Florian: Herzlich willkommen bei Das Universum, dem Podcast, in dem Ruth und Florian
Florian: über Das Universum sprechen, mit Ruth.
Ruth: Und mit Florian.
Florian: Wir sind angekommen bei Folge 148 und wir haben fast, fast haben wir den Januar hinter uns gebracht.
Ruth: Erfolgreich.
Florian: Den Montag des Jahres, wie ich letztens jemanden sagen hörte.
Ruth: Den Montag des Jahres. Ja, naja, ich weiß nicht, wirklich.
Ruth: Ich finde, im Januar geht es dann eh immer so sachte irgendwie los.
Ruth: Also es ist schon ein bisschen Montagsfeeling, aber es ist nicht so abrupt, oder?
Ruth: Weil alle sind irgendwie müde und alle sind irgendwie verschlafen und alle sind irgendwie so...
Florian: Ich habe eh nichts gegen Montage normalerweise. Ich finde die eigentlich gut,
Florian: weil dann ist der Sonntag vorbei. Also ich bin eh ein Fan des Montags,
Florian: aber ich bin kein Fan des Januars, überraschenderweise.
Ruth: Ich finde Januar, okay. Ich finde Februar bescheuert.
Ruth: Ich finde Februar könnte man sich voll ersparen, weil da ist irgendwie so weder
Ruth: noch, da war der Winter schon, da haben wir das jetzt schon gesehen,
Ruth: das mit dem Schnee und überhaupt und es ist immer noch kalt und es ist aber dann so, so nix.
Ruth: Es ist weder noch irgendwie Frühlingsanfang, noch irgendwie der Winter ist auch so.
Ruth: Und dann ist echt so, warum nicht gar nicht März?
Florian: Wahrscheinlich habe ich den Februar einfach irgendwie aus Kindheitserinnerungen
Florian: noch in besserer Erinnerung.
Ruth: Fasching.
Florian: Fasching, dann meine Mutter hat Geburtstag im Februar und Skifahren ist immer
Florian: gefahren, Semesterferien gab es immer.
Ruth: Ja, stimmt. Ja, aber das mit dem Skifahren ist halt jetzt mittlerweile dahin.
Florian: Ja gut, ja, das letzte Mal, wo ich auf Skiern gestanden bin, da warst du eh mit dabei.
Florian: Das war irgendwann noch 2003 oder 2004 auf der Uni, wie wir da halt immer Skier
Florian: gefahren sind, seitdem wir ja nicht mehr Ski gefahren.
Ruth: Nein, Moment, Moment, Moment. Du bist nie mit Ski gefahren. Du hast dich immer
Ruth: verzogen und hast irgendwelche Bücher gelesen.
Florian: Das auch, aber wenn das Wetter schön war. Das lag daran, ich hatte keine Kleidung
Florian: zum Skifahren damals mehr. Keine vernünftige. Das heißt, ich bin schon mitgefahren.
Ruth: Du bist mit einem schwarzen Wollmantel Ski gefahren.
Florian: Nein, einen Pulli hatte ich gehabt. Also einen Pulli hatte ich angehabt.
Florian: Aber ich bin Ski gefahren.
Florian: Also einmal einen Tag bin ich immer gefahren. Ihr seid ja da immer verrückt
Florian: rauf und runter gefahren. Das brauche ich ja nicht. Und den Rest der Zeit,
Florian: ja, habe ich mich irgendwo hingesetzt und was gelesen. Ein Bier getrunken.
Florian: Aber egal, es ist über 20 Jahre her, dass wir das gemacht haben.
Florian: Aber seitdem bin ich noch Ski gefahren und mir fehlt es auch nicht so wirklich.
Ruth: Nein, es ist ja auch, ich gehe gerne auf Berge rauf mit Ski, ohne Lift.
Ruth: Das ist aber ein komplett eine andere Geschichte. Da geht es ja eher ums Raufgehen
Ruth: als ums Runterfahren, mir zumindest.
Florian: Ich gehe gerne Berge rauf ohne Ski und ohne Lift.
Ruth: Mit dem Ski kann man aber weiter gehen. Also vor allem kann man halt im Winter
Ruth: auch gehen, weil man irgendwie zu Fuß nicht weit kommt, weil man im Schnee versinkt.
Ruth: Obwohl mittlerweile auch nicht mehr. Mittlerweile ist es oft leichter zu Fuß
Ruth: als mit den Skien an den Beinen. Aber ja.
Florian: Reden wir nicht mehr über Wintersport oder über Montage, sondern über das,
Florian: weswegen wir hier sind, über das Universum.
Florian: Und zur Einleitung habe ich gleich zwei Themen. Die
Florian: Beide mit Astronomie zu tun haben. Das eine ein bisschen mehr,
Florian: das andere ein bisschen weniger. Beide interessant.
Florian: Ich weiß nicht, ob man es noch ansprechen muss, aber ich glaube,
Florian: wir müssen es ansprechen. Es gab Polarlichter.
Ruth: Wieso nicht? Bist du Polarlichthasser? Nur weil du in Baden wohnst,
Ruth: wo man nie Polarlichter sieht, was so hell ist?
Florian: Ich glaube, die sind überschätzt Polarlichter. Die sind immer ganz langweilig
Florian: und keiner will sie sehen. Die tun alle nur so.
Ruth: Ich war unterwegs in Vorarlberg und ich war gerade in Bregenz,
Ruth: die Dagmar-Treffen, eine gute Freundin, und auf dem Weg zurück im Zug,
Ruth: in der Schnellbahn von Bregenz nach Rangweil, wo mein Hotel war,
Ruth: checke ich ein in die fantastische Universumstelegram-Gruppe und schaue mal
Ruth: so und auf einmal alles voll mit Polarlichtfotos und irgendwie so,
Ruth: was, was, irgendwie aus Bayern und Ding und Oberösterreich und überhaupt und
Ruth: ich so, was, das gibt es doch nicht.
Ruth: Und dann bin ich tatsächlich dann raus, also nicht direkt aus dem Zug einfach
Ruth: rausgestiegen, sondern wie ich dann in Rangweil war, raus und auf diesen kleinen
Ruth: Hügel da irgendwie raus und schaue und sehe fucking Polarlichter am Himmel.
Ruth: So ganz schwach, aber deutlich, so ein rötliches Klümpchen und ein bisschen
Ruth: mehr Rot rundherum und Dings.
Ruth: Das war schon ziemlich cool und ich hätte das voll verpasst ohne euch,
Ruth: weil das irgendwie war nicht so angekündigt diesmal.
Florian: Ja, mir ging es genauso. Ich habe auch die Telegram-Gruppe aufgemacht und war
Florian: alles voll mit Polarlichtbildern, aber bei mir war es dann erst am Morgen danach,
Florian: weil ich gehe ja früher schlafen als du.
Florian: Und man hat es ja auch im Baden gesehen, also da wo ich wohne,
Florian: gab es jede Menge Fotos von Baden, aber ja, da musst du halt auch im Baden auf
Florian: einen Hügel gehen, irgendwo aufs Feld rausgehen oder sowas.
Florian: Wenn ich jetzt gewusst hätte, die kommen fix und so weiter, dann hätte ich es
Florian: gemacht, aber ja, an dem Tag habe ich es jetzt nicht gesehen.
Florian: Und da wo ich noch dazu wohne, also erstens, die erste Schwierigkeit ist generell,
Florian: Im Süden von Wien, wo Baden liegt, sieht man, wenn man nach Norden schaut,
Florian: wo die Polarlichter sind, immer Wien. Das heißt, da ist immer nervig hell.
Ruth: Und noch dazu das Industriegebiet, das da noch dazwischen ist.
Florian: Genau. Und dann ist noch dazu direkt so ein bewaldeter Hügel da,
Florian: wo ich wohne und nach Norden schaue. Das heißt, da verstellt man den Horizont.
Florian: Und dann habe ich noch einen komischen Nachbar, der sowieso seinen Garten per
Florian: Flutlicht ausleuchtet, Nacht für Nacht.
Florian: Das heißt, ich wohne eh in einem maximal schlechten Ort, um astronomische Beobachtungen zu treiben.
Florian: Also ich habe es nicht gesehen, die Polarlichter, auch in der zweiten Nacht
Florian: nicht, wo man ein bisschen was sehen konnte noch.
Florian: Ich weiß jetzt nicht, wie es jetzt ist. Wir nehmen das drei,
Florian: vier Tage auf, bevor wir es senden, die Folge, ob man immer noch was sehen kann.
Florian: Aber wenn ihr auch Polarlichter sehen wollt, es gibt jede Menge Seiten im Internet,
Florian: wo man sich Vorhersagen machen lassen kann.
Florian: SpaceWeatherLive.com zum Beispiel, verlinke ich in den Shownotes.
Florian: Da seht ihr, wieso die Wahrscheinlichkeiten sind. Aktuell würde ich jetzt gerade drauf schauen.
Ruth: Nicht so gut. Aber ganz so easy ist das halt auch nicht mit der Vorhersage.
Ruth: Also man weiß nie, weil das ist halt ein ziemlich komplexer Prozess in Wirklichkeit
Ruth: und das kommt auch darauf an, wie das Magnetfeld der Erde gerade ist und ob
Ruth: da vorher schon was war, ob das schon quasi irgendwie geschwächt ist sozusagen.
Ruth: Und das ist so leicht vorherzusehen oder vorherzusagen, was man dann tatsächlich
Ruth: sehen kann, ist das gar nicht.
Ruth: Und darum war es vielleicht auch so überraschend diesmal, dass es so stark war.
Florian: Genau. Aber wenn ihr wirklich sicher vorhergesagt werden wollt,
Florian: dann geht in unsere Telegram-Gruppe, weil wenn irgendwo ein Polarlicht ist,
Florian: egal wie klein sie ist und wo sie ist, irgendwer fotografiert und postet.
Florian: Und dann wisst ihr, da sind Polarlichter.
Ruth: Genau, darauf ist Verlass.
Florian: Genau.
Ruth: Sehr schön. Aber für mich war das auch erst das zweite Mal überhaupt,
Ruth: dass ich Polarlichter gesehen habe. Es ist schon was Besonderes.
Florian: Ja, ja.
Ruth: Also vielleicht, wenn man in Norddeutschland lebt, ist es dann nicht mehr so
Ruth: besonders, weil da war ja jetzt die letzten zwei Jahre einige Male einiges los.
Ruth: Aber es war auch vor allem extrem stark.
Ruth: Es war einer der stärksten Sonnenstürme überhaupt. Ich glaube,
Ruth: da habe ich bei der Geosphere Austria gelesen, dass es überhaupt der stärkste
Ruth: Ausschlag war in den Messungen.
Ruth: Seit es die Messungen gibt, Mitte der 90er oder so. Also es war...
Ruth: Schon richtig außergewöhnlich wieder mal.
Florian: Ja, die Fotos waren alle sehr beeindruckend. Aber wie gesagt,
Florian: ich glaube, in Wahrheit ist es urlangweilig.
Ruth: Vor allem, was ich gut finde, sind die schlechten Fotos.
Ruth: Also Leute, schickt uns eure schlechten Handyfotos. Genauso,
Ruth: weil auf den schlechten Handyfotos sieht man eher, wie sie wirklich aussehen.
Ruth: Natürlich, wenn man dann eine geile Kamera hat und länger belichtet und überhaupt,
Ruth: dann sieht man halt dann fantastisch phänomenale Farben, die aber so nie mit
Ruth: freiem Auge zu sehen sind.
Ruth: Und ich weiß, manche von euch behaupten, ja, aber nein, sie sind nicht so wie auf den Fotos.
Ruth: Und wenn man aber ein schlechtes Handybild hat, dann ist es mehr so,
Ruth: ah ja, so hat es wirklich auch mit freiem Auge ausgesehen.
Florian: Was ich gut fand, was einige gemacht haben, auch in unserer Gruppe,
Florian: sie haben Screenshots von Webcams gepostet. Das fand ich spannend.
Ruth: Das war geil.
Florian: Von der Zugspitze zum Beispiel, bayerische Zugspitzenbahn, da schaut das schon
Florian: sehr beeindruckend aus. Und das sind jetzt keine Weißkriege,
Florian: wie auf gemotzten Kameras, diese Webcams, die da rumstehen, irgendwo in den
Florian: Bergen. Das heißt, das schaut gut aus auf diesen Bildern.
Ruth: Ja, die waren fantastisch. Ich habe auch gleich geschaut, gerade in den Alpen.
Ruth: Alle möglichen Berge haben alle möglichen Kameras. Und oft sind die sogar richtig
Ruth: schlecht, diese Kameras eigentlich.
Ruth: Und es war fantastisch, was da zu sehen war. Also natürlich,
Ruth: je weiter oben, umso besser.
Florian: Genau. Dann nutze ich jetzt gleich mal das Auftreten dieser langweiligen Polarlichter,
Florian: um das zu machen, was ich jetzt gerade noch machen kann, bevor es zu spät ist,
Florian: nämlich Werbung für mein Buch, bevor es erscheint.
Florian: Ja, weil die Polarlichter sind bunt und mein neues Buch, das am 17.
Florian: Februar erscheint, heißt Die Farben des Universums. Da geht es auch ums Bunte
Florian: und natürlich ist auch ein Kapitel über Polarlichter drinnen,
Florian: wo ich einerseits natürlich erklärt habe, wie die Polarlichter genau entstehen
Florian: und mich bemüht habe, das so zu erklären, wie es wirklich ist und nicht die üblichen,
Florian: teilweise unvollständigen oder sogar fehlerhaften Entstehungstheorien oder Entstehungsgeschichten
Florian: zu reproduzieren, die man sonst so lesen kann.
Florian: Wenn man es so populärwissenschaftlich kurz irgendwo dargestellt kriegt,
Florian: irgendwie Sonnenwind trifft auf die Erdatmosphäre und die fängt zum Leuchten
Florian: an, ist im Prinzip nicht falsch, aber auch weit entfernt von richtig.
Florian: Und das habe ich ein bisschen genauer erklärt und auch die Farben erklärt,
Florian: warum es unterschiedliche Farben gibt.
Florian: Und vor allem, das wissen vielleicht noch nicht alle, dass man Polarlichter auch hören kann.
Ruth: Was?
Florian: Ja, Polarlichter machen Geräusche. Das ist lange Zeit als Mythos abgetan worden,
Florian: bis dann ein Haufen Leute aus Finnland, glaube ich, waren es,
Florian: sich das mal wissenschaftlich angeschaut haben und herausgefunden haben, dass es erstens so ist.
Florian: Also es gibt Geräusche, die man hören kann, wenn Polarlichter auftreten,
Florian: so ein Knistern, Knattern,
Florian: ja sowas in der Art und sie haben auch eine einigermaßen plausible Theorie entwickelt,
Florian: wie das funktioniert und wer wissen will, wie das funktioniert,
Florian: kann das in meinem Buch die Farben des Universums nachlesen, das am 17.
Florian: Februar erscheinen wird und wenn es ganz viele von euch vorbestellen,
Florian: dann freut mich das, weil dann
Florian: Habt ihr ein schönes Buch zu lesen und ich freue mich, dass mein Buch,
Florian: das ich geschrieben habe, gelesen wird. Und je mehr es vorbestellen,
Florian: desto größer ist auch die Chance, dass es zu einem Bestseller wird.
Florian: Und das würde mich natürlich noch mehr freuen. Also die Farben des Universums,
Florian: nicht nur Polarlicht, da geht auch um ganz viele andere Dinge im Universum,
Florian: die Farben haben oder auch keine Farben haben.
Florian: Also ich habe auch über unbunte Farben gesprochen oder geschrieben oder über
Florian: Dinge, die keine Farbe haben.
Florian: Also alles, was im Universum irgendwie existiert und unbunte.
Florian: auf die eine oder andere Art bunt oder unbunt ist, wird im Buch seinen Auftritt haben.
Ruth: Und das ist auch etwas, womit man sich den langweiligen Februar versüßen kann.
Florian: Stimmt.
Ruth: Den unnötigen Februar. Dein Buch macht den unnötigen Februar vielleicht ein
Ruth: bisschen weniger unnötig.
Florian: Genau. Und es erscheint bis zum 17. Februar, Faschingsdienstag.
Ruth: Wirklich?
Florian: Ja, das ist am Faschingsdienstag.
Ruth: Absicht oder war das Zufall?
Florian: Nein, Zufall. Zufall ist auch so ein bunter Tag. Und wenn ihr keinen Bock habt,
Florian: irgendwo auf einen Faschingsumzug zu gehen oder euch irgendwo bei einer Karnevalsparty
Florian: zu vergnügen, könnt ihr euch das Buch nehmen und euren eigenen bunten Abend bei euch zu Hause haben.
Ruth: Sehr schön. Ich glaube, das mache ich.
Florian: Das war Polarlicht und Buchwerbung. Und das zweite Thema, was ich für die Einheitung
Florian: habe, hat auch mit einem Buch zu tun, weil ich von einem Buch erzählen möchte.
Florian: Und wenn ich gleich erzähle, was für ein Buch es ist und worum es geht,
Florian: werden sich einige fragen, ja, aber was hat denn das bitte mit Astronomie zu tun?
Florian: Wartet ab, kommt noch, auch wenn es jetzt eigentlich kein astronomisches Thema
Florian: ist, aber es ist ein wichtiges Thema, ein wichtiges Buch, ein gutes Buch und
Florian: ich möchte es auf jeden Fall hier bewerben.
Florian: Ich habe es nicht selbst geschrieben, aber ich möchte, dass möglichst viele
Florian: Menschen dieses Buch lesen, weil es großartig ist.
Florian: Das heißt, ich werde auch noch meine anderen Kanäle benutzen,
Florian: um dieses großartige Buch entsprechend zu bewerben, weil es gut ist,
Florian: weil es alle lesen sollen.
Florian: Und die, die den Podcast schon von Anfang an hören, die kennen auch die Autorin,
Florian: die es geschrieben hat und die anderen vielleicht auch, weil sie eine bekannte
Florian: Autorin ist. Aber sie war bei uns im Podcast.
Florian: Sie war, glaube ich, in Folge 20. ich erinnere mich gar nicht mehr,
Florian: aber 25, irgendwo so um den Dreh rum war das mal, als wir gemeinsam eine Folge aufgenommen haben mit
Florian: den Hosts von Bugtales mit Jasmin und Lorenz, der Biologie-Podcast,
Florian: wo wir dann über astronomische Tiere gesprochen haben, wenn du dich erinnerst.
Ruth: Genau, ja, ja, ich kann mich erinnern. Ja, das war total nett.
Florian: Genau, und die beiden sind auch total nett. Und Jasmin, die ist nicht nur Podcasterin
Florian: und nicht nur Biologin, sie schreibt auch Bücher und ihre Bücher haben mit Wissenschaft zu tun.
Florian: Also auf jeden Fall mal ihre populärwissenschaftlichen Bücher,
Florian: die sie über Biologie und über Biodiversität und Ökologie geschrieben hat und die Natur.
Florian: Da gibt es jede Menge, sehr vorrangige Bücher.
Florian: Ich habe sie alle, aber ich weiß sie gerade nicht auswendig.
Florian: Sie hat ein Buch über Biodiversität geschrieben, das weiß ich.
Florian: Sie hat das Buch geschrieben Schreibers Naturarium, das auch sehr, sehr schön ist.
Florian: Und sie hat dann auch noch ein Buch geschrieben Abschied von Hermine,
Florian: also der Tod am Beispiel des Hamsters Hermine.
Florian: Und mit Lorenz Adlung, ihrem Mann gemeinsam, hat sie geschrieben Liebe,
Florian: Sex und Erblichkeit. Da geht es umsonst.
Florian: Liebesex und Erblichkeit. Und also alles sehr gute Bücher.
Florian: Aber dass ihre populärwissenschaftlichen Bücher mit Wissenschaft zu tun haben,
Florian: ist nicht überraschend.
Florian: Sie hat auch einen Schwung Romane geschrieben, nämlich eins.
Florian: Zwei, drei, vier mittlerweile.
Florian: Und das sind Romane. Da werden Geschichten erzählt, wie es in Romanen halt so üblich ist.
Florian: Und die haben auch alle insofern mit Wissenschaft zu tun, als dass die Personen,
Florian: die in den Romanen die Hauptrollen spielen, Wissenschaftlerinnen und oder Wissenschaftler sind.
Florian: Und das ist insofern bemerkenswert, als dass es in vielen Romanen nicht der Fall ist.
Florian: Da sind die Leute dann irgendwelche, weiß ich nicht, Polizeikommissare oder
Florian: Modedesignerinnen oder sonst irgendwelche coolen Stereotypenberufe.
Florian: Und wenn irgendwo mal Wissenschaft auftaucht, na ja, keine Ahnung,
Florian: dann ist es im Thriller oder im Krimi der Wissenschaftler, wo die Leute dann
Florian: hingehen, weil sie irgendwas wissen wollen.
Florian: Und das ist dann halt so ein Klischee von Wissenschaftler. Der ist Wissenschaftler,
Florian: Wissenschaftlerinnen dann tauchen meistens eh nicht auf.
Florian: Also der ist Wissenschaftler und sonst ist halt nichts. Und in dem Fall,
Florian: in den Büchern von Jasmin, da passieren die Geschichten, die in Romanen halt
Florian: so passieren und diese Geschichten passieren halt Leute, die sind halt Wissenschaftlerinnen
Florian: oder Wissenschaftler und so ist die Welt halt.
Florian: Also in der Welt gibt es Menschen, die sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen
Florian: und darüber hinaus haben sie auch noch ein Leben.
Florian: Und das ist etwas, was halt...
Ruth: Und denen passieren Dinge.
Florian: Ja, und das finde ich halt gut, dass erstens mal die Wissenschaft auf die Art
Florian: auch in einem Roman dargestellt wird.
Florian: Mir fehlen gerade die Worte, das zu beschreiben, warum ich das so bemerkenswert
Florian: finde. Wahrscheinlich Und ich weiß halt, ja, so bemerkenswert ist,
Florian: dass es in so vielen anderen Romanen nicht der Fall ist.
Ruth: Ja, eher das Fehlen, woanders ist das bemerkenswerte, dass einfach die ganz
Ruth: normale Lebensrealität der Menschen, die Wissenschaft betreiben, da ist.
Florian: Und natürlich hat die Wissenschaft immer auch die eine oder andere Rolle im
Florian: Buch selbst, also in Mariannengraben, ihrem ersten Buch.
Florian: Da ist es halt eine Biologin, die da eine Rolle spielt und der Mariannengraben,
Florian: die tiefste Stelle des Meeres der Erde, die spielt da so eine metaphorische
Florian: Rolle. ist auch verfilmt worden, das Buch.
Florian: Und wie gesagt, die Wissenschaft ist halt einerseits immer Teil der Romane von
Florian: Jasmin, weil sie der Beruf von vielen Leuten ist, die in dem Roman auftreten.
Florian: Und dann spielt sie halt oft immer so, ja, eine metaphorische Rolle.
Florian: Und genau das ist der Fall in ihrem aktuellen Buch, das sie selbst als ihr bisher
Florian: härtestes Buch bezeichnet hat.
Florian: Und nachdem ich es jetzt gelesen habe, kann ich das bestätigen.
Florian: Das Buch heißt Da, wo ich dich sehen kann.
Florian: Und es ist ein Buch über Femizide.
Florian: Und das ist jetzt ein Thema, wo man sagen kann, ja, das ist jetzt nicht unbedingt
Florian: so ein Buch, das man zum großen Vergnügen liest.
Florian: Aber, und das ist das Beeindruckende, das Buch von Jasmin, das ist wirklich, wirklich toll.
Florian: Gut, es ist wirklich gut. Also ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen.
Florian: Natürlich ist das Thema hart, weil ein Femizid ist jetzt nichts Lustiges.
Florian: Ein Femizid ist etwas, was für sehr, sehr viele Menschen in echt auch ein sehr,
Florian: sehr großes Problem ist und ihr Leben bis zum Ende kaputt macht.
Florian: Und trotzdem hat sie das auf eine Art beschrieben, dass man es gern liest,
Florian: ist vielleicht der falsche Ausdruck, aber man liest und man,
Florian: ich spreche jetzt von mir,
Florian: man hat das Buch zu Ende gelesen und man ist beeindruckt und man ist bewegt,
Florian: aber man ist jetzt nicht zwingend so down,
Florian: dass man jetzt dann nichts mehr auf die Reihe kriegt, sondern es ist eher ein
Florian: Buch, das einen ein bisschen antreibt und zum Nachdenken bringt und irgendwie
Florian: auch zum Handeln bringen will.
Florian: Man fühlt sich danach aktiv, vielleicht auf eine leicht aggressive Art aktiv,
Florian: aber es ist ein sehr, sehr gutes Buch.
Florian: Und ich habe gesagt, das hat jetzt nicht zwingend was mit Astronomie zu tun.
Florian: In dem Fall Femizid hat überhaupt nichts mit Astronomie zu tun.
Florian: Das ist das Thema des Buches. Aber, und auch hier hat Jasmin wieder das gemacht,
Florian: was sie in ihren anderen Büchern gemacht hat, nämlich Wissenschaft halt in Form
Florian: der Leute reingebracht, die mitspielen.
Florian: Also eine der Hauptpersonen in dem Buch ist eine Astronomin und die Astronomie
Florian: selbst ist auch wieder metaphorisch zum Teil als Handlungselement mit dabei,
Florian: aber auch real. Also ich habe mich dann auch sehr gefreut, dass zum Beispiel
Florian: die Thüringer Landessternwarte einen kurzen Auftritt hat.
Florian: Also eine kurze Szene im Buch spielt an der Thüringer Landessternwarte.
Florian: Da habe ich zwar nicht gearbeitet, ich habe an der Uni-Sternwarte Jena gearbeitet,
Florian: aber natürlich habe ich die Leute aus Tautenburg von der Landessternwarte gekannt,
Florian: war auch selbst ab und zu mal da. Aber also die Szene, die an der Landessternwarte
Florian: spielte, die hätte auch woanders spielen können.
Florian: Aber sie hat halt an der Sternwarte gespielt, weil die Person,
Florian: die die Hauptrolle spielt oder eine der Hauptrollen spielt, halt zufällig Astronomin ist.
Florian: Und dann ist man halt ab und zu an Sternwarten.
Florian: Also das habe ich gemeint, was ich an den Büchern von der Jasmin so mag, dass.
Florian: Lebensrealität von Leuten, die in der Wissenschaft arbeiten, zu sehen ist.
Florian: Und das ist halt sonst selten der Fall. Und abgesehen davon ist es halt wirklich
Florian: ein sehr, sehr beeindruckendes Buch, was dieses sehr, sehr harte Thema Femizid angeht.
Florian: Also ich kann es allen nur empfehlen, das zu lesen. Es ist kein Buch,
Florian: vor dem man Angst haben muss.
Florian: Es ist kein Buch, durch das man sich durcharbeiten muss.
Florian: Man wird es anfangen zu lesen und dann wird man es zu Ende lesen wollen,
Florian: weil es wirklich so gut geschrieben ist.
Florian: Und man wird sich währenddessen Gedanken Und man wird danach einen anderen Blick
Florian: auf das Thema haben und einen besseren Blick auf das Thema haben.
Florian: Selbst man glaubt, man hat das eh schon durchschaut und alles,
Florian: aber durch das Buch wird man noch ein bisschen mehr dazu kommen.
Florian: Und wie gesagt, es geht auch um Astronomie, aber das ist jetzt nicht das,
Florian: worum es eigentlich geht bei dem Buch.
Ruth: Und weißt du, warum sie sich dieses Thema ausgesucht hat? Einfach,
Ruth: weil es halt ein wichtiges Thema ist?
Florian: Nein, ich habe es von ihr persönlich nicht besprochen, aber es gibt entsprechende
Florian: Interviews, die ich euch auch verlinken kann.
Florian: Und soweit ich das mitbekommen habe, die Grundszene, also der Femizid selbst,
Florian: ist einer Nachbarin von ihr passiert.
Ruth: Wirklich?
Florian: Und das wollte sie halt in dem Buch entsprechend darstellen und verarbeiten.
Ruth: Und das heißt nochmal, wo ich dich sehen kann, da wo?
Florian: Da, wo ich dich sehen kann, ist Ende letzten Jahres erschienen.
Florian: Und wie gesagt, absolut, absolut lesenswertes Buch.
Ruth: Auch eigentlich ein astronomischer Satz, könnte man sagen, oder?
Florian: Ja, dieser Satz bezieht sich auch auf etwas Astronomisches in diesem Buch.
Ruth: Ah, okay. Spannend.
Florian: Es ist ein wirklich, wirklich gutes Buch. Irgendwann muss ich mal einen Kurs
Florian: machen, ein Buch rezensieren für Dubbis, weil ich kann immer nur sagen,
Florian: es ist ein wirklich, wirklich gutes Buch.
Ruth: Es ist ein wirklich, wirklich gutes Buch.
Florian: Ja, ist es auch.
Ruth: Kauf das, es ist einfach gut. Sehr gut. Ich habe jetzt eh schon lang kein Buch mehr gelesen.
Florian: Na, lies das. Es ist wirklich gut.
Ruth: Mach ich. Ja, danke für die Empfehlung. Du hast auch immer gute Buchempfehlungen,
Ruth: muss man schon sagen. Also obwohl du es nicht formulieren kannst.
Ruth: Hast du einen guten Geschmack, was Bücher angeht.
Florian: Besorgt euch das Buch und lest das Buch. Und wie gesagt, ja,
Florian: gibt es, bevor ihr fragt, überall da, wo es Bücher gibt, gibt es auch als Hörbuch,
Florian: wahrscheinlich auch als E-Book. Und wenn ihr euch keine Bücher kaufen könnt,
Florian: dann wird es auch in Büchereien geben.
Florian: Davon gehe ich aus. Also wenn ihr das Buch lesen wollt, was ihr solltet,
Florian: dann werdet ihr einen Weg finden, das auch zu tun. Dann schafft ihr das.
Florian: So, und nachdem wir das jetzt gesprochen haben zur Einleitung,
Florian: kommt jetzt ein völlig anderes Thema in unsere Hauptgeschichte.
Florian: Da geht es um ein dunkles Geheimnis, wie eine entsprechende Zeitung in der Schlagzeile getitelt hat.
Ruth: Ich wollte gerade sagen, da geht es doch immer.
Florian: Oder?
Ruth: Es ist immer ein dunkles Geheimnis, wenn es um den Weltraum geht.
Florian: Nicht nur ein dunkles Geheimnis, es ist auch eine mögliche Sensation in derselben Schlagzeile.
Ruth: Geht es um Avi Löb?
Florian: Nein, nein, gar nicht. Es geht diesmal um seriöse, echte Wissenschaften.
Ruth: Ich glaube, heute erst wieder was von ihm gelesen, was natürlich,
Ruth: wie kann es sonst sein, unseren interstellaren Gast 3i Atlas betrifft,
Ruth: dass er anscheinend drei Jets in genau 120 Grad Winkel,
Ruth: Abstand voneinander hat und dass man sich nicht erklären kann,
Ruth: wie diese Jets genau in diesem Abstand, in diesem Winkel zustande kommen und
Ruth: dass das natürlich ein Antrieb sein muss.
Florian: Ja, aber was ist das für ein Antrieb, der in alle Richtungen gleichzeitig feuert?
Florian: Da kommt ja nirgendwo hin, der Antrieb.
Ruth: Ja, und vor allem aus welchem Winkel betrachtet und von wo betrachtet.
Ruth: Und dann schaut man sich das Bild an und es ist natürlich nicht genau im 120-Grad-Winkel,
Ruth: sondern schon so ungefähr.
Ruth: Aber ja, das ist zum Thema selektive Wahrnehmung.
Ruth: Aber gut, darum geht es nicht.
Florian: Kannst du da nichts drüber reden, wenn du wieder dran bist? Wir reden heute
Florian: über ein dunkles Geheimnis.
Florian: Eine Sensation und das, was in der Schlagzeile das dunkle Geheimnis mit der
Florian: möglichen Sensation verbindet, sind Neutrinos.
Ruth: Ah, das dunkle Geheimnis.
Florian: Genau. Es ist eine wirklich interessante Geschichte. Es geht um dunkle Materie.
Florian: Dunkle Materie und dunkle Materie, wir wissen nicht, was das ist.
Ruth: Aber wir wissen auch, dass es nicht Neutrinos sind.
Florian: Ja, da kommen wir noch dazu. Also ganz kurz, dunkle Materie,
Florian: das ist etwas, wir haben es eh schon oft genug erklärt, aber falls jemand zum
Florian: ersten Mal in unseren Podcast reinhört, herzlich willkommen übrigens, schön, dass ihr da seid.
Florian: Dunkle Materie, das ist eine Form von Materie, von der wir uns fast...
Florian: die sicherheitssicher sind, dass sie existiert, sofern man sich in der Wissenschaft
Florian: über was sicher sein kann.
Florian: Wir wissen, dass diese Materie existiert, weil wir sehen, wie die Gravitationskraft
Florian: dieser Materie die Dinge beeinflusst, die Bewegung von Galaxien,
Florian: die Bewegung von Sterne.
Florian: Wir wissen, da ist Gravitationskraft, aber wir sehen nicht, wo die Gravitationskraft
Florian: herkommt, weil diese Art der Materie eben nur Gravitationskraft ausübt und spürt,
Florian: aber keine elektromagnetische Kraft ausübt und spürt.
Florian: Und das ist das, was wir bräuchten, um was zu sehen. Aber aus vielen,
Florian: vielen anderen Beobachtungsdaten wissen wir, es muss im Universum diese dunkle
Florian: Materie geben und zwar sehr, sehr viel davon, viel, viel mehr als von der normalen Materie.
Florian: Aber wir wissen nicht, aus was die dunkle Materie konkret besteht.
Florian: Wir können ja nicht sagen, das ist diese Art von Teilchen oder sowas.
Florian: Haben wir noch nicht entdeckt. Und Spoiler, wenn ich die Geschichte zu Ende
Florian: erzählt habe, dann werden wir es immer noch nicht wissen.
Ruth: Das dunkle Geheimnis bleibt ein dunkles Geheimnis.
Florian: Aber wir werden es vielleicht ein bisschen besser verstehen.
Florian: Dunkle Materie, wie gesagt, die wirkt nur gravitativ oder vielleicht auch ein
Florian: bisschen mit der schwachen Kernkraft.
Florian: Also das ist eine von den vier Grundkräften. Gravitation, Elektromagnetismus
Florian: und dann gibt es noch zwei Kräfte, die nur innerhalb der Atomkerne eine Rolle spielen.
Florian: Die starke und die schwache Kernkraft ist jetzt nicht wichtig,
Florian: was das genau ist. Ist eine Kraft,
Florian: die dafür sorgt, dass die Atome so funktionieren, wie sie funktionieren.
Florian: Und vielleicht wechselwirkt die dunkle Materie auch mit dieser schwachen Kernkraft.
Florian: Jetzt brauchen wir Teilchen, die so funktionieren.
Florian: Aber wir kennen kein Teilchen, das so funktioniert, beziehungsweise schon.
Florian: Wir kennen ein Teilchen, nämlich das Neutrino.
Florian: Das Neutrino ist genau so ein Teilchen. Das Wechsel wirkt gravitativ,
Florian: nicht elektromagnetisch und ein bisschen über die schwache Kernkraft.
Florian: Also Neutrino verhält sich so, wie es dunkle Materie tun sollte,
Florian: aber Neutrinos haben halt eine absurd winzige Masse und es gibt sehr,
Florian: sehr viele Neutrinos im ganzen Universum,
Florian: aber auch all die zusammen reichen nicht aus, um die dunkle Materie in ihrem
Florian: gesamten Ausmaß zu erklären und dann sind die Neutrinos auch noch viel zu schnell.
Florian: Die Teilchen der dunklen Materie sollten nicht so schnell rumflitzen,
Florian: wie sie Neutrinos tun. Also wir wissen, Neutrinos sind es nicht.
Ruth: Muss man schon sagen, es ist natürlich ein gutes Zeichen quasi für die Existenz
Ruth: der dunklen Materie oder eines Teilchens, dass es Teilchen gibt,
Ruth: die mehr oder weniger sich so verhalten, wie wir es von der dunklen Materie erwarten würden.
Ruth: Also dass es nicht was komplett, komplett Verrücktes out of this world ist,
Ruth: was wir so noch nie gesehen haben, dass wir da verlangen, sondern es ist einfach
Ruth: nur eine Art von Teilchen, die halt dann so ähnlich sich auf diese Art und Weise
Ruth: verhält, aber dann doch ein bisschen anders.
Florian: Ganz genau.
Ruth: Noch anders genug, dass wir Neutrinos als die Quelle da irgendwie ausschließen können. Genau.
Florian: Also Neutrinos sind so wie dunkle Materie, aber wir wissen, Neutrinos sind nicht die dunkle Materie.
Florian: Aber, und das ist das Thema der neuen Arbeit, die vor kurzem erschienen ist, am 2.
Florian: Januar 2026, aber die Neutrinos können uns helfen, die dunkle Materie besser zu verstehen.
Florian: Und wenn wir wissen wollen, wie das geht, müssen wir uns mit etwas beschäftigen,
Florian: was einen sehr schönen, aber sehr kryptischen Namen hat, nämlich der S8-Tension.
Florian: Ich bin mir nicht sicher, ob wir die im Podcast schon mal hatten,
Florian: ich glaube nicht, vielleicht hast du kurz mal erwähnt, die S8-Tension,
Florian: das ist so etwas Ähnliches wie die Hubble-Tension.
Florian: Die haben wir schon oft gehabt. Bei der Hubble-Tension, der Hubble-Spannung,
Florian: geht es darum, dass wir die Expansion und vor allem die Expansionsgeschwindigkeit,
Florian: die Expansionsrate des Universums beobachten.
Florian: Und das können wir auf zwei Arten tun. Wir können einmal direkt Daten aus dem
Florian: frühen Universum nehmen,
Florian: beobachten und daraus die Geschwindigkeit der Expansion bestimmen Und dann können
Florian: wir Daten aus dem späten Universum, also quasi von jetzt nehmen und mit unseren
Florian: kosmologischen Modellen zurückrechnen
Florian: oder andersrum vom Urknall nach vorn rechnen, wie auch immer.
Florian: Egal wie wir es machen, wir kommen drauf, das passt nicht zusammen.
Florian: Also die Daten aus dem frühen Universum sagen uns was anderes als die Daten
Florian: aus dem späten Universum.
Florian: Und das ist eine Spannung zwischen den Daten, weil wenn wir das richtig verstehen,
Florian: müssen wir mit beiden Methoden auf das Silberergebnis kommen.
Ruth: Um nochmal den Choralm-Tunnel zu erwähnen. Wenn man einen Tunnel gräbt,
Ruth: bohrt, dann fängt man ja auch meistens da irgendwie von zwei Seiten an.
Ruth: Und idealerweise kommen die einfach da zusammen oder genau genug zusammen,
Ruth: dass man sie miteinander verbinden kann.
Ruth: Und in dem Fall ist es, wenn man von früh anfängt, vom frühen Universum,
Ruth: aus der Vergangenheit quasi und aus der Jetzt-Zeit, da es sich zueinander bohrt,
Ruth: kommt man da anscheinend einfach nicht so genug so zusammen,
Ruth: damit es sich durch Messungenauigkeiten da irgendwie erklären kann,
Ruth: sondern es ist irgendwie ein Unterschied.
Ruth: Ein kleiner Unterschied, aber doch ein schon signifikanter Unterschied mittlerweile.
Florian: Genau, das ist die Hubble-Tension und da hast du in vergangenen Folgen schon
Florian: öfter drüber gesprochen. Jetzt geht es aber nicht um die Hubble-Tension,
Florian: es geht um die S8-Tension.
Ruth: Nur kurze Anmerkung, ich glaube es ist Sigma-8, also es ist ein griechisches S.
Florian: Okay, das kann auch sein.
Ruth: Der Parameter heißt Sigma-8.
Florian: Das kann natürlich sein, aber in der Überschrift des Papers habe ich es als S gelesen.
Ruth: Weil sie zu faul waren, griechische, nein, es ist ein kleines Sigma.
Florian: Okay, okay, okay. Ich wollte gerade sagen, ich spare mir die mathematische Herleitung
Florian: und alles von dem ganzen Ding. Aber,
Florian: Jetzt habe ich doch nochmal auf die Formel geschaut und die Formel lautet S8
Florian: ist gleich Sigma 8 mal Wurzel Omega M durch 0,3.
Florian: Also S8 ist ein Parameter, der sich aus dem Sigma 8, das du meinst, ableitet.
Ruth: Der normiert auf einen Materiegehalt von 0,3.
Florian: Aber wie gesagt, ich wollte es eigentlich gar nicht so kompliziert machen,
Florian: sondern nur sagen, dass es bei dieser S8-Tension um Fluktuationen in der Dichte
Florian: der Materie geht. Also ist die Materie im Universum eher gleichmäßig verteilt
Florian: oder ist sie eher klumpig verteilt?
Florian: Das ist was, was man mit diesem S8-Parameter beschreiben kann.
Florian: S8 ist eine Zahl und die sagt uns, ob die Materie verklumpt ist und das bezieht
Florian: sich jetzt auf späte Universum, also quasi auf jetzt.
Florian: Also nicht auf früher, kurz nach dem Urknall, sondern auf jetzt.
Florian: Und wenn diese S8-Zahl niedrig ist, dann ist die Materie gleichmäßig verteilt.
Florian: Wenn S8 groß ist, dann gibt es viele Klumpen. Und wir können das auf zwei Arten
Florian: messen, nämlich einerseits über Gravitationslinsen.
Florian: Also wir können uns Galaxien anschauen überall im Universum und je nachdem,
Florian: wie diese Galaxien Bilder dann verzerrt sind, wissen wir, dass das Licht der
Florian: Galaxien auf dem Weg zu uns durch andere Materie abgelenkt worden ist.
Florian: Gravitationslinse, weil Materie krümmt den Raum, Licht folgt der Raumkrümmung.
Florian: Das heißt, Materie kann wie eine Linse wirken und aus diesen
Florian: Mit Gravitationslinsen können wir ableiten, wie die Materie im Universum verteilt ist.
Florian: Und das ist ein Weg, diese S8-Zahl zu bestimmen und herauszufinden,
Florian: ob die Verteilung der Galaxien, Galaxienhaufen eher gleichmäßig oder eher klumpig ist.
Florian: Und dann können wir auch Daten aus dem frühen Universum nehmen,
Florian: über die kosmische Hintergrundstrahlung.
Florian: Weil die kosmische Hintergrundstrahlung, das erkläre ich jetzt nicht im Detail,
Florian: sagt uns auch etwas darüber, wie die Materie damals, so 300.000 Jahre nach dem
Florian: Urknall, verteilt war. Und da war noch nichts mit Galaxien und so weiter,
Florian: sondern das war wirklich nur Materie, also Atome.
Florian: Und die waren halt auch nicht exakt gleichmäßig verteilt. Und wie klumpig sie
Florian: verteilt waren, können wir eben über die kosmische Hintergrundstrahlung messen
Florian: und dann mit unseren diversen kosmologischen Modellen in die Zukunft rechnen.
Florian: Weil die dichte Fluktuationen von damals sind die großen Galaxienklumpen von heute.
Florian: Und auch da können wir, wie gesagt, eben aus zwei Arten messen.
Florian: Einmal mit Daten von heute, einmal mit Daten von früher.
Florian: Und auch da sollten wir am Ende auf selbe kommen, tun wir aber nicht.
Ruth: Und das kann man nochmal betonen, dass das eben nicht das ist,
Ruth: wie das Universum damals war und wie das Universum heute war,
Ruth: sondern es ist aus dem, was wir sehen, wie das Universum damals war,
Ruth: bis nach heute quasi vorausberechnet mit unserem kosmologischen Modell.
Ruth: Und das ist dann, was wir vergleichen.
Ruth: Also wir vergleichen heute über das, was wir sehen in der Verteilung der Galaxien
Ruth: oder auch der Gravitationslinsen, die man deshalb nimmt, weil sie halt die ganze
Ruth: Masse da repräsentieren, also auch die dunkle Materie und nicht nur die sichtbare.
Ruth: Und dann eben auch verglichen mit dem, was wir vom frühen Universum sehen bis
Ruth: nach heute quasi voraus berechnet, da durch unser kosmologisches Modell zu erwarten
Ruth: haben. Das sind die zwei Dinge, die man da vergleicht.
Florian: Ganz genau. Und die Daten, die wir eben aus dem frühen Universum haben und dann
Florian: nach heute rechnen, die sagen uns, dass das Universum klumpiger sein sollte,
Florian: als wir es mit den heutigen Beobachtungen tatsächlich sehen.
Florian: Und das ist das Problem der S8-Tension. Und das haben die probiert,
Florian: in dieser neuen Arbeit zu lösen.
Florian: Und zwar haben die gedacht, okay, was wäre denn, wenn Neutrinos und dunkle Materie
Florian: wechselwirken könnten?
Ruth: Nein, die Schweine.
Florian: Ja, also die haben halt einfach angenommen, es gibt eine Wechselwirkung zwischen
Florian: Neutrinos und dunkler Materie.
Florian: Und sie haben jetzt nicht genau gesagt, wie das im Detail aussehen soll.
Florian: Das braucht man jetzt auch nicht im Detail wissen, wenn man das in entsprechenden
Florian: mathematischen Gleichungen formulieren will.
Florian: Da muss man halt nur einen Term einbauen, der deshalb modelliert,
Florian: dass da eine Wechselwirkung ist, also eine Reibung quasi.
Florian: Und die haben gesagt, diese Wechselwirkung kann über die schwache Kernkraft
Florian: laufen, weil Natrinos spüren die schwache Kernkraft ein bisschen,
Florian: Nuklematäre könnte die schwache Kernkraft ein bisschen spüren. Das heißt,
Florian: Darüber könnten die irgendwie wechselwirken oder kann auch eine ganz neue Kraft
Florian: sein, die wir halt noch nicht kennen. Das haben sie Dark Sector Physics genannt.
Florian: Irgendeine neue Physik, die mit dunkler Materie zu tun hat, die wir halt noch nicht kennen.
Florian: Auf jeden Fall, egal wie das jetzt im Detail abläuft, wird zwischen dunkler
Florian: Materie und Neutrinos ein Impuls übertragen und dieser Impuls bremst die dunkle Materie ab.
Florian: Und das bedeutet, dass die Fluktuationen in der Dichte langsamer wachsen,
Florian: als man bisher gedacht hat.
Florian: Und wenn wir jetzt bei Dichtefluktuationen sind, was fällt dir da sofort ein,
Florian: Ruth? Ein Thema, das wir schon oft besprochen haben hier.
Ruth: Echt? Keine Ahnung.
Florian: Baryonisch-akustische Oszillationen.
Ruth: Ach, die anderen Schweine.
Florian: Ja, also auch das haben wir in vergangenen Folgen schon besprochen.
Florian: Ganz kurz nochmal gesagt, baryonisch-akustische Oszillationen,
Florian: das sind regelmäßige Dichteschwankungen in der Materieverteilung des Universums.
Florian: Also im Wesentlichen funktioniert es so, im frühen Universum,
Florian: kurz nach dem Urknall, war halt da die Materie in Form von so einem heißen Plasma,
Florian: also nur Atome und sowas.
Florian: Und die Gravitationskraft, die wollte, dass die Materie sich zusammenzieht,
Florian: aber weil es halt auch heiß war und ganz viele Photonen rumgeflogen sind,
Florian: hat der Strahlungsdruck der Photonen die wieder auseinander gedrückt.
Florian: Das heißt, es gab so ein Hin und Her-Druckwellen und diese Druckwellen haben
Florian: sich ausgebreitet durchs Universum, bis irgendwann dann halt die Atomkerne und
Florian: die Elektronen sich verbunden haben, weil es kühl genug geworden ist im Universum.
Florian: Das war das Zeitalter der Rekombination, 300.000 Jahre nach dem Urknall und
Florian: dann war die Wechselwirkung zwischen Photonen und Materie kleiner,
Florian: weil halt jetzt mehr Platz war und das Licht hat
Florian: nicht mehr drücken können gegen die Materie und diese Dichteverteilung,
Florian: diese Wellen sind dann vereinfacht gesagt stehen geblieben, eingefroren und
Florian: haben so eine charakteristische Skala auf der Verteilung der Galaxien hinterlassen.
Ruth: Also ich habe mich mit denen noch nie anfreunden können mit diesen bescheuerten
Ruth: baryonischen akustischen Oszillationen.
Ruth: Man kann die glaube ich nur durch so viel Analogie und Vereinfachung erklären,
Ruth: dass es irgendwie absurd wirkt, oder? Dass es einfach dann, man sich denkt,
Ruth: was, wie eingefroren, warum überhaupt?
Ruth: Warum haben die aufgehört, sich auszubreiten? Oder haben sie ja nicht ganz,
Ruth: aber warum ist da diese charakteristische Skala entstanden?
Ruth: Also wundert euch nicht, wenn es irgendwie komisch vorkommt. Geht mir genauso.
Ruth: Aber so ist das entscheidend damals gewesen mit dieser Interaktion zwischen
Ruth: Licht und Materie in einem extrem heißen, extrem dichten Universum,
Ruth: die wir halt einfach so schwer nachvollziehen können irgendwie. Genau.
Florian: Wer es ganz genau wissen will, ich verlinke eine Folge Sternengeschichten.
Florian: Da habe ich eine Folge nur über diese Dinger gemacht.
Florian: Da könnt ihr euch das in zehn Minuten einmal so erklären lassen,
Florian: dass man vielleicht ein Gefühl dafür kriegt, was es ist, weil mehr kann man
Florian: eh nicht kriegen dafür, was es ist.
Florian: Jede Menge Materie, heiße Materie und die Gravitation hat in die eine Richtung
Florian: gezogen, die Strahlung hatte die andere wieder dagegen gedrückt und dann hat
Florian: es so vor sich hin und her gewabert, dieses Plasma und das Gewaber hat sich ausgebreitet,
Florian: bis das Plasma irgendwann kühl genug war, dass sich das Gewaber nicht mehr ausbreiten
Florian: konnte und dann gab es halt Bereiche im frühen Universum, wo halt dann gerade
Florian: mehr Materie war, weil das Gewaber da stehen geblieben ist und Bereiche,
Florian: wo weniger war, weil das Nicht-Gewaber da gerade stehen geblieben ist.
Florian: Und diese Unterschiede in der Verteilung der Materie haben sich dann im Laufe
Florian: der Jahrmilliarden umgesetzt in mehr oder weniger Galaxien, die da entstanden
Florian: sind, ganz, ganz, ganz vereinfacht gesagt.
Florian: Das sind die baryonisch-akustischen Oszillationen. Wenn du die so super findest,
Florian: Ruth, dann wird dich freuen, was jetzt kommt.
Florian: Denn jetzt kommen nicht die BAOs, die baryonisch-akustischen Oszillationen.
Ruth: Jetzt kommen die Dark Matter Acoustic Oscillations oder was?
Florian: Es kommen DAOs, Dark Acoustic Oscillations. Dunkle akustische Oszillationen kommen jetzt.
Ruth: Alter, aber Moment, aber okay. Aber die Art und Weise, wie das Licht da mit
Ruth: dem heißen Gas im frühen Universum wechselwirkt, ist ja elektromagnetisch, oder?
Ruth: Also wie soll das für die dunkle Materie gehen?
Florian: Ja, weil es dunkle Ossessionen sind. Ich erkläre es dir gleich.
Florian: Also die dunkle Materie spürt ja Gravitation und übt Gravitation aus.
Florian: Das heißt, die dunkle Materie, die im frühen Universum da war,
Florian: die ist unter ihrer Gravitationskraft, wollte sich so ein bisschen zusammenziehen.
Florian: Und jetzt gibt es aber die Neutrinos, die auch da waren im frühen Universum.
Florian: Und die sind sehr schnell, die bewegen sich sehr schnell, fast so schnell wie
Florian: die Lichtteilchen, weil sie eben nur eine winzige Masse haben.
Florian: Oder wenn man sie masselos behandelt, was man in vielen Theorien tut,
Florian: dann sind die so schnell wie das Licht.
Florian: Aber auf jeden Fall sind sie sehr, sehr schnell und die spielen quasi die Rolle der Photonen.
Florian: Und das funktioniert in dem Fall deswegen, weil wir jetzt angenommen haben,
Florian: dass dunkle Materie und Neutrinos wechselwirken können.
Florian: Das heißt, die dunkle Materie zieht sich zusammen unter ihrer Gravitation und
Florian: die Neutrinos, die drücken zurück, weil die sich halt so schnell durch die Gegend bewegen.
Florian: Die spielen die Rolle des Strahlungsdruckes und drücken zurück.
Florian: Das heißt, wir kriegen Wellen in der Verteilung der dunklen Materie.
Florian: Es gibt eine Schwingung in diesem dunklen Materien-Neutrinosystem,
Florian: der schwingt genauso hin und her, wie die Materie durch die baryonisch-akustischen
Florian: Oszillationen geschwungen hat, nur dass es jetzt eben dunkle Oszillationen sind,
Florian: weil das nichts mehr mit Licht zu tun hat,
Florian: sondern eben mit der Wechselwirkung zwischen dunkler Materie und Neutrinos.
Ruth: Aber keine Anhaltspunkte dafür, warum da eine Wechselwirkung sein sollte,
Ruth: sondern das einfach nur mal, nehmen wir mal an, da ist eine Wechselwirkung und
Ruth: schauen wir, was passiert.
Florian: Ganz genau, das war der Ausgangspunkt. Wir nehmen an, Neutrinos und dunkle Materie
Florian: wechselwirken und dann schauen wir, was passiert.
Florian: Und wenn man schaut, was passiert, kommt man drauf, ja, wenn die wechselwirken
Florian: im frühen Universum, dann muss es diese dunklen akustischen Oszillationen geben,
Florian: dieses Hin- und Hergeschwinge.
Florian: Und das, dieses Hin- und Hergeschwinge, das dämpft kleine Strukturen,
Florian: weil die Wechselwirkung mit den Neutrinos, die verhindert, dass kleine Klumpen
Florian: der dunklen Materie, und ich weiß, dunkle Materie klumpt nicht,
Florian: da werden wir später noch drüber reden.
Florian: Aber mit klein meine ich jetzt auch nichts, sowas wie einen Stein,
Florian: sondern wir reden schon über größere kleine Strukturen.
Florian: Aber kleinere Ansammlungen dunkler Materie, kleine Verdichtungen,
Florian: sagen wir es so, kleine Verdichtungen dunkler Materie, die können nicht stabil
Florian: bleiben, weil die Neutrinos andauernd dagegen drücken.
Florian: Die großen Strukturen, die größeren Skalen, die können mit ihrer Gravitationskraft
Florian: besser gegen diesen Neutrino-Druck wirken und weiter wachsen.
Florian: Das heißt, große Strukturen werden von diesen Neutrino-dunkler-Materie-Schwingungen
Florian: weniger stark beeinflusst, die können wachsen. Kleinere Strukturen,
Florian: die haben es schwieriger.
Florian: Und dieses ganze Hin und Her durch die Schwingungen, das verstärkt das alles
Florian: noch, weil die Dichte halt nicht einfach konstant weiter wachsen kann.
Florian: Das kleine Zeug wird immer wieder kaputt gemacht und die großen Strukturen,
Florian: die können weiter wachsen.
Florian: Wenn wir wieder eine unzureichende Analogie bemühen wollen, kann man sich vorstellen
Florian: wie so ein Staub, der durch die Luft fliegt.
Florian: Wenn es windstill ist, dann können sich so kleine Staubteilchen absetzen,
Florian: können miteinander klumpen.
Florian: Wenn es sehr, sehr windig ist, wenn die Strömung in der Luft turbulent ist.
Florian: Dann werden die kleinen Dingses wieder auseinandergeweht, nur die großen fetten
Florian: Strukturen durchschrauben.
Florian: Großen fetten Staubbrocken, die bleiben zusammen.
Ruth: Also wenn ihr im Wohnzimmer unter der Couch wieder mal den Lurch habt,
Ruth: dann macht einfach das Fenster auf und lasst den Wind herein.
Florian: Aber der wird, wie gesagt, die großen Brocken trotzdem nicht wegkriegen.
Florian: Das Fazit auf jeden Fall nach all dem ist,
Florian: dass eben diese dunklen akustischen Oszillationen und die Wechselwirkung zwischen
Florian: dunkler Materie und Neutrinos die Strukturbildung im frühen Universum bremsen
Florian: können, weil eben die kleinen Strukturen zerstört werden und nur die großen übrig bleiben.
Florian: Das heißt, das, was vorher zu hoch war, weil die Daten aus dem frühen Universum
Florian: gesagt haben, es müsste alles klumpiger sein, als es ist, das passt jetzt.
Florian: Wenn man diese Wechselwirkung annimmt, dann sagen wir auch die Daten aus dem
Florian: frühen Universum, dass die Klumpigkeit im späten Universum niedriger sein sollte.
Florian: Und dieser Wert, der da rauskommt, passt zu dem, was wir über die Gravitationslinsen kriegen.
Ruth: Okay, aber eben, angenommen, es gibt eine Art von Interaktion,
Ruth: von der wir auch nicht wissen, wie stark sie ist, oder? Weil wir ja nicht wissen, wie sie funktioniert.
Ruth: Da kann ich mir dann leicht annehmen, dass diese Interaktion genauso stark ist,
Ruth: wie ich es brauche, um eine Diskrepanz zu lösen.
Florian: Ja, nein, Sie haben schon eine Stärke angenommen.
Ruth: Im Vorhinein, ja, ja, Geschichtel, Geschichtel.
Florian: Also Sie haben eine Stärke angenommen, 10 hoch minus 4,
Florian: da bin ich wissenschaftlich und mathematisch überfragt, aber es gibt eine Wechselwirkungsstärke,
Florian: die da in den ganzen Gleichungen eine Rolle spielt und die ist nicht komplett aus der Luft gegriffen.
Florian: Wissenschaftliche Arbeit ist frei verfügbar. Ich verlinke es in den Shownotes,
Florian: wenn ihr euch da besser auskennt als ich bei der Modellierung von dunkler Materie,
Florian: Neutrinointeraktion und kosmologischen Modellen.
Florian: Dann schaut da gerne rein, vielleicht seid ihr dann schlauer.
Florian: Aber auf jeden Fall hat man eine gewisse Stärke angenommen und die ist extrem
Florian: schwach natürlich. Also diese Wechselwirkung ist extrem schwach.
Florian: Ungefähr so schwach, wie die schwache Wechselwirkung schwach ist.
Florian: Also die schwache Kernkraft. Und das ist was, wo wir jetzt quasi im Labor heute
Florian: nichts davon messen könnten, selbst wenn die da ist.
Florian: Wir haben auch keine dunkle Materie, die wir irgendwo zum Experiment verwenden
Florian: könnten, aber ist nicht gut messbar.
Florian: Aber im frühen Universum gab es halt sehr, sehr, sehr viele Neutrinos.
Florian: Und das Universum selbst war noch sehr klein und sehr dicht.
Florian: Und da hat auch diese schwache Wechselwirkung gereicht, um eben diesen Effekt auszulösen.
Florian: Später im großen Universum, da waren die Neutrinos viel zu weit verteilt,
Florian: Und da gibt es jetzt fast keine Kopplung mehr zwischen Neutrinos und Duklamaterien.
Florian: Bevor du dich wieder beschwerst, wir kommen am Ende noch zu Beobachtungen und Überprüfungen.
Ruth: Ich wollte nur sagen, dass das ja auch dann gar nicht so unplausibel ist,
Ruth: weil zum Beispiel ja auch das ist, was Supernova-Explosionen vorantreibt.
Ruth: Diese Interaktion der Neutrinos, aber halt mit der Materie.
Ruth: Dass so viele, unpackbar, unfassbar viele Neutrinos bei einer Supernova,
Ruth: bei einer Sternexplosion da erzeugt werden, dass die eigentlich das sind,
Ruth: was da diese Kraft nach außen, diese Explosionskraft da irgendwie übertragen und vorantreiben,
Ruth: obwohl sie so gut wie gar nicht mit der Materie interagieren.
Ruth: Das ist schon auch irgendwie ein krasser Gedanke.
Florian: Brauchst halt nur genug davon. Und sie haben dann auch diverse Statistik gemacht,
Florian: die jetzt auch nicht genau erklärt, weil sie nicht verstanden haben,
Florian: aber so die üblichen statistischen Abschätzungen mit allen anderen Daten, die du so hast.
Florian: Und sie kommen darauf, dass du eine Drei-Sigma-Präferenz hast dafür, dass,
Florian: Daten tatsächlich eine nicht verschwindende Wechselwirkung zwischen dunkler
Florian: Bakterien und Netrinos haben.
Florian: Also mit einer artistischen Signifikanz von 3 Sigma ist diese Wechselwirkung
Florian: eine vernünftige Erklärung.
Florian: Und ja, müssen wir jetzt nicht erklären, 3 Sigma ist ein Maß,
Florian: mit dem man vereinfacht gesagt beschreibt,
Florian: wie wahrscheinlich es ist, dass etwas Zufall ist und 3 Sigma ist etwas,
Florian: also in der Teilchenphysik würde das niemanden vom Hocker reißen,
Florian: wenn du sagst, ich habe das mit 3 Sigma nachgewiesen, dann.
Florian: Würde ich sagen, ja, dann geh wieder zurück und mach es gescheiter,
Florian: weil mit 3 Sigma fangen wir nichts an.
Florian: In der Kosmologie, weiß ich nicht, wie da so die Regeln sind,
Florian: da ist 3 Sigma vielleicht ein bisschen, nimmt man 3 Sigma ein bisschen ernster,
Florian: aber es ist denen auch klar und steht auch im Artikel drinnen,
Florian: dass das jetzt kein Beleg ist, dass das so ist.
Florian: Aber, das haben sie auch noch gemacht in ihrer Arbeit, sie haben Mock-Data erzeugt,
Florian: also nicht gefakte Daten, halt einfach so künstliche Datensätze,
Florian: was theoretisch Teleskope beobachten könnten.
Florian: Ja, aber Gravitationslinsen und das ganze andere Kram, hier Strukturen in der
Florian: kosmischen Hintergrundstrahlung, das kann man ja alles beobachten.
Florian: Da haben wir unsere Daten her. Und die haben jetzt mal Datensätze erzeugt,
Florian: die zukünftige Durchmusterungen mit Teleskopen bringen könnten,
Florian: die wir jetzt noch nicht haben oder die noch nicht so einsatzbereit sind, wie sie sollten.
Florian: und haben geschaut, okay, wir gehen mal davon aus, die Teleskope funktionieren
Florian: so, wie wir denken, dass sie dann später funktionieren werden.
Florian: Was können die für Daten liefern? Dann haben sie halt diese künstlichen Datensätze
Florian: erzeugt und geschaut, können wir mit diesen künstlichen Datensätzen herausfinden,
Florian: das wirklich so ist oder nicht. Und sie haben das mit verschiedenen Teleskopen ausprobiert.
Florian: Einmal mit dem Vera Rubin Teleskop, das ja schon existiert und auch schon arbeitet, glaube ich.
Florian: Also das läuft schon, aber noch nicht lange. Da müssen wir warten, bis das was macht.
Florian: Und dann noch zwei weitere Teleskope. Das eine ist das LSST.
Florian: Das LSST ist doch das Vera Rubin.
Ruth: Ist doch das Vera Rubin, umbenannt.
Florian: Habe ich es einfach doppelt aufgeschrieben. Dann haben sie zwei Teleskope gehabt.
Florian: Also das Large Synoptic Survey Telescope, das jetzt mittlerweile Vera Rubin
Florian: Observatory heißt und ein Teleskop, von dem ich noch nie was gehört habe,
Florian: das CSST. Sagt dir das was?
Ruth: Nein.
Florian: Heißt auch, falsch ausgesprochen selbstverständlich, Sun Tian ist ein chinesisches
Florian: Teleskop, das tatsächlich, wenn es so ist, 227 starten wird.
Florian: Und CSST steht für Chinese Space Station Telescope und das ist ein cooles Konzept.
Florian: Das ist ein Teleskop, also ein Weltraumteleskop, ganz normales Weltraumteleskop,
Florian: aber eines, das so gebaut ist, dass es an die chinesische Raumstation andocken kann.
Florian: Das heißt, es ist so gebaut, es kann andocken, dann kannst du es warten,
Florian: rumschrauben, austauschen und dann fliegt es wieder weg dahin,
Florian: wo es beobachten kann. Und wenn wieder was ist, fliegt es wieder zurück.
Ruth: Geil, oh Matt.
Florian: Ja.
Ruth: Urcool. Und das ist aber trotzdem in einer niedrigen Erdumlaufbahn,
Ruth: aber halt ein bisschen höher als die Raumstation.
Ruth: Und dann, wenn man es warten muss, dann holt man es rein mit einem Lasso.
Florian: So ungefähr, ich glaube, es wird schon fliegen.
Ruth: Habe ich auch noch nie was davon gehört.
Florian: Ja, also es soll auf demselben Orbit wie die Raumstation fliegen,
Florian: aber um 120 Grad versetzt.
Florian: Aha, 120 Grad, wenn das ab und zu hoch wird.
Ruth: Ah, ist das schon wieder.
Florian: 120 Grad versetzt halt, also quasi vorderhinter.
Ruth: Was ist in dem anderen Punkt? Die dritten 120 Grad.
Florian: Keine Ahnung, da ist wahrscheinlich der Tankstellen-Shop oder sowas. Ich weiß es nicht.
Ruth: CSST heißt das?
Florian: Das ist, glaube ich, der englische Name. In China sagt man...
Florian: Gesundjahn, wie man es halt auch korrekt ausspricht, weiß ich nicht.
Ruth: Cool. Ist schon der zweite Hit, wenn man googelt. Der erste Hit ist Corrugated
Ruth: Stainless Steel Tubing.
Florian: Vielleicht ist das daraus gemacht.
Ruth: Cool. Gesundjahn.
Florian: Aber wie gesagt, die Raumstation gibt es ja, die fliegt ja schon länger darum,
Florian: die chinesische Raumstation.
Ruth: Aber warum gerade das Teleskop? Das ist ja zwei Meter durch,
Ruth: das ist gar nicht so groß. Also da gibt es ja bessere.
Florian: Ja, wäre Hypothesen, warum dieses Teleskop in der Arbeit vorkommt.
Florian: Einmal, weil es auch ein Survey-Teleskop ist und unter anderem sowas machen muss.
Florian: Und andere Hypothese, ich habe jetzt die Arbeit nicht offen und kann die Affilations
Florian: anschauen, aber ich weiß noch, dass zwei Forscherinnen und Forscher mit chinesisch
Florian: klingenden Namen mit dabei waren.
Ruth: Das ist so ein bisschen wie das Nancy Grace Roman Teleskop.
Ruth: So ein bisschen, dass er jetzt im Laufe des Jahres höchstwahrscheinlich,
Ruth: hoffentlich in den Weltraum geschossen wird.
Ruth: Aber es ist auch so ein Survey-Teleskop, weil das Nancy Grace Roman hat auch
Ruth: ungefähr eine ähnliche Größe und halt ein ziemlich großes Bildfeld.
Ruth: Das heißt, man kann da halt ziemlich gut, ziemlich viel Universum auf einmal
Ruth: beobachten und das braucht man ja für so einen Survey der Large-Scale-Structure
Ruth: wahrscheinlich deshalb.
Florian: Also ich habe gerade den ersten Autor mit chinesischem Namen nachgeschaut.
Florian: Der arbeitet am National Center for Nuclear Research in Polen.
Ruth: Wieder ganz woanders.
Florian: Aber es gibt doch noch einen oder eine, das chinesische Name bin ich nicht so gut, Yulin Smingzai,
Florian: der arbeitet im Key Laboratory of Dark Matter and Space Astronomy am Purple
Florian: Mountain Observatory der Chinese Academy of Sciences.
Ruth: Das sind immer so verheißungsvolle Namen.
Florian: Institut für dunkle Materie und Weltraumastronomie. Na ja, klar,
Florian: dann werden die das Weltraumpedaskop, das sie bauen, für dunkle Materie untersuchen.
Ruth: Das ist sehr interessant, ja.
Florian: Das ist anscheinend wirklich eine polnisch-chinesische Sache.
Florian: Da ist noch einer aus Polen mit dabei.
Florian: Und hier Sheffield ist auch einer mit dabei. William Jaré. Vielleicht kennst du den?
Ruth: Nein, ich kenne nicht alle Leute aus England. Nicht?
Florian: Nein, sowas enttäuschend.
Ruth: Gibt es ein paar Millionen. Und vor allem sehr viele Astronomen und Astronominnen auch.
Florian: Ja, es ist echt eine komische Szenenlose Frage. Claudia, mit der ich den anderen
Florian: Podcasts das Klima mache, habe ich letztens gefragt, hier da,
Florian: da ist ja die eine Österreicherin, die irgendwas macht, kennst du die?
Florian: Ich habe gesagt, nee, wir sind zwar nur an 9 Millionen, aber ich kenne trotzdem nicht alle.
Florian: Polen, UK und China hat diese Studie offensichtlich gemacht.
Florian: Aber auf jeden Fall, abgesehen davon, dass das Teleskop ein ganz cooles Konzept
Florian: hat und wir werden dann wahrscheinlich sicherlich noch drüber reden,
Florian: wenn das konkreter wird,
Florian: haben die gesagt, mit ihren Mock-Service sind sie zu dem Ergebnis gekommen,
Florian: wenn diese Teleskope, also Vera Rubin und CSST, Wenn die dann diese entsprechenden
Florian: Beobachtungen anstellen, können sie, und ich zitiere jetzt aus der Arbeit,
Florian: eindeutig bestätigen oder ausschließen, ob es diese Wechselwirkung zwischen
Florian: Duklamaterie und Neutrinos gibt.
Ruth: Tatsächlich? Aha, ja cool. Ja, aber das ist ja mal eine Ansage,
Ruth: dass wir es tatsächlich dann ausschließen können, dass das geht.
Ruth: Was ich mir auch gedacht habe, das Signal
Ruth: dieser baryonischen akustischen Oszillationen ist ja extrem schwach.
Ruth: Das ist ja nicht jetzt so die Hauptstrukturbildung im Universum, diese Filamente und so.
Ruth: Das ist quasi noch ein schwaches Signal, das da zusätzlich noch drüber ist.
Ruth: über den hauptgroßräumigen Strukturen des Universums sieht man dann auf einer
Ruth: bestimmten Skala da noch zusätzliche Verdichtungen irgendwie.
Ruth: Und genauso ist das ja mit diesen Dark Oscillations dann wahrscheinlich auch.
Ruth: Und die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie ist aber wesentlich stärkerer
Ruth: als die zwischen Neutrinos und dunkler Materie.
Ruth: Also ist es ein schwächeres Signal, das schon ein schwer zu beobachtendes Signal,
Ruth: das eigentlich sehr deutlich ist im Vergleich.
Ruth: Also, dass man da irgendwie sagen kann, dass sie das dann ausschließen können.
Florian: Vielleicht haben sie es auch geirrt, aber sie schreiben in der Arbeit,
Florian: ich dire jetzt wirklich im Original, will be either robustly confirmed or excluded.
Ruth: Ja, cool. Naja, eher, aber wenn man dann halt genug Beobachtungen hat,
Ruth: dann kann man das ja auch mit einer gewissen statistischen Signifikanz,
Ruth: auch wenn es ein schwaches Signal ist, dann halt trotzdem irgendwie hoffentlich
Ruth: mehr als drei Sigma da ausschließen oder bestätigen.
Ruth: Aber das macht irgendwie schon Sinn. Also ich muss ja nochmal sagen,
Ruth: ich war natürlich meistens immer ein bisschen skeptisch, wenn man was irgendwie
Ruth: hört zum ersten Mal, aber eigentlich ist das jetzt gar nicht so eine blöde Idee.
Ruth: Das kommt mir schon sehr plausibel vor eigentlich.
Florian: Wenn du gesagt hast, dunkle Materie, Neutrino ist ein Teilchen wie dunkle Materie
Florian: und Neutrinos können schwach wechselwirken, dann kann man sagen,
Florian: okay, dann kann das dunkle Materie vielleicht auch und dann können wir uns miteinander
Florian: wechselwirken und dann schon mal was passiert.
Ruth: Ja, es ist nur so, dass natürlich die Größenordnung dieser Wechselwirkung ja
Ruth: dann halt einfach doch irgendwie sein könnte.
Ruth: Also es ist schon, das sind noch ziemlich viele, ziemlich große Ifs da davor, oder?
Florian: Ja, auf jeden Fall.
Ruth: Aber vom Prinzip her, die Idee ist nicht so deppert.
Florian: Genau, und wie gesagt, sie haben auch schon Hinweise gegeben, wie man das klären kann.
Ruth: Und wie lange wird das dauern? Naja. Weil es ist auch 2026 startet das chinesische Teleskop.
Florian: 2027, da Daten sammeln und alles. Also ich würde mal 2030 in den Kalender schreiben
Florian: und schauen, was Widerstand der Dinge ist.
Ruth: Da sind wir dann bei Folge wie viel? 250?
Florian: Naja, 2030 ist in vier Jahren. In vier Jahren schaffen wir 200 Folgen.
Florian: Also sind wir dann bei Folge 300 irgendwas rum.
Ruth: Ja, stay tuned.
Florian: Genau. Ja, das war meine Geschichte über die dunkle Sensation. Nein, was?
Ruth: Das dunkle Geheimnis.
Florian: Das dunkle Geheimnis und die mögliche Sensation. Also, dunkle Geheimnis ist okay.
Florian: Sensation, weiß ich noch nicht, ob das eine Sensation wäre, dass wir die S8-Tension gelöst haben.
Florian: Also, wenn wir sie gelöst haben, wenn wir sie auf diese Art gelöst haben,
Florian: dann wissen wir mehr als vorher über die dunkle Materie. Dann haben wir eine
Florian: konkrete Eigenschaft der dunklen Materie.
Ruth: Ja, das wäre schon eine Sensation, weil das bedeutet, dass die dunkle Materie
Ruth: dann auch definitiv, wenn das wirklich so ist, dass es dann definitiv ein Teilchen
Ruth: ist, und zwar eine Art von Teilchen, die diese Wechselwirkung hat,
Ruth: das ist schon eine ziemliche Einschränkung.
Ruth: Und dann möchte ich aber Mond sehen, wie das dann diese quasi alternative Erklärung,
Ruth: für dunkle Materie, dass es gar kein Teilchen ist, sondern eine Eigenschaft
Ruth: der Gravitation selber.
Ruth: Also ich glaube, das wäre schon ein ziemlich starkes Stück, diese Entdeckung.
Florian: Müssen wir abwarten, was passiert.
Ruth: Es ist immer das Gleiche, oder? Kann man nicht einmal einfach was Ordentliches,
Ruth: Großes entdecken und sagen, ja, so ist es, fertig? Naja.
Ruth: Das Universum lässt sich nicht so leicht entschlüsseln.
Florian: Während wir warten, was entdeckt wird, beantworten wir Fragen.
Florian: Und zwar Fragen, die zum Thema passen, habe ich rausgesucht.
Florian: Eine von Jochen, die ist noch recht frisch, vom November 2025,
Florian: der hat uns gefragt, wie würde der Himmel aussehen, wenn wir dunkle Materie sehen könnten?
Florian: Also nicht jetzt zur Farbe, kann
Florian: man nicht viel sagen, aber wie wäre die Verteilung der dunklen Materie?
Florian: Wäre das kleine Wölkchen oder würden wir einen Halo sehen, ähnlich wie die Milchstraße?
Florian: Oder ist die Dichte so gering, dass es uns gar nicht auffallen würde?
Florian: Habe ich gedacht, die passt die Frage, weil wir haben ja gerade über die Verteilung
Florian: der dunklen Materie gesprochen.
Ruth: Naja, wenn man sagen würde, dass man die dunkle Materie sehen kann,
Ruth: dann wäre ja, obwohl die Dichte der dunklen Materie eigentlich sehr gering ist,
Ruth: wenn man sie sehen könnte, dann könnte man sie sehen, auch wenn die Dichte gering
Ruth: wäre, oder? Das ist mal die Annahme.
Florian: Ja, genau.
Ruth: Dass sie dann doch irgendwie so hell leuchtet, wie auch immer.
Ruth: Also zum Beispiel um die Andromeda-Galaxie wird man dann so ein schönes Rundherum-Halo-Ding sehen.
Ruth: Und wir wissen natürlich alle, dass die Farbe der dunklen Materie purple, also rosa, violett ist.
Ruth: Das ist natürlich klar. Ihr könnt euch auch gerne diese Simulationen anschauen.
Ruth: Simulationen von der großräumigen Struktur des Universums, die sind dann auch
Ruth: immer so in rosa-violett eingefärbt.
Ruth: Und da sieht man das eh auch schon ganz gut. Wir glauben, dass es runde Strukturen
Ruth: sind, die aber dann auf noch größeren Skalen, dann eben so wie die Filamente,
Ruth: so langgezogen in ihrer Verteilung sind.
Ruth: Das, was näher an uns dran ist, also die Andromeda-Galaxie zum Beispiel,
Ruth: könnte man sicher einen ziemlich großen,
Ruth: runden Blob rundherum sehen können und dann wahrscheinlich den Virgo-Galaxienhaufen
Ruth: auch und so würde man dann immer ein dünner werdendes Netzwerk eigentlich sehen
Ruth: können, das sich da über den Himmel sieht.
Florian: Genau, also vorausgesetzt, unsere Augen könnten das sehen und unsere Augen wären
Florian: so gut wie Teleskope und so weiter, dann wäre das alles so.
Florian: Oder es stellt sich raus, wenn wir eine Maschine erfinden, mit der wir dunkle
Florian: Materie sehen können, so eine dunkle Materie-Sonderbrille, und dann stellen
Florian: wir fest, sie ist in Wahrheit schwarz, dann sehen wir gar nichts. Oh, langweilig.
Florian: So, jetzt eine zweite Frage zur dunklen Materie von Jochen, aber ein anderer Jochen.
Florian: Ein anderer Jochen hat uns 2023 eine Frage gestellt und zwar folgende.
Florian: Wenn die offenbar einzig erkennbare Eigenschaft der dunklen Materie die ist,
Florian: gravitativ wechselnd zu wirken, warum klumpt sie dann nicht auch selbst zusammen?
Florian: Ist sie gegen ihre eigene Gravitation immun?
Florian: Und das habe ich vorhin schon angekündigt. Wir werden noch mal kurz über das
Florian: dunkle Materie-Klumpen reden.
Florian: Wir haben die Frage, glaube ich, schon ein paar Mal beantwortet,
Florian: aber ich dachte, wir sagen es hier noch mal.
Florian: Jochen, die dunkle Materie klumpt schon. Die klumpt schon, aber auf sehr großem Maßstab.
Florian: Oder wenn man es so sagen will, die dunkle Materie klumpt, aber sie verdichtet sich nicht.
Ruth: Nein, ich würde es genau andersrum sagen. Sie verdichtet sich, aber sie klumpt nicht.
Florian: Okay.
Ruth: Weil Klump ist noch dichter als Verdichtung, oder? Ein Klumpen ist ein festes, dichtes Ding, oder?
Ruth: Jetzt von meinem Verständnis des Wortes.
Florian: Ja, ich habe ein anderes Bild gehabt. Ich habe mir so eine Wolke vorgestellt.
Florian: Die dunkle Materie bildet Wolken. Oder diese Halos, die da gerade erklärt sind.
Florian: Das sind große Wolken, aber nichts Dichtes so wie einen Stern,
Florian: einen Planet, einen Stein.
Florian: Das kann sie nicht, weil sie kollisionsfrei ist.
Florian: Die dunkle Materie kann keine Energie loswerden durch Zusammenstöße oder sowas.
Florian: Da kann sie keine Energie abgeben, weil sie eben nicht elektromagnetisch wechselwirkt.
Florian: Sie kann keine Energie abstrahlen, so wie es die normale Materie tut.
Florian: Das heißt, die saust immer hin und her und kann halt nur so große Wolken bilden,
Florian: so wie ein Vogelschwarm.
Florian: Solange die Vögel rumfliegen, können es halt einfach nur ein großer Schwarm bleiben.
Florian: Und erst, gut, das Bild mit den Kollisionen und dem Verklumpen.
Ruth: Wie ein Vogelschwarm. Batsch, batsch, batsch.
Florian: Es hat schon angefangen, das Bild. Aber ja, also dunkle Materie,
Florian: wie gesagt, sie spürt schon ihre eigene Gravitation. Aber das reicht eben noch
Florian: nicht, um wirklich sowas Festes zu bilden, weil dafür müsste sie dauerhaft zusammenhängen,
Florian: dafür müsste sie Energie verlieren und das kann sie nicht.
Ruth: Man kann sich so vorstellen, dass diese elektromagnetische Wechselwirkung dazu
Ruth: führt, dass Dinge füreinander größer sind.
Ruth: Also die schauen quasi größer aus und man stoßt da viel leichter miteinander
Ruth: zusammen, wenn man elektromagnetisch ist.
Ruth: Dann wird man größer zusammenstoßbarer. Und die dunkle Materie ist zwar schwer,
Ruth: aber sie hat nicht so einen großen Kollisionsdurchmesser.
Florian: Querschnitt.
Ruth: Querschnitt, genau, so heißt das, danke. Und darum ist das Zusammenstoßen halt
Ruth: sehr viel schwerer und wir wissen eben noch nicht, und das genau war das Thema
Ruth: der Geschichte, aber wir wissen noch nicht, ob sie überhaupt eine Art Querschnitt gibt.
Ruth: indem sie mit anderen Teilchen zusammenstoßen kann in dem Sinn.
Ruth: Wenn das so ist, wie bei den Neutrinos, dann hätte sie einen ganz,
Ruth: ganz kleinen Querschnitt, dass es einfach sehr, sehr unwahrscheinlich ist,
Ruth: dass sie zusammenstoßen kann.
Ruth: Aber trotzdem, es kann, wie die Neutrinos es ja auch können mit normaler Materie,
Ruth: aber halt nur so super, super, super unwahrscheinlich.
Florian: Genau. Und dann habe ich gedacht, wenn wir jetzt schon zwei Fragen von Jochen
Florian: beantwortet haben, dann schaue ich einfach mal, was wäre noch so.
Ruth: Haben wir noch einen dritten Jochen?
Florian: Wir haben ganz, ganz viele Jochen. Ich habe noch irgendwie drei,
Florian: vier weitere unterschiedliche Jochens gefunden in unserem Fragenordner.
Florian: Aber ja, die haben leider nicht zum Thema gepasst, die Fragen.
Florian: Also Entschuldigung, Jochens hat leider nicht gepasst, aber wir werden die mit
Florian: einem anderen machen. Ich habe dafür eine andere schöne Frage gefunden,
Florian: die durchaus schon alt ist.
Florian: Aus dem Jahr 2021 stammt sie von Niki.
Florian: Und Niki fragt oder sagt, ihr habt ja öfter schon mal über Neutrinos geredet.
Florian: Ihr habt gesagt, im Prinzip entsprechen Neutrinos der Definition von dunkler
Florian: Materie, nur dass sie halt doch manchmal mit normaler Materie wechselwirken.
Florian: Und jetzt kommt die Frage, wieso tun sie das nur manchmal?
Florian: Wie kann ich mir das vorstellen? Und Michael, auch im Jahr 2021,
Florian: vermutlich haben wir eine Neutrino-Folge gemacht, ich weiß es gar nicht,
Florian: hat auch gefragt, auch hier Neutrino tun nicht wechselwirken, sehr selten.
Florian: Und er sagt, es ist schwer vorstellbar für ihn, dass etwas mit so hoher Geschwindigkeit
Florian: durch die Erde fliegen kann, ohne irgendwo anzuecken. Er stellt sich da immer
Florian: einen Wald mit lauter Bäumen vor, durch die man einen Pfeil schießen möchte.
Florian: Und wenn der Wald halt einfach nur groß genug ist, dann bleibt der Pfeil irgendwo stecken.
Florian: Und Michael hat uns auch noch einen Buchhinweis für ein Kinderbuch gegeben. Vielen Dank.
Florian: Aber in dem Fall haben sowohl Niki als auch Michael gefragt,
Florian: wie geht das mit der Wechselwirkung von den Neutrinos?
Florian: Und wieso machen die das nur manchmal? Und wieso fliegen die überall durch?
Ruth: Naja, es ist eh das Pfeil und Wald ist kein schlechter Vergleich.
Ruth: Nur ist halt der Pfeil so dünn, dass aus der Sicht des Pfeils einfach durch
Ruth: quasi die Atome des Blöds,
Ruth: das am Baum hängt, einfach durchfliegen kann. Der Pfeil kann die Materie selbst
Ruth: einfach so durchdringen, weil wenn man sich die Materie extrem rangezoomt anschaut,
Ruth: besteht die ja auch hauptsächlich aus leerem Raum.
Florian: Und dann kommt noch das dazu, was du vorhin gerade gesagt hast.
Florian: Neutrinos wechselwirken nur mit der schwachen Kernkraft, nicht elektromagnetisch.
Florian: Und die schwache Kernkraft ist, wie gesagt, schwach in dem Sinne,
Florian: dass sie keine große Reichweite hat.
Florian: Die Reichweite des Elektromagnetismus ist prinzipiell unendlich groß.
Florian: Das heißt, ein Neutrino muss einem anderen Teilchen extrem nahe kommen,
Florian: damit die einander überhaupt spüren.
Florian: Wenn das nicht extrem nahe dran ist an dem Elektron oder was auch immer,
Florian: wo es da wechselwirkt, dann spürt das Neutrino überhaupt nichts davon.
Florian: Das Elektron spürt nichts vom Neutrino, weil die Kraft, mit der sie wechselwirken
Florian: können, halt so schwach ist und nur so wenig weit reicht.
Florian: Das heißt, nicht nur ist so wahnsinnig viel Platz, wo das Neutrino durchfliegen
Florian: kann, es muss auch absurd nah an ein anderes Teilchen drankommen.
Florian: Und das passiert halt nur sehr, sehr selten.
Florian: Und darum wechselwirken die so selten.
Ruth: Das ist alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit.
Florian: Ganz genau. Und um wieder zurück zur Geschichte zu kommen.
Florian: Am Anfang des Universums, kurz nach dem Urknall, war das Universum halt sehr viel kleiner.
Florian: Alles war sehr viel dichter. Es gab sehr viel mehr Neutrinos.
Florian: Und darum haben die Haltern, zumindest in der Annahme der Forschungsarbeit,
Florian: ausreichend stark mit der dunklen Materie wechselwirken können,
Florian: dass sich was getan hat. Wenn es so war.
Ruth: Wenn es so war. Disclaimer. Wenn es anders war, dann war alles sowieso anders.
Florian: Genau, es ist wie es ist. Wer wäre es anders, wäre es anders.
Ruth: Genau, guter Schlusssatz.
Florian: Wenn ihr auch Fragen habt, schreibt sie uns an Fragen etwas Universum.
Florian: Egal, ob ihr Jochen heißt oder nicht. Wir nehmen auch Fragen von Menschen entgegen,
Florian: die nicht Jochen heißen.
Florian: Schickt uns eure Fragen und wenn sie zum Thema passen und wir die Antwort darauf
Florian: wissen, dann beantworten wir sie in unserer Folge.
Florian: Und jetzt geht es,
Florian: In die Welt der Science-Fiction, obwohl das eh schon sehr, sehr Science-Fiction
Florian: war, was wir bis jetzt besprochen haben,
Florian: Evi erzählt uns, naja, ich verrate noch nicht, worum es geht,
Florian: weil das erzählt sich gleich selber, aber auch in diesem Film,
Florian: den Evi heute mit mir bespricht in dem Fall, wir spielen es wieder ein,
Florian: weil Evi gerade auf der Uni ist, werden wir das ja aufnehmen,
Florian: aber in dem, was Evi mit mir bespricht, auch da geht es, wenn man so will,
Florian: um Unstimmigkeiten zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Wirst du raten, was es sein könnte?
Florian: Ein Film, wo es um Unstimmigkeiten zwischen Gegenwart und Vergangenheit geht.
Ruth: Jurassic Park.
Florian: Der Film ist mindestens so berühmt wie Jurassic Park.
Ruth: Okay. Ist es ein astronomischer Film?
Florian: Nein. Nein, da müsste man sich schon sehr anstrengen, um das als astronomischen Film zu bezeichnen.
Ruth: Vergangenheit und Gegenwart.
Florian: Aber du kennst den Film.
Ruth: Star Wars. Star Wars.
Florian: Nein, du kennst den Film hundertprozentig. Alle, die hier zuhören, kennen diesen Film.
Florian: Er hat erst vor kurzem ein Jubiläum gehabt, was ein Grund dafür ist,
Florian: weswegen Evie darüber erzählt.
Ruth: Ich komme nicht drauf.
Florian: Dann musst du dir jetzt anhören.
Ruth: Was... Space Odyssey.
Florian: Nein, auch nicht. Alles gute Filme, aber...
Ruth: Das ist doch ein Jubiläum.
Florian: Ja, so.
Ruth: Wie auch immer.
Florian: Dann hör dir einfach an, was Evi und ich bereden und danach wirst du dir denken, meine Güte.
Ruth: Meine Güte.
Florian: Warum bin ich nicht drauf gekommen? Wir sind bei Science Frames mit Evi. Hallo Evi.
Evi: Hallo.
Florian: Du warst im Kino diesmal und zwar ohne mich.
Evi: Ja, aber da konnte ich nichts dafür, dass du nicht mitgekommen bist.
Evi: Also du hättest schon mitkommen dürfen, aber du musstest ja arbeiten.
Florian: Ja, leider.
Evi: Und ich kann dir gleich sagen, du hast ziemlich was verpasst.
Florian: Ja, das habe ich mir gedacht, weil ich weiß ja, was du dir angeschaut hast.
Evi: Also den Film, wenn es dann halt einmal im Kino spielt, dann muss man sich den anschauen.
Florian: Genau, was hast du dir angeschaut?
Evi: Ich habe zurück in die Zukunft angesehen.
Florian: Den ersten Teil.
Evi: Ja, genau, den ersten Teil, weil der hat ja jetzt Jubiläum, 40 Jahre.
Evi: Eigentlich, glaube ich, eh schon letztes Jahr im Oktober oder so.
Florian: Genau.
Evi: Und bei uns einmal im Monat kann sich das Publikum einen Film wünschen.
Evi: Und da dürften bei uns im Kino die Wünsche, die entsprechend eingegangen sind.
Evi: Und jetzt haben sie es gestern noch einmal gespielt.
Evi: Originalversion Back to the Future von 1985. Und ich muss sagen, es war einfach toll.
Evi: Du hast wirklich was verpasst.
Florian: Ja, ich kenne den Film ja eh, aber ist er im Kino anders als im Fernsehen?
Evi: Ja, also ich hätte mir das auch
Evi: nicht gedacht. Also da merkt man ja wieder mal, was Kino einfach kann.
Evi: Also ich glaube, Back to the Future muss ich jetzt nicht groß vorstellen,
Evi: worum es in dem Film geht.
Evi: Ich gehe davon aus, dass die meisten ihn gesehen haben oder wenn nicht zumindest
Evi: davon gehört haben. Mit Doc Brown und die Zeitmaschine, den DeLorean.
Evi: Der Kinosaal war voll, bis fast auf dem letzten Platz gefüllt,
Evi: obwohl das Wetter gestern sehr schlecht war.
Evi: Ich habe noch nie so viele rote Daunenwesten gesehen. Und es war die Stimmung
Evi: im Saal auch wirklich toll.
Evi: Also die Leute sind auch voll mitgegangen. Ja, war einfach toll.
Evi: Ich habe den jetzt wirklich schon sehr oft gesehen. Und wenn du ihn aber auf
Evi: der großen Leinwand nochmal siehst, ist es trotzdem spannend.
Evi: Der Film zieht dich noch immer rein. Und du entdeckst dann aber natürlich auch
Evi: ganz viele so kleine Details, oft Sachen, die im Hintergrund passieren,
Evi: die dir jetzt, wenn du es halt daheim am Fernseher ansiehst, gar nicht so auffallen.
Evi: Also allein das Product Placement, wie viele Marken da überall herumliegen,
Evi: allein Burger King, Müll ist beachtlich. Wobei das ganze Product Placement,
Evi: das macht den Film natürlich auch etwas aus.
Evi: Aber ich habe zum Beispiel gestern das erste Mal wirklich realisiert.
Evi: Dass zum Beispiel Doc Brown den Polizisten schmiert, als ihn fragt,
Evi: ob er eine Genehmigung für sein Wetterexperiment hat. Das ist mir noch nie zuvor aufgefallen.
Evi: Was mich wirklich auch überrascht hat, ist, wie spannend man den Film wieder
Evi: neu erlebt, wenn du ihn halt wirklich im Kino siehst.
Evi: Und ich habe mir dann auch gedacht, das muss wirklich toll gewesen sein,
Evi: den damals ganz neu im Kino zu sehen. Der Film hat jetzt 40 Jahre Jubiläum gefeiert.
Evi: Ich meine, der ist ja schon längst in der Popkultur angekommen.
Evi: Es gibt ja ganz viele Filme, Serien, die ja immer wieder auch sich auf Zurück
Evi: in die Zukunft beziehen, in irgendeiner Art und Weise da referenzieren und den Film zitieren.
Evi: Jüngst bei Stranger Things ist es mir auch aufgefallen, da sagen sie ja dann
Evi: auch irgendwie so, der Fluxkompensator ist kaputt, um die Mutter vom Wild,
Evi: glaube ich, loszuwerden, die das nicht kennt, weil damals der Film ja neu war in der Serie.
Evi: Also das sind so Sachen, wo du dir halt auch denkst, jeder weiß,
Evi: was ein Fluxkompensator ist, dass das das Ding ist.
Florian: Da muss ich mich aber beschweren, weil der Fluxkompensator ist gar kein Kompensator.
Florian: Das ist nämlich im Original der Fluxcapacitor und ein Capacitor ist ein Kondensator.
Florian: Also es gibt kein elektrisches Bauteil, das Kompensator heißt,
Florian: sondern es gibt nur Kondensatoren.
Florian: Also ich weiß nicht, was der Doc Brown da gebaut hat, aber wenn er das gebaut
Florian: hat, dann muss er da Kondensatoren eingebaut haben und keine Kompensatoren.
Florian: Da haben sie das falsch übersetzt.
Evi: Auf jeden Fall wissen wir alle,
Evi: dass das das Ding ist, dass ihr Zeitreisen überhaupt erst möglich macht.
Evi: Es gibt übrigens die Theorie, die da so ein bisschen im Internet herumkursiert
Evi: ist, weil ja Doc Brown hatte ja die Idee zu diesem Fluxkompensator,
Evi: weil er ja da irgendwie eine Uhr aufhängen wollte und dann ist er ausgerutscht
Evi: und hat sich ja den Kopf gestoßen und als er zu sich kam, hat er die Vision vom Fluxkompensator.
Evi: Und da gibt es jetzt so diese wilde Theorie ein bisschen im Internet,
Evi: dass Doc Brown deswegen ausgerutscht ist, weil er vielleicht das Telefon geläutet
Evi: hat am Nachmittag und dass das nämlich der Mati war schon, der versucht hat,
Evi: ihn ja am Nachmittag aus dem Café anzurufen und ihn ja nicht erreicht hat.
Evi: Also bis heute gibt es immer wieder auch neue Theorien und alle möglichen Sachen.
Evi: Finde ich ganz spannend, dass sich das einfach so lange gehalten hat.
Evi: 88 Meilen pro Stunde, die das Auto erreichen muss, wo man sich einen Zeitsprung
Evi: machen kann. und wir wissen alle, 1,21 Gigawatt, das ist, was einen Blitz erzeugt.
Florian: Ja, ich glaube, das stimmt aber nicht.
Evi: Ja.
Florian: Kommt mir wenig vor für den Blitz.
Evi: Ich habe mir das dann auch ein bisschen angeschaut. Ich habe mir auch angeschaut,
Evi: was ein Gigawatt ist. Das fragt den ja dann auch der Mati.
Evi: Also, was ist ein Gigawatt? Das ist eine Milliarde Watt, also 10 hoch 9 Watt.
Evi: Und jetzt habe ich mir auch so gedacht, okay, gut, ist das jetzt viel? Ist das wenig?
Evi: Was ist das so? Ich weiß nicht, ob das viele einordnen können,
Evi: was das von der Größenordnung ist. Die Kapazität von so großen Kraftwerken, die im Jahrhundert,
Evi: Gigawatt-Bereich sind. Also mit einem Gigawatt kann man ungefähr so 700.000
Evi: Haushalte mit Strom versorgen.
Florian: Okay, dann reicht es vielleicht doch für einen Blitz.
Evi: Ich habe mir dann auch angeschaut, wie viel Leistung jetzt auch tatsächlich ein Blitz hat.
Evi: Und tatsächlich ist es so, dass Sie innerhalb von einer ganz kurzen Zeit,
Evi: also wirklich von Millisekunden, mehr Gigawatt erzeugen können.
Evi: Es geht aber dann total viel schnell verloren.
Evi: Also bis er dann den Boden erreicht, hat er dann halt schon sehr viel weniger.
Evi: Das entspricht ungefähr so 280 Kilowattstunden. Aber bei der Entstehung,
Evi: da haben sie, ich glaube, bis zu 100 Gigawatt oder sowas.
Evi: Also das ist schon eine enorme Energie, die sie da plötzlich haben können.
Florian: Wissenschaft oder harte Wissenschaft braucht man in dem Film,
Florian: glaube ich, eh nicht suchen.
Florian: So viel ist da nicht drinnen, weil da geht es ja eigentlich eher um das ganze
Florian: andere. Aber das fand ich immer ein sehr, sehr seltsames Konzept,
Florian: dass man das durch einen Prozess,
Florian: antreibt, diese Zeitmaschine, weil ich glaube, es funktioniert auch rein elektrisch
Florian: nicht, dass man da einfach einen Blitz einschlagen lässt und dann kommt da Strom
Florian: raus und der geht dann durch den Verteilerstecker da durch.
Florian: Also ich glaube, so einfach kriegt man den Strom nicht in die Leitung.
Evi: Also wenn er das wirklich geschafft hat, Doc Brown, vor allem alleine und innerhalb
Evi: von einer Woche, die er ja der Zeit hat, um den DeLorean ja umzubauen in den
Evi: 50ern, dann wäre ihm schon ziemlich was gelungen.
Evi: Ich habe nämlich auch danach nachgesehen, was die Nutzung von Blitzenergie betrifft,
Evi: ob es da wirklich irgendwie Versuche gibt Und gibt es tatsächlich,
Evi: also es hat das eine Firma gegeben, also es hat den Ende der 1980er versucht,
Evi: wie man das halt nutzen kann, die Energie.
Evi: Also im Sommer 2007 hat eine Firma für erneuerbare Energien versucht.
Evi: Die haben da irgendwie so ein Mini-Experiment gemacht mit einem kleinen künstlichen
Evi: Blitz, haben sie eine 60-Watt-Külbirne, so 20 Minuten zum Leuchten gebracht.
Evi: Und offensichtlich gibt es einen Turm, der die Energie einfängt mit einem sehr
Evi: großen Kondensator, um sie dann zu speichern.
Evi: Aber der Geschäftsführer von dieser Firma hat auch gesagt, man könnte es wahrscheinlich
Evi: schon, wenn man genug Zeit und Geld hat, dass man das Modell vergrößert.
Evi: Aber so ein Typ von einem Forschungslabor für Blitze an der Universität of Florida
Evi: hat dann eben auch gemeint, dass es halt eben schwierig ist.
Evi: Du müsstest da extrem viele von diesen Blitztürmen da irgendwie aufbauen,
Evi: damit du dann immer so eine 100-Watt-Klübbirne zum Leuchten bringst.
Evi: Und das Problem ist eben auch, und das sagt ja auch Doc Brown im Film,
Evi: dass er ja nie weiß, wo ein Blitz genau einschlägt.
Florian: Genau, und das fand ich auch immer ein bisschen dubios in diesem Film,
Florian: dass sie ja sagen, ja, aber sie wissen ja, wo ein Blitz einschlägt,
Florian: wegen dieser komischen Rathausuhr da.
Florian: Dann hat er doch so einen komischen Accountant, dass er exakt losfährt,
Florian: wenn die Blitzenergie das Auto trifft und alles.
Florian: Aber da ist ja kein Sekundenzeiger drauf. Also wollen wir das auf die Sekunde genau wissen?
Evi: Das habe ich mich immer schon gefragt, weil er dann auch weiß,
Evi: wie schnell er beschleunigen muss, damit er halt dann auf dieser Strecke dann
Evi: genau da dann ist, wenn dann der Blitz einschlägt und dann der Haken da ja genau
Evi: da auf dieses Kabel trifft.
Evi: Aber ich glaube, das hat der Spannung nichts genommen von dem Film.
Florian: Eh nicht, aber wie gesagt, man fragt sich halt dann doch ab und zu.
Florian: Genauso die 88 Meilen. Wenn es ein deutscher Film gewesen wäre,
Florian: hätte man das nicht so machen können.
Florian: Erstens mal, weil es Meilen sind und dann, weil 88 eine Zahl ist,
Florian: die man in Deutschland eher nicht so prominent darstellen würde.
Florian: Wie gesagt, die Wissenschaft ist nicht das, was den Film ausmacht,
Florian: sondern die anderen Sachen.
Florian: Gibt es Pläne, dass da auch die zweite und dritte Teil irgendwie ist und mal
Florian: so ein ganzes Special alle drei hintereinander?
Evi: Ja, das wäre toll. Also es ist
Evi: jetzt nicht, also es war jetzt dort im Kino auch nur eben der erste Teil.
Evi: Aber ich habe mir auch gedacht, also gestern, es wäre nett, so eine Back to
Evi: the Future Film night zu machen und da wirklich alle drei Teile zu zeigen.
Evi: Und ich glaube, die Leute würden auch kommen.
Evi: Also es war gestern wirklich eine tolle Stimmung, viel los und man merkt es
Evi: einfach, dass der Film nach wie vor sehr viel Publikum noch anzieht.
Evi: Und es war auch so nett, weil neben mir im Kino sah sein Vater mit seinen Teenager-Kindern
Evi: und er eben auch so mit Back to the Future T-Shirt und so.
Evi: Und ich weiß jetzt nicht, ob die das das erste Mal gesehen haben,
Evi: wahrscheinlich nicht, also ich glaube,
Evi: Nicht, dass wirklich viele den Film das erste Mal gestern gesehen haben.
Evi: Aber es war noch so lustig, weil dann im Abspann natürlich sind wir sitzen geblieben
Evi: und die Teenager-Kids dann schon, können wir jetzt bitte aufstehen, können wir gehen?
Evi: Und die sind aber in der Mitte von der Reihe gesessen, also die konnten irgendwie nicht raus.
Evi: Und die Erwachsenen sind aber alle noch da gesessen, ganz gefesselt und haben den Abspann genossen.
Florian: Naja, aber es sollten doch die jungen Leute alle gewohnt sein,
Florian: Abspann anzuschauen, weil die jungen Leute schauen doch, zumindest sage ich
Florian: als alter Mann, Die jungen Leute schauen doch alle nur noch diese ganzen komischen,
Florian: depperten Superheldenfilme und da ist doch immer nach dem Abspann noch ein halber Film hintendran.
Evi: Genau, ja. Sollten sie es eigentlich gewohnt sein. Nein, die waren schon ein bisschen ungeduldig.
Florian: Also Zurück in die Zukunft 2 ist 1989 erschienen. Da müssen wir noch ein paar
Florian: Jahre warten aufs nächste Jubiläum.
Evi: Wirklich? Da war so viel zwischen dem ersten und dem zweiten?
Florian: Steht in der Wikipedia, ich habe geschaut, ist erschienen 1989.
Florian: In Österreich kam er am 15. Dezember 1989 ins Kino.
Florian: Der dritte kam 1990.
Evi: Ah ja, den hätte ich jetzt auf 91 geschätzt. Auf jeden Fall war es ein sehr
Evi: tolles Kinoerlebnis und diesen Spirit des Kinos hat man da wirklich auch noch
Evi: einmal mitnehmen können.
Evi: Auch wenn viele immer gesagt haben, mit den ganzen Streaming-Netzwerken,
Evi: dass das Kino tot ist, das Kino vom Sterben ist, finde ich, hat man gestern
Evi: wieder genau gesehen, nein, ist es nicht genau für solche Momente.
Florian: Aber für die alten Leute, weil die Jungen waren ungeduldig, hast du dir gesagt.
Florian: Die wollten schon wieder raus.
Evi: Obwohl bei den ganzen Filmen jetzt eh so lange dauern, Stichwort Avatar,
Evi: dann braucht man eh Sitzfleisch.
Florian: Ja gut, Avatar, den habe ich ja schon gesagt, schaue ich mir sicher nicht an dem Kino.
Florian: Den darfst du du anschauen, darfst wieder alleine ins Kino gehen,
Florian: wenn du den sehen willst.
Florian: Hast du noch einen weiteren Kinobesuch geplant für die nächsten Folgen oder
Florian: gibt es dann jetzt wieder Fernsehen?
Evi: Also jetzt gibt es wahrscheinlich wieder Fernsehen, mal schauen.
Evi: Ich weiß jetzt gar nicht, was demnächst ins Kino kommt.
Florian: Warum weißt du das nicht? Das ist doch dein Job.
Evi: Naja, weil ich gerade noch mit anderen Dingen beschäftigt bin.
Florian: Ja, dann hoffen wir, dass die anderen Dinge, mit denen du beschäftigt bist,
Florian: bald vorbei sind, damit du dich dann wieder ganz aufs Kino konzentrieren kannst.
Evi: Ja, das hoffe ich auch.
Florian: Dann wünschen wir, dass das so ist und verabschieden uns bis zur nächsten Folge
Florian: mit Filmen aus dem Kino oder nicht.
Florian: Je nachdem. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Ruth: Ach Gott, nein, ich Idiot.
Ruth: Aber da hast du es mir jetzt auch extra leicht gemacht eigentlich.
Ruth: Die Skrepanzen zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Florian: Ja, das ist die Handlung von Zurück in die Zukunft. Ich finde es halt schön,
Florian: dass im Baden in dem Kino, da haben wir auch unsere Asteroid-Day-Live-Fahrt
Florian: gemacht, im Kino in Baden gibt es immer wieder so Klassiker.
Florian: Also ich habe da schon Der Weiße Hai zum Beispiel live gesehen oder Fight Club habe ich gesehen.
Florian: Die haben immer so einmal im Monat, glaube ich, sucht sich der Andi,
Florian: also der Kinochef, irgendeinen coolen Film raus von früher, vielleicht der gerade
Florian: ein Jubiläum hat oder sonst was.
Florian: Und dann kannst du den halt nochmal im Kino anschauen, was halt cool ist.
Ruth: Das ist total cool.
Florian: Im Kino ist es immer anders.
Ruth: Und die haben auch einen guten Geschmack, was Filme angeht. Das muss man ihnen schon lassen.
Florian: Das ist halt schon was anderes. Natürlich habe ich Der Weiße Hai gesehen,
Florian: aber halt nie im Kino. Bin ich zu jung dafür.
Florian: Und es ist schon cool, wenn du dann im Kino sitzt und dir Der Weiße Hai anschaust.
Florian: und jetzt eben zurück in die Zukunft. Finde ich eine coole Sache.
Ruth: Zurück in die Zukunft kann ich mir gut vorstellen, weil der geht immer,
Ruth: oder? Ich meine, der weiße Hai, weiß ich nicht, ist der gut gealtert?
Florian: Ja, ja, ja, hervorragend ist der gealtert.
Ruth: Schon? Echt?
Florian: Super, super. Ja, also wenn du die Gelegenheit hast im Kino, schau dir an.
Ruth: Okay.
Florian: Weißt du übrigens, wann der Film in die deutschen Kinos kam?
Florian: Von Österreich steht hier gerade nichts.
Ruth: Welcher? Nicht der weiße Hai, sondern...
Florian: An deinem siebten Geburtstag. Hättest du den siebten Geburtstag im Kino feiern
Florian: können. 3. Oktober 1985.
Ruth: Schön. Und das war jetzt auch das Jubiläum, das du besprochen hast.
Florian: Ich gehe davon aus, dass das der Grund war, warum sie den Film jetzt gezeigt
Florian: haben, weil er vor fast 40 Jahren im Kino war.
Ruth: Gut, da haben sie auch den 3. Oktober als besonderen Tag für Deutschland in
Ruth: der Zukunft dann schon vorweggenommen.
Florian: Oder? Ja, wahrscheinlich, ja.
Ruth: War sehr schön.
Florian: Den Film kennen wirklich alle und der hat auch wirklich viel beeinflusst,
Florian: was später kam, so popkulturell und alles andere.
Ruth: Ja, und es ist ein super Film. Also der ist halt einfach auch wirklich gut gemacht
Ruth: und kann mir gut vorstellen, dass der, ich meine, ich habe ihn jetzt auch schon
Ruth: wahrscheinlich ein paar Jahrzehnte nicht mehr gesehen, aber das kann mir gut
Ruth: vorstellen, dass der immer noch gut ist.
Florian: Ja, ich bin jetzt auch nicht so der Filmfreak gewesen und ich habe mir Filme
Florian: bis auf wenige Ausnahmen auch nicht öfter angeschaut.
Florian: Aber seit ich mit einer Cineastin verheiratet bin, passiert das oft.
Florian: Zurück in die Zukunft läuft bei uns so zwei, dreimal im Jahr ungefähr.
Ruth: Okay, ja, schön.
Florian: Mal schauen, was dann in der nächsten Folge zu hören sein wird.
Florian: Ob es dann wieder ein Klassiker wird oder was ganz Neues.
Florian: Auch da, wenn ihr Hinweise habt für Filme, die Evi sich anschauen soll,
Florian: an hello at das Universum schicken, bitte.
Florian: Und jetzt, wenn wir schon mit den Hinweisen anfangen, machen wir mit den Hinweisen
Florian: weiter, damit es keine Unstimmigkeiten zwischen, in dem Fall Gegenwart und Zukunft gibt,
Florian: geben wir unsere Auftritte kund, wo man uns sehen kann, damit ihr nicht nachher
Florian: sagen müsst, warum hat mir das keiner gesagt? Ja, jetzt sagen wir es euch.
Ruth: Kommt auf jeden Fall, ich weiß nicht, ob es schon ausverkauft ist, am 10.
Ruth: Februar ins Radio Café, weil dann nehmen wir live einen Podcast auf.
Florian: Ganz genau, das wird keine Podcast Show werden, aber wir nehmen live den Podcast
Florian: auf, wird so eine Stunde dauern.
Ruth: Wir machen zur Abwechslung mal das, was andere Leute machen,
Ruth: die Podcast Shows machen, nämlich einfach nur sitzen und reden.
Florian: Genau, und vielleicht gibt es Bilder zu sehen, muss ich noch klären,
Florian: ob das geht oder ob wir es machen. Aber auf jeden Fall werden wir Fragen beantworten
Florian: aus dem Publikum. Das machen wir da auch live quasi.
Florian: Das heißt, da habt ihr die Chance, eure Fragen zu stellen, ohne dass ihr vielleicht
Florian: fünf Jahre warten müsst, bis ich sie aus dem Fragenordner raushol.
Florian: Ihr könnt Fragen stellen, auch wenn ihr nicht Jochen heißt. Da könnt ihr einfach
Florian: eure Frage stellen. Und wir müssen dann damit leben, dass ihr uns das gefragt
Florian: habt und schauen, wie wir damit klarkommen.
Ruth: Ja, das wird spannend. Da könnt ihr testen, ob wir die Fragen wirklich immer
Ruth: so gut live beantworten können, wie wir hier behaupten.
Florian: Ja, macht das. Wie gesagt, ist ein kleiner Veranstaltungsort.
Florian: Das heißt, wenn ihr kommen wollt, schaut lieber früher als später nach Karten,
Florian: weil sonst ist es vielleicht ausverkauft.
Florian: Und falls es dann tatsächlich ausverkauft sein sollte, gibt es im Juni,
Florian: glaube ich, nochmal die Chance, das zu machen.
Ruth: Ich glaube, der 16.
Florian: Juni machen wir das Ganze nochmal. Und wenn wir gerade bei Das Universum-Veranstaltungen
Florian: sind, wir können zumindest mal ein Save the Date bekannt geben für den 29. März, oder?
Ruth: Mhm, ich glaube schon.
Florian: Ja, dann machen wir das doch.
Ruth: Wir kommen nach Magdeburg in den Moritzhof.
Florian: Ja.
Ruth: In den fantastischen, großartigen Moritzhof, den ich noch nicht kenne,
Ruth: aber nur von Bildern. Und das schaut sehr gemütlich aus.
Ruth: Ja. Also Magdeburger und Umgebungslehrer. Werdet ihr wahrscheinlich jetzt gerade
Ruth: denken, ah cool, der Moritzhof.
Ruth: Ja, genau. Und da machen wir nicht nur eine Universums-Show am 29.
Ruth: am Abend, sondern ich nehme auch das Planetarium mit. Das heißt, es wird am 28.
Ruth: und am 29. die Chance geben, mich und meinen Sternenzelt auch live zu erleben.
Ruth: Und es ist noch nicht ganz klar, wie viele Vorstellungen es geben wird,
Ruth: aber es wird ein paar geben.
Ruth: Und überschüttet den Moritzhof doch gleich mit Anfragen.
Florian: Bitte. Genau, ja. Also ich weiß noch nicht, ob es schon einen Link für Tickets
Florian: gibt oder nicht. Sollt ihr noch auftauchen, tue ich in die Shownotes.
Florian: Ansonsten sichert euch den Tag, wenn ihr da hinkommen wollt.
Florian: Früher oder später wird es dann den Ticket-Link geben oder geht einfach beim Moritzhof vorbei.
Florian: Ich weiß nicht, ich war zwar schon in Magdeburg, aber noch nicht am Moritzhof.
Florian: Geht halt vorbei und sagt, hier, ich will eine Karte.
Ruth: Genau, 29. März. 29. März, ein Sonntag.
Florian: Genau. Unsere Sachsen-Anhalt-Premiere ist das dann, glaube ich, oder?
Ruth: Yay! Ja, ich freue mich schon sehr. Es wird sicher super. Kommt vorbei.
Florian: Ja, mach das.
Florian: Dann gibt es natürlich noch die diversen anderen Termine, die ihr euch anschauen könnt.
Florian: Man kann nicht nur das Universum live sehen, sondern auch Sterne-Geschichten live.
Florian: Die Premiere, die Österreich-Premiere am 29.
Florian: Januar, also übermorgen, in Wien ist schon komplett ausverkauft.
Florian: Aber weil es komplett ausverkauft war, gibt es einen Nachholtermin,
Florian: also einen zweiten Termin in Wien und zwar am 3.
Florian: Juni. Am 3. Juni könnt ihr auch nochmal Sterne-Geschichten live in Wien sehen.
Florian: Das heißt, wenn ihr schon enttäuscht wart, dass ihr das nicht sehen könnt,
Florian: habt ihr jetzt nochmal die Möglichkeit, euch Karten zu sichern für den 3.
Florian: Juni in der Kulisse in Wien.
Ruth: Das ist super, das ist vor dem
Ruth: Feiertag, das ist vor einem dieser Donnerstags-Christi-irgendwas-Karten.
Ruth: Habe ich jetzt nicht geschaut. Nein, nicht Himmelfahrt, sondern der andere. Fronleichner.
Florian: Fronleichner, ja, stimmt. Es ist der Tag vor Fronleichner. Die Show ist doch
Florian: gut geplant. Habe ich zwar nicht selbst gemacht, aber irgendwer hat es gut geplant.
Ruth: Irgendjemand hat sich da was gedacht.
Florian: Genau. Ja, und dann gibt es die Show in Salzburg am 30.
Florian: Januar. Da habe ich geschaut. Ich glaube, es gibt noch fünf oder sechs Karten aktuell.
Florian: Vielleicht sind die auch schon weg. Da gab es noch eine Reihe,
Florian: haben sie sogar noch aufgemacht. Also da kann man sich noch ein paar Karten kaufen. Am 20.
Florian: Februar habe ich Tirol-Premiere und auch der einzige Tirol-Auftritt vorerst
Florian: für Sterling-Geschichten live in Wörgl.
Florian: Das heißt, wenn ihr in Tirol sitzt und euch das ansehen wollt,
Florian: dann springt in den nächsten Zug und fahrt nach Wörgl oder nicht,
Florian: falls ihr in Wörgl schon wohnt. Da braucht ihr natürlich nicht mit dem Zug hinfahren.
Florian: 20. Februar Wörgl, da weiß ich nicht, wie der Kartenstand ist,
Florian: aber ich sage mal, es gibt fast keine Karten mehr. Kauft euch welche, sicher ist sicher.
Florian: Silbiges gilt für Oberwaltersdorf in Niederösterreich am 26.
Florian: Februar, ein Stück südlich von Wien.
Florian: Die berühmte Bettfedernfabrik.
Florian: Bescheuert zum Polarlichtbeobachten, aber ein guter Ort, um sich Sternengeschichten live anzuschauen.
Florian: Und habe ich auch erst vor kurzem gelernt,
Florian: in Oberwaltersdorf in der Bettfedernfabrik gibt es auch Essen dazu.
Florian: Da gibt es davor irgendwie ein Buffet. Das ist da anscheinend üblich,
Florian: dass es zuerst Buffet gibt. Oh, praktisch?
Florian: Ja, du zahlst Einritt. Also dafür ist der Einritt ein bisschen teurer, glaube ich.
Ruth: Okay.
Florian: Jetzt hast du Eintritt und dann gibt es zuerst Essen und dann gibt es mich.
Ruth: Und nicht nur fürs Essen kommen, ja?
Florian: Mir ist das wurscht, wenn der Eintritt zahlt. Wir können ja nachher machen,
Florian: was ihr wollt. Nein, könnt schon da bleiben.
Florian: Ja, Oberwaltersdorf und dann am 28. Februar in Linz. Da war auch schon ausverkauft.
Florian: Jetzt haben sie noch zwei Reihen.
Ruth: Oberösterreich-Premiere, oder? Du machst nur Premieren diesmal.
Florian: Genau, ja. Da war auch schon ausverkauft. Jetzt haben sie aber noch zwei Reihen dazu aufgemacht.
Florian: Das heißt, da gibt es auch nochmal irgendwie so 10 oder 20 frische Karten,
Florian: die ihr noch besorgen könnt, wenn ihr dahin wollt.
Florian: Und dann ist in Österreich vorerst Pause und ich bin erst im November in Baden
Florian: mit Sternengeschichten live.
Ruth: Heimspiel.
Florian: Genau. Und dann gibt es natürlich noch Science Buster Shows,
Florian: wo ihr mich mit Martin Moder und Martin Puntigam sehen könnt. Am 21.
Florian: und 22. Februar in Wien. Am 27.
Florian: Februar sind wir in Berndorf, auch in Niederösterreich. Und dann endlich wieder mal in Deutschland.
Florian: Science Busters mit unserem neuen Programm Weltuntergang für Fortgeschrittene. In Berlin am 23.
Florian: März. In Dresden am 26. März. In Leipzig am 27. März. Und in Erfurt am 28. März.
Ruth: Aber nicht, dass du dann für die Universumshow schon urmüde bist,
Ruth: wenn du da ganz am Ende von so vielen doofen Science-Buster-Sachen bist.
Florian: Nein, sind nicht doof, aber ich halte dich aus.
Florian: Sonst machen wir einfach du die erste Hälfte und dann mache ich noch ein Dickerchen
Florian: und dann mache ich die zweite Hälfte von unserer Show.
Florian: Ich gehe da mal in den Sternenzell schlafen.
Ruth: Okay, nein, nein, sicher nicht.
Florian: Also auch nach Erfurt am 29.3. in Magdeburg im Moritzhof wird es eine hervorragende,
Florian: das Universumshow geben. Falls wir Ostdeutschland-Groupies haben,
Florian: ihr könnt uns gerne nachfahren.
Florian: So einmal Dresden, Leipzig, Erfurt und dann Magdeburg.
Ruth: Ja, Weltturnier quasi.
Florian: Genau. Sehr schön. Ja, das war mal alles bis Februar, März. Natürlich gibt es noch mehr.
Florian: Schaut auf die diversen Seiten, sternengeschichten.live oder die Shownotes bei
Florian: Das Universum oder halt auf die ScienceBuster Seite.
Ruth: Einen Termin habe ich noch für MusikliebhaberInnen, Orchestermusik,
Ruth: eigentlich mit Kinderfokus.
Ruth: aber ich glaube, es ist nicht ganz so streng. Also entweder schnappt eure Kinder,
Ruth: nehmt sie da als Ausrede, dass ihr zu dem Konzert kommen müsst.
Ruth: Das Tonkünstlerorchester macht ein Space-Konzert, das heißt Space Mission,
Ruth: ist eigentlich ein Kinderkonzert, aber die Musik ist trotzdem gut und
Ruth: Bilder wird es auch schöne zu sehen geben und ich darf ein bisschen moderieren
Ruth: zwischendrin, zwischen der Musik, während die Bilder zu sehen sind.
Ruth: Am 18. Februar ist das im Festspielhaus in St.
Ruth: Pölten und dann nochmal im März und zwar am 24.
Ruth: März im Stadttheater Wiener Neustadt.
Florian: Sehr gut, ja, habe ich in den Shownotes schon vermerkt und auf dasuniversum.at
Florian: könnt ihr euch das entsprechend anschauen. Da gibt es alle Informationen zu
Florian: allen Terminen, die wir gerade erwähnt haben, gesammelt.
Ruth: Sehr gut. Sind wir durch, oder? Ja, bis auf das, was uns immer am Ende,
Ruth: das Allerwichtigste eigentlich, uns bei euch zu bedanken für eure edlen Spenden.
Ruth: Ihr wisst ja, wir bekommen kein Geld von niemandem, nicht von Spotify oder sonst
Ruth: irgendeiner Plattform und das wollen wir auch gar nicht. Behaltet euch eure Kohle.
Ruth: Wir wollen nur Geld von euch. Das bekommen wir auch immer wieder, ganz regelmäßig.
Ruth: Bevor wir jetzt noch zu den Online-Spenden kommen, möchte ich noch erwähnen,
Ruth: dass wir auch noch einen Geldkoffer bekommen haben.
Ruth: Schon wieder persönlich überreicht. Einen Geldkoffer.
Florian: Das ist ein Fall an dich, weil ich weiß nichts davon.
Ruth: Nein, ich habe es dir noch nicht gesagt. Von der Häkel Michi,
Ruth: die ich jetzt gerade erst in Wien kurz getroffen habe. Hallo Michi.
Ruth: Und sie hat uns einen Geldkoffer überreicht, der wunderschön gestaltet ist.
Ruth: Ich werde ihr vielleicht noch ein paar Fotos schicken. und er ist nicht nur
Ruth: wunderschön gestaltet, er hat im Inneren auch Mäuse.
Florian: Ja, wahrscheinlich schneit die KI das automatisch raus, weil mittlerweile haben
Florian: die ganzen Verbesserungsprogramme so viele Algorithmen drin,
Florian: dass alles, auch die Sektkorken sind übrigens rausgeflogen bei der Silvesterfolge.
Ruth: Boah, hey, aber diese scheiß KI, das kann sie doch nicht machen.
Ruth: Können wir nicht in der Silvesterfolge unsere Korkenknaller rausschneiden?
Florian: Das ist eigentlich schon praktisch, dass das macht, weil dann sind so Störgeräusche,
Florian: wenn die Nachbarn irgendwie hier bohren oder sowas, das geht automatisch schon alles raus.
Florian: Und ja, dafür hast du halt ein bisschen Schwund. Mal schauen.
Florian: Entweder ihr habt jetzt Mäuse gehört oder ihr habt es nicht gehört.
Ruth: Und was noch drin war in dem Geldkoffer sind Socken. Klingt jetzt nicht so aufregend,
Ruth: aber es sind fantastische Socken.
Ruth: Ich habe Hen-Astronaut-Socken bekommen mit Hühnern in Raketen und Eiern mit
Ruth: Ringen drumherum und Kometen als Eiern und Sternen und so. Geile Socken.
Ruth: Die werde ich dann im Planetarium, wenn ich am Land bin, werde ich die anziehen. Da, wo die Hühner sind.
Ruth: Und du hast Socken bekommen, die du noch nicht gesehen hast.
Ruth: Du hast Socken bekommen, Draftbier-Socken.
Florian: Ah, okay. Das klingt interessant.
Ruth: Die bringe ich dir dann, vielleicht bringe ich sie dir, ha, bei den Sterne-Geschichten.
Florian: Ja, stimmt.
Ruth: Übermorgen.
Florian: Genau, ja.
Ruth: Bring ich sie dir mit. Dann kriegst du deine Socken. Und vielleicht kannst du auch eine Maus haben.
Florian: Mal schauen.
Ruth: Okay, also, danke Michi. Und dann danken wir natürlich euch noch,
Ruth: euch, die ihr uns immer wieder online spenden, zukommen lasst,
Ruth: über PayPal geht das oder über Steady und Patreon, wo man so ein Spenden-Abo
Ruth: abschließen kann, was natürlich auch sehr hilft, weil wir da dann eine gewisse
Ruth: Planungssicherheit finanziell auch haben.
Ruth: Also ganz herzlichen Dank dafür an euch, an Uwe.
Ruth: Ulrich, David, danke Axel, danke Ludger, Marvin, Marvin, danke Marvin,
Ruth: der sagt, an Weihnachten spenden kann jeder.
Ruth: Und er spendet uns 42 plus Pi Euro.
Florian: Cool.
Ruth: Vielen Dank. Schöne Zahl. Und danke an Sonja. Um Himmels Willen, Sonja.
Ruth: Was ist denn das für eine Menge an Mäusen, die du uns dazukommen hast lassen?
Ruth: Ich glaube, du wurdest schon persönlich kontaktiert, Sonja. Hast du ihr schon
Ruth: ein E-Mail geschrieben, oder?
Florian: Ich überlege gerade.
Ruth: Ich glaube schon. Wie auch immer, wenn nicht, dann wirst du kontaktiert worden
Ruth: sein, ob du vielleicht nicht irgendwie noch ein Buch oder sonst irgendwas von
Ruth: uns haben möchtest, Sonja. Sag Bescheid.
Ruth: Danke Nikolaus, danke Norbert und danke Peter.
Ruth: Und auf Steady sind diesmal dazu gekommen Katharina, Karl, Christina und Doris. Ganz herzlichen Dank.
Florian: Vielen, vielen Dank an alle, die uns unterstützen. Das ist wichtig und das hilft uns.
Florian: Wenn ihr uns unterstützt habt, freuen wir uns. Wir freuen uns aber auch,
Florian: wenn ihr uns Nachrichten schickt.
Florian: Das könnt ihr gerne tun unter hello at das Universum.at. Wie gesagt,
Florian: wir schauen uns alles an.
Florian: Wir lesen das immer. Wir haben nicht immer Zeit, auf alles zu antworten.
Florian: Aber ich habe gedacht, ich schaue nochmal kurz durch.
Florian: Es hat uns nämlich Viktor nach der letzten Folge einen Erfahrungsbericht zum
Florian: Atomkeller in Heigerloch geschickt, über den wir gesprochen haben.
Florian: Und er hat gemeint, ja, erstens mal gibt es da eine seiner Lieblingsbiere,
Florian: das Heigerlocher Urstoff.
Florian: Okay, die Brauerei ist pleite. Also okay, gut, das war scheinbar falsch.
Ruth: Wahrscheinlich wollen die Leute den Haigerlocher Urstoff nicht so gern nah an sich dran haben.
Florian: Jedenfalls hat er gesagt, es ist empfehlenswert für Leute, die da gerade so
Florian: in der Nähe sind oder vorbeifahren, extra aus Österreich anreisen würde er nicht, dafür hat er gesagt.
Florian: Ja, aber danke für den Hinweis, Victor. Und danke übrigens auch,
Florian: dass du unsere Bücher vorbestellt hast. Er hat auch geschrieben,
Florian: er hat Bücher vorbestellt.
Florian: Bücher, Jörg, das wirst du vielleicht gesehen haben oder nicht,
Florian: Ruth. Jörg hat nämlich einen Meteoriten in deinem Buch gefunden.
Ruth: Ja, ich habe extrem gelacht über dieses E-Mail. Fantastisch.
Ruth: Ich habe keine Ahnung, was es wirklich ist.
Florian: Ja, Produktionsfehler wahrscheinlich. Daniel, Daniel hat es auch geschrieben.
Florian: Daniel kann uns vermutlich oder mir gleich noch eine Mail schreiben,
Florian: weil Daniel hat meine Aussprache des Chinesischen kritisiert und ich habe halt
Florian: wieder Chinesisch gesprochen. Du kinesisch kannst.
Florian: Ich kann es halt nicht, aber irgendwas muss ich auch sagen, wenn ich den Namen
Florian: auf kinesisch sagen will. Oder ich sage immer dazu, dass es nicht richtig ausgesprochen ist.
Florian: Also Daniel, sei mal nicht böse, wenn ich es schon wieder falsch ausgesprochen habe.
Florian: Wir haben auch Atombomben-Film-Tipps von Christian bekommen.
Florian: Christina hat uns geschrieben, die haben wir in Graz getroffen.
Ruth: Ja, mit Christina habe ich gesprochen und ich habe mich leider nicht mehr an
Ruth: sie von 2024 erinnern können.
Ruth: Schande auf mein Haupt, aber danke für die Nachricht, Christina.
Ruth: Ich glaube, nächstes Jahr werde ich mich daran erinnern können, dass du wieder da warst.
Florian: Genau. Also wir freuen uns immer über eure Nachrichten.
Florian: OP Alien aus Düsseldorf hat uns den ersten Teil eines Science-Fiction-Dingses,
Florian: wie er schreibt, geschickt.
Florian: Wir lesen eure Nachrichten. Wir können nicht immer darauf antworten.
Florian: Das schaffen wir sporadisch.
Florian: Also ich schaue immer wieder mal drauf, dass ich antworte. Aber es sind viele
Florian: Nachrichten, die wir bekommen und wir freuen uns darüber, dass es viele sind.
Florian: Aber weil es viele sind, ist halt auch das Abarbeiten oft schwer.
Florian: Also nicht böse sein, wenn ihr nicht oder nicht sofort eine Antwort bekommt.
Florian: Aber wir freuen uns. Also schreibt uns gerne, bewertet den Podcast gerne da,
Florian: wo man Podcasts bewerten kann.
Florian: Unterstützt den Podcast und am allerwichtigsten, hört euch den Podcast an.
Florian: Und die nächste Möglichkeit dazu habt ihr in zwei Wochen, wenn die nächste Folge
Florian: des Podcasts erscheinen wird. Und bis es soweit ist.
Ruth: Verabschieden wir uns. Macht es gut, bis dahin. Schöne Zeit im sinnlosen Februar.
Florian: Genau. Tschüss.
Ruth: Ciao.