Florian: Herzlich willkommen bei Das Universum, dem Podcast, in dem Ruth und Florian
Florian: über das Universum sprechen. Mit Ruth und mit Florian.
Florian: Folge 156, wenn ich mich nicht verzählt habe, wenn ich mich verzählt habe, eine andere.
Florian: Und diese Folge wird ein bisschen kürzer als sonst, weil Ruth muss zum Klassentreffen
Florian: und muss rechtzeitig weg, damit sie allen Leuten von früher zeigen kann,
Florian: wie toll sie geworden ist mittlerweile.
Ruth: Das glaubt mir keine Saar, dass ich aber einmal pünktlich bin.
Florian: Ja, das auch. Aber wie lange hast du die Leute nicht mehr gesehen?
Ruth: Na, buh, länger. Also ich glaube, es kommen sehr viele diesmal und irgendwie...
Ruth: Einige, die ich wirklich wahrscheinlich seit der Schulzeit nicht mehr gesehen
Ruth: habe. Oder kurz danach, weiß ich nicht. Also zehn Jahre.
Florian: Dann kannst du dich alle wieder einer tollen Karriere beeindrucken.
Ruth: Allerdings.
Florian: Und gleich fragen, ob ich hier die Podcaste habe. Vielleicht warten sie schon
Florian: mit Büchern zum Unterschreiben und Fanposten. Die große Tochter aus Simmering kehrt zurück.
Ruth: Ja, genau. Ein paar meiner ehemaligen Klassenkollegen sind da schon vielleicht
Ruth: irgendwie gar nicht so uninteressiert an dem Thema.
Ruth: Aber ja, die, die es interessiert, das weiß ich schon.
Ruth: Ich glaube, es gibt keine unangenehmen Überraschungen. Aber es ist lustig,
Ruth: weil es ist trotzdem irgendwie so Leute, die man ewig nicht gesehen hat.
Ruth: Und auch jetzt nicht, muss ich jetzt ehrlich zugeben, so das dringendste Bedürfnis
Ruth: hat, sie sehr oft zu sehen.
Ruth: Ihr wisst, wie das ist. Es ist dann doch lustig, wenn man diese Leute sieht,
Ruth: diese Verbindung dann irgendwie zu spüren, die man trotzdem hat.
Ruth: Einfach, weil man mit diesen Menschen in einer Zeit, die für den Charakter,
Ruth: die Charakterbildung wichtig war oder einfach eine intensive Zeit war,
Ruth: weil man da viel Zeit verbracht hat mit den Leuten und dann einfach diese Verbindung
Ruth: aufgebaut hat und die bleibt irgendwie.
Florian: Schau mal, ob sie auch bleibt, wenn die Leute das hören, wo du gerade gesagt
Florian: hast, du triffst Leute, die wenig über die Träger treffen willst.
Ruth: Wenn sie das hören, dann ist das Klassentreffen eh schon vorbei und dann sehe
Ruth: ich sie in fünf Jahren frühestens wieder.
Florian: Nein, das wird schon alles lustig werden. Wir machen ja mittlerweile fast jedes
Florian: Jahr ein kurzes Treffen. Das heißt da...
Ruth: Echt?
Florian: Ja, also ein paar Leute, nicht alle. Wir haben das mal irgendwie beim 20-jährigen
Florian: Treffen oder 25-jährigen Treffen, haben wir gesagt, das ist eh nett.
Florian: dann treffen wir uns halt öfter. Und jetzt treffen wir uns meistens einmal im Jahr.
Ruth: Ja, wir haben das beim 20-jährigen Treffen auch gesagt.
Florian: Ja, wir haben es gemacht.
Ruth: Und es ist aber nichts passiert.
Florian: Aber wir reden ja nicht hier über Erinnerungen, das kann man beim Klassentreffen
Florian: machen, wir reden über Astronomie. Und ich habe zwei Geschichten mitgebracht für diese Folge.
Florian: Eine mit dramatischen Konsequenzen, Informationen. Wie heißt der größte Planet des Sonnensystems?
Ruth: Jupiter, ist das jetzt eine Fangfrage?
Florian: Nein, überhaupt nicht. Jupiter?
Ruth: Schau, ich komme gleich schon wieder in den Jugendlichen-Modus.
Ruth: Irgendwer will mir was von mir wissen, kann ich es falsch machen?
Florian: Nein, es ist Jupiter und es ist immer noch Jupiter. Aber neue Forschung hat
Florian: herausgefunden, Jupiter ist kleiner, als man bisher gedacht hat.
Ruth: Ach schon.
Florian: Da habe ich zuerst gedacht, interessant.
Ruth: Ja, wie geht das? Weil der ist ja eigentlich, also das sieht man ja, wie groß der ist.
Florian: Genau, das habe ich mir auch gedacht. Also eigentlich sollte man doch wissen,
Florian: wie groß die Patheten sind.
Ruth: Wie groß oder schwer?
Florian: Nein, groß. Physisch, groß Ausdehnung. Und bisher hat man das,
Florian: du kannst das messen, wenn du
Florian: auf das Tätiskob schaust. Da kannst du es messen, aber nicht sehr genau.
Florian: Genauer kannst du es messen mit Raumsonden. Und zwar mit Raumsonden,
Florian: die fliegen jetzt nicht einmal rum und schauen, wie weit sie geflogen sind oder
Florian: sowas. Das geht wahrscheinlich im Detail auch.
Florian: Aber was sie gemacht haben, vor allem Voyager und Pioneer, die haben Radiomessungen angestellt.
Florian: Und zwar, wenn die Raumsonde hinter dem Planet ist, von der Erde aus gesehen,
Florian: dann ist sie quasi im Radioschatten des Jupiter.
Florian: Und wenn du da dann Messungen anstellst und sehr viel rumrechnest,
Florian: kannst du sehr, sehr genau messen, wie groß der Planet ist.
Ruth: Von der Dauer, wie lange man im Radioschatten dann drinnen ist.
Ruth: Oder wie? Okay. Interessante Methode.
Florian: Und das haben sie gemacht mit Voyager und Pioneer, allerdings insgesamt nur sechs Messungen.
Florian: Das heißt, das war jetzt nicht so wahnsinnig viel und jetzt haben wir eine neue
Florian: Sonde bei Jupiter, nämlich Juno oder Juno, je nachdem.
Ruth: Aber das war ja weder Voyager noch Pioneer, ist ja da länger verweilt.
Ruth: Die sind ja beide nur vorbeigeflogen.
Florian: Genau, aber Juno ist jetzt da und die hat,
Florian: 26 Messungen angestellt und das Resultat ist,
Florian: der Jupiter und ich sage jetzt den mittleren Radius, weil natürlich der ist
Florian: ein bisschen eingedäpscht, das heißt vom Pol zum Mittelpunkt ist es weniger
Florian: als vom Mittelpunkt zum Äquator, aber wir nehmen den mittleren Radius.
Florian: Der mittlere Radius des Jupiters beträgt 69.886 Kilometer.
Florian: Das ist 8 Kilometer weniger als vorher.
Ruth: Und das ist aber irre präzise, oder?
Florian: Ich glaube, die Messgenauigkeit, ich habe es jetzt nicht aufgeschrieben,
Florian: aber soweit ich mich erinnere, war die bei 0,4 Kilometer oder sowas.
Ruth: Aber, also ich meine jetzt nicht, dass man es nicht so genau messen kann,
Ruth: aber ist das nicht eine Frage der Definition auch, wo das Ding dann aus ist?
Florian: Ja.
Ruth: Weil das hat ja eine Atmosphäre und keinen Rand, jetzt wie die Erde in dem Sinn,
Ruth: dass dann mehr oder weniger fester Rand ist, sondern das ist ja,
Ruth: das fisselt ja so nach außen irgendwann.
Florian: Ich gehe davon aus, dass es eine entsprechende Definition gibt.
Florian: Ich erinnere mich sogar dunkel, dass wir mal sowas besprochen haben bei der
Florian: Beantwortung einer Frage.
Florian: Aber es gibt eine Definition, ich habe sie noch nicht aufgeschrieben,
Florian: weil ich es jetzt nur für den Anfang kurz mitgebracht habe.
Florian: Das eigentliche Interessante war die Frage, die ich mir gestellt habe,
Florian: nachdem ich es gelesen habe, nämlich, ist es nicht wurscht?
Ruth: Die große Frage im Leben.
Florian: Weil 8 Kilometer ist jetzt auf fast 70.000 nicht so viel.
Florian: Tatsächlich ist es nicht wurscht. Also ich bin jetzt kein Planetologe und nicht
Florian: so im Detail drinnen, aber das hat anscheinend Auswirkungen auf die Planetenmodelle,
Florian: also die Modelle, mit denen man berechnet, was im Inneren von Jupiter passiert,
Florian: wie die Schichten sind und so weiter.
Florian: Und anscheinend gab es bisher immer so Diskrepanzen, weil du hast natürlich
Florian: auch die Masse, die Masse kannst du ja auch auf andere Wegen messen und aus
Florian: Masse und Umfang kommt eine Dichte raus und aus Dichte-Variationen kommen dann
Florian: so Hinweise auf interne Schichtungen raus und so.
Florian: Und anscheinend gab es bisher immer so eine Diskrepanz, wo die Modelle nicht
Florian: 100% oder nicht wirklich exakt mit den Messungen übereingestimmt haben, aber nicht.
Florian: Jetzt ist sie weg, die Diskrepanz. Und jetzt kann man besser anscheinend verstehen,
Florian: sagen die Leute, die sie auskennen, wie der innere Aufbau des Jupiters sein wird.
Ruth: Aha, das heißt, es ist quasi eh so wie gedacht im Endeffekt.
Ruth: Also es passt zu dem, was wir über das Innere des Jupiters bis jetzt geglaubt haben, besser dazu?
Florian: Die Modelle passen auf jeden Fall jetzt besser. Und man kann jetzt besser auch
Florian: mit den zukünftigen Daten, die Juno gewinnen wird, den inneren Aufbau verstehen.
Florian: Aber ja, das ist nur eine kurze Meldung.
Florian: Ich weiß nicht, ob ich sie mal für eine längere Geschichte raushol,
Florian: wenn wir mal über Planetologie machen. Aber wie gesagt, da bin ich definitiv
Florian: kein Experte. Das muss ich mal schauen.
Florian: Aber ich fand halt die Schlagzeile toll, weil natürlich hat sich kein Medium
Florian: sehen. Das ist ein Jupiter ist kleiner als gedacht und die acht Kilometer hat
Florian: man irgendwo im Text versteckt.
Ruth: Klar.
Ruth: Typisch. Also was ich mir dann auch gleich denke, weil das mit Radiomessungen
Ruth: gemacht wurde, die Atmosphäre des Jupiter ist ja wohl für unterschiedliche Wellenlängen
Ruth: unterschiedlich durchlässig, genauso wie die Atmosphäre der Erde.
Ruth: Und durch die Erdatmosphäre kommt ja das Radio zum Beispiel urleicht durch,
Ruth: überhaupt kein Problem.
Ruth: Und wenn man jetzt da so durch das, wo die Radiowellen abgeblockt werden,
Ruth: mehr oder weniger, die Ausdehnung bestimmt, kommt man ja wohl auf einen anderen
Ruth: Wert als im sichtbaren Licht.
Ruth: Weil er das Radiolicht ja quasi gerade noch durch die Atmosphäre durch kann,
Ruth: wo man schon nichts mehr sehen würde.
Florian: Ja, das wird so sein, aber ich gehe davon aus, dass sie das alles entsprechend
Florian: produziert haben, bevor sie sowas geschrieben haben.
Florian: Das ist in meiner Nature erschienen und ich gehe davon aus, dass sie das gemacht haben.
Florian: Und es ist hier in Wien vorgestellt worden, weil während wir hier sitzen in
Florian: Wien, und wir sitzen beide in Wien, weil ich bei Ruth zu Besuch bin,
Florian: in Wien findet nicht nur dieser Tage der Song Contest statt,
Florian: sondern… Ah, ist das jetzt?
Florian: Ja, das ist, wenn ihr die Folge hört, ist glaube ich gerade die Woche,
Florian: wo der Song Contest stattfindet.
Florian: Wir nehmen es kurz davor auf und ich bin froh, dass ich wieder nachher ausfahren
Florian: kann, dass ich das ganze Chaos hinter mir lassen kann.
Florian: Aber was auch gerade stattfindet in Wien, ist die Generalversammlung der European
Florian: Geoscience Union, der EGU.
Ruth: Ah, die ist im Messegelände, eh da bei uns.
Florian: Genau.
Ruth: Das ist lustig. Das war letztes Jahr, das ist mir letztes Jahr aufgefallen,
Ruth: weil da war ich irgendwo in einem Lokal und plötzlich waren da lauter Leute
Ruth: mit Outdoor-Kleidung. Und irgendwie so, was ist da los?
Ruth: Eine Verdichtung an irgendwie Fließwesten und Funktionsjacken und so, was soll das?
Ruth: Und dann hat man auch gesehen, die tragen so kleine Rucksäcke und so und irgendwie
Ruth: irgendwas ist da und sie sprechen fremde Sprachen.
Ruth: Und ich dachte, es muss eine Konferenz sein. Und dann war es okay,
Ruth: schauen wir nach. Und ich habe irgendwie geraten, Geologen. Und es war...
Ruth: Korrekt, das war genau die.
Florian: Also es ist eine sehr, sehr große Konferenz, die, glaube ich,
Florian: regelmäßig in Wien stattfindet.
Ruth: Das sind tausende Leute, ja.
Florian: Das ist halt sowas wie die IAU-Generalversammlung bei uns. Ich bin mir nicht
Florian: sicher, ob ich mal dabei war oder nicht. Ich war mal bei irgendetwas sehr, sehr Großen in Berlin.
Florian: Und ich glaube, es war auch die EGU. Weiß ich nicht, 100% ist lange her.
Florian: Aber da sind natürlich auch Leute aus anderen Dizinklinien dabei und eben auch
Florian: solche Leute, die Planetologie betreiben.
Florian: Weil, wie gesagt, Geoscience ist zwar das Geo für die Erde drin,
Florian: aber da zählen auch die anderen Himmelskörper dazu. Das heißt,
Florian: die haben auch immer sehr, sehr viel Astronomie-Inhalte bei der Konferenz.
Florian: Und da bei dieser Konferenz ist das vorgestellt worden, wenn ich das richtig
Florian: verstanden habe, dieses Ergebnis.
Ruth: Also quasi jetzt ganz frisch.
Florian: Genau, also Jupiter ist ein Wiener.
Ruth: Nice. Wenn wir heute Abend in ein Lokal gehen, also ich, wenn wir im Klassentreffen,
Ruth: naja, schauen wir mal, könnte man sich gleich quizzen, die Geologen,
Ruth: weil die erkennt man ja gleich, oder die Planetologen.
Florian: Wenn du sagst, es ist gleich hier gegenüber von dem Büro, wo du aufnimmst,
Florian: Dann kannst du ja nachher kurz rüber gehen und suchst dir einen und fragst,
Florian: wie ist es jetzt wirklich mit der Jupiter-Messung und dann kann man das noch
Florian: irgendwie reinschreiben.
Ruth: Ja, dann muss man halt die richtige Person auch erwischen, weil die meisten,
Ruth: so wie das halt ist in der Wissenschaft, man kennt sich ja nicht aus,
Ruth: wenn das nicht gerade dein Spezialgebiet ist.
Florian: Wir werden auch hier in Blödsinn gefragt. Ich muss auch ein deutscher Schwarzerlöcher
Florian: und Elie jetzt erklären. Ja, ich weiß. Immer wieder die Hawking-Strahlung.
Florian: Ja, also soviel zur Einleitung.
Ruth: Schauen wir mal, vielleicht schnappe ich mir einen und berichte dann in der nächsten Folge.
Florian: Ja, genau.
Ruth: Oder eine.
Florian: Zeitung. Ihre Astronomin verschleppt Geophysiker in ihr Büro.
Ruth: Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Florian: Ja, also das zur Einleitung und die zweite Geschichte oder die Hauptgeschichte,
Florian: die ich für diese Kurzfolge ausgesucht habe, die hat auch sehr spektakuläre
Florian: Schlagzeilen geliefert, ist auch in unserer Telegram-Gruppe diskutiert worden.
Florian: Die Schlagzeilen waren alle Variationen der Form von Wir haben eine Abkürzung zum Mars entdeckt.
Ruth: Es ist komplett an mir vorbeigegangen, wieder mal eine Abkürzung zum Mars entdeckt.
Florian: Ja, eine Abkürzung zum Mars. Wir haben herausgefunden, wie wir schneller zum
Florian: Mars kommen, als wir bisher gedacht haben.
Ruth: Doch ein Wurmlöch.
Florian: Ja, genau deswegen haben wir diese Schlagzeilen gemacht, weil man sich genau
Florian: sowas vorstellt, irgendwelche Wurmlöcher oder sonst was. Aber natürlich geht es um was anderes.
Florian: Es geht natürlich um Astronomie, um seriöse Astronomie. und überraschenderweise
Florian: hat es was mit Asteroiden zu tun.
Ruth: Aha, und es geht natürlich um Himmelsmechanik.
Florian: Es geht in dem Fall tatsächlich um Himmelsmechanik. Wenn du von einem Ding im
Florian: Wälder zum anderen fliegen musst.
Ruth: Brauchst du Himmelsmechanik. Ja, aber sonst, ja klar. Drum, der uns nahegelegene Kleinscheiß.
Florian: Ja, und vor allem, ich habe das ausgesucht, weil ich mir gedacht habe,
Florian: das muss man mal vernünftig erklären,
Florian: um was es da geht, weil das halt so missverständlich dargestellt wurde.
Florian: Und in einer Zeitung, wo ich einen Artikel gelesen habe, nämlich im Standard,
Florian: österreichische Tageszeitung, mit einem großen Online-Teil und die berühmt und
Florian: berüchtigt für ihre Kommentare ist.
Florian: Die Leute, die dort kommentieren, naja, sie sind kontrovers.
Ruth: Fest wo andrennt, könnte man auch sagen.
Florian: Jedenfalls hat, weil der Artikel nicht so hundertprozentig klar für mich rausgebracht
Florian: hat, was es wirklich geht, haben die natürlich in den Kommentaren noch darüber diskutiert.
Florian: Und einer hat geschrieben, er wünscht sich, ich glaube es war ein Eher,
Florian: ich bin mir nicht mehr sicher, er wünscht sich, dass Florian Freischlitter das
Florian: das nächste Mal in das Universum erzählt. und habe gedacht, ja,
Florian: habe ich drunter geschrieben, ja, na, mach mal.
Florian: So, also, was ist da jetzt los? Es fängt an mit einem Asteroid, dem Asteroid 2001 CA21.
Florian: Und der ist im Jahr 2001 entdeckt worden und weiter nicht mehr bemerkenswert
Florian: jetzt für uns, dass der Asteroid dieser spezielle Asteroid ist.
Florian: Aber was in dem Fall interessant ist, ist das, was immer passiert,
Florian: wenn man einen neuen Asteroid entdeckt.
Florian: Man probiert mal aus den bisherigen Beobachtungsdaten eine Bahn zu bestimmen.
Florian: Das sind, weil die Bahnen eher ungenau sind oder die Beobachtungsdaten am Anfang
Florian: eher ungenau sind und wenig sind, sind die Bahnen, die man aus diesen Daten
Florian: berechnet, auch eher ungenau.
Florian: Und erst später, wenn man neue Daten bekommt, dann werden sie genauer.
Florian: Das haben wir auch schon festgestellt.
Florian: So etwas, wie das funktioniert, als wir damals vor einem Jahr oder zwei über
Florian: den Asteroid, Das war das 2024 YR irgendwas, der nach den vorläufigen Bahnen
Florian: theoretisch mit der Erde kollidieren hätte können, aber dann mit der genauen
Florian: Bahnbestimmung nicht mit der Erde kollidiert.
Florian: Also das ist Standard. Wir entdecken einen Asteroid und berechnen anhand der
Florian: Daten eine vorläufige Bahn, die im Laufe der Zeit genauer wird.
Florian: Jetzt ist der Herr Marcelo de Oliveira Sousa, wenn man ihn so ausspricht,
Florian: ich habe es mal so ausgesprochen, von der Universität Norte Fluminense in Brasilien gekommen.
Ruth: Dann spricht man ganz bestimmt ganz anders aus.
Florian: Wahrscheinlich portugiesisch, aber ich kann nicht mal gescheit spanisch und
Florian: portugiesisch schon gar nicht ausprechen.
Ruth: Nein, ich glaube, es hat halbwegs gepasst sogar.
Florian: Der hat sich jetzt aber die ungenauen Bahnen angeschaut.
Florian: Der hat sich nicht für die endgültige, fixe, genau bestimmte Bahn interessiert,
Florian: sondern für diese ganzen davor bestimmten, ungenauen Bahnen.
Florian: Und hat gesagt oder hat gesehen, eine dieser vorläufigen Bahnen, die...
Florian: der Asteroid da gehabt hat, die hat grob so von Erde zu Mars geführt,
Florian: beziehungsweise die Umlaufbahnen von Mars und Erde gekreuzt.
Florian: Das kommt vor. Es gibt erdnahe Asteroiden.
Ruth: Die machen das. Also eine bisschen elliptische Bahn und dann ist er auf der
Ruth: einen Seite bei der Erde und auf der anderen Seite mehr oder weniger beim Mars.
Florian: Genau. Dann hat sich gedacht, wenn die E von Erde zu Mars führt,
Florian: könnte man das ja verwenden, um damit irgendwie Routen für Raumschiffe oder
Florian: Raumsonden zu finden. Denn diese frühe Asturinbahn hat, wie du gerade gesagt
Florian: hast, eine große Exzentrizität gehabt.
Florian: Die war sehr stark lang gestreckt, damit sie eben von Mars zur Erde reicht.
Florian: Hat auch eine geringe Neigung gehabt, also war in der Ebene der Erdbahn und
Florian: Marsbahn. Und eben hat Erd- und Marsbahn geschnitten.
Florian: Und dann hat er das benutzt, um nach einer Lambert-Lösung zu suchen.
Florian: Weißt du, was eine Lambert-Lösung ist?
Ruth: Das hört sich irgendwie nach einem coolen Namen für einen Cocktail an, finde ich.
Florian: Die Lambert-Lösung. Ja, der kommt sicher bei der EGU-Konferenz After Hours sehr gut an.
Florian: Du wirst es nicht glauben, Ruth, aber die Lambert-Lösung ist eine Lösung fürs
Florian: Lambert-Problem. Oh, das.
Ruth: Da hast du das gleich gesagt.
Florian: Und das Lambert-Problem ist nach einem Herrn Lambert benannt.
Florian: Ich weiß gerade seinen Vornamen nicht. Heinrich, glaube ich.
Florian: Der ist so 19. Jahrhundert. Da heißen alle Heinrich.
Ruth: Da heißen sie Heinrich, ja.
Florian: Jedenfalls ging es um folgendes, also in der modernen Version ist das Lambert
Florian: Problem folgendes, du hast gegeben eine Startposition,
Florian: eine Zielposition und eine ungefähre Flugzeit und du suchst die Geschwindigkeit,
Florian: mit der du starten musst und die Geschwindigkeit, mit der du ankommst.
Florian: Also Beispiel, du hast Erde und Mars und du willst wissen, okay,
Florian: ich brauche so und so lang, ich möchte so und so lang fliegen.
Florian: Wie schnell muss ich von der Erde losfliegen, dass ich auf der richtigen Bahn
Florian: mit der richtigen Geschwindigkeit beim Mars ankomme?
Florian: Und diese Lambert-Lösung sagt mal, welche Ellipse passt jetzt zwischen Erde
Florian: und Mars in den jeweiligen Positionen, damit ich in der Zeit X von Erde zum Mars komme.
Florian: Das ist das Lambert-Problem, diese Ellipse zu finden, die mich von einem Planeten
Florian: zum anderen innerhalb der gewünschten Zeit führt.
Ruth: Okay.
Florian: Das ist Standard in der Raumfahrt. Wenn man Flugbahnen sucht,
Florian: dann macht man das immer auf die eine oder andere Art mit diesem Lambert-Problem.
Florian: In Wahrheit ist es viel komplizierter, aber in unserem Kontext reicht es jetzt,
Florian: wenn wir uns auf das beschränken. Man nimmt diese Lambert-Lösung und wir kommen
Florian: auf diese Lambert-Lösung noch zurück.
Ruth: Ich weiß eh, wie schnell die Erde ist und ich weiß auch, wie schnell der Mars ist.
Ruth: Und dann suche ich mir die Ellipse, die die minimale Zeit hat zwischen diesen
Ruth: beiden bekannten Zeiten.
Florian: Darauf kommen wir noch, aber kann ich auch machen. Das Problem ist,
Florian: wenn ich halt die minimale Zeit suche, dann ist das vielleicht etwas,
Florian: was sehr, sehr unpraktisch ist, wenn ich in real hinfliegen will.
Florian: Aber da reden wir später noch drüber. Das kommt später noch.
Florian: Also jetzt hat dieser Herr, warte, ich muss mal schauen, wer heißt der Herr Olivera, nein, Sousa.
Florian: wenn der Marcelo de Oliveira Sousa heißt, ist Olivero Sousa de Oliveira Sousa
Florian: sein Nachname, ich sage Marcelo zu ihm.
Ruth: Marcelo ist sein Vorname.
Florian: Wir sind per Du mit ihm. Marcelo.
Florian: Der Marcelo hat jetzt gedacht, nein, wir suchen jetzt nicht so nach Lambert-Lösungen,
Florian: wie wir es immer getan haben, sondern,
Florian: Er sucht jetzt nur nach Lambert-Lösungen, die in der Ebene oder fast in der
Florian: Ebene liegen, in der sich auch der Asteroid bewegt.
Ruth: Wir fliegen quasi dem Asteroid hinterher. Folgen Sie diesem Asteroiden?
Florian: Ja, nein, nicht so wirklich. Der Asteroid ist eigentlich wurscht.
Florian: Aber der Asteroid hat uns zumindest gezeigt, dass man in dieser Ebene von Mars zur Erde kommen kann.
Florian: Da gibt es eine Bahn, die liegt da drin, weil die hat der Asteroid ja.
Florian: Oder der hat eine andere Bahn gehabt.
Ruth: Ja, aber hat er die richtige Geschwindigkeit, dass man dann auch am Mars quasi bleiben kann?
Florian: Genau. Das ist ja die Frage. Genau, und die Frage probiert jetzt Marcelo zu
Florian: beantworten, indem er sagt, okay,
Florian: wir nehmen jetzt durch den Asteroid oder durch diese vorläufige Lösung,
Florian: die ja auch eine reale physikalische Bahn darstellt, vorgegebene Bahn und suchen
Florian: jetzt nach Lösungen, die innerhalb dieser Bahnebene liegen und schauen, was da rauskommt.
Florian: Also eben mit Flugzeiten, was du gerade gesagt hast.
Florian: Und er hat sich das für drei Mars-Oppositionen angeschaut.
Florian: Also Mars-Oppositionen, das sind immer die Punkte, wo quasi Mars und Erde einander
Florian: besonders nahe kommen, wo es besonders einfach ist, von einem zum anderen zu fliegen.
Florian: Das ist so grob alle zwei Jahre stehen die sich halbwegs nahe,
Florian: dann kann man gut hinfliegen.
Florian: Darum haben wir auch alle zwei Jahre so wieder Saison beim Mars-Besuchen.
Florian: Und er hat sich die Mars-Oppositionen 227, 229 und 231 angeschaut,
Florian: also die kommenden. Und ich sage es nochmal dazu, der Asteroid ist jetzt
Florian: Fürs Erste wurscht. Wir wollen nicht zum Asteroid fliegen oder sonst was.
Florian: Wir wollen dem nicht hinterherfliegen, sondern der dient nur als Referent.
Florian: Und wir ignorieren auch gleich 227 und 29, weil da hat sich gezeigt,
Florian: ja, da gibt es schon Lösungen, wie man da hinfliegen kann, aber da kriegt man
Florian: keine gescheite geschlossene Rundreise.
Florian: Der Rückflug funktioniert dann nicht mehr ordentlich und so weiter.
Florian: Also das war alles nicht gut. Aber 2031 hat er zwei passende Missionen gefunden.
Florian: Also zwei passende Flugrouten gefunden, die er eben in dieser Asteroidenebene einpassen konnte.
Florian: Und eine davon, die hat er die extreme Version genannt. Oder habe ich sie die
Florian: extreme Version genannt? Ich weiß es nicht, falls in meiner Notiz so steht, extreme Version.
Florian: Da müsste man am 20. April 2031 starten.
Florian: Da ist man dann unterwegs und fliegt. Schätz mal, wie lange braucht man, bis man zum Mars kommt?
Ruth: Also wesentlich kürzer, weil sie, wenn ich das richtig verstanden habe, bei der,
Ruth: bei der Opposition losfliegen. Also bei dem Punkt, wo...
Ruth: Ich checke es gerade überhaupt nicht, wie das funktionieren soll,
Ruth: weil man fliegt ja eigentlich los, wenn die Erde auf der anderen Seite ist.
Florian: Es ist eine sehr, sehr verwirrende Arbeit und ich werde am Ende dazu auch noch
Florian: etwas zu sagen, warum ich diese Arbeit auch gar nicht mal so beeindruckend finde.
Ruth: Zwei Monate?
Florian: Nein, 33 Tage.
Ruth: Wow, okay.
Florian: Also man kommt am 23. Mai an. Man fliegt am 20. April los.
Florian: Am 23. Mai ist man schon am Mars. 33 Tage nur unterwegs. Am 22.
Florian: Juni muss man wieder zurück. Also man ist auch so ein knappes Monat, 30 Tage am Mars.
Florian: Am 22. Juni geht es zurück. Und am 20. September ist man schon wieder zu Hause auf der Erde.
Florian: Das heißt, man ist insgesamt 153 Tage unterwegs.
Ruth: Where is the catch? Wo ist der Haken an der Geschichte?
Florian: Naja, den kannst du vermutlich denken.
Ruth: Man kracht in den Mars hinein, weil man urschnell unterwegs ist.
Florian: Ja, das ist der eine Punkt. und der andere ist, du müsstest von der Erde mal
Florian: mit 27,5 Kilometer pro Sekunde losfliegen. Du müsstest rückwärts losfliegen.
Florian: Nicht rückwärts, sondern du musst dann abheben mit 27,5 kmh.
Florian: Ah, KMS, Entschuldigung, 27 kmh. Kriege ich im Rad noch hin.
Ruth: Könnte man nicht abheben, obwohl du im Rad vielleicht schon.
Florian: Also 27,5 Kilometer pro Sekunde ist die Geschwindigkeit, die du brauchst bei
Florian: der Erde und beim Mars kommst du mit 30 Kilometer pro Sekunde an.
Florian: Und wie gesagt, du kriegst diese Startgeschwindigkeit mit einer heutigen Rakete
Florian: nicht hin und wir kriegen, was auch immer wir da hinschicken,
Florian: mit heutiger Technik am Mars nicht abgebremst.
Florian: Es ist unpraktisch, wenn man da hinfliegen will.
Ruth: Aber dass man natürlich auf einem schnelleren Weg zum Mars fliegen kann,
Ruth: war ja vorher auch schon klar.
Ruth: Die Frage ist ja nur, wie kann man dort landen oder in eine Umlaufbahn einschwenken? Darum geht es ja.
Florian: Genau, und das ist der Punkt, den ich dann am Ende erkläre. Aber ich wollte
Florian: trotzdem die Arbeit forschen, weil es halt so, so viel in den Medien war.
Florian: Aber wir sehen schon mal, ja, wir kommen schnell zum Mars. Wir haben eine Abkürzung entdeckt.
Ruth: Das wäre doch was für Elon Musk.
Florian: Ja, also wenn du jetzt irgendwie nukleare Antriebe hättest, dann könnte es diese
Florian: Startgeschwindigkeit vielleicht entsprechend hinkriegen.
Florian: Eine Technik, mit der man diese Geschwindigkeit am Mars wieder abbremst,
Florian: hat auch ehrlich gekannt.
Ruth: Nochmal Bomben. Wir lösen alles mit Bomben, oder?
Florian: Ja, von mir aus, ja. Aber es gibt auch noch eine andere Mission.
Florian: Er hat zwei Missionen zur Opposition gefunden.
Florian: Auch da, Start ist wieder am 20. April 1931. Jetzt kommst du aber erst am 15. Juni an.
Florian: Das heißt, du bist 56 Tage unterwegs.
Florian: Dafür hast du fünf Tage mehr am Mars. Du bist 35 Tage dort. startest zurück am 20.
Florian: Juli und kommst rechtzeitig zu den Feiertagen im Advent auf der Erde an, am 2. Dezember.
Florian: Das heißt, du bist insgesamt auf dem Rückflug 135 Tage unterwegs und insgesamt
Florian: 226 Tage wieder zurück zur Erde.
Florian: Das ist ein bisschen länger und hier brauchst du aber beim Start nur 17 Kilometer pro Sekunde.
Florian: Das ist auch nicht wenig, aber er hat gemeint.
Ruth: Also wesentlich schneller als alles, was wir bis jetzt angeklickt haben.
Florian: Könnt es vielleicht mit der SLS hinkriegen, also mit diesem Schwerlastsystem, so heißt es nicht.
Ruth: Aber…,
Ruth: Schwerlastsystem, Space Launch System.
Florian: Noch langweiliger. Aber ja, es ist schon heftig.
Ruth: Und die Ankunftsgeschwindigkeit?
Florian: 16,7 Kilometer pro Sekunde, also auch viel, aber…
Florian: zumindest nicht mehr ganz so irre wie das andere.
Ruth: Ja, aber das ist ungefähr die Geschwindigkeit, mit der Voyager unterwegs ist.
Florian: Ja.
Ruth: Weil sie einfach nur geradeaus raus, ohne jegliches Bedürfnis irgendwo in eine
Ruth: Umlaufbahn einzuschwenken, oder?
Ruth: Also das ist ja das Ding. Darum brauchen ja auch die Jupiter-Mond-Sonden jetzt,
Ruth: sechs beziehungsweise sieben oder sogar acht oder ich weiß nicht mehr,
Ruth: wie viele Jahre bis zum Jupiter.
Ruth: Nicht, weil man da nicht schneller hinfliegen könnte, sondern weil sie halt
Ruth: auf so einer Bahn sind, mit der man energiesparend und leicht in eine Umlaufbahn einschwenken kann.
Florian: Ganz genau. Das ist nämlich jetzt auch der Punkt, um den es jetzt geht.
Florian: Also das ist im Wesentlichen das, was in der Arbeit drin steht.
Florian: Also der Marcelo hat das dann natürlich noch deutlich ausführlicher gerechnet
Florian: und jede Menge mehr Parameter angegeben und so weiter.
Florian: Und auch bei den Oppositionen 27, 29, die jetzt hier nicht erwähnt habe, auch da ist viel drin.
Florian: Also das ist schon alles sehr ausführlich in der Arbeit dargestellt.
Florian: Aber im Wesentlichen ist es das. Er hat diese beiden Missionsprofile gefunden
Florian: mit Hilfe des Asteroiden, der ihm als Inspiration, wenn man so will,
Florian: gedient hat und hat festgestellt, okay,
Florian: man kann auch in nur 33 Tagen zum Mars hinfliegen.
Florian: Das hat er rausgefunden und du fragst zu Recht, ja, was soll das jetzt?
Florian: Was ist da jetzt so besonders dran? Und ich habe mich das auch gefragt und ich
Florian: habe mich auch noch gefragt, warum braucht es diesen komischen Asteroid?
Florian: Warum braucht man den? Ich meine, warum finden wir so eine Bahn sonst nicht,
Florian: wenn wir auf der Suche sind nach Flugbahnen für Raumfahrzeugen?
Florian: Warum muss man jetzt sagen, wir haben den Asteroid verwendet und dessen vorläufige
Florian: Bahnen und die haben uns gezeigt, dass diese 33 Tage Flugbahn existiert?
Florian: Warum brauche ich einen Asteroid, um das zu finden? Und ich habe darüber nachgedacht
Florian: und meine Antwort lautet, man findet solche Bahnen, wie die,
Florian: die Marcelo gefunden hat, sonst nicht, weil das depperte Bahnen sind.
Florian: Und die Methoden, mit denen wir normalerweise nach Flugbahnen suchen,
Florian: die suchen halt nicht nach depperten Bahnen.
Florian: Weil normalerweise suchst du halt nach einer Bahn, wo die Energie minimiert wird.
Florian: Du möchtest eine minimale Startmasse haben, du möchtest eine maximale Nutzlast haben.
Florian: Du willst ein robustes Startfenster haben. Ja, weil jetzt, wie gesagt,
Florian: in beiden Missionen, die ich da gerade erwähnt habe, ist der Start am 20. April.
Florian: Nicht am 19., nicht am 21., am 20.
Florian: Ja, und das ist natürlich unpraktisch, weil wenn am 20. vielleicht das Wetter
Florian: ist, dann ist das ganze Projekt dahin. Das heißt, du willst Bahnen haben,
Florian: wo das Startfenster ausgedehnt ist, wo du vielleicht an mehreren Tagen,
Florian: vielleicht sogar eine Woche oder sowas starten kannst.
Florian: Die Ankunftsgeschwindigkeit, die soll sinnvoll sein und sicher abbremsbar.
Florian: Und nach sowas sucht man. Und wenn man sowas sucht, dann kommen da diese klassischen
Florian: Lösungen raus, die wir eh kennen, wo man halt von Erde zum Mars so sechs bis neun Monate braucht.
Florian: Das sind so die typischen Bahnen, die man immer sagt.
Ruth: Also es geht mit den Constraints, die man für eine vernünftige Bahn braucht.
Ruth: schneller als das. Und wenn es schneller als das ginge, dann hätten wir das
Ruth: eh schon natürlich herausgefunden.
Florian: Wenn wir das herausfinden hätten wollen, hätten wir es auch herausgefunden.
Florian: Also Bahnen, wie die jetzt in dieser Arbeit, die kann man schon finden.
Florian: Die werden halt vom Algorithmus, den wir verwenden, um diese Bahnen zu finden,
Florian: verworfen, weil die halt so enorm viel Energie brauchen, weil die nur innerhalb
Florian: von kurzen Startfenstern möglich sind und weil sie unpraktisch sind.
Florian: Und diese neue unter Anführungszeichen Methode, die der Marcel Luder entwickelt
Florian: hat, die hat halt den Algorithmus quasi gezwungen, diese schlechten Bahnen zu
Florian: finden, weil er den Suchraum auf diese Asteroidenbahn eingeschränkt hat.
Florian: Der Asteroid hat uns halt gezeigt, diese vorläufige Lösung, die nicht die reale
Florian: Lösung war, die uns gezeigt hat, okay,
Florian: da gibt es, es gibt eine Bahn, es gibt Bahnen, die halt sehr lang gestreckt
Florian: über lang gestreckte Ellipsen sehr schnell von einem Punkt zum anderen führen,
Florian: die gibt es, weil der Asteroid hat zumindest in der vorläufigen Lösung so eine
Florian: Bahn gehabt und Marcel hat jetzt gesagt, okay,
Florian: ich zwinge jetzt den Algorithmus nach ausschließlich solchen Bahnen zu suchen
Florian: und dann findet er natürlich die Bahnen auch.
Florian: Die Frage ist, bringt uns das irgendwas? Also kann ja trotzdem sein,
Florian: dass es was bringt. Und meine Antwort, die ich darauf gegeben habe, ist vielleicht.
Florian: Weil im Prinzip hat er eine Methode entwickelt, die fragt, wie kriege ich eine
Florian: extrem schnelle Bahn, wurscht was ist.
Florian: Also mich interessiert sonst nichts. Ich möchte es nur extrem schnell haben.
Florian: Das ist die Methode, die er entwickelt hat. Und,
Florian: Kann man auch ohne Asteroid hinkriegen, weil da muss ich einfach meinen Suchalgorithmus
Florian: entsprechend programmieren, dass ich sage, optimieren nach was anderem.
Florian: Bis jetzt hat es halt keiner gemacht, weil man braucht solche Bahnen nicht.
Florian: Weil wir haben keine Technik, die uns hilft, solche Bahnen zu befliegen.
Florian: Wenn ich eine wirklich schnelle Bahn suchen will, dann sage ich,
Florian: ich nehme die Rakete, fliege ins
Florian: All, schiebe die Rakete mit der Spitze Richtung Mars und drehe aufs Gas.
Florian: Und bei halber Strecke drehe die Rakete um und drehe auf die Bremse.
Florian: Das ist die schnellste Bahn, die geht, aber da brauche ich halt unendlich viel Energie.
Ruth: Nicht unendlich im mathematischen Sinn, sondern einfach nur sehr viel.
Florian: Ja, genau. Also man könnte das schon hinkriegen.
Florian: Also Asteroiden waren in der Hinsicht hilfreich, weil die frühen Bahnlösungen,
Florian: die man kriegt, wenn man Asteroidenbahnen bestimmt, die sind halt sehr oft ungewöhnlich.
Florian: Auf die würde man sonst vielleicht gar nicht kommen, aber man könnte natürlich
Florian: Algorithmen entsprechend programmieren. Aber das ist keine Abkürzung, die er gefunden hat.
Florian: Das ist keine neue Physik, keine Wurmlöcher oder sowas.
Florian: Weil wie gesagt, wir könnten noch kürzer, wenn wir wollten. Wenn du irgendwie
Florian: den mega super hyper Atomantrieb hast, dann wie gesagt fliege ich ins Weltall.
Florian: Da kann ich wirklich keinen Lenkrad in die Rakete einbauen. Da kann ich mir
Florian: die ganze Himmelsmechanik sparen und diese ganzen Orbitberechnungen.
Florian: Dann bäude ein Gaspedal und Lenkrad in die Rakete und dann lenke ich die Rakete
Florian: zum Mars und trete aufs Gas. Fertig.
Ruth: Und wenn ihr in Science-Fiction-Filmen, Serien und so weiter gut aufgepasst habt,
Ruth: dann wisst ihr auch, dass es immer in diesen möglichen Zukünften irgendein Ereignis
Ruth: gibt, in dem irgendwer eine Art von Antrieb entdeckt oder ein besonders effizientes, was auch immer,
Ruth: Ding, das uns eben genau das ermöglicht, das im Weltraum rumfliegen,
Ruth: was wir bis jetzt mit unserer Art von Antrieb und so weiter einfach halt noch nicht können.
Florian: Weil die ganzen Science-Fiction-Leute zu faul sind, geschaut Himmelsmechanik
Florian: zu lernen, um das hinzuschreiben.
Ruth: Da findet man halt einfach dann irgendein orges Antriebssystem und geht schon.
Ruth: Und auch noch dazu, also man fliegt ja normalerweise auch eben genau deshalb
Ruth: nicht zum Mars, wenn die Erde dem Mars am nächsten ist, sondern wo die Tangente,
Ruth: wenn man vom Mars die Tangente legt an die Erdbahn, da mehr oder weniger.
Ruth: Und da ist natürlich weiter, schon klar, aber dann kann man so den Schwung der
Ruth: Erde dann halt auch gerade mitnehmen und nutzen und nicht einfach nur,
Ruth: also den Schwung, die Geschwindigkeit der Erde für eine Bahn um die Sonne und
Ruth: nicht einfach irgendwie geradeaus
Ruth: mit einer absurden, abstrusen Geschwindigkeit fliegen, was halt nicht geht.
Florian: Ja, also das war das, was in dieser Arbeit passiert ist. Wie gesagt,
Florian: das klang in der medialen Darstellung immer sehr seltsam.
Ruth: Aber es ist lustig, es klingt nach einer Arbeit, die eigentlich jetzt so medial
Ruth: mehr wert, weil ich jetzt nicht, ich sage jetzt einfach mal wert,
Ruth: medial mehr wert oder besser zu verwerten ist, medial besser zu verwerten ist als wissenschaftlich.
Ruth: Normalerweise ist es sehr andersrum. Da ist der wissenschaftliche Wert einer
Ruth: Arbeit irgendwie cool und dann ist für die Presse so nicht viel drin,
Ruth: weil man nichts Cooles darüber sagen kann oder so. Und da ist es genau andersrum, oder?
Florian: Wissenschaftlich gesehen ist die Arbeit schon noch interessant,
Florian: weil die Idee ist schon höchst originell, dass du halt diese verworfenen,
Florian: vorläufigen Asteroidenbahnen nimmst und die quasi als Inspiration nimmst,
Florian: um nach Umlauf zu suchen, auf die du sonst nicht kommst.
Ruth: Wir wissen ja, was ein Asteroid normalerweise macht, wenn er einen Planeten trifft, oder?
Ruth: Und klar, dass der Asteroid dann, oder das Ding, was man auf einer Asteroidenbahn
Ruth: Richtung einem anderen Planet schickt, dann das gleiche machen wird, ist naheliegend, oder?
Florian: Die Methode ist originell.
Ruth: Aber es wäre nicht zu erwarten gewesen, dass man da auf eine vernünftige Flugbahn kommt, oder?
Florian: Die Methode ist originell und sie ist durchaus wissenschaftlich seriös.
Florian: Sie beantwortet halt nur eine Frage, die wir uns aus guten Gründen nicht stellen.
Ruth: Das ist schön, ja. Wie so vieler Research, aber in dem Fall,
Ruth: da es ja da um ein sehr angewandtes Thema irgendwie geht, ist es auch...
Florian: Ja, aber wer weiß, ich meine, wenn irgendwann wir diese mysteriöse Sci-Fi-Energiequelle
Florian: finden, dann kommt diese Arbeit aus der Versenkung und dann werden alle die
Florian: Olivera de Sousa Routen durchs Sonnensystem fliegen.
Ruth: Genau, das ist für eure nächste Science-Fiction-Novel, wenn ihr schon da am
Ruth: Arbeiten seid, dann denkt an den Marcelo.
Florian: Ja, der Mann wird noch sehr berühmt sein, an uns wird sich keiner mehr erinnert,
Florian: aber der wird dann die Zukunft dominieren.
Ruth: Die Sousa-Bahn, ja.
Florian: Ja, das war meine Geschichte für diese Folge und ich habe nach einer Frage über
Florian: den Jupiter gesucht und ich habe eine gefunden von Dennis aus dem Jahr 2020.
Florian: Also Dennis hat schon lange gewartet auf diese Frage und er hat gemeint,
Florian: er hat kürzlich bei einem Astronomie-Quiz teilgenommen und die Frage war,
Florian: welcher Planet im Sonnensystem rotiert am schnellsten? Das ist nicht die Frage,
Florian: die er uns stellt, weil du weißt die Antwort.
Ruth: Na, Jupiter auch.
Florian: Genau. Und er hat jetzt gesagt, seine Annahme ist, dass weil Jupiter der massereichste
Florian: Planet ist, er hat deswegen auch am schnellsten rotiert.
Florian: Und dann hat er geschaut, die Sonne, die rotiert 25 bis 27 Tage.
Florian: Das haben wir, glaube ich, vor zwei, drei Folgen ausführlich besprochen, Sonnenrotation.
Florian: Und das hätte er nicht erwartet. Er hat gedacht, dass die Sonne schneller rotiert
Florian: als Jupiter oder zumindest ähnlich, weil der Jupiter, ich habe es gerade nicht
Florian: im Kopf, wie schnell der rotiert, aber schnell 10 Stunden genau.
Florian: Also Jupiter ist deutlich schneller als die Sonne. Und Dennis hat sich gedacht,
Florian: die Sonne muss noch schneller rotieren, weil sie noch schwerer ist.
Florian: Und jetzt fragt er sich, hat die Rotation vielleicht doch nichts mit der Masse
Florian: zu tun? Oder wäre die Sonne schneller, wenn es ein Planet ist?
Florian: Wie ist da das? Wie funktioniert das mit der Rotation und der Planeten?
Ruth: Ja, ist ja eine gute Frage. Ich würde jetzt mal tippen, dass es schon was mit
Ruth: der Masse zu tun hat, aber halt nicht nur. Und dass natürlich auch die Dichte
Ruth: wahrscheinlich sehr wichtig ist.
Ruth: Und bei den Planeten vor allem das, was ihnen im Laufe der Zeit passiert ist.
Florian: Das ist der Hauptpunkt. Punkt, weil die Rotationsgeschwindigkeit,
Florian: die kommt aus der Entstehungsphase.
Florian: Die ist im Wesentlichen Zufall, wenn man so will. Also was denen passiert...
Ruth: Ist wirklich Zufall?
Florian: Es ist tatsächlich mehr oder weniger Zufall. Also da gibt es keine Systematik,
Florian: wenn du die anschaust, die Rotationsgeschwindigkeit in dem Sonnensystem,
Florian: da ist überhaupt kein System drinnen.
Ruth: Aber es ist schon so, dass die großen
Ruth: Wesentlich schneller rotieren als die Kleinen.
Florian: Ja, Jupiter und Saturn. Die anderen weiß ich jetzt gerade nicht auswendig,
Florian: aber glaube ich auch nicht. Ich glaube Uranus zum Beispiel, der rotiert also ganz komisch.
Ruth: Gut, aber der ist auch gekippt. Also der ist mal ganz komisch.
Ruth: Aber Neptun ist auch schnell, glaube ich.
Florian: Weiß ich jetzt gerade nicht. Aber wie gesagt, da gibt es jetzt kein wirkliches
Florian: System. Natürlich macht es einen Unterschied, ob der jetzt wie Dichte,
Florian: Gasförmig ist und so weiter.
Florian: Aber prinzipiell sind die zufälligen Prozesse, die bei den Kollisionen passieren,
Florian: die passieren, wenn Planeten entstehen, die bestimmen, wie der Planet rotiert.
Florian: Also die Venus dreht sich andersrum.
Florian: Mars und die Erde sind zufälligerweise gleich lang. Also da gibt es keine wirkliche Systematik.
Ruth: Aber schon, schau, Jupiter, doch, gibt es schon. Jupiter und Saturn drehen sich
Ruth: ungefähr gleich schnell, so 10 Stunden, plus minus.
Ruth: Uranus und Neptun drehen sich ungefähr gleich schnell, so 16, 17 Stunden.
Ruth: Und dann kommen die kleinen Planeten. Und gut, Venus ist halt andersrum,
Ruth: Dings, Mars, Erde gleich.
Ruth: Und wie heißt der andere? Merkur. Merkur ist halt viel zu nah an der Sonne dran.
Ruth: Das ist halt auch komisch. Aber ganz, ganz, ganz grob ist das schon ein Trend zu beobachten.
Florian: Wenn du der Meinung bist, du würdest eine Systematik erklären können bei der
Florian: Rotation der Planeten, dann bitte publiziere das, da wartet die Wissenschaftswelt schon lange drauf.
Ruth: Die zwei großen schnell, die zwei mittleren Mittel und die kleinen langsam und
Ruth: irgendwie, das ist für mich als Extragalaktikerin schon voll das Ergebnis.
Florian: Krutzbachs Gesetz der Planetenrotation, es ist hiermit etabliert,
Florian: aber meines Wissens nach gibt es sowas nicht.
Ruth: Wäre interessant, wie das in anderen Sonnensystemen ist.
Florian: Ja, das wäre sehr interessant, aber wissen wir halt nicht.
Ruth: Mist.
Florian: Da haben wir noch zu wenig Daten. Jedenfalls aber der eigentliche Punkt ist,
Florian: weil Dennis hat ja auch den Unterschied zwischen Jupiter und Sonne angesprochen.
Florian: Und bei Sternen, das ist sehr interessant, weil Sterne, die werden tatsächlich
Florian: langsamer. Die sind am Anfang, wenn sie
Florian: frisch entstanden sind, normalerweise schneller, als wenn sie älter sind.
Florian: Weil so ein Stern, der wird magnetisch gebremst.
Florian: Also der Sternwind, dieser Strom aus geladenen Teilchen, die jeder Stern hinaus
Florian: ins All schleudert, der trägt Material, also geladene Teilchen und eben auch
Florian: damit ein Magnet fällt vom Stern weg.
Florian: Also die Sonne strömt quasi ständig auch Magnet fällt von sich ins All hinaus.
Florian: Und das führt zu einer, das ist auch im Detail so kompliziert,
Florian: dass ich es nicht hundertprozentig verstehe, Da muss man die ganze Magnetohydrodynamik
Florian: rechnen und wenn man das vermeiden kann, dann tut man es nicht.
Florian: Aber auf jeden Fall führt das dazu, dass da aufgrund dieser ganzen magnetischen
Florian: Wechselwirkung zwischen Sonne und Sonnenwind, dass die Rotation gebremst wird.
Florian: Das heißt, die Sonne war früher als ich schneller. Das ist eine Methode,
Florian: mit der wir unter anderem das Alter von Sternen bestimmen.
Florian: Wenn wir wissen, wie schnell rotiert er jetzt, dann können wir ungefähr ausrechnen
Florian: mit ein paar diversen Modellannahmen, wann er entstanden ist.
Florian: Also das ist tatsächlich so. Die Sonne war früher schneller.
Florian: Ich weiß jetzt nicht, wie schnell sie tatsächlich mal ganz als junge Sonne war,
Florian: ob sie da an Jupiter rangekommen ist oder nicht.
Ruth: Das kann ich mir nicht vorstellen.
Florian: Wahrscheinlich etwas zerrissen dann oder sowas, ja.
Ruth: Das ist viel zu schnell.
Florian: Aber jedenfalls war sie schneller und ist jetzt langsamer geworden.
Florian: Das heißt, bei Sternen ist es tatsächlich so, dass da eine Systematik existiert,
Florian: aber eben eine, die mit der Zeit zusammenhängt und nicht zwingend mit der Masse zusammenhängt.
Ruth: Sehr interessant.
Florian: Eine Frage heute nur, weil es eine kurze Folge sein soll.
Ruth: Dafür eine sehr interessante Frage. Danke, Dennis.
Florian: Bitte sehr, Dennis.
Ruth: Ich finde, dass diese alten Fragen immer ganz besonders befriedigend,
Ruth: die zu beantworten. Weil das ist jetzt schon seit sechs Jahren eine offene Frage gewesen.
Ruth: Und dann ist es umso besser. Das ist so wie bei der To-Do-Liste,
Ruth: wenn man dann endlich, dieses eine Item, den man schon auf fünf To-Do-Listen
Ruth: übertragen hat und der immer übrig geblieben ist, dann endlich,
Ruth: endlich das durchstreichen kann, ist immer das Allerbeste.
Florian: Ja, Dennis wird schon vor fünf Jahren aufgeregt zu hören, weil angefressen ist,
Florian: dass deine Frage nicht kam. Aber alle anderen haben nichts. Wahrscheinlich.
Ruth: Sag Bescheid, Dennis, ob du noch da bist.
Florian: Jedenfalls haben wir die Frage beantwortet und ihr könnt uns auch Fragen schicken
Florian: an fragen.dasuniversum.at, wenn ihr eure Fragen in fünf bis sechs Jahren beantwortet haben wollt.
Ruth: Genau, das ist dann rechtzeitig zum Start von der SUSA-Lambert-Mission 2031.
Florian: Genau. Eine Frage, wie gesagt, nur weil es eine kürzere Folge sein soll.
Florian: Aber was wir uns nicht einsparen, ist Science Frames, wenn Evi was über Science
Florian: Fiction erzählt, weil das nehmen wir sowieso später auf. Das heißt,
Florian: da haben wir keine Zeitbegrenzung.
Ruth: Vielleicht könntest du ja auch ein bisschen länger labern, dann wird die Folge länger.
Florian: Ja, schauen wir mal, muss ja nicht jede Folge lang werden. Wir müssen es ja
Florian: nicht zwangsmäßig füllen.
Florian: Aber ich habe einen leisen Verdacht, dass wir vielleicht doch noch außerirdische
Florian: Skispringen zu hören bekommen. Ich bin mir nicht ganz sicher.
Ruth: Wie? Wie? Was?
Florian: Ja, wer sich nicht auskennt, wir haben in der letzten Folge darüber diskutiert.
Florian: Da ging es um die Frage, ob man mit Raketen vom Planeten starten kann,
Florian: die sehr viel mehr Masse als die Erde haben.
Florian: Und irgendwie sind wir darauf gekommen, dass das auch Auswirkungen auf Skispringen
Florian: hätte und dass vielleicht die Erde der einzige Planet im Universum ist,
Florian: wo die Bedingungen so sind, dass man Skispringen kann. und haben uns gefragt,
Florian: ob es Science-Fiction-Filme gibt, in denen außerirdische Skispringern und wenn
Florian: ja, sollte Eve das behandeln.
Florian: Und ich habe ihr davon erzählt und sie hat gemeint, ihr ist ein Film eingefallen,
Florian: wo tatsächlich außerhalb der Erde Ski gesprungen wird.
Ruth: Beste Frau, beste Frau, wirklich.
Florian: Ich weiß jetzt nicht, ob sie den für diese Folge ausgesucht hat oder auch den
Florian: anderen, aber dieser Film existiert und er steht auf der Liste offensichtlich.
Ruth: Jetzt bin ich aber intrigued, bitte, weil was soll denn das sein,
Ruth: ein Film, in dem außerhalb der Erde Ski gesprungen wird?
Florian: Ich sag's dir, wenn die Folge vorbei ist und das Hintergrundgeräusch ...
Ruth: Also ich vergessen habe, das Fenster zuzumachen.
Florian: Wenn es im Schnitt noch übrig sein sollte, das Hintergrundgeräusch,
Florian: könnte ein Hinweis auf den Film sein.
Ruth: Ein kläffender Huhn?
Florian: Ein sehr vager Hinweis.
Ruth: Sirius? Hat es was mit Sirius zu tun, der Hundstern?
Florian: Nein, ich sage es dir danach, du kennst das auf jeden Fall.
Ruth: Ich kenne den Film? Wirklich?
Florian: Ja, auf jeden Fall.
Ruth: Und das sagst du, aber du weißt, ich kenne mich überhaupt nicht aus.
Florian: Ja, aber ich weiß, du kennst die Protagonisten des Films.
Ruth: Kriegst du von Lolo im Weltraum?
Florian: Komm, das ist auf Christo von Lolo.
Ruth: Ah, Skispringen.
Florian: Ach so, weil sie Skispringen wieder sieht. Nein, das nicht, aber entweder Evi
Florian: bringt den Film jetzt eh, dann hört er es eh und dir sage ich dann nach der
Florian: Aufnahme, welchen Film ich meine.
Ruth: Okay.
Florian: So, was immer jetzt auch passiert, Skispringen oder nicht, ihr hört es jetzt,
Florian: wenn Evi uns erzählt, was es zu hören gibt.
Florian 2: Herzlich willkommen bei Science Frames mit Evi. Hallo Evi.
Evi: Hallo.
Florian 2: Welchen Film hast du dir heute ausgesucht?
Evi: Im Prinzip habe ich eine Aufgabe von euch bekommen beim letzten Mal, oder?
Florian 2: Ja, genau.
Evi: Zur Wiederholung, es gab ja da die, wie soll ich sagen, die Herausforderung,
Evi: die Anforderung. Ihr wolltet ja irgendwie skispringende Aliens haben oder irgend sowas in der Richtung.
Florian 2: Genau.
Evi: Ich habe da noch ein bisschen überlegt und mir ist auch ein Film eingefallen.
Evi: Es gab sogar von einem Hörer auch einen Filmvorschlag.
Evi: Hast du den Titel von dem Filmvorschlag noch im Kopf?
Florian 2: Irgendwas, ach jodel mir doch einen oder irgendwie so ähnlich hieß das.
Florian 2: Ich weiß den Alternativtitel noch.
Florian 2: Das war irgendwie Stoßdrop Venus bläst zum Angriff.
Evi: Ja, genau. Ja, also der Film hält, was der Titel verspricht,
Evi: glaube ich. Also es dürfte in 70er Jahre sechs Filmchen gewesen sein.
Evi: Ich muss jetzt leider nicht täuschen, den habe ich jetzt nicht ausgesucht.
Evi: Ich weiß auch gar nicht, ob man sich den nur anschauen kann.
Evi: Ich habe mir nur ein paar Minuten auf YouTube angesehen. So eine Art Trailer.
Evi: Nein, ich habe was Netteres mitgebracht, was Familientauglicheres.
Evi: Und zwar, Florian, ich glaube, du wirst ihn lieben, weil er hat nur eine Länge von 23 Minuten.
Evi: Ich glaube, das ist der kürzeste Film, den ich jemals und wahrscheinlich auch
Evi: jemals bringen werde hier in Science Frames.
Evi: Und zwar ist es ein Stop-Motion-Film, also ein Animationsfilm mit Plastilinfiguren.
Evi: Wallace und Gromit mit Alles Käse und im Original, im Englischen, ist es A Grand Day Out.
Florian 2: Genau, den kenne ich auch. Das ist der erste Wallace und Cormac-Film, oder?
Evi: Ja, richtig. Der ist schon 1989 erschienen, eine britische Produktion von Nick
Evi: Parks, der die Figuren entworfen hat.
Evi: Der Film ist irgendwie an der Filmschule entstanden. Der hatte,
Evi: glaube ich, sechs Jahre an dem Film gearbeitet für 23 Minuten.
Evi: Das finde ich immer wieder erstaunlich bei diesen Stop-Motion-Filmen,
Evi: dass man da irgendwie so für drei Sekunden Film einen Drehtag braucht.
Evi: Also für alle, die alles Käse nicht kennen, also Wallace und Gromit,
Evi: weiß ich nicht, ob der bekannt ist, das sind eben zwei Plastilinfiguren.
Evi: Wallace ist ein Erfinder im klassischen Sinne und Gromit ist ein Hund,
Evi: der nicht spricht, aber dafür ingenieurstechnisch sehr begabt ist.
Florian 2: Was vielleicht andere kennen, die Wallace und Gromit nicht kennen,
Florian 2: kennen sicherlich schon das Schaf aus der Sendung mit der Maus,
Florian 2: wo es regelmäßig gezeigt wird.
Florian 2: Und das ist ja, glaube ich, so ein Spin-off. Da ist ja Wallace,
Florian 2: der Hund, der Gromit, ist auch immer wieder mal dabei.
Evi: Ja, richtig, das stimmt, den Spin-Off trifft es am besten. Ja,
Evi: genau. Und das sind ja so diese Plastilin-Figuren.
Evi: Chicken Run, also dieses Hennenrennen, das ist, glaube ich, auch vom gleichen
Evi: Studio, gehört auch dazu.
Evi: Also Alles Käse ist jetzt eben der erste Animationsfilm mit Wallace und Gromit.
Evi: Da geht es darum, ganz kurz nur, also es dürfte irgendwie so Bank Holiday sein
Evi: und eigentlich überlegt sich der Wallace, wo er in Kurzurlaub fahren könnte und dann ist Tea Time.
Evi: Und dann stellt sich heraus, dass aber zu Tee und Cracker der Käse fehlt,
Evi: dass ihm der Käse aus ist.
Evi: Nach kurzem Überlegen fällt Wallace dann ein, dass er der Mond aus Käse ist
Evi: und nachdem er ja Erfinder ist,
Evi: bastelt er sich eine Rakete und fliegt dann mit seinem Hund,
Evi: mit Gromit, zum Mond, landen dort auch, können dort herumlaufen,
Evi: haben keine Probleme mit einer nicht vorhandenen Atmosphäre.
Evi: Sie probieren dann den Mond und versuchen, den einer Käsesorte zuzuordnen, finden das aber nicht.
Evi: Also wissen jetzt nicht genau, in welche Richtung es geht, ob es Tillsitter oder Gouda ist.
Evi: Ja, sie treffen dort dann auch auf eine Art, ja, was ist denn das? Ein Automat?
Florian 2: Ja, es ist ein Roboterautomat, wo man Geld einwerfen muss.
Evi: Ja, und der Wallace wirft auch zehn Pens ein und er springt aber nicht gleich
Evi: an, er geht dann weiter und springt.
Evi: Später erwacht der Automat die Maschine dann zum Leben, unter Anführungszeichen,
Evi: und er dürfte, glaube ich, so eine Art Wachfunktion sein,
Evi: also ein bisschen so wie ein Parkwächter, vielleicht so ein Mondwächter,
Evi: er sieht dann eben gleich, was da alles passiert ist und er repariert.
Evi: abgeschnittenen Käse und die Rakete bekommt dann auch gleich einen Strafzettel fürs Parken.
Evi: Findet aber die Picknick-Sachen von Wallace und Gromit und unter anderem auch
Evi: eins von diesen Urlaubsheften.
Evi: Da sieht er, dass man auf der Erde Ski fahren kann und ist dann ganz fasziniert
Evi: von der Idee und in ihm formt sich dann dieser Wunsch, dass er da Ski fahren
Evi: kann und wer dann eben sieht,
Evi: dass Wallace und Gromit mit der Rakete von der Erde da sind,
Evi: will er mit ihnen mitfliegen. Ja, also wir werden eigentlich dann noch spoilern.
Florian 2: Ja, das ist ja Kurzfilm, der irgendwie über 20 Jahre alt ist. Also das ist ja wurscht.
Evi: Ja, genau. Auf jeden Fall will er mit ihnen dann mit zur Erde und ja,
Evi: Wollys und Bromit erkennen, aber die Situation nicht so ganz und flüchten dann
Evi: eigentlich vor ihm in die Rakete.
Evi: Der Automat möchte mit, kommt dann irgendwie in den, was ist denn das da unten
Evi: für einen Raum, wo halt der Tank und das alles ist, löst dort dann aber eine Explosion aus,
Evi: wird dann wieder aus der Rakete geschleudert, kann sich irgendwie noch so festhalten,
Evi: also es kommen dann so Teile von der Rakete noch mit ihm, die dann eben wieder auf dem Mond landen.
Evi: Wallace und Gromit entkommen in der Rakete und der Automat ärgert sich dann
Evi: und merkt dann aber, dass mit diesen Stücken, die da von der Rakete übrig geblieben
Evi: sind oder die da mit ihm auf dem Mond wieder gelandet sind, dass er sich aus denen Ski bauen kann.
Evi: Die Schlusssequenz ist dann, dass er da auf den Mondhügeln Ski fährt.
Evi: Der macht dann auch so einen kleinen Loop, Looping.
Evi: Also das kann man so ein bisschen als Skispringen interpretieren.
Florian 2: Genau. Ja, es war ein netter Film, ein netter kurzer Film. Ein paar Logikfehler
Florian 2: sind natürlich drinnen.
Florian 2: Wenn man mal absieht davon, dass da ein Hund eine Rakete baut,
Florian 2: die mit einem Streichholz angezündet wird.
Florian 2: Aber ich habe nicht wirklich verstanden, was der Autobat soll,
Florian 2: weil der Wächter kann ja dann irgendwie wachen, wenn irgendwer kommt und Geld reinschmeißt.
Florian 2: Aber es war ein lustiger Film und wer ihn noch nicht gesehen haben sollte, schau euch das an.
Florian 2: Es ist sehr, sehr gut. alle Filme sind immer sehr, sehr lustig und liebevoll gemacht und
Florian 2: der als Einstieg wunderbar geeignet.
Evi: Ja, also ich finde auch so eine, es ist auch eine gewisse Liebe zum Detail zu erkennen.
Evi: Also ich finde es ja auch witzig, wie die Rakete innen aussieht.
Evi: Also die ist ja tapeziert und ist ja im Prinzip so wie ein Camper fast.
Evi: Und das finde ich ganz, ganz nett, da wieder dann auch so immer die Bilder hängen
Evi: und eben mit der blumigen Tapete.
Florian 2: Ja, das ist ein wunderbarer Film. So, wo ist jetzt die große Wissenschaft in diesem Film?
Evi: Ja, ich habe mir überlegt, was könnte man da sich genauer ansehen?
Evi: Und ich finde eigentlich die Idee ganz witzig, dass ja der Mond aus Käse ist.
Evi: Das ist irgendwie so ein Mythos. Ich weiß nicht, wo der genau herkommt oder
Evi: ob es den bei uns überhaupt auch gibt oder ob das so ein britisches Ding ist.
Evi: Da bin ich mir nicht ganz sicher.
Florian 2: Ich glaube, es ist mittlerweile auch schon bei uns angekommen durch die Verbreitung
Florian 2: aus dem amerikanisch-englischsprachigen Raum, wo es halt immer wieder mal vorkommt,
Florian 2: der Mond ist aus Käse. Und das hat die Kultur halt zu uns gebracht.
Florian 2: Aber ich glaube, bei uns ist es jetzt nicht so verbreitet, als der Mythos ist,
Florian 2: glaube ich, übertrieben.
Florian 2: Es hat, glaube ich, nie wirklich ernsthaft jemand geglaubt. Aber ich glaube,
Florian 2: dieses Sprachbild ist bei uns bekannt, aber nicht extrem verbreitet.
Evi: Ja, vor allem im Englischen dürfte man auch Green Cheese sagen.
Evi: Also es dürfte diese Green Cheese Hypothesis irgendwie sein.
Evi: Ich habe da kurz ein bisschen nachgesehen.
Evi: Und es dürfte eher so eine Phrase sein für Leichtgläubigkeit.
Evi: Also es gibt da so ein paar Geschichten mit einem Fuchs, der an einem Brunnen fällt.
Evi: Und dann kommt der Wolf vorbei und der sagt ihm, dass der Vollmond,
Evi: der sich da in dem Brunnenwasserspiegel, dann Käse ist. und dann überlistet
Evi: er den Wolf, der dann irgendwie entweder auch in den Brunnen fällt oder das
Evi: dann irgendwie austrinken will und sich der Fuchs so rettet.
Evi: Also da gibt es so ein paar Märchengeschichten zu diesem Mond-Käse-Ding.
Evi: Es dürfte aber relativ alt sein.
Florian 2: Ja, ich habe das auch mal irgendwie für was anderes recherchiert.
Florian 2: Also es gibt überall auf der Welt Geschichten von irgendwelchen Dingen,
Florian 2: wo der Mond sich irgendwo im Wasser spiegelt und dann reden irgendwelche Leute,
Florian 2: nämlich anderen Leuten ein, da schaut der Mond, der ist da drin,
Florian 2: du kannst ihn fangen, du kannst ihn essen, was auch immer und dann fallen die
Florian 2: in den Brunnen und dann ist irgendwas passiert.
Florian 2: Also ich glaube, es ist so eine klassische Fabel, wo man zeigt,
Florian 2: ja, es gibt Leute, die sind so blöd und glauben, dass der Mond da drin ist und
Florian 2: das sind die Leute, die glauben, dass der Mond aus Käse ist.
Florian 2: Also ein Sprachbild, das sagen soll...
Florian 2: Die Leute sind dumm.
Evi: Ja, oder zumindest für leichtgläubige Menschen.
Florian 2: Aber andererseits, wir hatten ja auch früher, früher in der guten alten Zeit,
Florian 2: die Geschichte mit der flachen Erde, die man auch gesagt hat,
Florian 2: ja, du bist so blöd, du glaubst, die Erde ist flach. Und mittlerweile gibt es
Florian 2: jede Menge Menschen, die das ernsthaft glauben.
Florian 2: Also wer weiß, wie sich das mit dem Mond entwickelt. Vielleicht haben wir in
Florian 2: ein paar Jahren auch Leute, die ernsthaft glauben, dass der Mond das Käse ist.
Evi: Ja, vielleicht. Vor allem, es gibt nämlich sogar ein Paper einer Studie.
Evi: Das heißt Testing the Green Cheese Theory of the Moon.
Florian 2: Lass mich raten, die ist dann im 1. April veröffentlicht worden.
Evi: Nein, gar nicht. Tatsächlich, sie ist im Science erschienen 1970 und sie ist
Evi: ganz interessant gewesen, weil nämlich sie haben das Mondgestein untersucht,
Evi: das ja mit Apollo auf die Erde gebracht wurde, mit den Apollo-Missionen.
Evi: Und sie haben da nämlich so Schallwellenuntersuchungen gemacht,
Evi: also da kannst du ja dann auf die Dichte schließen, haben dann eben das Mondgestein
Evi: mit verschiedenen anderen Quellen verglichen, unter anderem mit diversesten Käsesorten.
Evi: Und da hat sich herausgestellt, dass jetzt allein von diesem Verhalten,
Evi: also von den Schallwellen, ist tatsächlich das Mondgestein näher dran am Käse,
Evi: als an jetzt irdischen Basalt oder Grafit, weil das Mondgestein doch poröser
Evi: ist und sich da einfach anders verhält.
Evi: Also jetzt alleine aufgrund von diesen Untersuchungen könnte man sagen,
Evi: dass es vielleicht dann doch etwas dran ist an der Mondhypothese.
Florian 2: Dabei sehr, sehr schleißige Forschung, weil da muss man auch angeben, welcher Käse es ist.
Florian 2: Ich meine, wenn ich da mit irgendeinem Camembert herkomme oder mit einem harten
Florian 2: Parmesan und so weiter, also da muss man schon sagen, welchen Käse man hier berücksichtigt.
Evi: Ja, haben sie alles. Es gibt eine Tabelle, also ich kann dir da gerne den Link schicken.
Evi: Es gibt in Romano, Cheddar, Emmental, Münster und dann Lunar Rock und da kann man sich das anschauen.
Evi: Das ist natürlich mit einem gewissen Augenzwinkern gemacht worden.
Evi: Aber ich finde es ganz interessant, dass man das auch untersucht hat und sich
Evi: das angeschaut hat, wie sich das verhält bei den Schallwellen.
Florian 2: Ja, aber das passt ganz gut zu dem, was ich noch zu dem Thema sagen wollte,
Florian 2: weil ich habe eine Buchempfehlung zu deiner Filmempfehlung.
Florian 2: Es gibt nämlich ein wunderschönes Science-Fiction-Buch von John Scalzi.
Florian 2: Den kennen vielleicht einige, den Autor. Er hat ganz bekannte Military Science-Fiction,
Florian 2: glaube ich, geschrieben, die ich aber nicht gelesen habe. irgendwie Old Man's
Florian 2: War, Krieg der Klone. Da gibt es irgendwie, weiß ich nicht, sieben, acht, neun, zehn Bände.
Florian 2: Habe ich nicht gelesen, aber ich habe das erste von ihm gelesen,
Florian 2: Red Shirts. Das ist ein sehr witziges Buch.
Florian 2: Und das letzte, was er geschrieben hat, gibt es noch nicht auf Deutsch,
Florian 2: aber es heißt im englischen Original, When the Moon Hits Your Eye.
Florian 2: Das ist ja dieses bekannte Lied. Ich weiß nicht, ob es bekannt ist.
Florian 2: Ich kenne es. Kennst du auch?
Evi: Ja, ja, natürlich.
Florian 2: When the Moon Hits Your Eye, like a big pizza pie, that's amore.
Evi: Amore.
Florian 2: Genau. Und dieses Buch ist wirklich wunderbar. Also das fängt an,
Florian 2: dass sie in einem Museum die Direktorin feststellt, dass sich die Mondgesteinsproben,
Florian 2: die in dem Museum ausgestellt wird, in Käse verwandelt haben.
Florian 2: Und dann stellen sie plötzlich fest, dass der ganze Mond sich in Käse verwandelt hat.
Florian 2: Wird nicht erklärt, wie das passiert. Also das ist das, wo John Scalzi einfach
Florian 2: sagt, okay, das müssen wir jetzt akzeptieren.
Florian 2: Der Mond ist Käse und ab da ist es extrem gute Science-Fiction und Wissenschaft,
Florian 2: weil er hat sich nämlich genau überlegt, was heißt es denn, wenn der Mond aus Käse ist?
Florian 2: Was passiert da? Ich meine, das ist ja dann nicht mehr das Gesteinsding,
Florian 2: das da rumfliegt, sondern eine gigantische Struktur aus Käse. Die Dichte ist anders.
Florian 2: Der Mond fällt dann langsam an, in sich zusammenzufallen, heizt sich extrem auf.
Florian 2: Das heißt, das ganze Wasser spritzt raus. Da sind gigantische Käsefontänen, die da rumschießen.
Florian 2: Du hast ein Problem, weil die Nase war gerade dabei, wieder auf dem Mond zu
Florian 2: landen, so wie es ja auch in echt der Fall ist. Und was machen die dann?
Florian 2: Gebringaltige Ausbrüche. Es bricht dann so ein gigantisches Fragment ab vom
Florian 2: Mond, das dann auch droht, die Erde zu treffen und zu zerstören.
Florian 2: Also wenn man das ernst nimmt, der Mond zuerst,
Florian 2: ist aus Käse. Dann hat eben John Scalzi sich in die Buch überlegt,
Florian 2: ja, wie wird dann die Welt ausschauen?
Florian 2: Es geht ja nicht nur darum, es geht vor allem darum, wie die Menschen mit sowas
Florian 2: Absurdem umgehen würden. Aber ich habe das Buch wirklich sehr, sehr gern gelesen.
Florian 2: Also wer wirklich wissen will, was wäre, wenn der Mond aus Käse ist,
Florian 2: sollte dieses Buch lesen John Scalzi, When the Moon Hits Your Eye.
Florian 2: Vielleicht kommt es irgendwann auf Deutsch auch noch, aber momentan nur auf Englisch.
Evi: Aber das gibt ja dann, glaube ich, kein Happy End für den Käse im Mond, oder?
Florian 2: Naja, ich sage dir jetzt nicht, wie es ausgeht, weil das ist noch vom letzten
Florian 2: Ja, das spoilere ich jetzt nicht, das Buch, aber das Ende des Buches ist auch sehr, sehr gut gelöst.
Florian 2: Ich habe mir die ganze Zeit beim Lesen gedacht, wie, wie hört das Buch jetzt
Florian 2: auf? Was macht er jetzt mit dem?
Florian 2: Und im Rahmen dessen, was man in so einer absurden Geschichte schreiben kann,
Florian 2: hat Skelzi das wirklich sehr gut gelöst, fand ich.
Florian 2: Also es ist genau so, wie er das dann am Ende beschrieben hat,
Florian 2: wenn das wirklich passieren würde,
Florian 2: genauso laufen.
Evi: Okay, gut. Ich habe übrigens ein Interview mit ihm gelesen, das noch abschließend,
Evi: wo er gefragt wurde, ob er eben Mondkäse essen würde.
Evi: Da hat er dann gesagt, er würde jetzt nicht den, direkt der auf der Oberfläche
Evi: ist, essen, weil da ist ja die kosmische Strahle.
Florian 2: Genau.
Evi: Okay, gut, aber das macht sich Gedanken. Das ist übrigens ganz schlecht,
Evi: weil das ist ja der Käse, den Wallace und Gromit essen und probieren,
Evi: direkt an der Oberfläche.
Florian 2: Aber in dem Fall, Wallace und Gromit, der Mond hat eine Atmosphäre dort bei
Florian 2: denen, weil die laufen ja ohne Raumanzug rum. Also hat der Mond eine Atmosphäre, der Käsemond.
Florian 2: Das heißt, diese Atmosphäre wird vermutlich die kosmische Strahlung abhalten.
Florian 2: Also alles safe für Wallace & Cromwell.
Evi: Gehen wir mal davon aus, ja. Ja, wobei ich finde die Szene so witzig,
Evi: wie sie ankommen und mal diesen Ball hochkicken, der ja dann nicht mehr zurückkommt.
Evi: Aber bei ihnen ist alles ganz normal. Fand ich ganz, ganz witzig.
Florian 2: Ja, schöner Film, schönes Buch und wunderbare Recherche, dass du noch etwas
Florian 2: gefunden hast, wo Außerirdische Skispringen. Also da war vor allem Ruth sehr
Florian 2: überrascht, dass du das geschafft hast.
Evi: Also ja, ich weiß ja nicht, ob da ein Außerirdischer sein wird,
Evi: aber man weiß ja nicht, wie der dort hingekommen ist und was das eigentlich
Evi: da für eine Maschine ist oder für ein Automat. Aber das nehmen wir jetzt auch
Evi: einfach mal als gegeben.
Evi: Und es stört auch, finde ich, in keinster Weise den Filmen so.
Evi: Ich mag sogar diese Maschine sehr gerne. Also ich finde es nämlich...
Evi: Auch erstaunlich, der spricht ja nicht, wenn man wirklich allein nur von Gestiken
Evi: so viel vermitteln kann bei dieser Maschine. Hat mir sehr gut gefallen.
Florian 2: Wunderbar, dass du diese Aufgabe gelöst hast und du müssen uns eine neue,
Florian 2: schwere Aufgabe ausdenken für die nächste Folge.
Evi: Das hättet euch nicht gedacht, dass ich da was finde.
Florian 2: Da müssen wir schauen, was wir da als nächstes für eine Challenge stellen können.
Florian 2: Überleg mal, vielleicht heißt die Hörerschaft ja auch was. Ja,
Florian 2: schickt Evi E-Mails mit Challenges, für welche Filme sie suchen soll.
Evi: Eine neue Rubrik jetzt.
Florian 2: Genau. Die grönländische Science-Fiction steht noch aus, glaube ich.
Evi: Ui, verdammt, ich habe gehofft, du hast das vergessen. Haben wir da nichts gemacht
Evi: an der Zürich? Ich glaube, wir haben da schon irgendeinen Film angebucht, oder?
Florian 2: Nein, weiß ich nicht. Es gibt ja den anderen Film, Greenland,
Florian 2: der heißt aber noch so, ist kein grönländischer Film.
Florian 2: Aber es ist ja noch Zeit. Es gibt ja noch genug Möglichkeiten,
Florian 2: über Filme zu sprechen, es sei
Florian 2: denn, der Mond verwandelt sich doch noch in Käse und die Welt geht unter.
Evi: Also doch ein Weltuntergang. Das ist gespoilert, oder?
Florian 2: Nein, wenn der Mond zu Käse wird, dann wird es vermutlich ungemütlich.
Florian 2: aber, was in dem Buch passiert, sage ich nicht.
Evi: Okay, gut. Müssen wir selber lesen.
Florian 2: Also, viel Spaß beim Käseessen oder beim Skispringen oder was auch immer ihr
Florian 2: macht und wir freuen uns auf eine nächste Science Rames Folge in zwei Wochen.
Evi: Bis dann. Tschüss.
Florian 2: Tschüss.
Florian: So, jetzt sind wir wieder zurück und Ruth weiß immer noch nicht,
Florian: was für ein Film gesprochen wurde, weil das kommt ja erst später reingeschnitten.
Florian: Aber ihr wisst es schon, ob die Skispringenden außerirdischen zu hören waren oder nicht.
Ruth: Die Spannung ist fast nicht auszuhalten. Ich kann dir nichts anderes mehr denken,
Ruth: als Skispringende, außerirdische und bellende Hunde, was die miteinander zu
Ruth: tun haben könnten in einem Film, den ich kenne.
Florian: In einer halben Stunde, wenn die Aufnahme zu Ende ist, weiß ich das, dann sage ich es dir.
Ruth: Eine halbe Stunde dauert es noch?
Florian: Ja, vielleicht.
Ruth: Ach, klar.
Florian: Oder eine viertel Stunde. Okay, Papa!
Florian: Nein, kommt drauf an, wie viele Veranstaltungen du anzukündigen hast.
Ruth: Keine Ahnung, wahrscheinlich nicht viel. Ich bin ja jetzt in dieser Schuljahresendzeit
Ruth: wieder hauptsächlich in Schulen unterwegs und dann habe ich keine Energie mehr,
Ruth: zu Erwachsenen zu sprechen.
Florian: Okay, ich spreche dafür zu vielen Erwachsenen, weil wir sind mit den Science
Florian: Busters auf Tour in Westösterreich.
Ruth: Wann kommt denn die Folge raus? Am 19. Doch, wir haben ja schon über die Geologen gesprochen vorhin.
Ruth: aus der BOKU, der wunderbaren Universität für Bodenkultur. Ach stimmt, ja genau.
Florian: Das haben wir in der letzten Folge erwähnt.
Ruth: Da gibt es ja die Future Conference und das wird, glaube ich, ganz interessant.
Ruth: Und nett. Und kommt da vorbei, weil da könnt ihr mich auch über Kreislaufwirtschaft,
Ruth: Kreisläufe im Weltraum reden, hören.
Ruth: Und es wird nicht um das übliche Kreislaufwirtschaft-Thema gehen.
Florian: Kannst dann gleich von den Umlaufbahnen der Himmelskörper und den Hin- und Retourflügen
Florian: von Mars und Erde sprechen. Das war ja auch Kreislauf.
Ruth: Umlaufbahnen sind auch Kreislauf. Ja, aber ich habe ja eh nur,
Ruth: glaube ich, eine Viertelstunde Zeit. Also es geht sich irgendwie eh alles nicht aus.
Ruth: Aber schauen wir mal. Ich weiß noch nicht genau, was ich sagen will.
Ruth: Nein, ich habe schon ein paar Ideen, aber kommt vorbei und seht mich an dem Thema Bescheid.
Florian: Genau. Ich bin auf jeden Fall mit den Science Busters unterwegs.
Florian: Gestern war ich in St. Johann in Pongau.
Florian: Morgen bin ich in Telfs mit den Science Busters in unserer Show Weltuntergang für Fortgeschrittene.
Florian: Am 22. Mai sind wir in Dornbirn. Am 23. und 24. Mai werden wir im Lustspielhaus
Florian: München auftreten. Am 27.
Florian: Mai sind wir in Bregarten. Das ist, glaube ich, in Oberösterreich.
Florian: Am 28. Mai in Salzburg und am 30.
Florian: Mai in Oberwaltersdorf.
Ruth: In der Bettfedernfabrik.
Florian: In der Bettfedernfabrik, ganz genau.
Ruth: Ich habe noch was am 31. Mai. Wenn ihr dann am 30. Mai in der Bettfedernfabrik
Ruth: wart und euch am 31. Mai am Sonntagnachmittag
Ruth: unter einem simulierten Sternenhimmel ausruhen möchtet, dann kommt doch zur
Ruth: Veranstaltung der Kinderfreunde Margareten im Einsiedlerpark im 5.
Ruth: Wiener Gemeindebezirk.
Ruth: Wenn das weiter gut ist, wird das Planetarium aufgestellt und wir werden dann
Ruth: ein paar Weltraum-Exkursionen machen.
Florian: Dann mach das und wenn ihr eh schon in Wien seid, dann bleibt gleich da am 3.
Florian: Juni. Am 3. Juni gibt es Sternengeschichten live in der Kulisse Wien und es
Florian: könnten noch deutlich mehr Karten verkauft werden, als bis jetzt verkauft worden sind.
Florian: Also sind erschreckend wenig Karten verkauft, ich sage es mal so.
Ruth: Gut, aber die Kulisse ist ja eher auch so ein Ding, wo man dann kurzfristig
Ruth: sagt, ah, gehen wir in die Kulisse, oder?
Florian: Wir schauen mal, ob Leute das kurzfristig sagen, würde mich freuen.
Ruth: Wenn nicht, kaufe ich dir noch zwei Tickets ab.
Florian: Ich mache ständig Geschichten live und probiere auch ein oder zwei neue Sachen
Florian: einzubauen, die in der alten Show nicht drin waren, damit ich die Show auch
Florian: ein bisschen frisch halte für den kommenden Herbst, wo ich dann in Deutschland
Florian: damit unterwegs sein werde.
Florian: Bevor der Herbst kommt, kommt aber noch der Rest vom Juni. Und am 16.
Florian: Juni, da machen wir wieder das
Florian: Universum Live-Podcast-Aufnahme im Radio Kulturhaus in Wien. Ja, stimmt.
Florian: Da gibt es auch schon Karten zu kaufen. Der Vorverkauf dafür ist schon gestartet.
Ruth: Sind da auch erschreckend wenige Karten verkauft?
Florian: Das weiß ich nicht, aber es gibt prinzipiell ja nur erschreckend wenige Karten zu kaufen.
Ruth: Es gibt fast nur 60 Leute rein. Also sichert euch eure Karten so schnell wie möglich.
Florian: Genau, das sind die Veranstaltungen, die ich anzukündigen habe.
Ruth: Und ich bin noch davor, am Anfang Juni bin ich in Innsbruck.
Florian: In Innsbruck, da bist du ja auch viel unterwegs.
Ruth: Naja, eh.
Florian: Was ist Anfang Juni genau?
Ruth: Ich bin vom 10. also am 10. war ich hin. Ah nein, am 10. am Abend ist schon
Ruth: eine Veranstaltung, nämlich für Erwachsene sogar. Bitte.
Ruth: Erwachsene, kommt Mittwoch, der 10. Juni, in der Stadtbibliothek Innsbruck.
Ruth: Das ist eine extrem coole Bibliothek, also wenn ihr in Innsbruck dann basiert
Ruth: seid, wisst ihr das eh, aber kann man auch hinfahren.
Ruth: Ist gleich neben dem Bahnhof. Super gut zu erreichen und coole Leute machen
Ruth: extrem coole Sachen und ein schöner Ort.
Ruth: Da werden dann am Donnerstag und am Freitag Schulen sein und am Freitag am Abend
Ruth: ist nochmal was, was vielleicht auch für Erwachsene geeignet ist und am Samstag
Ruth: sind dann nochmal Kinder dran.
Ruth: Also schaut euch das an, Stadtbibliothek Innsbruck, von 10.
Ruth: bis 13. Juni.
Florian: Genau, macht das und dann werdet ihr Ruth sehen, mich sehen, Seinsbusters sehen.
Florian: Je nachdem, wo ihr hinkommt, gibt es was zu sehen. Und die letzten Termine vorm
Florian: Sommer, die erzählen wir dann in der nächsten Folge.
Florian: Jetzt sage ich nur noch Bescheid, dass ihr uns Fragen unter Fragen at das Universum.at schicken könnt,
Florian: dass ihr uns Nachrichten anderer Natur unter hello at das Universum.at schicken
Florian: könnt und dass ihr uns unterstützen könnt auf vielfältige Art und Weise.
Ruth: Genau, also hört uns einfach zu. Das ist so Unterstützung genug eigentlich.
Ruth: Naja, wenn ihr lieb seid, gebt uns auch ein bisschen Geld, weil unsere Arbeit
Ruth: natürlich auch Kosten mit sich bringt.
Ruth: Nicht jetzt großartige, aber doch immer wieder was. Und das ist natürlich eine
Ruth: Form der Wertschätzung, über die wir uns auch sehr freuen.
Ruth: Und wir bekommen ja von sonst niemandem Geld. Wir sind von keiner Plattform, von keinem Financier.
Ruth: Wir müssen uns mal irgendwie Sponsoren suchen, oder?
Florian: Ja, aber...
Ruth: So haben wir gerade über Christo von Lollo geredet, haben. Sponsoren,
Ruth: Sponsoren, Sponsoren, Sponsoren.
Florian: Ja, das ist halt schwer zu kriegen.
Ruth: Sponsoren. Nein, nein, wir machen keine Sponsoren. Scheiß auf Sponsoren.
Ruth: Wir haben euch als Sponsoren und darum brauchen wir keine anderen Sponsoren.
Florian: Wir könnten, weißt du was, weißt du was, wir könnten Patenschaften für Folgen
Florian: verkaufen oder Folgen sponsern.
Ruth: Ja, wir könnten nur viel machen.
Florian: Nein, aber wir könnten einfach sagen, wer uns, weiß ich nicht,
Florian: keine Ahnung, irgendwie 50 Euro spendet, einmalig, der oder die kann dann sagen,
Florian: kriegt jetzt Folge 157 und dann
Florian: sagen wir am Anfang dieser Folge wird präsentiert von, weiß ich nicht.
Ruth: Ja, das ist doof, wird präsentiert von. I hate it.
Florian: Warum?
Ruth: Das ist so Corporate Bullshit, wird präsentiert von. Wir können uns auch gleich
Ruth: das Universum Experience nennen, oder?
Florian: Ja, oder wir verkaufen das Intro. Dann darf ich halt Heinrich,
Florian: wenn du dich auf Heinrich kapitierst, Heinrich darf sagen, herzlich willkommen bei Das Universum.
Ruth: Dem Podcast, der Rudolf-Förber das Universum sprechen. Ja, das wäre lustig. Das könnte man machen.
Florian: Wir können ja mal fragen, wenn ihr Lust habt, unser Intro zu sprechen und dafür
Florian: bezahlen wollt, dass ihr Arbeit für uns macht, Dann schreibt uns und dann schauen
Florian: wir, ob es sich lohnt oder nicht. Ja, gute Idee.
Ruth: Aber es geht ein ganz herzlicher Dank hinaus an euch wahnsinnige verrückte Spender, Markus.
Florian: Ja, danke.
Ruth: Also Markus, du hast dir mindestens, weiß ich nicht, zehn Intros verdient,
Ruth: glaube ich, für deinen Beitrag hier. Ganz, ganz herzlichen Dank.
Ruth: Wir wissen es sehr zu schätzen. Sag Bescheid, wenn du irgendwas willst von uns. Ein Buch oder Karten.
Florian: Für eine Show.
Ruth: Oder sonst was. Oder sonstiges. Oder wenn du einfach das Intro sprechst.
Ruth: Oder das Outro, falls dir das Intro zu viel Publicity ist.
Florian: Ja, wir haben kein Outro.
Ruth: Das hätte ich mir vorher überlegen sollen. Wie auch immer. Jetzt kommen die
Ruth: Fragen oder keine Ahnung, irgendwas.
Ruth: Schick uns einfach einen Satz, wenn du vorkommen willst. Das ist egal,
Ruth: wir veröffentlichen es. Uns ist es wurscht. Danke Otto.
Ruth: Auch ganz formidabel Otto. Ganz herzlichen Dank für deine Spende. Danke Michael.
Ruth: Danke Manfred. Da hat das Photon Kuno, hat da glaube ich ein bisschen mitgespendet.
Ruth: Braves Photon. Danke Manfred.
Ruth: Danke Volker, danke Benedikt und danke Andreas. Ganz herzlichen Dank.
Ruth: Das waren die Spenden, die über unser PayPal-Konto zu uns gelangt sind.
Ruth: Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, ein Abo abzuschließen.
Ruth: Das hat jetzt seit dem letzten Mal zwar niemand gemacht, aber es gibt die Möglichkeit,
Ruth: falls ihr das machen wollt, da haben wir auch nichts dagegen.
Ruth: Dann haben wir eine gewisse, wie sagt man da? Planungssicherheit ist das Wort.
Ruth: Und es geht über, ach Gott, mein Hirn ist am Ende. Steady und pack.
Ruth: Patreon, wo ihr einfach ein Abo abschließt und dann regelmäßig Kohle zu uns gelangt.
Ruth: Wenn ihr Lust darauf habt, dann macht das bitte gern.
Ruth: Und sonst macht es das nicht, ist auch vollkommen okay.
Florian: Genau, freuen uns über Unterstützung und wir freuen uns, wenn ihr euch das anhört.
Florian: Und wir freuen uns, wenn ihr von dem Podcast weitererzählt.
Florian: Wir hatten übrigens im April wieder einen leichten Höhepunkt in den Downloadzahlen,
Florian: obwohl wir nicht mehr Folgen als sonst veröffentlicht haben.
Ruth: Tatsächlich? Wie viel haben wir denn jetzt?
Florian: Darf man das sagen? Man darf alles sagen. Die sind sogar öffentlich, die Zahlen in der ÖHK.
Ruth: Die werden ja ausgewiesen.
Florian: Im April waren wir mit zwei Folgen bei über 90.000 Downloads.
Ruth: Tatsächlich? Hei, hei, hei. Was ist denn da passiert?
Florian: Ja, das ist nicht so dramatisch, der Sprung. Sonst normalerweise bei um die 80.000 irgendwas.
Ruth: Naja, aber ist schon 10.000 mehr. Also da hätten andere Podcasts,
Ruth: würden sich freuen über überhaupt 10.000.
Florian: Ja, natürlich.
Ruth: Das hat jetzt total überheblich geklungen, oder?
Florian: Naja, nein, das stimmt schon. Also es gibt wirklich andere Podcasts.
Florian: 10.000 ist ein großer Erfolg für einen Podcast. und 80.000, 90.000 ist neunmal mehr.
Ruth: Und ihr müsst uns jetzt die ganze Zeit beim irgendwie sinnlos durch die Gegend labern zu hören.
Florian: Ja, wie auch immer. Also wie gesagt, das ist durchaus ein erfolgreicher Podcast.
Florian: Wir freuen uns, wenn ihr uns zuhört und wenn ihr weitererzählt,
Florian: dass es uns gibt, weil dann hören uns noch mehr Leute zu.
Florian: Dann werden wir vielleicht wieder mal sechsstellig mit den Downloadzahlen. Das wäre auch super.
Ruth: Ich glaube auch mal bis jetzt einmal, oder?
Florian: Ja, aber das war mit drei Folgen im Monat.
Ruth: Ah, okay. Ja, ja, ja, ja.
Florian: Ja, so oder so, hört uns zu, pusht unsere Zahlen.
Ruth: Pusht, pusht, pusht.
Florian: Und ansonsten habt einen schönen Sommer. Wir hören uns in zwei Wochen wieder.
Florian: Und bis dahin verabschieden wir uns und sagen Tschüss.
Ruth: Macht es gut.