Ruth: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Das Universum,
Ruth: dem Podcast, in dem Ruth und Florian über das Universum plaudern.
Ruth: Wie immer auch heute im Sommer mit Florian.
Florian: Und mit Ruth. Und Sommer ist es jetzt, zumindest kalendarisch,
Florian: auch temperaturmäßig höchstwahrscheinlich.
Ruth: Die erste Hitzewelle dieses Sommers ist überstanden. Wir warten auf die zweite,
Ruth: auf die dritte, auf die vierte, auf die fünfte.
Florian: Genau. Und wo auf jeden Fall Sommer ist, ist hier ein Podcast.
Florian: So wie in den vergangenen Jahren auch, machen wir den Sommer über kurze Podcast-Folgen,
Florian: dass wir dann im Sommer ein wenig weniger arbeiten können.
Florian: Zumindest einige von uns, weil andere einige von uns müssen die ganzen Podcast-Folgen,
Florian: die wir jetzt hier am Stück aufnehmen und auch noch schneiden.
Ruth: Du hast einen Tag mehr Arbeit als ich dann jetzt.
Florian: Oder? Ja, zwei werden es werden.
Ruth: Zwei Tage?
Florian: Ja. Die vier Folgen? Ja, schauen wir mal, wie lange wir reden.
Ruth: Okay.
Florian: Letzte Folge zum Beispiel, da habe ich länger gebraucht, die zu schneiden und
Florian: vorzubereiten. Das war die Folge, die wir live vor Publikum im Radiokulturhaus aufgenommen haben.
Florian: Und ich habe es in der Podcast-Folge nicht dazu gesagt. Ich habe doch überlegt,
Florian: ob ich noch einen kurzen Disclaimer voranstellen soll.
Florian: Dann habe ich gedacht, nee, lasse ich es doch. Aber tatsächlich hat es jemand
Florian: bemerkt und sich darüber beschwert.
Ruth: Habe ich wieder mal Blödsinn von mir gegeben.
Florian: Nein, nein, nein.
Ruth: Das sowieso.
Florian: Ich mache immer jede Folge Disclaimer vorne hin. Du hörst ja den Podcast nicht,
Florian: so kann ich es ja machen. Achtung, Rotrede, Blödsinn.
Florian: Das ist Standard. Danke, danke.
Ruth: Das erspart mir viel Stress und ja, aufgeregte E-Mails von Leuten,
Ruth: die mich darauf hinweisen wollen, wenn es eh schon klar ist.
Florian: Das mache ich natürlich nicht. Ich mache was anderes. Es hat sich nämlich ein Hörer oder Hörerin H.
Florian: Nicht beschwert oder doch beschwert und gefragt. Und zwar folgendes geschrieben
Florian: in unserem Kommentarteil des Podcasts.
Florian: Kam mir das nur so vor oder fing Florian ab ca. Minute 10 an zu lispeln?
Florian: War da irgendwas mit dem Mikrofon nicht in Ordnung? Denn sowas hatte ich bisher
Florian: in keiner einzigen Folge Sternengeschichten oder Universum gehört.
Florian: Das hielt an bis zum Ende von Ruths Geschichte, dann war das Lispeln wieder
Florian: weg. Hörte sich ziemlich grauenvoll an und gar nicht spannend.
Florian: Ja, Liber, Liber, H., da hast du ganz richtig gehört.
Florian: Das Problem war, dass wir die Folge live im Radiokulturhaus aufgenommen haben,
Florian: aber nicht selbst die Kontrolle über die Aufnahme hatten. Das war ein Tontechniker
Florian: vor Ort, der das aufgenommen hat.
Florian: Und ich habe die Spuren danach bekommen. Und der Tontechniker hat leider ein
Florian: paar Sachen nicht so gemacht, wie sie sein sollten.
Florian: Zuerst einmal habe ich nur von Anfang und von Ende getrennte Tonspuren bekommen.
Florian: Und dazwischen, da habe ich dann nur irgendwie eine Summe von allen Mikrofonen,
Florian: die irgendwo rumstanden, bekommen.
Florian: Und diese Mikrofone, die irgendwo rumstanden, waren anscheinend nicht ganz korrekt
Florian: eingestellt, weswegen ich gelispelt habe.
Florian: Nicht, weil ich einen Sprachfehler hatte für ungefähr 20 Minuten,
Florian: sondern weil die Mikrofone so eingestellt waren.
Florian: Das haben auch die Leute vor Ort gehört. Also der Ton, der dann quasi über das
Florian: Mikrofon in den Saal ging, hat mich auch lispeln lassen.
Florian: Sowas kommt vor, wenn man Mikrofone nicht einstellt. Und das war leider der
Florian: einzige Ton, den ich zur Verfügung hatte, um den Teil der Mitte des Podcasts zu füllen.
Florian: Beim nächsten Mal, wenn wir dort auftreten werden im Radiokulturhaus,
Florian: werde ich schauen, dass ich meine eigene Aufnahme-Hardware mitnehme und dann
Florian: sollte das nicht so sein.
Florian: Aber ich habe das Beste rausgeholt, dass der Aufnahme was ging,
Florian: aber man hat mich immer noch lispeln gehört. Und wer wissen will,
Florian: wann wir es wieder machen, am Ende der Folge sagen wir, wann wir die nächsten
Florian: Live-Termine haben, weil die gibt es nämlich.
Ruth: Wir haben schon wieder zwei. Ja, hurra. Aber da müsst ihr jetzt erst mal zuhören.
Florian: Genau, weil es gibt jetzt wie immer in den Sommerfolgen kurze Geschichten.
Florian: Wir wollen kurze Podcastfolgen machen, sonst können wir auch nicht vier am Stück
Florian: aufnehmen davon, was wir heute vorhaben.
Florian: Und heute ist übrigens, ich sage es dazu, der 7. Juli. Und die Folgen,
Florian: die wir aufnehmen, werden im Juli und im August erscheinen. Das heißt,
Florian: sollte im Juli oder im August irgendwas Dramatisches passieren,
Florian: die Aliens landen, das Hubble-Teleskop fällt Donald Trump auf dem Kopf, was auch immer.
Florian: Ihr hört es nicht im Podcast, sondern erst im September wieder.
Ruth: Wir freuen uns schon drauf, darüber berichten zu dürfen.
Florian: Also es gibt kurze Podcast-Folgen. Wir beantworten in den kurzen Folgen auch keine Fragen, die...
Florian: Lassen wir gesammelt dann für den Herbst übrig, wenn wir wieder kühle Köpfe haben.
Florian: Es gibt auch keine Science Frames mit Evi, aber es gibt wie jeden Sommer ein
Florian: Sommerrätsel mit Science Fiction und Evi. Das kommt dann auch am Ende noch dran.
Florian: Und ansonsten gibt es Geschichten über Astronomie, so wie immer.
Florian: Und diesmal ist Ruth dran mit ihrer Geschichte.
Ruth: Ja, und ich habe mir gedacht, da machen wir mal was ganz anderes.
Florian: Was redet man über Theaterwissenschaft?
Ruth: Wieso komme ich nicht auf solche Ideen? Nein, ich habe mir gedacht,
Ruth: reden wir mal über die Sonne und den Mond.
Florian: Die Sterne, Sonne, Mond und Sterne.
Ruth: Nein, die Sterne kommen nicht vor. Nein, nein, nein, eben nicht,
Ruth: weil Sterne, das wäre zu normal.
Ruth: Das machen wir ja sonst auch oft. Oder Galaxien oder Asteroiden.
Ruth: Nein, wir reden jetzt einfach mal über die Sonne und den Mond.
Florian: Okay.
Ruth: Und etwas, was mir viele Leute gesagt haben oder herangetragen haben.
Florian: Ach, Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne. So geht es. Entschuldigung,
Florian: bitte mach weiter. Ich bin doch gerade beschäftigt.
Ruth: Ihr merkt schon wieder, der Florian ist mit voller Aufmerksamkeit dabei,
Ruth: bei dem, was ich sage. Es war Vollmond.
Ruth: Vor einer Woche. Also jetzt, wie wir das aufnehmen. Wenn ihr das hört,
Ruth: vielleicht schon vor zwei.
Ruth: Wie auch immer. Es war Vollmond und es war der Erdbeermond. Und es war so ein besonders schöner...
Ruth: So ein schöner, großer Vollmond, oder? Hast du ihn auch gesehen?
Florian: Sag doch mal das Datum, wann er genau war.
Ruth: Ich glaube am 1., 7. oder war er noch am 30., wie auch immer.
Florian: Da habe ich vermutlich, nee, habe ich keine Ahnung, was ich da gemacht habe.
Florian: Da lage ich in der Nacht wahrscheinlich ziemlich sicher im Bett.
Ruth: Tot, fix und fertig von der ganzen Arbeit.
Florian: Ja, ich bin glaube ich da gerade, genau, da kam ich gerade aus München zurück
Florian: und dann war da auch noch irgendwie so heiß.
Florian: Da war noch Hitzewelle und alles und ich glaube, da bin ich dann schon früh
Florian: im Bett gelegen und habe gehofft, dass es kühler wird.
Ruth: Ja, es sind auf jeden Fall viele Menschen auch vielleicht einfach draußen auf
Ruth: einer Wiese gelegen oder sonst irgendwo nicht in einem Innenraum gewesen und
Ruth: alle irgendwie so, ah, es war so schön und er war so groß und so dings und so
Ruth: orange und so bla und das ist der Erdbeermond und dann so, aha, aha. Ah, wisst ihr was?
Ruth: No, no, it wasn't. Tatsächlich war nämlich dieser Vollmond ein sogenannter Mikromond.
Ruth: Also einer, der kleiner ist als der Durchschnittsmond. Also jetzt nicht so ein
Ruth: richtig kleiner, aber er war ein bisschen weiter weg als seine Durchschnittsentfernung.
Ruth: Wisst ihr ja, der Mond ist nicht immer gleich weit von uns weg.
Ruth: Einmal ist er ein bisschen näher dran, dann ist er größer, einmal ein bisschen
Ruth: weiter weg auf seiner Bahn, dann ist er kleiner und dann schaut er halt auch größer aus im Himmel.
Ruth: Aber der Unterschied ist eh so klein, dass man das kaum merkt.
Ruth: Und es war diesmal nicht einmal ein besonders großer Mond. Das Ding ist,
Ruth: dass der, ja, wolltest du noch was sagen?
Florian: Ja, ich bin sprachwissenschaftlich nicht einverstanden mit der Bezeichnung Mikromond.
Florian: Weil wenn der Mond in Erdnähe ist, der Vollmond, sagen wir Supermond.
Florian: Und wenn er jetzt weit weg ist, sagen wir Mikromond, das ist entweder Makromond,
Florian: Mikromond, Supermond, Supramond, aber nicht mischen. Da bin ich dagegen.
Ruth: Supra? Na, aber es geht auch nicht. Das kannst du den Leuten nicht antun.
Ruth: Supra und Supra, das ist viel zu nebeneinander dran. Das kann ja niemand auseinanderhalten.
Ruth: Makro, Mikro, genauso. Weiß auch niemand.
Ruth: Mikroskop, Teleskop, na eins von den beiden halt. So irgendwie.
Florian: Ich habe schon ein Teleskop im Makroskop innen.
Ruth: Ja.
Ruth: Ja, da fange ich jetzt damit an. Schauen wir mal, was dabei rauskommt.
Ruth: Auf jeden Fall war er klein, auf jeden Fall war er klein. Und der Grund dafür,
Ruth: dass euch das so vorkam und der Grund dafür, dass er so schön rosa war,
Ruth: wenn er rosa war, man bildet sich das auch oft ein, wie auch immer,
Ruth: ist, dass der Mond, der Vollmond, der Vollmond im Sommer, weil der Vollmond
Ruth: der Sonne genau gegenüber steht,
Ruth: so niedrig am Horizont steht.
Ruth: Die Sonne ist im Sommer hoch am Himmel und in der Nacht nicht so weit unterm
Ruth: Horizont und der Mond genau gegenüber, das heißt auch nicht so weit überm Horizont.
Ruth: Ist der Vollmond im Sommer so erstens offensichtlich, man sieht ihn so gut,
Ruth: und er ist auch näher am Horizont und drum die Mondillusion.
Ruth: Es sieht so aus, als wäre er so groß, weil daneben irgendwo ein Kirchturm in
Ruth: der Ferne ist, wo unser Gehirn weiß, dass der groß ist, weil er weit weg ist.
Ruth: Und dann sagt uns das Gehirn...
Florian: Wir hatten auch schon mal eine Folge, dass es nicht der einzige Grund ist.
Florian: Also dass die Mondillusion immer noch ein bisschen unverstanden ist.
Ruth: Genau, und mit der Größe des Himmels war das da die Geschichte, gell?
Florian: Genau, ja, da ging es wie bei uns ein Himmeldenken über unseren Köpfen,
Florian: dass wir sie nicht als Halbkugel denken.
Ruth: Also die Sache ist schon interessant und komplex, aber ist ein,
Ruth: wie soll man sagen, physiologisches Phänomen.
Ruth: Etwas, das in unserem Gehirn passiert
Ruth: und nichts, was tatsächlich da jetzt irgendwie am Himmel passiert.
Ruth: Und der Name Erdbeermond. Jeder Mond hat irgendwie einen Namen.
Ruth: Ich habe keine Ahnung, manche kommen aus irgendeiner mythologischen Ursprung.
Ruth: Manche kommen aus, weiß ich nicht, Aboriginisten, nordamerikanischen Kulturen
Ruth: und so weiter. Die haben schon alle irgendeinen geschisslichen Ursprung oder
Ruth: manche vielleicht doch sind einfach so irgendwie benannt.
Florian: Das sind einfach Namen für Monate. Ich meine, unsere Monate heißen Januar,
Florian: Februar, März, April. Und andere Kulturen und zu anderen Zeiten hatten andere Namen für Monate.
Florian: Und die Namen für Vollmonde kamen oft mit dem Namen der Monate zu tun.
Florian: Wir könnten jetzt sagen, das war der Juni-Vollmond oder der Juli-Vollmond,
Florian: je nachdem, welchem Tag es war.
Ruth: Ich glaube, er war gerade noch Ende Juni.
Florian: Dann war es der Juni-Vollmond. Und wenn der Juni aber nicht Juni heißt,
Florian: sondern irgendwie anders, dann ist es halt der irgendwie anders Mond.
Florian: Aber da muss man jetzt keine, weiß Gott, was für mythischen Konsequenzen draus
Florian: ziehen, wie es in der Esoterik gern gemacht wird. Und das sind auch keine Fachbegriffe
Florian: oder sonst was, sondern da haben sich einfach irgendwelche Leute irgendwann
Florian: mal gedacht, ha cool, da machen wir jetzt eine Sache draus, dass das anderswo anders heißt.
Ruth: Ja, also sorry Leute, eigentlich nichts Besonderes, dieser Erdbeermund.
Ruth: Und noch etwas anderes, was den Mond betrifft und auch jetzt,
Ruth: finde ich, nicht so besonders ist.
Ruth: Die Verlautbarung der Artemis 3 Crew.
Florian: Ja, stimmt.
Ruth: Hast du das mitbekommen?
Florian: Ich habe bekommen, dass aus Europa ein Italiener dabei ist, stimmt das?
Ruth: Genau.
Florian: Und die anderen zwei sind aus den USA. Ich habe es nur so vage mitbekommen.
Florian: Aber ich weiß, es sind drei Männer und keine Frau, das weiß ich.
Florian: Oder sind es vier Männer?
Ruth: Es sind drei Männer und keine Frau. Das ist so drei und null.
Ruth: Nein, es sind vier Männer. Es sind vier Leute. Genau.
Florian: Ja, bevor wir eine Frau mitnehmen, nehmen wir niemanden mit. So schaut es aus, ja?
Ruth: Ja, du weißt aber, das ist jetzt gar nicht so weit von dem weg,
Ruth: was Jared Isaacman, der NASA-Chef mehr oder weniger von sich gegeben hat.
Ruth: Okay, Leute, bevor ihr jetzt anfangt, mich dann jetzt in Kommentaren zu zerfleischen.
Ruth: Ich weiß, Crews werden nicht based on gender ausgesucht, sondern based on experience
Ruth: and availability. Also ob sie die notwendige Erfahrung haben,
Ruth: die man jetzt gerade in der Mission braucht.
Ruth: Wie sie zusammenpassen in ihrer Erfahrung und wie sie verfügbar sind im Rahmen
Ruth: von anderen Weltraummissionen, zum Beispiel die nächsten Crews auf der ISS.
Ruth: Vielleicht sind da jetzt alle Frauen leider schon für die nächsten ISS-Missionen
Ruth: vorgeplant und darum sind jetzt halt einfach die vier Männer die besten,
Ruth: die basierend auf ihrer Verfügbarkeit und ihrer Erfahrung da ausgesucht wurden.
Ruth: Ja, aber trotzdem ist es ein bisschen eine, wie soll man sagen,
Ruth: eine Message, oder? Und vor allem die Message von dem Typ.
Ruth: Hast du gesehen, was er gesagt hat oder gehört, was er gesagt hat?
Ruth: Ich habe mir gedacht, ich traue meinen Augen nicht, wie ich das gelesen habe.
Ruth: Weißt du, was er gesagt hat? I've been to space with female crews.
Ruth: My closest advisors and some of the smartest engineers I know are women.
Ruth: Ich war selber mit Frauen im Weltraum.
Ruth: Meine engsten Berater und manche der besten Ingenieure, die ich kenne, sind Frauen.
Florian: Genau, ich bin auch Feminist, bei der meiner besten Freunde sind Feministinnen.
Ruth: Genau, meine Mutter ist auch eine Frau. Ich meine, es ist irgendwie,
Ruth: das ist so ein Textbuch, Vollidiot. Also Entschuldigung, du schneidest das eh wieder.
Florian: Schauen wir.
Ruth: Es ist wirklich so,
Ruth: was soll das? Was ist das für ein Kommentar? Und okay, ich weiß,
Ruth: es gibt jede Menge Kommentare von VerantwortungsträgerInnen,
Ruth: obwohl meistens Träger sind in den USA im Moment, die fragwürdige Dinge von sich geben.
Ruth: Aber man kann doch auch einfach sagen, ja, tut uns leid, wir sind uns dessen
Ruth: bewusst. Es war halt diesmal aufgrund bla bla bla bla so, dass es so war.
Ruth: Und wir werden auf jeden Fall...
Ruth: In Zukunft darauf achten und wir achten eh auch immer und so weiter.
Ruth: Man könnte das ganz anders kommentieren, oder? Und weiter hat er gesagt,
Ruth: die fast 50 Prozent der Center Directors und so weiter sind auch Frauen.
Ruth: Bei der NASA sind doch eh genug Frauen. Jetzt muss doch einmal reichen.
Ruth: Jetzt kann man doch einfach einmal ein paar Männer in den Weltraum schicken.
Florian: Oder? Man müsste sich nicht mal so rechtfertigen, wie du es gerade wie angedeutet
Florian: hast, dass man sagt, ja, wir entschuldigen uns und sind es bewusst,
Florian: so weit kann man ja von denen gar nicht irgendwie was erwarten.
Florian: Aber es wäre ja schon einfach normal gewesen, wenn man gesagt hätte,
Florian: ja, jetzt fliegen die vier da hoch, weil die vier sind die, die aus diversen
Florian: fachlichen, sonstigen Gründen ausgewählt wurden für die Mission und beim nächsten
Florian: Mal werden Frauen ausgewählt, wenn es passt.
Florian: Das hätte schon gereicht, dann hätte sich vermutlich keiner groß aufgeregt,
Florian: aber wenn jetzt der anfängt, ja, einige meiner besten Freunde sind Frauen und
Florian: irgendwie hier, dann zeigt das nur, dass er eh weiß, dass das Chance ist.
Ruth: Das ist genau. Eigentlich ist das, diese Rechtfertigung heißt ja dann immer,
Ruth: dass es einem eh bewusst ist, dass das eigentlich nicht in Ordnung ist.
Ruth: Auf jeden Fall. Also ich denke mal, damit das nicht irgendwie,
Ruth: damit das nicht noch peinlicher wird, das muss jetzt einfach Bei Artemis 4 müssen
Ruth: jetzt einfach zwei Frauen dabei sein, oder? Weil, what the fuck.
Ruth: Geht eigentlich nicht anders. Geht eigentlich nicht anders, NASA, okay?
Florian: Ja, wenn es aber zu Artemis 4 kommt, wenn wir es bei Artemis 3 schaffen.
Florian: Wer weiß, was noch alles passiert dort.
Ruth: Jo, eh, aber 2 war so ein Erfolg, ist alles perfekt, alles perfekt.
Ruth: Ich meine, was soll da jetzt noch, dass Artemis 3 da jetzt das volle Desaster wird?
Florian: Es ist viel Desaster geworden, wo man nicht dachte, dass ein Desaster draus wird.
Ruth: Artemis 4, das Problem ist halt, dass es halt noch von anderen Dingen abhängt,
Ruth: von anderen lustigen, ja, wie auch immer. Let's not talk about it.
Ruth: Reden wir lieber über etwas Netteres, Schöneres, was auch mit dem Mond zu tun hat.
Ruth: Und mit der Sonne. Reden wir darüber, was der Mond in einem Monat mit der Sonne macht.
Florian: Nix macht er. Die sind weiterhin träumlich voneinander getrennt, aber...
Ruth: Er schiebt sich vor sie und er verfinstert sie.
Ruth: Wir haben die Sonnenschinsternis am 12. August. Also falls es tatsächlich irgendjemanden
Ruth: da draußen gibt von euch, der uns zuhört, die uns zuhört und es noch nicht weiß. Wo wart ihr?
Ruth: Wahrscheinlich wisst ihr es eh schon alle. Aber tatsächlich haben auch ein paar
Ruth: Leute jetzt irgendwie noch gefragt,
Ruth: hast du gewusst, da ist eine Sonnenfinsternis und so. Und ich so, mhm.
Ruth: Also es ist immer noch nicht anscheinend so ganz allgemein gut,
Ruth: dass da jetzt Mitte August eine Sonnenfinsternis stattfindet,
Ruth: die übrigens auch natürlich aus dem deutschsprachigen Raum zu sehen sein wird.
Florian: Genau, aber nur partiell und deswegen ist es wahrscheinlich nicht so dramatisch
Florian: in den Medien. Wenn das eine totale Finsternis wäre, dann hätten wir wahrscheinlich
Florian: noch dramatischeren Medienrummeln, als damals 1999 oder was, 1998?
Ruth: Ja, 1999.
Florian: Da war es ja wirklich schon viel. Und heute mit der ganzen Social-Media-Hysterie
Florian: wäre wahrscheinlich noch mehr los.
Florian: Aber dass es bei uns nur partiell ist, da sitzt ja keiner dafür.
Florian: Aber es ist zumindest dort total, wo man von uns aus halbwegs leicht hinkommt.
Ruth: Halbwegs leicht hinkommen kann, genau. Und es ist bei uns auch an die 90% Verfinsterung.
Ruth: Das ist jetzt auch nicht nichts. 90% ist schon auch cool. Vor allem im Südwesten.
Ruth: Also je weiter Südwesten, desto besser, ganz generell. die Sonnenfinsternis.
Ruth: Sie zieht über Island, beziehungsweise vor der Küste Islands vorbei.
Ruth: Da beginnt sie über den Atlantik und krümmt sich dann so hinein nach Nordspanien und bis zu den Balearen.
Ruth: Also falls ihr unabsichtlich im August einen Mallorca-Urlaub geplant habt, hurra!
Ruth: Aber dort ist sie schon, obwohl es auch ziemlich cool ausschauen wird, bei Sonnenuntergang.
Ruth: Bei uns übrigens auch. Bei uns ist sie ziemlich bei Sonnenuntergang.
Ruth: In Wien ist gerade die Totalität, also die maximale Verfinsterung.
Ruth: So zwei Minuten vor Sonnenuntergang ungefähr. Das heißt, sie wird so als Kipferl,
Ruth: als ganz, ganz schmales Kipferl untergehen, was natürlich schon auch ziemlich
Ruth: fetzig ausschauen wird.
Ruth: Schaut euch das auf jeden Fall an. Also auch wenn ihr nicht jetzt irgendwie
Ruth: Zeit habt oder Gelegenheit habt, in die Totalitätszone zu fahren,
Ruth: dann schaut, dass ihr irgendwo einen freien Westhorizont kriegt. Genau.
Florian: 12. August, ein Mittwoch.
Ruth: Ja, aber Abend, 20 Uhr.
Ruth: Das ist die Wahrscheinlichkeit, dass man da Zeit hat und so weiter.
Ruth: Und natürlich schönes Wetter am Horizont, da schaut man durch mehr Luft durch.
Ruth: Da ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass da irgendwie dann noch Wolken sind,
Ruth: natürlich dann noch höher.
Florian: Ich überlege gerade, wo es denn Westen bei mir Westen ist, wenn ich bei mir in Richtung….
Ruth: In Richtung Berge.
Florian: Ja, ja, wir sind immer Berge. Bei mir zu Hause schaue ich auf den Wiener Wald,
Florian: ja, schau mal, da habe ich keinen Freihorizont.
Ruth: Nein, da bist du, du musst rauf. In die höheren Berge musst du.
Florian: Schau mal.
Ruth: Also wo auch immer ihr seid, geht irgendwo hinauf, weil natürlich je weiter
Ruth: oben, desto besser ist der Blick Richtung Horizont.
Ruth: Und so weit in den Südwesten wie möglich und freier Horizont im Westen.
Ruth: Ja, ich werde nach Spanien fahren tatsächlich.
Florian: Du hast eine vernünftige Reiseroute gefunden.
Ruth: Na, vernünftig. Nein, es ist erstaunlich, es geht erstaunlich gut mit dem Zug.
Ruth: Es ist nur erstaunlich unfassbar teuer, mit der scheiß Bahn zu fahren.
Ruth: Aber die Deutsche Bahn ist nicht an der Reise beteiligt.
Florian: Okay, gut.
Ruth: Die deutsche Strecke natürlich schon, aber es ist not operated by Deutsche Bahn.
Florian: Ja, du musst dir nach Österreich, Schweiz, Frankreich durch, oder?
Ruth: Nein, nein, ich fahre schon über Deutschland. Ich nehme den Nachtzug von Wien.
Ruth: Um Mitternacht geht es los.
Ruth: Ich nehme den Nachtzug nach Ulm. Da bin ich dann um 8 Uhr irgendwas in der Früh.
Ruth: Von Ulm nehme ich den TGW nach Paris.
Ruth: Dann habe ich dort eine Stunde Umsteigerzeit, muss dann irgendwie durch die
Ruth: Stadt durch, wo es hoffentlich nicht eine Hitzewelle gibt, wo wieder alles da niederliegt.
Ruth: Und dann nehme ich den TGW weiter hinunter nach Ondé, oder wie auch immer man
Ruth: das ausspricht, an der Grenze zu Spanien.
Ruth: Und dann noch einen kleinen Regionalzug nach San Sebastian. Und dann bin ich,
Ruth: wenn alles gut geht, um 20 Uhr in San Sebastian. Also es sind ungefähr 20 Stunden,
Ruth: die man unterwegs ist, was eigentlich geht, oder?
Florian: San Sebastian, das ist da an der Atlantikküste, ganz gleich auch an der Grenze oben. Ja, genau.
Ruth: Genau. Und dann fahre ich dann so ein bisschen dort rum. Und die Nordküste Spaniens
Ruth: ist natürlich wettertechnisch jetzt auch nicht ganz ideal.
Florian: Wollte sagen, da kann man auch Pech haben im Winter.
Ruth: Da kann man auch Pech haben im Winter. Aber wenn ich Pech im Winter habe,
Ruth: dann habe ich halt Pech im Winter. Mein Gott, dann bin ich trotzdem in Spanien.
Florian: Ja, das stimmt.
Ruth: Nein, es ist natürlich touristisch äußerst fragwürdig, weil im August noch,
Ruth: dazu ist ja genau 12. August der große Feiertag, der 15. August,
Ruth: das ist ja die Italien sowieso, aber Spanien auch, Riesenfeiertag, da sind alle auf Urlaub.
Florian: Ist da oben nicht auch noch irgendwie so einer von den Jakobswegen,
Florian: wo alle lang marschieren?
Ruth: Ja, genau. Ja, eh. Darum zahle ich jetzt auch irgendwie, weiß ich nicht,
Ruth: 100 Euro pro Nacht für irgendein Dormbad in einem Hostel mit 20 Leuten oder so.
Ruth: Nein, ganz so schlimm ist es nicht, aber fast. Es ist schon,
Ruth: naja, aber was macht man nicht alles für die Wissenschaft?
Ruth: Ach so, für die Wissenschaft. Na ja, ist es für die Wissenschaft?
Ruth: Kann man bei Sonnenfinsternissen Wissenschaft betreiben?
Florian: Das behaupten Leute immer, aber ich sage nein.
Ruth: Naja, also ich habe eine lustige Geschichte gefunden. In den 70er Jahren,
Ruth: 1973, gab es einen Flug mit der Concorde. Hast du das gewusst?
Florian: Ich habe eine schöne Geschichtenfolge darüber gemacht. Der Concorde-Flug, der berühmte.
Ruth: Ich wusste das nicht. Ja, ich wusste das nicht. Aber ja, du natürlich schon. Eh klar.
Ruth: Da haben sie den Prototyp, den Prototyp von der Concorde. Genau,
Ruth: der war noch gar nicht fertig.
Ruth: Es war das Ende des Prototyps und dann hat man natürlich ein Verkehrsmodell davon gebaut.
Ruth: Aber der Prototyp, bevor man ihn dann entsorgt hat oder was auch immer damit
Ruth: passiert ist, hat man ihn umgebaut, hat ein Team von Wissenschaftlern,
Ruth: Wissenschaftlerinnen ihn umgebaut in einen Sonnenfinsternisbeobachtungs-
Ruth: Flugzeug und dann haben wir Löcher reingebohrt, um da die Instrumente zu fixieren.
Florian: Vor allem haben sie ein Fenster der Decke gebraucht, was die Concordia nicht
Florian: hat. Aber wissenschaftlich ist, glaube ich, gar nicht so viel rausgekommen.
Ruth: Nein, aber sie sind dem Schatten hinterher geflogen, 74 Minuten total.
Florian: Genau, stundenlang Sonnenfinsternis.
Ruth: Ist schon geil. Eben, weil der Schatten dann, also es war auch eine Sonnenfinsternis,
Ruth: sie haben sich, glaube ich, schon extra eine,
Ruth: in Äquatornähe ausgesucht, weil das heißt natürlich, dass du dem Schatten überhaupt
Ruth: hinterherkommst, geht nur in Äquatornähe, weil da sich die Erde quasi mit der
Ruth: Bewegung des Mondes ja mitdreht.
Ruth: Also sie dreht sich überall mit der Bewegung des Mondes mit,
Ruth: aber am Äquator am schnellsten.
Ruth: Und darum hat man da überhaupt nur eine Chance, dem Schatten auch nur irgendwie
Ruth: hinterher zu kommen. Weiter oben im Norden ist das Ganze dann schwieriger.
Florian: Ich habe gerade mal geschaut, was ich damals in den Shannon-Geschichten darüber
Florian: gemacht habe. Und da ist noch ein Zitat von dem Typen, dem Astronomen,
Florian: der das alles angeleiert hat, Pierre Lina.
Florian: Der hat gesagt zum wissenschaftlichen Impact, Die Experimente spielten ihre
Florian: Rolle im normalen Fortschreiten des wissenschaftlichen Wissens,
Florian: aber es muss gesagt werden, dass es keine außergewöhnlichen Ergebnisse gab.
Florian: Alle fünf Experimente waren erfolgreich, aber keines von ihnen revolutionierte
Florian: unser Verständnis der Corona. Aber hat man vorher nicht gewusst,
Florian: hätte auch anders kommen können. Weiß man heute nicht, was rauskommt bei der Wissenschaft.
Ruth: Ich meine, es ist jetzt keine schlechte Idee an sich.
Florian: Vor allem, wenn man keine Weltraumteleskoppe wie Soho oder sowas hatte damals,
Florian: was wir jetzt haben, um die Sonne zu beobachten und die Corona.
Ruth: Genau, und das ist der Unterschied. Mittlerweile haben wir Satelliten im Weltraum.
Ruth: Wir können ein Sonnenfinsternis mehr oder weniger künstlich erzeugen,
Ruth: also jetzt nicht für uns auf der Erde, aber für die Instrumente.
Ruth: Wir haben einen Coronagrafen, wo du einen künstlichen Schatten vor die Sonne
Ruth: schiebst oder die Sonne halt einfach abdeckst, damit du genau das,
Ruth: was um die Sonne herum passiert, diese Corona, da genauer untersuchen kannst.
Ruth: Und das kann man natürlich jederzeit. Man kann es auch natürlich mit anderen
Ruth: Wellenlängen mittlerweile von der Erde aus. Also Radio zum Beispiel.
Ruth: Da ist es ja wurscht, ob die Sonne scheint oder nicht.
Florian: Ganz wurscht ist nicht, aber ja.
Ruth: Ganz wurscht ist nicht. Ganz wurscht ist nicht. Stimmt, aber eher wurscht.
Ruth: Also da stört uns der blaue Himmel dann nicht so.
Ruth: Also wir können mittlerweile mit Instrumenten im Weltraum, mit anderen Wellenlängen
Ruth: und so weiter natürlich die Corona jederzeit untersuchen.
Ruth: Was man dann auch bei einer Sonnenfinsternis noch machen kann,
Ruth: ist nämlich, Was am ehesten noch geht oder was Besonderes ist,
Ruth: sagen wir mal so, ist es, die Atmosphäre der Erde zu untersuchen.
Ruth: Die obere Atmosphäre, weil die durch die Sonnenfinsternis, dort wo der Schatten
Ruth: eben ist, dann auch beeinflusst wird. Und da kann man schauen,
Ruth: was da genau passiert und wie sich das genau verändert und so weiter.
Ruth: Und dadurch einfach atmosphärische Studien anstellen.
Ruth: Aber ja, die Wissenschaft ist bescheiden. Das muss man schon zugeben.
Florian: Also wie gesagt, wir haben mittlerweile so viele andere Möglichkeiten,
Florian: um etwas über die Sonne herauszufinden, dass diese Sonnenfinsternisse,
Florian: die ja in der Geschichte der Wissenschaft wahnsinnig wichtig waren für die Erkenntnis.
Florian: Und heutzutage ja nicht mehr so relevant sind. Also die Fachastronomen und Astronomen,
Florian: die sich sowas anschauen, schauen sie es, behaupte ich jetzt mal,
Florian: zu überwiegenden Teilen mit genau derselben Begeisterung an wie alle anderen,
Florian: aber nicht aus wissenschaftlichen Gründen.
Ruth: Und wenn ihr da irgendwie wissenschaftlich da irgendwas macht oder beteiligt
Ruth: seid an irgendetwas, was mit der Sonnenpensernis zu tun hat und ihr euch jetzt
Ruth: gerade grün und blau ärgert,
Ruth: die Deppen, wieso wissen die das nicht, dann bitte schreibt uns,
Ruth: schickt uns eure, was auch immer, Bilder, das sowieso und sagt Bescheid,
Ruth: wenn ihr da irgendwas macht, was doch irgendwie wissenschaftlich Relevanz hat.
Ruth: Wie du gesagt hast, historisch gesehen war das überhaupt nicht bescheiden,
Ruth: was da passiert ist. Also zum Beispiel die Relativitätstheorie.
Florian: Genau. Abstand der Erde zur Sonne, Größe des Sonnensystems.
Ruth: Genau. Entdeckung von Helium. Helium ist während einer Sonnenfinsternis entdeckt worden.
Ruth: Aber das mit der Relativitätstheorie ist schon noch cool. Da war der Sternhaufen
Ruth: der Hyaden gerade hinter der Sonne oder so fast hinter der Sonne.
Ruth: Und dann hat Eddington die Verzerrung der Position der Sterne durch die Sonne
Ruth: im Vordergrund, durch die Ablenkung des Lichts der im Hintergrund liegenden Sterne, hat er das,
Ruth: genau bestimmt, genau die Vorhersage der Relativitätstheorie bestätigt.
Florian: Das war so der Durchbruch, wo Albert Einstein dann auch wirklich die weltberühmte
Florian: Person geworden ist, die er heute ist.
Florian: Ohne diese Beobachtung von Eddington wäre das nicht passiert,
Florian: weil die dann natürlich auch medial extrem publiziert worden ist.
Florian: Da gibt es wirklich diese berühmten Schlagzeilen in der Zeitung,
Florian: die Lichter am Himmel stehen alle schief, aber niemand muss sich Sorgen machen
Florian: und so weiter. Das sind quasi coole Schlagzeilen.
Ruth: Ganz coole, ja.
Florian: Aber das war ein wichtiges Ereignis. Aber wie gesagt, heute könnt ihr das alle
Florian: genießen. Also wer die Sonnenfinsternis beobachtet vor Ort in der Totalitätszone.
Florian: Braucht nicht auf irgendwelche wissenschaftlichen Messungen achten,
Florian: sondern kann das Phänomen genießen.
Florian: Gibt es noch irgendwelche Hinweise, Beobachtungstipps, die du Leuten geben willst
Florian: oder sollen sie einfach nur schauen?
Ruth: Genau, das ist genau mein Beobachtungstipp. Ehrlich gesagt, einfach nur schauen.
Ruth: Ich kann schon natürlich nachvollziehen, dass man das festhalten möchte,
Ruth: dass man das fotografisch festhalten möchte und dass man da natürlich mit Vergrößerung
Ruth: hinschauen möchte, weil es ist natürlich schon geil, Da ist irgendwie die helle
Ruth: Sonnenscheibe abgedeckt.
Ruth: Du siehst die Corona, du siehst diese ganzen Protuberanzen, du siehst diese
Ruth: kleinen Feuerzungen, die da aus der Sonne rauskommen. Und diesmal,
Ruth: es ist ja auch noch recht nah am Maximum, das kommt noch dazu.
Ruth: Das Sonnenaktivitätsmaximum, also mehr Ausbrüche, mehr Action, war jetzt letztes Jahr.
Ruth: Das heißt, wir sind noch recht nah am Maximum dran. Das heißt,
Ruth: die Wahrscheinlichkeit, dass da viel zu sehen ist, ist doch höher.
Ruth: Und das ist schon fetzig. Und vor allem auch noch mit Vergrößerung,
Ruth: da die Protoporanzen sich anschauen, ist schon geil. Aber ich finde trotzdem
Ruth: irgendwie dieser einfach nur schauen, wahrnehmen, Gesamteindruck.
Ruth: Die Gesamtdämmerung, die da rundherum stattfindet, wenn man in dieser Totalitätszone.
Ruth: Ist, das ist einfach dieses kurze, weil es ist ja so kurz und die ist jetzt
Ruth: eigentlich eher kurz auch,
Ruth: die Totalitätszone, die Dauer der Totalität ist eher kurz diesmal.
Ruth: Und das ist so schnell wieder vorbei und es ist einfach dieses Gesamtpaket,
Ruth: dieses Gesamterlebnis, das,
Ruth: was man auf jeden Fall da auch ein bisschen auf sich wirken lassen sollte und
Ruth: nicht einfach nur an seine Kamera geklebt das Ganze erleben sollte, finde ich halt.
Ruth: Und wenn ihr eine längere Totalität haben wollt, müsst ihr auch nur ein Jahr
Ruth: warten, weil nämlich nächstes Jahr, auch im August, also auch touristisch nicht ganz ideal, aber gut,
Ruth: besseres Wetter zumindest, ist noch eine Finsternis.
Ruth: Und das ist die mit der längsten Totalität jetzt überhaupt irgendwie dieses
Ruth: Jahrhunderts mindestens oder weiß ich nicht, seit wie lang.
Ruth: Über sechs Minuten, ja. Sechseinhalb Minuten.
Ruth: Das ist urlang. Das ist echt lang.
Florian: Wo kann man die sehen?
Ruth: Über Südspanien geht die. Südspanien, Nordmarokko, also genau in der Straße
Ruth: von Gibraltar eigentlich durch.
Ruth: Und da ist es auch wirklich schön. Dort war ich letztes Jahr in Tarifa,
Ruth: das ist so schön dort. Und dann geht es über Nordafrika ein bisschen,
Ruth: über Tunesien und so weiter. Und dann am längsten oder das Maximum ist dann
Ruth: in Ägypten, in Luxor zum Beispiel.
Florian: Das wird sicher auch wieder mystisch werden dort.
Ruth: Ja, das wird sicher ganz, ganz mystisch werden. Ich habe mir schon gedacht,
Ruth: wie komme ich jetzt nach Ägypten mit dem Zug?
Florian: Mit meinem Orient Express.
Ruth: Ja, den gibt es ja leider schon lange nicht mehr. Das ist ja ein Drama.
Ruth: Aber ja, schauen wir mal. Oder vielleicht schon wieder Spanien.
Ruth: Aber so lange, also das würde ich schon auch empfehlen, sich das irgendwie zu
Ruth: überlegen, dort irgendwie hinzukommen, wenn es möglich ist für euch.
Florian: Ja, macht das und wenn ihr dann wo seid, wo man die Sonnenfinsternis beobachten
Florian: kann, hier noch ein wichtiger Service-Hinweis.
Florian: Ich weiß, man muss es immer dazu sagen, obwohl man eigentlich glaubt,
Florian: man muss es nicht dazu sagen, aber schaut da nicht mit freiem Auge hin.
Florian: Also wenn die Sonne finster ist, schon, aber nicht irgendwie davor und danach.
Florian: Da gab es ja dieses beeindruckende und erschreckende Bild, wann war die in den
Florian: USA, diese große Finsternis? Vor ein oder vor zwei Jahren?
Ruth: Die war 24, glaube ich.
Florian: Ja, wo man dann irgendwie anhand der Suchanfragen zu, irgendwie wir tun die
Florian: Augen weh und ich sehe nichts mehr.
Florian: Wenn du quasi die Suchanfragen geografisch auf die Karte legst,
Florian: hat die genau den Totalitätspfad nachgezogen.
Ruth: Warum sehe ich plötzlich nichts mehr?
Florian: Ja, also das haben wir damals schon 1999 allen Leuten gesagt,
Florian: bei der Beobachtung der Sonnenfinsternis, wie wir noch studiert haben damals.
Florian: Die Sonnenbrille reicht auch nicht und es reicht auch nicht irgendwie so ein
Florian: angerustes Stück. Also das kann alles funktionieren, aber es kann auch alles nicht funktionieren.
Ruth: Es ist bei mir gut gegangen. Ich habe ein blödes Kind. Ich habe das immer gemacht.
Ruth: Ich habe immer mit einer Sonnenbrille in die Sonne geschaut.
Ruth: Also ich habe immer gewartet, bis meine Mutter weg war, einkaufen oder irgendwas,
Ruth: weil die hat sich immer uraufgeregt, wenn sie mich sehen hat.
Florian: Zu Recht.
Ruth: Ja, ich war ein spezielles Kind. Und dann habe ich immer mit der Sonnenbrille
Ruth: die Sonne, weil ich fand das einfach so geil, dass die so hell ist.
Ruth: Und ich konnte es einfach nicht lassen. Und ich fand es auch so lustig,
Ruth: dass wenn man nachher irgendwo hinschaut, dass man dann da überall dieses Nachbild
Ruth: dann hat, eine Zeit lang.
Ruth: Oh Gott, das hätte total schief gehen können. Es ist glücklicherweise nichts passiert.
Ruth: Aber das heißt nicht, dass ihr das auch jetzt irgendwie machen könnt und es
Ruth: wird schon nichts passieren. Nein, das ist echt kein Spaß. Das kann bleiben.
Ruth: Das kann dauerhaft eine Sehschadenverursachung machen. Macht es das nicht.
Florian: Genau. Und es gibt ja leichte Hilfsmittel. Man kann ja solche Sonnenfinsternis-Brillen
Florian: entsprechend benutzen.
Florian: Und das sage ich auch dazu, das haben wir damals auch 1990 gesagt.
Florian: Wenn ihr vorhabt, die Sonnenfinsternis zu beobachten, dann schaut nicht erst
Florian: einen Tag vorher, ob ihr irgendwo eine Sonnenfinsternis-Brille kriegt,
Florian: weil dann kriegt ihr es nimmer.
Florian: Dann sind sie ausverkauft, vor allem in Spanien wahrscheinlich.
Florian: Aber idealerweise habt ihr euch schon darum gekümmert, wenn ihr das beobachten
Florian: wollt. Ich hoffe, ihr habt euch schon darum gekümmert.
Florian: Wenn nicht, dann schaltet den Podcast jetzt aus und kümmert euch drum.
Florian: Oder schaltet jetzt in fünf Minuten aus und kümmert euch drum,
Florian: weil wir haben noch einen kleinen Werbehinweis in dem Fall tatsächlich.
Florian: Zwar hat uns Stefan geschrieben. Stefan arbeitet für den Astronomie Verlag und
Florian: hat geschrieben, dass er unseren Podcast gerne hört und dass ihm der Podcast gefällt.
Florian: Und damit es nicht immer nur ein Dankeschön ist, hat er eine Idee,
Florian: weil der Astronomie Verlag verkauft nicht nur, wie man es von einem Verlag sich
Florian: denken könnte, so Druckwerke, sondern auch anderes Zeug. Unter anderem verkauft
Florian: der Astronomie Verlag Sonnenfinsternisbrillen.
Florian: Und Stefan hat gemeint, um unseren Podcast auf die Art zu unterstützen,
Florian: sagt er, die Hörerinnen und Hörer unseres Podcasts, wenn sie Sonnenfinsternisbrillen beim.
Florian: Astronomie Verlag kaufen, dann kriegen sie 10% Rabatt und wir kriegen pro verkaufter
Florian: Brille 50 Cent, die dann an uns quasi als Unterstützung gehen.
Florian: Das war das Angebot von Stefan.
Florian: Der Rabatt zählt übrigens auch für Sonnenfinsternisfolie, also für die,
Florian: die sich zum Beispiel einen Filter bauen wollen für ihr Teleskop oder irgendwie
Florian: was anderes basteln wollen und wissen, was sie tun.
Florian: Die können quasi auch größere Mengen an Folie kaufen, um dann das zu basteln.
Florian: Für das gilt der Rabatt auch.
Florian: Und wenn ihr das wahrnehmen wollt, wie gesagt, wisst ihr nicht,
Florian: wir fordern euch nur auf, nicht ohne Schutz in die Sonne zu schauen und eine
Florian: Sonnenfinsternisbrille zu tragen, wo ihr eure Brillen herkriegt,
Florian: müsst ihr selbst schauen.
Florian: Vom Astronomie Verlag beziehen wollt und damit auch uns unterstützen wollt,
Florian: könnt ihr das unter dem Link tun, den ich in die Shownotes gebe und ihr könnt,
Florian: wenn ihr den Link nicht anklickt, auch einfach direkt auf die Seite bestellen
Florian: und dann gibt es einen Rabattcode.
Florian: Ich glaube, das erste Mal in der Geschichte unseres Podcasts,
Florian: dass ich Rabattcodes ansage.
Florian: Der Rabattkost heißt einfach Das Universum, zusammengeschrieben, alles groß.
Florian: Da irgendwo bei der Bestellung den Rabattcode eingeben und dann kriegt ihr es
Florian: billiger und Stefan weiß, wie viel wir quasi als Unterstützung kriegen.
Florian: Wenn ihr aus Österreich kommt, ist es blöd. Also jetzt nicht generell,
Florian: tun wir auch. Aber der Shop, wo man das kaufen kann, funktioniert nur in Deutschland.
Florian: Aber Stefan sagt, auch das geht.
Florian: Bitte einfach eine Mail an info-at-astronomie-verlag.de schreiben.
Florian: Den Rabattcode dort erwähnen. Dann kriegt ihr es auch nach Österreich mit Rabatt verschickt.
Ruth: Kriegen wir auch welche?
Florian: Musst du bestellen mit Rabatt.
Ruth: Ich gebe mir deinen eigenen Rabattcode ein. Geil.
Florian: Ich hoffe, du hast schon welche. Du wirst ja beobachten, oder?
Ruth: Nein, habe ich noch nicht.
Florian: Du hast keine Sonnenfinstensbrille.
Ruth: Hey, es ist ja erst Anfang Juli. Ich habe ja noch Zeit.
Florian: Bevor du losfährst und keine hast, ich habe eine. Sag mal Bescheid,
Florian: dann kriegst du eine von mir.
Ruth: Florian wie immer versorgt mich mit allem Lebensnotwendigen.
Florian: Also das nur als außeraturliche Werbung, die wir euch noch vor der Sonnenfinstenspräsen
Florian: präsentieren wollten, weil danach macht es wenig Sinn.
Florian: Finde ich auch gut. Ich habe mir einfach mal so zwischendurch irgendwann mal
Florian: Sonnenfinstensbrille gekauft, weil ich gedacht habe,
Florian: Man kann auch so ab und zu die Sonne anschauen damit. Da muss man nicht so wie du das Kind machen.
Florian: Und wenn es wirklich große Flecken gibt auf der Sonne, kann man die auch mit
Florian: freiem Auge sehen. Das schaut auch ganz cool aus.
Ruth: Genau, es lohnt sich auch einfach so. Man kann auch einfach so immer wieder.
Ruth: Und ich finde auch einfach nur die Sonne, einfach nur die Scheibe, oder?
Ruth: Ich meine, diesen fucking Feuerball da oben, oder?
Ruth: Ja, checkt euch eine Brille und schaut ab jetzt regelmäßig, einmal im Monat,
Ruth: egal ob Sonnenfinsternis oder nicht, damit in die Sonne.
Florian: Ganz genau, macht das so. Also ja, dann hoffen wir auf viele schöne Berichte
Florian: von der Sonnenfinsternis.
Florian: Wenn ihr was habt, dann schreibt es uns oder geht es in die Telegram-Gruppe
Florian: von unserem Podcast und teilt eure Beobachtungen dort. Normalerweise käme jetzt
Florian: der Teil, wo wir Fragen beantworten. Aber wie gesagt, das machen wir jetzt in
Florian: den Sommerfolgen nicht. Die sollen kürzer sein und wir reden eh schon so lange.
Florian: Das heißt, wir machen Fragen beantworten erst wieder im Herbst.
Florian: Da könnt ihr uns dann auch Fragen stellen, warum sehe ich nichts mehr oder so
Florian: weiter. Das werden wir dann sofort beantworten.
Florian: Nein, ich hoffe, ihr seid alle schlau genug. Ihr seid alle schlau,
Florian: das Licht zu machen. Also ihr werdet auch nachher noch sehen können.
Ruth: Und vor allem, wenn ihr diese Frage habt, dann schickt sie bitte nicht an uns.
Ruth: Wir haben euch gewarnt. Schickt sie an euren Facharzt, an euren Augenarzt, eure Augenärztin.
Florian: Ja, macht das so. Und ihr könnt uns, wie gesagt, schreiben unter hello at das
Florian: Universum.at, wenn ihr uns das schreiben wollt.
Florian: Wenn ihr Fragen habt, die wir nach dem Sommer beantworten sollen,
Florian: macht das unter fragen at das Universum.at.
Florian: Und wenn ihr uns unterstützen wollt, wie gesagt, könnt ihr das durch den Kauf
Florian: der Sonnenfinsternisbrillen über den Astronomie Verlag tun oder auf die üblichen
Florian: Arten mit dem Dank dafür, den Ruth jetzt vorstellt, zeigt, erklärt.
Ruth: Genau. Wenn ihr schon fünf Sonnenfinsternisbrillen daheim habt und auch schon
Ruth: allen euren Kindern, Freunden, Müttern, was auch immer, Finsternisbrillen geschenkt
Ruth: habt, dann könnt ihr uns natürlich auch einfach nur so Geld schicken.
Ruth: Da sind wir auch zufrieden.
Ruth: Das müsstet ihr auch nicht, das ist vollkommen freiwillig und wir haben euch
Ruth: nicht weniger lieb, wenn ihr uns kein Geld schickt.
Ruth: Wir freuen uns, dass ihr uns zuhört und weitererzählt und so weiter und so fort.
Ruth: Aber wir freuen uns natürlich schon, auch immer ganz besonders über finanzielle
Ruth: Unterstützung, weil wir halt auch da erstens unsere Zeit da investieren und
Ruth: zweitens auch ab und zu mal kleinere Kosten da zu bestreiten haben,
Ruth: um diesen Podcast am Laufen zu halten.
Ruth: Und wir bekommen von niemandem Geld, wie ihr wisst, von keiner Plattform.
Ruth: Und seit dem letzten Mal, seit der letzten Folge, haben uns auch wieder einige Leute unterstützt.
Ruth: Das geht über PayPal. Da war Ralf, der sich bedankt für den Tourist-Guide-Dienst,
Ruth: den wir geleistet haben, wie er in Wien war. Er war bei der Aufzeichnung dabei.
Ruth: Ja, Ralf, sehr gern. Cool, dass du dabei warst. Schön, dass du da warst.
Ruth: Danke an Jan, der sich auch, oder Jan sagt man wahrscheinlich.
Ruth: In Österreich sagt man Jan, wie auch immer.
Ruth: Jan, Jan, danke für deine Unterstützung. Und Jörg, Jörg, genau,
Ruth: Jörg, hatte ich fast vergessen. Jörg, ganz herzlichen Dank für deine großzügige Spende, Jörg.
Florian: Ja, vielen, vielen Dank dafür. Das freut uns. Steady und Patreon gibt es auch
Florian: noch als Unterstützungsweg, aber den hat seit der letzten Folge niemand gewählt.
Florian: Und bevor die Sommerfolge jetzt zu Ende geht, kommt natürlich noch das Sommerrätsel von Evi.
Florian: Und bevor das Sommerrätsel von Evi kommt, kommt noch ein kurzer Nachtrag aus
Florian: dem Schnitt, denn wir haben es zwar zu Beginn angekündigt, aber dann natürlich
Florian: bei der Aufnahme vergessen.
Florian: Wir wollten sagen, wann die nächsten Live-Podcast-Aufzeichnungen im Radiokulturhaus Wien stattfinden.
Florian: Das wird einmal am 21. September sein und dann noch einmal am 16.
Florian: Dezember, kurz vor Weihnachten. Und dazwischen gibt es natürlich auch jede Menge
Florian: Termine, die wir aber jetzt noch nicht angesagt haben.
Florian: Das Universum Live wird nur noch einmal dieses Jahr stattfinden.
Florian: Mit Live ist jetzt hier keine Live-Aufzeichnung, sondern eine Live-Show gemeint.
Florian: Und zwar am 20. Oktober in Wiener Neustadt.
Florian: Und ansonsten gibt es die üblichen Sternengeschichten-Live-Shows von mir in
Florian: Österreich und in Deutschland. Infos dazu unter sternengeschichten.live.
Florian: Es gibt die ScienceBuster-Shows und Roots Planetariums-Auftritte gibt es jetzt
Florian: im Sommer eher nicht. Und die, die es gibt, werden wir rechtzeitig vor dem Herbst
Florian: in unseren Podcast-Folgen ankündigen.
Florian: Und jetzt wieder zurück zu EFI und dem Sommerrätsel.
Florian: Da geht es auch ein bisschen um Geld, wenn man so will. Denn so wie in den letzten
Florian: Jahren hat Evi sich wieder auf eine fiktive Reise durch das Universum begeben
Florian: an unterschiedlichste Orte
Florian: und sie schickt uns akustische Postkarten von diesen Orten.
Florian: Und wir, also wir nicht, aber ihr sollt erraten, wo sie war.
Florian: Für jede Ausgabe des Sommerrätsels von Evi gibt es zwei Dinge,
Florian: die wir wissen wollen, nämlich erstens, wo,
Florian: auf welchem Himmelskörper, an welchem Ort hält Evi sich gerade auf und auf welchen
Florian: Film spielt sie in dieser jeweiligen Folge an.
Florian: Also pro Sommerrätselfolge ist ein Film und ein Ort anzugeben und es gibt insgesamt
Florian: vier Sommerrätselfolgen, weil es vier Sommerfolgen gibt.
Florian: Das heißt, es bringt gar nichts, wenn ihr gleich jetzt, nachdem ihr den ersten
Florian: Rätselteil gehört und vielleicht sogar gelöst habt, uns eine E-Mail schickt.
Florian: Also könnt ihr schon machen, aber dann hat es sich nachher schwieriger,
Florian: weil ich dann irgendwie alle vier E-Mails zusammensuchen muss und so weiter.
Florian: Am besten ist es ihr wartet, bis die vier Sommerrätselfolgen durch sind und
Florian: schickt dann gesammelt eine E-Mail an uns, an hello at das Universum.at.
Florian: Dann werden wir das entsprechend abspeichern und werden das entsprechend auswerten
Florian: und es gibt dann wie immer etwas zu gewinnen.
Florian: Die üblichen Dinge, Bücher, Eintrittskarten und so weiter und so fort.
Florian: Vielleicht auch Sonnenfliss in das Brillen. Mal schauen.
Florian: Und das werden wir dann aber erst im Herbst entsprechend auflösen.
Florian: Und Eva hat gemeint, das könnte dieses Mal ein bisschen schwierig sein.
Florian: Mal schauen. Und ich habe gesagt, wenn es zu schwierig wird,
Florian: also schreibt uns gerne, wenn ihr denkt, das ist zu schwierig nach den ersten
Florian: zwei Folgen, wenn ihr sagt, ihr habt null Ahnung, um was es geht.
Florian: Wenn ausreichend viele Leute sich melden und sagen, das ist urschwer,
Florian: ich komme nicht drauf, dann gibt Evi vielleicht den einen oder anderen Hinweis
Florian: in unserer Telegram-Gruppe, damit es dann ein bisschen leichter wird. Schauen wir mal.
Ruth: Nein, da bin ich aber dagegen, muss ich jetzt ehrlich sagen.
Ruth: Das ist so, wie wenn die Schüler sich beschweren, dass die Mathe-Schularbeit
Ruth: zu schwer war. Nur wenn sie sich genug beschweren, dann bin ich dagegen.
Ruth: Hätten es mehr lernen sollen.
Florian: Dann beschwert euch und dann müssen wir schauen, wer sich durchsetzt,
Florian: ob es Hinweise gibt oder nicht.
Ruth: Genau, dann habe ich einen kleinen Fight mit der Evi und dann schauen wir weiter.
Florian: Aber jedenfalls, es geht ein bisschen ums Geld, habe ich gesagt.
Florian: Evi ist unterwegs durchs Universum, weil sie nämlich sich einen Sommerjob sucht.
Florian: Sie braucht ein bisschen Geld
Florian: und sie sucht sich verschiedene Jobs an verschiedenen Orten im Universum.
Ruth: Also es sind vier verschiedene Orte und vier verschiedene Filme, die wir suchen.
Florian: Und jetzt kommt die erste Sommerrätselfolge von Evi und danach ist der Podcast
Florian: auch zu Ende. Darum verabschieden wir uns gleich, bevor wir uns die Postkarte von EFI anhören.
Florian: In zwei Wochen geht's weiter. Bis dahin. Tschüss.
Ruth: Macht's gut.
Evi: Liebe Ruth, lieber Florian, wenn ihr diese Nachricht bekommt,
Evi: bin ich bereits unterwegs.
Evi: Nachdem ich nie bei den Auftritten von das Universum dabei bin,
Evi: musste ich mir nun über die Sommermonate Ferienjobs suchen, um mir etwas dazu zu verdienen.
Evi: Ich habe mich daher bei einigen Unternehmen, die Jobs im All anbieten,
Evi: beworben und freue mich, dass ich bereits eine Zusage bekommen habe.
Evi: Ich warte noch auf ein paar Antworten.
Evi: Aber wenn alles klappt, sollte ich bis Ende des Sommers genug Geld zusammen
Evi: haben, um mir meinen großen Traum zu erfüllen, eine ganze Woche in Future World.
Evi: Mein erster Job jedenfalls ist gar nicht so weit weg von euch,
Evi: zumindest im astronomischen Sinne.
Evi: Wenn ihr in einer wolkenlosen Nacht in den Himmel blickt, solltet ihr meinen
Evi: Aufenthaltsort sehr gut sehen.
Evi: Ich bin vor ein paar Tagen angekommen und war schon etwas überrascht von der Station her.
Evi: Es ist nicht besonders gemütlich und auch etwas einsam. Die Arbeitsstätte wird
Evi: nämlich nur von einer Person, einer Art Techniker und Hauswart in einem, vor Ort betreut.
Evi: Der Techniker war auch überrascht über meine Ankunft. Offenbar hat ihm die Firma
Evi: nicht Bescheid gegeben, dass ich komme.
Evi: Dass er keinen Besuch erwartet hatte, das hat man ihm auch deutlich angesehen.
Evi: Seine Körperhygiene hat während seinem Aufenthalt hier deutlich gelitten.
Evi: Schon ein bisschen sehr schmuddelig, der Gute. Er entschuldigte sich zwar für
Evi: sein Äußeres und meinte, er hätte sich natürlich fesch gemacht,
Evi: wenn er denn nur gewusst hätte, dass ich komme.
Evi: Und noch am gleichen Tag hat er sich rasiert und die Haare von einer ganz witzigen
Evi: Maschine schneiden lassen.
Evi: Etwas unangenehm war die Situation dennoch. Aber vielleicht passiert sowas mit
Evi: einem, wenn man lange alleine ist.
Evi: Immerhin ist der Techniker schon fast drei Jahre hier. So lange dauert eine Saison hier.
Evi: Aber keine Angst, ich bleibe nicht so lange. Jedenfalls habe ich bereits eine
Evi: Einschulung von ihm bekommen. Alles läuft automatisiert ab.
Evi: Es gibt riesige Erntemaschinen zur Förderung eines bestimmten Rohstoffes,
Evi: das auf der Erde sehr selten ist.
Evi: Der Techniker hat mir auch schon die Förderstationen gezeigt.
Evi: Dazu mussten wir in Schutzanzügen nach draußen.
Evi: In seinem Mobil sind wir dann auf der Oberfläche herumgedüst und ich konnte
Evi: diese gewaltigen Maschinen sehen. Das war schon sehr beeindruckend.
Evi: Während wir draußen waren, haben wir ein wenig geplaudert. In zwei Wochen kann
Evi: er endlich nach Hause. Er kann es kaum erwarten, wieder zurück bei seiner Familie zu sein.
Evi: Später hat er mir dann Fotos gezeigt. Und ja, er tut mir ja fast ein wenig leid,
Evi: weil er so lange alleine und ohne direkten Kontakt zur Erde war.
Evi: Ich befürchte ja fast, dass ihm der Aufenthalt hier nichts sehr gut getan hat.
Evi: Manchmal macht er einen leicht verwirrten Eindruck und führt Selbstgespräche.
Evi: Ich glaube dann nämlich immer, er meint mich, tut er aber nicht.
Evi: Seine Ablöse sollte eigentlich jeden Moment kommen. Er hatte eigentlich gedacht,
Evi: ich wäre sie, als ich so unvermutet aufgetaucht war.
Evi: Während ich diese Aufzeichnung mache, ist er nochmal nach draußen gegangen,
Evi: was erledigen. Ich habe also die ganze Station für mich.
Evi: Ich habe meine erste Ladung für die Erde fertig gemacht und versendet.
Evi: Und jetzt nutze ich die Zeit, bis der Techniker zurückkommt und recherchiere
Evi: mit Hilfe der örtlichen KI, wie sie das mit dem Energieproblem der Erde gelöst haben.
Evi: Ich habe dazu bereits einen sehr interessanten Werbefilm des Unternehmens gefunden.
Evi: Ich hoffe, dass ich da noch mehr in Erfahrung bringen kann.
Evi: Oh, Moment mal, wartet kurz. Was?
Evi: Gerte hat mich eben darüber informiert, dass es einen Unfall außerhalb der Basis
Evi: gegeben hat. Offenbar ist der Techniker mit seinem Fahrzeug verunglückt.
Evi: Ich muss auf die Krankenstation. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes passiert
Evi: mit ihm. Ich melde mich später wieder. Tschüss.