so.
Florian: Ja, der Discovery-Werbespot, den ich gestern Abend wieder gesehen habe,
Florian: der ist im Jahr 2008, der ist wirklich großartig beeindruckt.
Florian: Mich heute noch, The World is Just Awesome, ich verlinke es,
Florian: sollten alle mal gesehen haben, dauert nur eine Minute, es macht einen glücklich,
Florian: wenn man das sieht. Aber ansonsten, ich komme ja so wenig zum Filmschauen.
Florian: Also selbst entweder im Fernsehen oder im Kino noch weniger.
Florian: Und ich überlege gerade, wo wir überall im Kino waren in diesem Jahr.
Evi: Ich weiß noch, das mit die Farben der Zeit haben wir uns eingeschaut.
Florian: Ja genau, den habe ich sehr, sehr gut gefunden. Die Farben der Zeit.
Florian: Ich weiß nicht, ob wir da im Podcast auch schon mal drüber gesprochen haben.
Evi: Ja, weil da ist ja das mit der Fotografie.
Florian: Genau, richtig. Da geht es um die Geschichte der Fotografie und das mit dem
Florian: Nachfahren von Monet, Matisse, Van Gogh. Nein. Nein, Monet. Monet, ja.
Florian: Ja, den fand ich schon. Der war jetzt irgendwie so tief beeindruckt,
Florian: ist vielleicht falsch, aber ich habe...
Evi: Aber welcher Film hat dich generell beeindruckt in deinem Leben?
Evi: Gibt es einen, wo du sagst, okay, nachher war es irgendwie anders?
Evi: Oder der hat dann dein Weltbild erweitert oder irgendetwas mit dir gemacht?
Florian: Also ich war immer sehr, sehr beeindruckt von Dune in der Version von David
Florian: Lynch. Da gab es Zeiten, da habe ich den einmal die Woche angeschaut.
Florian: Konnte auswendig, aber ich kann ja sicher sagen, was mich da beeindruckt hat.
Florian: Ansonsten Filme, die mich so nachhaltig,
Florian: Entweder ich bin nicht leicht zu beeindrucken oder ich bin zu,
Florian: wie sagt man dann, blasiert, wenn ich mich nicht beeindrucken lasse.
Ruth: Oder du hast ein zu schlechtes Gedächtnis.
Florian: Das natürlich auch, das ist die dritte Möglichkeit. Ich überlege gerade,
Florian: ob mir jetzt wirklich ein Film einfällt, wo ich sage, der hat mein Leben beeinflusst
Florian: auf die eine oder andere Art.
Florian: Das waren bei mir immer Bücher und keine Filme. Ich glaube, das liegt daran,
Florian: dass ich eher der Buch- und Textmensch bin und nicht so der Bildmensch.
Florian: Also Bücher, da gab es das auf jeden Fall, da gibt es das immer noch.
Florian: Bei Filmen könnte ich jetzt spontan nicht sagen.
Evi: Naja, aber dann vielleicht 2026, vielleicht gibt es nächstes Jahr einen Film,
Evi: der dich beeindruckt wird, weil ich habe nämlich, einen habe ich mitgenommen,
Evi: der schon im März ins Kino kommen soll und der, ich weiß, auch von unserer Telegram-Gruppe bereits,
Evi: sehnsüchtig erwartet wird. Wer rät?
Ruth: Ah, der Astronaut.
Evi: Ja, richtig. Project Hail Mary.
Florian: Ja, das Buch ist wirklich, ich habe ein bisschen Angst vor dem Film,
Florian: weil das Problem ist, dass die Bücher, das ist ja vom Andy Weir,
Florian: der auch der Marsianer geschrieben hat.
Florian: Und das war ein Buch, das hat mich wirklich insofern beeindruckt,
Florian: als dass ich es immer rumstehen gesehen im Buchgeschäft, der Marsianer ist halt
Florian: wieder so ein Raumfahrt-Ding, sie da ist halt wieder, laufen so ein Mars rum.
Florian: Das interessiert mich jetzt nicht so spontan.
Florian: Und dann hat mir das nicht, glaube ich, damals ein Blogleser noch einfach zugeschickt
Florian: und gesagt, da lies das, lies es wirklich, auch wenn du glaubst,
Florian: du musst es nicht lesen, lies es.
Florian: Dann habe ich mich irgendwie am Abend hingelegt, wie ich es dann oft tue,
Florian: im Bett noch gelesen und dann habe ich um, weiß nicht, um 5 Uhr in der Früh
Florian: das Buch zugeklappt, weil es zu Ende war.
Florian: Genau so ist das Buch, was er dazwischen geschrieben hat.
Florian: Artemis, glaube ich, hieß das. Ich bin mir nicht ganz sicher.
Florian: Das ist immer noch ein sehr gutes
Florian: Buch, aber kann man ein bisschen so als Streichresultat quasi nehmen.
Florian: Und der Marsianer, nicht der Marsianer,
Florian: der Astronaut, das Hail Mary im Original, das ist wieder genau so.
Florian: Das ist genau das, wo ich gedacht habe, das kriegt dann kein zweites Mal hin,
Florian: nämlich ein Buch zu schreiben, das genau so wie der Marsianer ist,
Florian: ohne eine Kopie wie der Marsianer zu sein. Aber er hat einen Dreh gefunden,
Florian: das nochmal genau so zu machen.
Florian: Und das ist, glaube ich, das, wo ich sage, da habe ich ein bisschen Angst vor
Florian: dem Film, über den du gleich reden kannst.
Florian: Weil die Bücher, also der Marsianer und eben auch Hail Mary, der Astronaut.
Florian: Das sind ja in einem gewissen Sinn Kammerspiele, müsste man wahrscheinlich im
Florian: Film draus machen. Der Marsianer ist im Prinzip der Marsianer.
Florian: Der Typ, der Mars rum sitzt und ansonsten gibt es da kaum handelnde Personen.
Florian: Ganz ein paar so Randrollen und bei Hail Mary ist es genauso.
Florian: Da sind es halt dann in dem Fall zwei, die da eine Rolle spielen und am Anfang
Florian: auch nur einer und die Spannung bringt der Ende via eben durch das,
Florian: was die Personen denken, machen, wie sie die Probleme lösen.
Florian: Das macht es so spannend, aber es ist halt, zumindest in den klassischen Filmmaßstäben
Florian: um schlecht umzusetzen, weil da willst du halt kein Kammerspiel machen,
Florian: zumindest Hollywood eher nicht.
Evi: Ja, aber es gibt ja schon Kammerspiele.
Florian: Die recht erfolgreich auch waren. Aber nicht jetzt die Leute,
Florian: die halt irgendwie jetzt sowas wie der Marsianer oder eben der Astronaut verfilmen,
Florian: die wollen dann schon ein bisschen mehr Action und dann brauchst du halt, hast du ja gesehen,
Florian: wenn man das Buch der Marsianer mit der Verfilmung vergleicht,
Florian: da haben sie halt die paar Nebenrollen deutlich hochgedreht und die Handlung
Florian: ein bisschen deutlich vom Mars weg verlegt, damit es halt ja mehr Menschen als
Florian: nur einer sind und ich habe ein bisschen Angst, dass sie das beim Astronauten auch machen,
Florian: weil da beim Film vom Marsianer hat es noch halbwegs gut funktioniert, aber ich weiß nicht, ob,
Florian: das auch beim Astronauten funktioniert, wenn man da quasi noch Rollen dazu bastelt.
Ruth: Naja, es spielt ja schon auch recht viel am Anfang auf der Erde.
Ruth: Ich glaube, sie werden einfach den Anfang auf der Erde verlängern und dann halt
Ruth: die Zeit im Weltraum ein bisschen verkürzen, oder?
Evi: Aber wollt ihr vielleicht ganz kurz nochmal, worum es dann überhaupt geht?
Florian: Ja, das machst du. Ich habe es schon über den Marsianer erzählt.
Evi: Ich dachte, wir sind ja schon beim Astronauten. Übrigens, das Drehbuch jetzt
Evi: vom Astronauten hat der gleiche Typ geschrieben, wie auch den Marciana.
Evi: Also das war das Drehbuch. Das Drehbuch, genau, ja, von dem her das schon mal
Evi: vielleicht gute Voraussetzungen.
Evi: Interessant fand ich übrigens die Regie, ich habe mir das dann auch noch angeschaut,
Evi: wer das macht und das sind Chris Miller und Phil Lord und die finde ich insofern
Evi: interessant, weil die haben Lego Movie gemacht und Spider-Man.
Florian: Das war ein guter Film.
Evi: Genau, ich meine, ich mag die Lego Filme total.
Florian: Spider-Man weiß ich nicht, aber Lego Movie war...
Evi: Spider-Man New Universe, das finde ich auch sehr gut. Also von dem her finde
Evi: ich sehr interessant, diese Mischung.
Evi: Ryan Gosling spielt ja die Hauptrolle, Sandra Hüller spielt auch mit.
Ruth: Ryan Gosling spielt den Astronauten.
Evi: Eben den Ryland Grace. Ja, also wie gesagt, das ist ja, ich weiß jetzt nicht,
Evi: ich habe das Buch jetzt nicht gelesen, der Astronaut.
Florian: Sehr zu empfehlen.
Evi: Ja, ich habe vor, das noch zu lesen, bevor es ins Kino kommt,
Evi: bevor ich mir den Film anschaue, glaube ich, möchte ich das Buch vorher lesen.
Evi: Und es geht ja darum, dass ja der, also Rylant Grace, der ist ja glaube ich
Evi: gar kein Astronaut, der ist ja irgendwie, was ist er, Biologe?
Florian: Ein Wissenschaftler, der irgendwie Stress mit der Forschung gehabt hat,
Florian: weil er was erforscht hat. Was alle gesagt haben, ist ein Quatsch und dann ist er Lehrer geworden.
Evi: Genau, und dann irgendwie gibt es einen Cut und dann wacht er auf und ist irgendwie
Evi: auf einer Raumstatt, so in einem Raumschiff eigentlich.
Florian: Oder? Ja, das weiß er nicht. Also das ist ja gerade das Ding,
Florian: das darum fängt, dass ja auch, das ist ja das, wo das Buch einen genauso catcht wie der Marsianer.
Florian: Also der Typ wacht quasi auf und weiß nicht, wo er ist. und das ist quasi ein minimaler Spoiler.
Evi: Das sieht man im Trailer auch.
Florian: Ja. Eines der ersten, ja, aber für die das Buch vielleicht auch lesen wollen
Florian: oder sowas, aber eines der ersten Dinge, die er überhaupt rausfinden muss,
Florian: er muss rausfinden, wo ist er überhaupt?
Florian: Und er macht halt so Mini-Experimente mit dem, was er hat, um halt dann irgendwann
Florian: festzustellen, okay, offensichtlich bin ich im Weltraum.
Florian: Also das, und so läuft halt der ganze Film, da muss ständig irgendwas rum experimentieren.
Evi: Genau, und irgendwie geht es ja dann schon, glaube ich, auch so Rettung der
Evi: Menschheit und irgendwie sowas Bedrohung ist, da will ich, glaube ich,
Evi: gar nicht jetzt mehr sagen. Ich finde den Trailer ganz, ganz okay.
Evi: Ich habe auch gelesen, dass der Andy Weir auch dabei war, also bei den Dreharbeiten.
Florian: Er ist Produzent, das steht in der Wikipedia, er ist einer von den Produzenten.
Evi: Und genau, er ist an und für sich jetzt auch mit der Schnittfassung,
Evi: die er schon gesehen hat, recht zufrieden.
Evi: Also er hat auch gemeint, dass das alles ganz, ganz gut ist,
Evi: auch wie, das sage ich jetzt nicht, wie bestimmte Sachen dargestellt worden
Evi: sind, weil ich vielleicht, ja, weiß ich nicht, wie weit man das spoilern kann oder nicht.
Evi: Aber er dürfte auch recht zufrieden sein von dem.
Florian: Ja, wahrscheinlich wird er auch sehr viel Geld bekommen haben dafür. Ja, wahrscheinlich.
Evi: Nur ja, aber es gibt ja trotzdem noch welche. Ich meine, es gibt ja auch Filmprojekte,
Evi: die er dann sogar zu einem Zerwürfnis zwischen Autor und der Filmcrew oder den
Evi: Produzenten geführt hat.
Evi: Michael Ende war mit der unendlichen Geschichte nicht zufrieden,
Evi: zum Beispiel. Also auf jeden Fall bin ich gespannt auf den Film.
Florian: Ja, den schaue ich mir sicherlich auch an.
Evi: Ja, also den möchte ich mir auch ansehen. Genau, also auf den freue ich mich schon.
Evi: Ich hoffe, dass es da wieder mal eine gute Science-Fiction noch gibt.
Evi: Vor allem auch mal einen guten Film, der mich so ein bisschen catcht.
Evi: Ich bin ja immer noch enttäuscht über mein Eddington, dass das nicht der Arthur Eddington war.
Evi: Ja, interessant fand ich auch, wisst ihr, weil der Originaltitel ist ja Project
Evi: Hail Mary, woher der Begriff kommt. Also das Hail Mary, was das heißt.
Florian: Ja, ich weiß das. Willst du das erzählen?
Evi: Nein, sag ruhig.
Florian: Also das Hail Mary ist quasi Ave Maria. Das ist so ein Gebet und Hail Mary ist das letzte Stoßgebet.
Florian: und wenn alles den Bach runter geht, dann schickt man halt noch so ein Hail
Florian: Mary in die Welt und dann schaut man, was noch geht.
Florian: Das ist quasi so ein Ausdruck für Himmelfahrtskommando, ist glaube ich das beste
Florian: deutsche Wort dafür, für Project Hail Mary.
Evi: Weil du es gesagt hast, wäre es ein Stoßgebet gewesen.
Florian: Ja, Stoßgebet. Aber ich glaube Himmelfahrtskommando, wenn man den Sinn übersetzen
Florian: müsste von Project Hail Mary, wäre es Himmelfahrtskommando.
Evi: Ich habe mich eben hier gefragt, warum es im Englischen Project Hail Mary heißt
Evi: und ich habe dann eben gelesen, dass das sich eigentlich auf Football bezieht,
Evi: auf American Football, weil da gibt es irgendwie so einen Spielzug,
Evi: der eben, wenn man eher geringe Erfolgsaussichten hat oder eine geringe Erfolgswahrscheinlichkeit
Evi: hat, dass man das gewinnt.
Evi: Und dann sagt man, dass dieser Spielzug ein Hail Mary auch ist.
Evi: Also das passt dann ganz gut.
Ruth: Ja, wenn schon alles im Arsch ist, dann probiert man halt noch irgendwas,
Ruth: was ziemlich unwahrscheinlich und ziemlich arg und eh schiefgeleitet ist aus.
Ruth: Also eine Verzweiflungstat.
Ruth: Und dieses Projekt ist ja auch so.
Evi: Genau.
Ruth: Who will all die? Schau doch nochmal.
Ruth: Ob du das nicht doch retten kannst. Ich fand das auch irgendwie so im Buch,
Ruth: vielleicht ist das eine kontroversielle Meinung, aber ich fand es nicht ganz so gut.
Evi: Welches jetzt? Der Astronaut?
Ruth: Ja, ich werde mir den Film auch anschauen, weil es irgendwie entertaining und so ist.
Ruth: Ich fand die Geschichte spannend. Ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Ruth: Es war spannend gemacht. Eh klar, das kann er schon. Aber...
Ruth: Ich fand den Typen extrem unsympathisch. Und einfach diese Art und Weise,
Ruth: das ist so richtig, was die so, wir Typen, und es hat echt wehgetan für mich, das zu lesen.
Evi: Jetzt bin ich neugierig, jetzt will ich es noch mehr lesen.
Ruth: Und ein paar Mal, wie man sich halt so öfter bei Geschichten denkt,
Ruth: die einem eigentlich sehr am Nerv gehen, aber man will doch wissen,
Ruth: wie es weitergeht. Dann denkt man sich, ah scheiße, jetzt muss ich schon wieder weiterlesen.
Ruth: Bei Game of Thrones ist es mir auch so gegangen. So ein Scheiß!
Ruth: So ein Scheiß. Oder der Witcher. Kennst du den Witcher?
Evi: Den habe ich abgedreht, da würde mir das auf die Nerven gegangen.
Ruth: Ja, der schaut sich das immer an. Na gut, dann schaue ich halt mit und dann
Ruth: kippt man da irgendwie rein und man denkt sich jedes Mal, Alter,
Ruth: so ein Scheiß, Alter, so ein Scheiß.
Ruth: Aber man muss es sich trotzdem irgendwie anschauen, weil man wissen will, wie es weitergeht.
Florian: Tatsächlich, ich habe gewusst, es gibt dieses Witcher-Dings,
Florian: das war mal ein Computerspiel, glaube ich, ursprünglich, oder?
Ruth: Ja, ein Buch auch.
Florian: Und ich habe dann irgendwann, ich glaube, das war im Sommer,
Florian: Da habe ich sehr viel nervige Arbeit machen müssen, die keine großartige geistige
Florian: Aufmerksamkeit braucht. Aber ich muss trotzdem im Computer sitzen.
Ruth: Dafür ist es gut, ja.
Florian: Und habe irgendwie eine Serie gesucht, die ich schauen kann dabei.
Florian: Und habe gedacht, alle reden von diesem Witcher-Ding, jetzt schaue ich mal das
Florian: an. Irgendwo konnte man das streamen. Aber tatsächlich, ich habe es dann,
Florian: eineinhalb Folgen geschaut und habe gedacht, nee, das muss ich jetzt nicht weiter schauen.
Evi: Der Witcher war genau so ein Beispiel, wo ich dann auch wieder nach kurzer Zeit abgedriftet bin.
Evi: Also wo ich dann auch gesagt habe, ich schaue es mal und dann irgendwie,
Evi: wo du dann selber merkst, jetzt habe ich wieder überhaupt nicht aufgepasst,
Evi: was ist jetzt irgendwie, weil du halt schon wieder irgendwo anders warst und
Evi: das meine ich eben, das gibt, finde ich, momentan so viele Sachen,
Evi: die einen so komplett unbeeindruckt lassen. Ich glaube, das ist schon auch ein
Evi: bisschen nicht catchen.
Ruth: Mit dem mangelnden Aufmerksamkeits Ding zu tun hat, dass das immer mehr unsere
Ruth: Gesellschaft betrifft. Nein, ich glaube, das ist ein Witscher.
Ruth: Nein, okay, Witscher ist einfach nur ein Scheiß. Aber bei vielen anderen Dingen,
Ruth: die Leute haben immer ihr Handy in der Hand und man muss mittlerweile Fernsehen
Ruth: so machen, dass Leute währenddessen auch Nachrichten checken können und trotzdem
Ruth: nachher noch wissen, worum es geht. So in die Richtung.
Evi: Nein, gar nicht. Das glaube ich nämlich nicht. Aber wenn mich was wirklich huckt
Evi: oder catcht, dann vergesse ich mein Handy.
Evi: Letztens habe ich ein Folgerin erzählt, bevor wir da jetzt aufgenommen haben.
Evi: Ich bin letztens bei einem wirklich alten Schinken wirklich picken geblieben.
Evi: der aus dem Jahr 1954 war, also wirklich so ein alter Schinken,
Evi: weil einfach das Storytelling gut war.
Evi: Und ich bin sogar, ich habe den Anfang gar nicht gesehen von dem Film,
Evi: also es war so mittendrin, ich wollte eigentlich schon gehen und ich bin dann
Evi: wirklich sitzen geblieben und habe den bis zum Ende noch angeschaut,
Evi: einfach weil, wie die Geschichte erzählt worden ist.
Evi: Ich war dann so gefangen und habe mir das dann wirklich fertig gemacht.
Evi: Das gibt es ja nicht. Also 60 Jahre alter Film, 70 Jahre alter Film.
Ruth: Und welcher war es?
Evi: Das traue ich mir jetzt fast gar nicht zu sagen, das ist ein bisschen die Pleasure. Warum?
Florian: Ist ja nicht schlimm.
Ruth: Lawrence of Arabia.
Evi: Nein, es war Desiree.
Ruth: Oh, kenne ich nicht.
Evi: Ja, und das ist, ich kenne den auch, also ich bin deswegen ein bisschen picken
Evi: geblieben, weil ich gesehen habe, dass es Desirée ist und den kannte ich,
Evi: wenn meine Oma das Buch hatte und ich weiß, dass das im Bücherregal war,
Evi: weil meine Oma war so von diesem vom Wind, der verweht und eben auch.
Evi: Und diese Reh geht es darum, das war an und für sich so eine,
Evi: ich weiß nicht, Geliebte oder sowas.
Evi: Also der Napoleon wollte sich mit ihr sogar verloben oder hat sie,
Evi: ich glaube, sie waren sogar verlobt, keine Ahnung, weil ich habe den Anfang ja nicht gesehen.
Evi: Und sie folgt ihm dann nach Paris und da ist er dann aber schon mit der Josephine
Evi: quasi irgendwie liiert.
Evi: Und sie wird dann später auch Königin von Schweden. Und das ist aber alles aus,
Evi: also es ist ihm Napoleon, auch die Zeit und so. Und es ist aber aus ihrer Sicht.
Evi: Und es ist, du hast keine Schlachten, obwohl Kriege geführt werden.
Evi: Ihr Mann zittern auch im Krieg, also ihr Mann ist eben auch Marshall oder sowas
Evi: und stellt sich dann auch gegen Napoleon.
Evi: Also alles auch sehr politisch, sehr geschichtsträchtig, das alles,
Evi: aber alles aus ihrer Perspektive.
Evi: Und ich fand es aber dann wirklich so von diesem, ja, wie die Geschichte erzählt wurde.
Evi: Und ich habe mir auch gedacht, ja, irgendwie, und ich war so unaufgeregt auch.
Evi: Und in dieser Unaufgeregtheit hat es mich dann aber irgendwie gepackt.
Florian: Spielt wahrscheinlich schon eine Rolle, was du sagst, Ruth, dass eben vieles
Florian: auch schon so produziert ist, dass man tatsächlich nicht mehr die volle Aufmerksamkeit
Florian: braucht, aber wenn man sich Mühe gibt, dann kann man durchaus Filme machen, wo man eben...
Florian: Ich erinnere mich zum Beispiel, ich habe schon mehr als einmal kundgetan,
Florian: dass ich kein Fan der langen Filme bin, alles über 90 Minuten,
Florian: muss schon sehr, sehr gut begründet sein, warum ein Film so lang sein soll,
Florian: aber wenn man es gut macht, dann stört es mich auch nicht und ich kann mich erinnern zum Beispiel,
Florian: wie wir unseren Oppenheimer angeschaut haben, der ist ja elendig lang wieder gedauert.
Evi: Ja, der war auch sehr lang.
Florian: Sehr, sehr lange auf jeden Fall, aber da habe ich mich tatsächlich keine einzige
Florian: Sekunde lang insofern gelangen, weil eh nicht.
Evi: Ja, das war, weil wir die tollen Kinositze hatten, diese VIP-Sesseln.
Florian: Nein, ja, da hat man ein bisschen, wenn man schon so lange drei Stunden im Kino
Florian: sitzt, dann möchte man auch bequem sitzen, aber nein, ich habe mir keinen Moment
Florian: gedacht, jetzt ist es zu lang, alles was da gemacht wurde in dem Film hat seinen Sinn gehabt.
Ruth: Ich fand Barbie besser als Oppenheimer.
Evi: Ja, drei Stunden hat er doch gedauert.
Florian: Barbie fand ich auch gut und teilweise, ja, durchaus auch besser,
Florian: weiß ich nicht ganz genau, aber mindestens gleich gut.
Florian: Aber ja, habe ich auch gesehen. Das war auch ein Film, den fand ich auch gut.
Florian: Der war auch gut erzählt.
Evi: Aber bei Oppenheimer, finde ich, hätte man kürzer machen können,
Evi: weil mich diese ganze Geschichte danach dann mit diesem Kommunismus und dieser
Evi: Anhörung, das hätte man weglassen können.
Evi: Mich hätte mir diese Geschichte mit der Bombe und das alles interessiert.
Evi: Also da hätte man schon ein bisschen tunen können. Hätte man ein bisschen schneiden können.
Evi: Aber es stimmt schon. Also da hat schon auch etwas gehabt. Nämlich auch richtig
Evi: vom Storytelling her und so.
Florian: Oder der Film Don't Look Up, der war auch sehr, sehr lang, der Film, aber auch da.
Evi: Der war nicht so lang.
Ruth: Der war super, ja.
Florian: Aber da habe ich keine Sekunde das Gefühl gehabt, der ist zu lang.
Florian: Don't Look Up war schon lang. Der hat deutlich über zwei Stunden gedauert.
Ruth: Ach so.
Evi: Ich vergesse immer, dass wir andere Definitionen haben von langen Filmen.
Florian: Alles über 19 Minuten ist lang.
Ruth: Ja.
Ruth: Ich bin da ganz bei dir. Ich finde auch, über eineinhalb Stunden ist sowas von unnötig.
Evi: Der neue Avatar-Film ist dann nichts für dich.
Florian: Definitiv nicht.
Evi: Der dritte Teil, der dauert irgendwie auch so 200 Minuten.
Florian: Ja, das sicher nicht. Du kannst allein anschauen, den Film.
Ruth: Aber das ist ein bisschen so wie bei jungen Menschen, die wissenschaftliche Arbeiten machen.
Ruth: Die werden immer zu lang und dann ist natürlich auch ein Teil der Challenge
Ruth: ist, kürzen, kürzen, kürzen.
Florian: Ja, eine kurze Lücke.
Ruth: Und wenn man das nicht kann, dann ist es schlecht. und dann muss man das bei einem Film auch können.
Florian: Kurzschreiben ist schwierig. Ich weiß nicht von wem das Zitat,
Florian: das ist ein ganz bekanntes Zitat, wo ein Typ schreibt dem anderen,
Florian: ich schreibe dir heute einen langen Brief, weil ich habe keine Zeit,
Florian: um den kurzen zu schreiben.
Florian: Und es ist wirklich so, es ist kurzschreiben, ich mache seit 13 Jahren irgendwie
Florian: Steine-Geschichten, wo ich in 10 Minuten und nicht länger ungefähr was erzähle.
Florian: Ich mache seit 10 Jahren die Kolumne im Spektrum, wo ich 4000 Zeichen habe.
Florian: Wenn ich wüsste, ich habe jetzt meine Spektrum-Formel-Kolumne,
Florian: ich habe beliebig viele Zeichen irgendwas oder bis zu 10.000 Zeichen,
Florian: dann wäre es viel einfacher, das zu machen, weil wenn ich weiß,
Florian: ich muss das jetzt in 4.000 Zeichen erklären, dann muss da viel mehr Gedanken machen.
Florian: Und natürlich sehe ich schon ein, dass die ganzen Regisseure oder Regisseure
Florian: sagen, ja, was könnt ihr da schon gründen? Der muss sieben Stunden lang sein,
Florian: der Film, weil sonst kann ich meine Vision verwirklichen.
Florian: Aber andererseits, ich glaube, es ist auch ein Teil dabei, kreative Faulheit,
Florian: dass man den Film auch kürzer hinkriegen könnte.
Ruth: Ja, und man kann halt mehr Eintritt in den Kinos verlangen.
Florian: Das auch, ja.
Ruth: Und überhaupt und irgendwie alles, ja.
Evi: Ja, wobei das mit den Kinos ist ja gar nicht so. Meistens sind ja dann jetzt
Evi: schon oft so kurz danach schon auf den Streaming-Plattformen.
Evi: Ich habe das nochmal nachgeschaut. Mein Guilty Pleasure-Film ist wirklich von
Evi: 1954. Dauert eine Stunde 50.
Florian: Das kann sich noch gelten.
Ruth: Gerade noch.
Florian: Vor allem bei den alten Filmen dauert der Abspann schon irgendwie 20 Minuten.
Florian: Normalerweise immer wieder Vorspann.
Evi: Und nämlich Marlon Brando spielt den Napoleon Bonaparte. Ja.
Evi: Und den habe ich nämlich auch irgendwie nie so wirklich in einer Filmreihe gesehen.
Evi: Und ich finde das halt auch, diesen Napoleon-Film, finde ich, spielt auch recht gut.
Evi: Also wie gesagt, irgendwie hat mich das dann gecatcht und ein bisschen bei mich
Evi: selber dann lachen müssen, dass ich bei sowas alt und am Problem bin.
Florian: Naja, dann können wir für 2026 auf eine Renaissance der 90-Minuten-Filmen hoffen.
Evi: Das glaube ich nicht.
Florian: Irgendwann muss das alles kommen. Irgendwann kommt alles wieder,
Florian: die scheiß Frisuren von früher kommen wieder, die scheiß Mode von früher kommt
Florian: wieder. Irgendwann kommen auch die kurzen Filme von früher wieder.
Ruth: Man kann nur hoffen.
Florian: Ja, naja, vielleicht kann die Hörerschaft uns sagen, was sie von den Schinken
Florian: und den anderen Filmen hält, beziehungsweise ob sie Fan der Überlänge ist oder nicht.
Florian: Ich bin auf jeden Fall gespannt auf der Astronaut und ich bin gespannt auf die
Florian: Filme, von denen wir noch nicht wissen, dass sie kommen im nächsten Jahr,
Florian: weil vielleicht ist da was Gutes dabei.
Evi: Dune kommt wahrscheinlich Ende nächsten Jahres.
Florian: Ja, da bin ich ja immer noch ein bisschen so, ich fremdele immer noch ein bisschen mit Dune.
Florian: Also es gibt nichts über Kyle MacLachlan als Paul Atreides und den Captain Picard.
Ruth: Aber das hat er schon ganz gut gemacht.
Florian: Ja, wie gesagt, ich bin vom ersten Teil so enttäuscht. Der zweite Teil war gut.
Florian: Der erste Teil vom Villeneuve, der war...
Ruth: Er war auch viel zu lang, er war auch viel zu langatmig, aber wenn man von dem
Ruth: Langatmigen absieht, war er schon sehr gut gemacht.
Evi: Er war halt sehr atmosphärisch.
Ruth: Ja, voll. Und der Sound, also das ist einer von diesen Filmen,
Ruth: die man doch echt im Kino sehen muss.
Florian: Ja, aber ich habe vorhin gerade erzählt, ich habe den Dune vom Lynch von 84,
Florian: wie gesagt, in meinem Leben sicherlich irgendwie 50 Mal gesehen, wenn nicht mehr.
Florian: Also insofern ist es da schwierig, mich von einem anderen Dune zu beeindrucken.
Ruth: Das nur, weil der Captain Picard mitspielt, oder?
Florian: Nein, ich bin überhaupt kein Fan von Kyle MacLachlan, der die Hauptrolle spielt in diesem alten Film.
Florian: Wie jeder anderen Rolle, die er gespielt hat, ist er komplett fehlbesetzt,
Florian: meiner Meinung nach. Aber die einzige Rolle in seinem Leben, die er,
Florian: Überzeugend und so überzeugend, wie kein anderer Schauspieler gespielt hat und
Florian: Schauspieler spielen hätte können, ist den Paul Atreides.
Ruth: The one and only. Passend. Naja, damit wir jetzt diesmal nicht Überlänge bekommen.
Evi: Würde ich vorschlagen.
Florian: Ja, wir schauen, was wir noch machen. Wir machen ja auch einen ganz,
Florian: ganz kurzen Ausblick auf unsere Veranstaltungen im Jahr 2026.
Florian: droht, wir sagen nicht alle Termine auf, die es gibt, aber nur was Besonderes
Florian: ist, machst du etwas, was du sonst nicht machst, so Planetariums-mäßig oder sonst was?
Florian: Oder ein normales Planetariums-Programm?
Ruth: Nein, ich mache was Cooles. Ich mache ein Konzert.
Ruth: Also nicht ich selber mache das Konzert, aber ich darf moderieren.
Ruth: Ein Konzert mit dem großartigen Tonkünstlerorchester.
Ruth: Und die machen dann ein Kinderkonzert. Und das heißt Space Mission.
Ruth: Und sie haben mich gefragt, ob ich sie da irgendwie wissenschaftlich beraten
Ruth: und das Konzert quasi moderieren kann.
Ruth: Und dann spielt das Orchester immer irgendwie ein Stück, das irgendwie so entweder
Ruth: titelmäßig mit dem Weltraum oder sonst irgendwie Weltraum-connected ist.
Ruth: Und dann dazwischen, dann darf ich immer ein bisschen was Spannendes erzählen. Kommt auch vor, ja.
Evi: Und ist das öffentlich?
Ruth: Ja, das ist öffentlich. Man muss da jetzt kein Kind sein, glaube ich, um teilzunehmen.
Evi: Keine Schulklassen sein.
Ruth: Ja, es ist halt für Schulklassen eigentlich. Es ist, glaube ich,
Ruth: so 10 bis 14 ist so das Target-Age irgendwie.
Ruth: Aber man kann, wenn man da einfach Musik
Ruth: hören möchte von dem Orchester, glaube ich, auch einfach so hin,
Ruth: würde ich jetzt mal schon...
Florian: Ist das schon fix? Kann man da schon was verlinken dazu? Weil dann verlinke
Florian: ich das in den Shownotes.
Ruth: Ja, die Termine sind fix, ja. Das ist der 18. Februar und der 24.
Ruth: März. Ich weiß gar nicht, ob er Karten verkauft.
Florian: Ja, aber dann notieren wir das und dann...
Ruth: Aber es ist auf jeden Fall Niederösterreich, Leute, Niederösterreich.
Ruth: St. Pölten, Festspielhaus St. Pölten, ist am 18.
Ruth: Februar Und dann im März ist es nochmal am 24.
Ruth: März im Stadttheater Wiener Neustadt.
Florian: Dann notieren wir das in den Shownotes. Was wir beide, Ruth,
Florian: machen und Evie vielleicht auch, das müssen wir noch klären.
Evi: Aha.
Florian: Was neu ist im nächsten Jahr. Wir nehmen Live-Podcasts auf. Also wir machen
Florian: nicht unsere Live-Podcast-Shows.
Ruth: Jetzt gehen wir in die Hochkultur.
Florian: Naja, das nicht. Aber wir sind ja schon oft genug mit unseren Shows aufgetreten.
Florian: Also wenn wir das Universum, die Live-Show machen, dann machen wir dort ja keinen
Florian: Podcast, sondern machen halt so einen Abend lang eine Bühnenshow.
Florian: Jetzt im nächsten Jahr machen wir tatsächlich das erste Mal das,
Florian: was man sich meistens denkt, wenn man Live-Podcast hört.
Florian: Das heißt, wir werden vor Publikum tatsächlich eine echte Podcast-Folge aufnehmen,
Florian: die dann auch erscheinen wird.
Florian: Das Ganze wird öfters stattfinden.
Florian: Das erste Mal wird stattfinden am 10. Februar im Radiokulturhaus in Wien um
Florian: 19 Uhr. Da kann man auch schon Karten kaufen dafür.
Florian: Und wie gesagt, wir machen da keine dramatischen Experimente und keine...
Florian: abendfüllende Bühnenshow wie sonst, sondern das wird so eine Stunde und ein
Florian: bisschen mehr dauern. Aber wir sind halt da und wir erzählen was,
Florian: so wie wir es im Podcast erzählen.
Florian: Publikum ist da. Wir werden das Publikum auf die eine oder andere Art einbinden
Florian: mit Fragen oder sonst was.
Ruth: Wir werden ja nicht Hallo Wien sagen.
Florian: Wir werden auch Gäste haben. Wie gesagt, vielleicht ist Evi mal dabei.
Florian: Vielleicht laden wir uns andere Externe.
Evi: Warum doch vielleicht?
Florian: Weil ich noch nicht weiß, ob du Zeit hast oder nicht dazu. Das haben wir noch nicht besprochen.
Evi: Doch, haben wir schon.
Ruth: Dann wird Evi dabei sein. So einfach.
Evi: Naja, irgendwie muss Science Frames schon vertreten sein.
Florian: Das geht nicht. Es wird auf jeden Fall in diesen Folgen, diese live aufgesehenen
Florian: Folgen, wird es auf jeden Fall Science Frames geben. Wir werden jetzt nicht
Florian: die komplette Folge von Anfang bis zum Ende.
Evi: Ich werde eingespielt.
Florian: Nein, das nicht, aber wir werden nicht die komplette Folge von Anfang bis Ende dort aufzeichnen.
Florian: Also wir werden jetzt nicht sitzen und eine halbe Stunde lang unsere Termine aufzählen oder sowas.
Florian: Also wir werden dann einen Teil von der Folge auch nachträglich machen und je
Florian: nachdem wie die Verfügbarkeit der einzelnen Menschen ist, kann dann auch eben
Florian: Science Frames nachträglich dazukommen. Aber vielleicht ist auch Science Frames
Florian: dann live da vor Ort. Am 10.
Florian: Februar, 19 Uhr, wird es das erste Mal stattfinden.
Florian: Dann kommt es am 16. Juni auch nochmal.
Florian: Und der Plan ist es, einmal im Quartal ungefähr zu machen.
Florian: Sofern es ausreichend viel Publikum interessiert, die da hinkommen.
Florian: Weil wenn da keiner hinkommt ins Radiokulturhaus, dann brauchen wir es dort auch nicht live machen.
Ruth: Das ist noch ganz was Spezielles, nämlich eine sehr kleine Runde.
Ruth: Es ist nämlich nicht der große Saal im Radiokulturhaus, sondern es ist das Radio
Ruth: Café. und da passen, glaube ich, 60 Leute hinein.
Ruth: Also es ist wirklich persönlich.
Florian: Genau. Oder anders gesagt, wenn ihr kommen wollt, kauft euch jetzt die Karten. Genau.
Ruth: Sonst ist es voll.
Florian: Genau.
Ruth: Und wir werden da ganz dekorativ hinter einem Schreibtisch irgendwie auf der
Ruth: Bühne sitzen und gescheit reden, oder?
Florian: Ja, keine Ahnung. Mal gucken. Vielleicht können wir Bilder noch zeigen oder
Florian: sowas. Vielleicht geht das auch noch.
Florian: Wir werden das beim ersten Mal einfach mal schauen, was da ist.
Florian: Und dann beim nächsten Mal, wenn wir es machen, werden wir es entsprechend anpassen.
Florian: Aber das ist was, was auf jeden Fall neu sein wird. Es wird vielleicht auch
Florian: das eine oder andere Mal das Universum Live-Shows wieder geben,
Florian: weil ich wurde auch, wie ich jetzt in Deutschland unterwegs war,
Florian: des Öfteren gefragt, ob wir das in das Universum Live-Show wieder mal machen.
Florian: Vor allem in Berlin, das bin ich glaube ich.
Ruth: Das ist der Nest in Berlin. Ja, dann ladet uns ein. Wir organisieren das nicht.
Ruth: Wenn ihr ein Theater habt oder in einem Theater die Verantwortung für das Programm
Ruth: habt, dann schreibt uns ein E-Mail, dann schreibe ich euch zurück,
Ruth: sage euch die Konditionen, weil der Florian kennt sich da nicht aus.
Ruth: Wenn der das Wort Geld hört, dann kriegt er irgendwie Panik und nimmt Reis aus.
Ruth: Dann dürft ihr mit mir verhandeln.
Florian: Nettogage, sage ich gleich.
Ruth: Und dann kommen wir zu euch. Wir brauchen keine Unterstützung wegen deiner Organisation.
Ruth: Wir brauchen nur einfach einen Ort, wo wir hinkommen können.
Florian: Wir brauchen schon Unterstützung. Karten verkaufen tun wir nicht selber.
Florian: Nein, aber das macht ja dann der Veranstaltungsort.
Ruth: Wir brauchen ja einen Veranstaltungsort natürlich.
Florian: Also es kommt jetzt ein und sagt, ich habe einen Garten.
Ruth: Naja, bei der entsprechenden Bezahlung würde ich sagen, wir treten auch in eurem Garten auf, oder?
Florian: Ja, stimmt. Ja, klar.
Ruth: Ach so.
Ruth: Let us know.
Ruth: So ist das.
Florian: Ja, und es gibt noch ein paar potenzielle Termine für das Universum Live-Shows im Jahr 2026.
Ruth: Genau, im März könnte es schon sogar soweit sein.
Florian: Genau, das sagt die Ruth uns dann mehr, sobald die Ruth die Leute mit ihren
Florian: Verhandlungen in die Knie gezwungen hat. Ja, richtig.
Ruth: Ich zwinge noch.
Florian: Ansonsten gibt es die üblichen Science-Buster-Shows, die ihr auf den Show-Notes
Florian: euch anschauen könnt, wo die Termine sind. Es gibt, das ist auch neu,
Florian: 26 Sternengeschichten live in Österreich.
Florian: Sternengeschichten, meine andere Podcast-Show, die hat Premiere in Österreich am 29.
Florian: Januar in der Kulisse in Wien und ist es ausverkauft, kann ich verkünden.
Ruth: Was, das heißt, ich kann da gar nicht hinkommen?
Florian: Doch, weil ich zwei Karten für dich reserviert habe.
Florian: Es ist ausverkauft, aber danach in Salzburg ist noch vermutlich nicht ausverkauft, am 30.
Florian: Januar wird es sein. Wer Sterne-Geschichten live in Ostösterreich sehen will,
Florian: der muss das in der Bettfedernfabrik Oberwaltersdorf machen.
Ruth: Das klingt aber auch richtig lustig. Boah, ist das Schlacht?
Florian: Ja, da wird das Ganze stattfinden am 26. Februar.
Florian: Und dann gibt es das Ganze noch in Tirol im Komma in Wörgl am 20.
Florian: Februar und in Linz im Posthof am 28.
Florian: Februar. Und dann, das ist jetzt ganz neu reingekommen, ich glaube im November ist das, oder?
Florian: 19. November 2026, da werde ich Sternengeschichten live in Baden bei Wien aufführen.
Florian: Da brauche ich von zu Hause nur fünf Minuten ins Theater am Steg rüber gehen.
Ruth: Cool.
Florian: Ja, also wie gesagt, wer Sternengeschichten live in Osten von Österreich sehen
Florian: will, hat Pech gehabt, weil es in Wien ausverkauft ist, kann aber noch nach
Florian: Oberwaltersdorf gehen.
Florian: Das ist so ein Stück südlich von Wien, kann auch von Wiener School hinkommen.
Ruth: Und ich sage nur Bettfeder verbrüche, lasst euch das nicht umgehen.
Florian: Oder nach Baden, aber da muss man bis November warten. Aber alle Infos dazu
Florian: gibt es in den Shownotes.
Florian: Hast du was, Efi, was du 226 für die Öffentlichkeit machst.
Evi: Was auch beeindruckend ist, ja, ich werde, also wir haben ein Buch gemacht.
Ruth: Hurra!
Florian: Haben wir das nicht schon in dem Podcast? Aber erwähnt es gerne nochmal.
Evi: Das war nicht richtig. Ich erwähne es einfach nochmal, weil ich mich schon so
Evi: drauf freue und weiß, dass es fertig ist und weil ich mich jetzt da auch endlich,
Evi: entspannen kann, weil wir es geschafft haben, wirklich alles rechtzeitig auch
Evi: fertig zu machen. Wir haben das ja zu dritt geschrieben.
Evi: Also Elka, Jana und ich aus Cosme Glatte.
Evi: Und wir haben jetzt eben auch ein Buch gemacht auf einen Kaffee im All,
Evi: heißt das. Das erscheint am 18. April und da freue ich mich schon sehr.
Ruth: Und es ist fertig, es ist abgegeben, es ist im Prozess.
Evi: Genau, es ist gerade im Satz. Wir kriegen jetzt im Jänner noch einmal so eine
Evi: Korrekturschleife, wo wir nochmal drüber schauen können.
Evi: Also grobe, ja, falls noch irgendwas ist, noch Änderungen machen können,
Evi: aber jetzt nichts Willes mehr.
Ruth: Die Hochzahlen immer kontrollieren beim Satz. Zehn hoch.
Evi: Ah, okay.
Ruth: Die gehen manchmal schief. Ah, guter Hinweis, danke.
Evi: Auf jeden Fall kann man das Buch schon vorbestellen und ich habe jetzt gelernt,
Evi: dass das ganz, ganz wichtig ist, dass es Vorbestellungen gibt.
Evi: Für die Bestsellerlisten.
Florian: Habe ich in der letzten oder vorerst schon erklärt.
Evi: Ja, generell auch für die Auflagenbestellung und auch wenn mehr Vorbestellungen
Evi: reinkommen, dann ist das auch für die ganzen Buch-, die Handlungen und sowas,
Evi: die bestellen dann irgendwie auch mehr.
Evi: Das ist wirklich ganz, ganz wichtig. Also wenn ihr vorhabt, das Buch zu kaufen,
Evi: jetzt schon vorbestellen.
Florian: Genau, also bestellt mein Buch vor, die Farben des Universums, erscheint am 17.
Florian: Februar, bestellt Yvi und Co.'s Buch vor auf einem Café im All,
Florian: das im April erscheint und geht auch ins Buchgeschäft und sagt,
Florian: da hast du 20 Euro und wenn die Ruth ein neues Buch schreibt,
Florian: dann schickt sie bitte ein provisorisches neues Buch vorbestellen.
Ruth: Oder kauft einfach die alten noch einmal.
Florian: Genau. Ja, dann haben wir das alles beworben. Wie gesagt, Details wisst ihr, wo ihr es findet.
Florian: Also schaut einfach auf die Homepage der Science Pass, dass wenn ihr wissen
Florian: wollt, wie wir uns da rumtreiben.
Florian: Oder kommt heute Abend, wenn ihr das schon und schnell hört,
Florian: noch nach Wien in den Stadtsaal.
Ruth: Letzte Restkarten, kommt, kommt, kommt.
Florian: Oder schaut in die Show Notes, da gibt es auch noch die ganzen Infos.
Florian: Und wenn ihr uns Fragen stellen wollt, wir haben in dieser Spezialfolge keine
Florian: Fragen aus der Hörerschaft beantwortet.
Florian: Aber wenn ihr Fragen habt an uns über Astronomie, schickt sie uns an fragen.at.
Florian: Wenn ihr uns sonst irgendwas Informatives mitteilen wollt, macht das unter hello.at.at.
Florian: Und wenn ihr uns unterstützen wollt, dann freuen wir uns darüber sehr.
Florian: Und wie man das tun kann und wer das bis jetzt gemacht hat und wie sehr wir
Florian: uns dafür bedanken, das erzählt die Ruth.
Ruth: Hallo, hallo, hallo. Ihr wahnsinnigen Unterstützerinnen, das ist ja wirklich
Ruth: Weihnachtszeit, merkt man. Wir haben,
Ruth: absurde Beträge von euch teilweise bekommen.
Evi: Du solltest das nicht so sagen, sonst ist das Finanzamt gleich vor der Tür.
Florian: Das versteuern das alles.
Ruth: Für das Finanzamt ist das nicht absurd. Die sind das in einer anderen Summen gewünschen.
Florian: Jeder Cent, der kommt, wird versteuert.
Ruth: Es wird alles sozial versichert und versteuert und keine Illegalitäten im Universum.
Ruth: Wir sind froh, unseren Beitrag für eine funktionierende Gesellschaft zu leisten.
Florian: Ich bin froh, ist übertrieben, aber wir machen es halt.
Ruth: Ich zahle schon gern Steuern. Ich finde das schon gut. Aber ihr zahlt auch gern
Ruth: uns anscheinend. Das finden wir auch gut.
Ruth: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, uns zu unterstützen. Ihr wisst ja,
Ruth: wir bekommen kein Geld von niemandem, abgesehen von der ÖBB.
Florian: Im Dezember, ja. Ist das schon durch? In dieser Folge kommt es noch.
Florian: Die Dezember-Folgen sind beworben. Da machen wir Werbung für den Choralm-Tunnel
Florian: der österreichischen Bahn.
Ruth: Und der ist ja auch einfach richtig cool. Also nutzt den, aber abgesehen davon
Ruth: bekommen wir ja sonst keine Kohle von irgendwem.
Ruth: Also auch nicht, wenn ihr ein Spotify-Abo habt oder ihr habt keine Ahnung, wie das funktioniert.
Ruth: Wir kriegen da keine Kohle davon.
Ruth: Also wenn ihr findet, dass unsere Arbeit unterstützerswert ist und zwar auch
Ruth: finanziell, dann gerne.
Ruth: umspenden, wird gebeten. Ihr könnt natürlich auch einfach uns irgendwie bewerten,
Ruth: weiterempfehlen, hören. Ihr könnt auch einfach uns ghosten, wie wir vorhin schon besprochen haben.
Ruth: Hört uns und sagt, weder, dass ihr es hört, noch sonst irgendwas,
Ruth: auch vollkommen in Ordnung.
Ruth: Aber wenn ihr uns unterstützen wollt, dann könnt ihr das über PayPal machen.
Ruth: Und das haben seit dem letzten Mal auch wieder sehr viele, sehr nette Menschen gemacht.
Ruth: Ganz herzlichen Dank an Thomas, an Christian, danke Stefan.
Ruth: Danke Matthias für das Weihnachtsgeld. Danke Mario, Volker, Florian.
Ruth: Danke Astrid, eine sehr großzügige Spende.
Florian: Und irgendwer wollte einen Döner auf die Hand. Ah, das kommt erst. Ja, das kommt erst.
Ruth: Okay. Danke Judith. Judith hat uns einen Cent für jede Minute,
Ruth: die sie den Podcast 2025 gehört hat.
Florian: Gespendet. Das haben wir drei Cent bekommen.
Ruth: Nein, sie hat uns 87.000 Minuten lang gehört, hat ihr Spotify gesagt.
Ruth: Das sind fast drei Stunden pro Woche. Ich habe es mir ausgerechnet. Judith, alle Achtung.
Ruth: Und sie ist noch nicht mal mit allen Folgen durch, sagt sie.
Ruth: Also ich glaube, sie hat dann erst heuer angefangen mit den Folgen.
Ruth: Viel Spaß beim Rest, Judith.
Ruth: Wie viele Minuten dann noch kommen mögen.
Ruth: Und ja, danke für deine Spende. Danke an Jose oder ist es Jose?
Ruth: Gibt es da auf Deutschland den Namen? Auf Deutschland?
Florian: Nein, also Jose, das habe ich noch nie gehört. in Deutschland.
Evi: Also wenn dann Jose oder...
Ruth: Jose, danke Jose. Danke Florian.
Ruth: Glenn, für den Flug zu weiteren Galaxien und Asteroiden, schreibt er.
Ruth: Mach mal. Danke Tim, Patrick.
Ruth: Danke Thomas. Thomas ist der mit dem Jahresabo, bitte gleich auf die Hand,
Ruth: ja mit Ketchup und mit Karte.
Ruth: Gerne Thomas, gerne. Nur Vorsicht mit dem Ketchup auf deinen Händen jetzt, gell.
Ruth: Danke Steffen, danke David. Hörer seit der ersten Sendung.
Ruth: Danke Uwe und Markus und Christoph.
Ruth: Das waren die PayPal-SpenderInnen. Und dann gibt es natürlich auch noch die
Ruth: Möglichkeit, ein Abo abzuschließen über Steady oder Patreon kann man das machen.
Ruth: Und da bekommen wir dann einfach automatisch regelmäßig eine monatliche Spende
Ruth: von euch, das uns natürlich dann eine gewisse Planungssicherheit erlaubt.
Ruth: Also macht das gern, wenn ihr das wollt.
Ruth: Und das haben sie seit dem letzten Mal gemacht.
Ruth: Magalie, herzlichen Dank. Danke, Florian, der sowohl auf Steady als auch auf
Ruth: Patreon ein Abo abgeschlossen hat. Ich hoffe, das war Absicht, Florian.
Ruth: Dankeschön. Danke, Edith. Danke, Frank.
Ruth: Und danke, Klaus.
Florian: Ganz vielen Dank. Und ich habe
Florian: jetzt mittlerweile auch schon das Universum Grußkarten zur Post gebracht.
Florian: Das heißt, alle die, die in den letzten Wochen gesagt haben,
Florian: sie hätten gern eine Grußkarte und alle die, die entsprechende Abos abgeschlossen
Florian: haben und alle die, die ja einfach so ausreichend viel uns gespendet haben und
Florian: eine Adresse hinterlassen haben,
Florian: denen haben wir Karten geschickt.
Florian: Die sollten hoffentlich alle noch vor Weihnachten angekommen sein.
Florian: Wie gesagt, es kann sein, wenn ihr jetzt da doch kurz vor Weihnachten,
Florian: kurz zwischen Weihnachten, Silvester was überwiesen habt und dazu geschrieben
Florian: habt, ihr wollt eine Karte oder sowas, dann habe ich das nicht mehr berücksichtigt,
Florian: es kommt dann irgendwann erst nächstes Jahr die Karten.
Florian: Aber der letzte Schwung an Grußkarten sollte jetzt rausgekommen sein und bei euch angekommen sein.
Florian: Wenn ihr eine Karte erwartet habt und keine bekommen habt, dann bitte fühlt
Florian: euch frei uns zu schreiben und darauf hinzuweisen.
Ruth: Ja, so siehst oder?
Florian: Genau, das bitte ins Betreff schreiben und dann darunter sagen,
Florian: wo ihr eure Karten hinhaben wollt, dann lassen wir die euch zukommen.
Florian: Ja, dann genießt ihr hoffentlich heute noch den letzten Abend vor Silvester
Florian: und morgen genießt Silvester, so wie ihr das wollt, muss ja nicht immer bis
Florian: früh morgens feiern, ihr wollt das.
Florian: Ihr könnt übrigens auch noch morgen Silvester zu den Seinswassers kommen.
Florian: Gibt es auch noch, glaube ich, um drei am Nachmittag oder vier am Nachmittag
Florian: und um sieben am Abend im Schauspielhaus in Wien treten wir auf.
Florian: Das gibt es auch noch und danach ist erstmal Ruhe, bis irgendwann im Januar wieder weitergeht.
Florian: Und ja, ihr hört euch eure Podcasts an, hört euch unsere Podcasts an,
Florian: entspannt euch, macht es, was euch gut tut, esst auch noch Kekse,
Florian: die übrig sind von Weihnachten und trinkt das eine oder andere Glas Sekt.
Florian: Und wir verabschieden uns in diesem Jahr und das nächste Mal sind wir im nächsten Jahr.
Ruth: Macht's das gut.
Evi: Dann tschüss.
Florian: Tschüss.