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Das Universum

Transkript

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Florian: Herzlich willkommen bei Das Universum, dem Podcast, in dem Ruth und Florian

Florian: über das Universum sprechen mit Ruth.

Ruth: Und mit Florian.

Florian: Wir sind immer noch im Sommer bei den Sommerfolgen. Und weißt du,

Florian: was heute für ein Tag ist, Ruth?

Ruth: Ah, der 7. Juli?

Florian: Ja, der Tag, an dem wir aufnehmen, ist der 7. Juli. Oh, ist es dein Geburtstag? Ja, tatsächlich.

Ruth: Heute habe ich Geburtstag. Hurra! Bin ich gerade noch drauf gekommen, oder?

Florian: Wenn diese Folge erscheint, ist mein Geburtstag. Ich habe noch keine Ahnung,

Florian: was ich treiben werde an meinem Geburtstag.

Ruth: Es ist noch kein runder Geburtstag. So viel kann ich euch jetzt gleich sagen.

Ruth: Noch kein runder Geburtstag.

Florian: Ja, kommt irgendwann und bei dir auch. Also mach keine blöden Witze.

Florian: Ja, ich wollte es nur erwähnen, dass ich heute Geburtstag habe.

Florian: Weil beim letzten Mal ist ja der Podcast an dem Dienstag, der nicht mein Geburtstag ist, erschienen.

Florian: Aber dieses Mal habe ich an einem Dienstag, der Podcast-Tag ist Geburtstag.

Florian: Und dann habe ich gedacht, erwähne ich das.

Ruth: Ja, und das kommt ja dann erst wieder in einigen Jahren vor.

Florian: Genau, man könnte es ausrechnen, wenn man Ahnung von so Kalenderkunde und sowas hat.

Ruth: Ja, da ist es wie sieben und dann ist irgendwo ein Schaltjahr noch dazwischen.

Ruth: Genau, irgendwie sowas. Und was machst du gerade an deinem Geburtstag in echt jetzt?

Florian: In echt?

Ruth: Bist du da hoffentlich in einer Hängematte irgendwo?

Florian: Morgens werde ich noch an einem schönen Ort sein, der nicht mein Zuhause ist.

Florian: Dort werde ich es mir gut gehen lassen, dann werde ich im Laufe des Tages an

Florian: den Ort fahren, der mein Zuhause ist und dort werde ich es mir dann weiter gut gehen lassen.

Ruth: Ja, das klingt doch wunderbar.

Florian: Ja.

Ruth: Und du willst ja aus Privacy-Gründen nicht sagen, welche Orte das,

Ruth: also dein Zuhause wissen wir eh.

Florian: Wirst du, sonst sind ja daidisch, wenn ich sage, dass ich in Monaco bin und

Florian: dann mit Privatjet schnell rüberfliege nach Österreich.

Ruth: Kommt nicht so gut, kriegst weniger Geburtstagsspenden wahrscheinlich.

Florian: Nein, ich bin zuerst im Burgenland am Vormittag und dann am Nachmittag bin ich zu Hause.

Ruth: Ah, okay. Chill. Chill-Urlaub, sehr gut.

Ruth: Schön. Da bin ich übrigens auch gerade in Wien wieder am 28.

Ruth: Vielleicht machen wir ja heute Abend was.

Florian: Ja, das können wir mal schauen. Ja, schauen wir mal. Das klären wir dann noch. Wunderbar.

Ruth: Ja, das klären wir noch. Passt.

Florian: Sehr gut. Und weil Sommerfolgen sind, sind sie wie gesagt kürzer.

Florian: Nur ein kurzes Thema. Wir haben keine Fragenbeantwortung. Am Ende der Folge

Florian: gibt es wie immer das kurze Sommerrätsel von Evi.

Florian: Und die Science Frames warten auch bis zum Herbst. Aber ich habe mir gedacht,

Florian: wenn wir schon ein kurzes Thema haben, dann ein Thema mit Wirkung.

Florian: Und ich habe mir ausgesucht für diese Sommerfolge an meinem Geburtstag den Weltuntergang.

Ruth: Ja klar, was sonst. Gute Wahl.

Florian: Weil wir wissen ja alle, wenn wir uns den Weltuntergang vorstellen und uns astronomisch

Florian: korrekt vorstellen. Also mit Weltuntergang wird ja oft so gemeint,

Florian: ja, die Menschheit stirbt aus, aber das ist das Problem der Menschheit.

Ruth: Das reicht uns nicht.

Florian: Der Welt ist das komplett wurscht. Mit Weltuntergang meinen wir tatsächlich

Florian: die Zerstörung des Planeten und Zerstörung heißt wirklich zerbröselt.

Florian: Der ist weg, die Erde ist weg. Nicht jetzt nur ein paar Ökosysteme kaputt gemacht,

Florian: das ist der Erde auch wurscht, das ist ein bisschen Ökosystem, was auf ihr drauf klebt.

Ruth: Ja, aber was, wenn sie quasi so gespaltet wird in zwei gleich große Teile?

Florian: Wie soll denn das gehen?

Ruth: Nein, eh nicht. Nein, aber wenn,

Ruth: schon, jetzt sagen wir mal, es bleibt ein größerer Teil übrig irgendwie.

Florian: Ja, lassen wir auch gelten als kaputt. Weil jeder Impact, der so groß ist,

Florian: das machen zu können, der muss dann eh die Erde erst mal fast komplett kaputt

Florian: machen und dann kann sich aus den Trümmern… So wie die Entstehung des Mondes

Florian: zum Beispiel. Dann kann aus den Trümmern wieder was Neues kommen.

Florian: Ich rede jetzt vom natürlich vorgesehenen Untergang. Kein katastrophales Ereignis,

Florian: das irgendwie spontan kommt, sondern das natürliche Ende der Erde.

Florian: Bis jetzt hat man sich das so vorgestellt, die Sonne wird ein roter Riese in

Florian: fünf bis sechs Milliarden Jahren, dehnt sich dabei aus, bläht sich auf,

Florian: wenn die Sonne ihr Leben beendet und keine Kernfusion mehr im Inneren machen kann.

Florian: Sie bläht sich auf, sie wird ein roter Riese, sie wird so groß,

Florian: dass sie bis an die Erdbahn heranreicht oder über die Erdbahn hinausreicht und

Florian: dabei wird die Erde verschluckt und zerstört.

Florian: Das war so das klassische Bild, aber in Wahrheit ist es komplizierter.

Florian: Und dazu ist vor kurzem, wirklich vor kurzem, im Juni ist dazu eine neue wissenschaftliche

Florian: Arbeit erschienen, die in den Medien, zumindest in einem Medium,

Florian: das ich gelesen habe, das darüber berichtet hat, nicht ganz korrekt dargestellt wurde.

Florian: Denn die Schlagzeile im Standard, wo ich diese Nachricht das erste Mal gesehen

Florian: habe, die heißt, die Erde wird wohl doch nicht von unserer Sonne verschlungen. Und so.

Florian: Das stimmt so nicht, wenn man die Arbeit liest. Aber ich ziehe es euch so.

Florian: Die Arbeit stammt von einem Doktoranden aus Belgien, wenn ich mich richtig erinnere.

Florian: Belgien, die katholische Universität Leuven ist in Belgien.

Florian: Und der Doktorand ist der Herr Mats Esseldörr.

Florian: Ich weiß gerade nicht, wie man ihn ausspricht, korrekt. Tut mir leid,

Florian: Mats, falls du das jetzt zufällig hören solltest.

Florian: Der ist dort PhD-Student und hat gemeinsam mit seinen beiden Kollegen sich angeschaut,

Florian: was denn wirklich passiert. Das Problem ist gar nicht so einfach zu untersuchen,

Florian: wie man glaubt. Es ist nicht einfach so, Sonne wird größer, Erde verschluckt, fertig.

Florian: Oder halt Sonne wird nicht so groß, um die Erde zu verschlucken,

Florian: fertig. So einfach ist es nicht, weil da gibt es viele verschiedene Faktoren,

Florian: die bestimmen, was denn wirklich am Ende passiert mit der Sonne.

Florian: Einerseits natürlich, die Sonne dehnt sich aus. Das ist fix, das wissen wir.

Florian: Die Sonne wird aus diversesten Gründen, die wir hier im Podcast auch immer wieder

Florian: mal angesprochen haben, wird

Florian: aus diversesten Gründen im Laufe der Jahrmilliarden Jahre immer heißer.

Florian: Hat damit zu tun, dass sich das im Laufe der Zeit so viel Helium ansammelt im Kern der Sonne.

Florian: Dadurch komprimiert sie ein bisschen in den äußeren Schichten und so weiter.

Florian: Wer es genau wissen will, im Science Buster Podcast habe ich mit Marty Puntigam

Florian: mal fünf Folgen über Sternentwicklung gemacht.

Florian: Da haben wir das alles im Detail besprochen. Aber für heute reicht es.

Florian: Die Sonne wird in den nächsten Jahr, Milliarden Jahren immer heißer und dadurch

Florian: dehnt sie sich aus. Sie wird zum roten Riesen. Aber wenn die Sonne ein roter

Florian: Riese wird, dann verliert sie auch Masse dabei.

Florian: Da entwickelt sie starke Sternwinde.

Florian: Sie pustet quasi ihre äußeren Atmosphärenschichten davon. Die Sonne verliert

Florian: Masse. Wenn die Sonne Masse verliert, kann sie die Planeten nicht mehr so gut

Florian: festhalten wie vorher und die Planeten wandern ein bisschen nach außen.

Florian: Das heißt, die Sonne wird größer, aber wenn sie Masse verliert,

Florian: wandern die Planeten auch weiter weg.

Florian: Da ist einmal die erste Frage, ja, vielleicht verliert die Sonne so schnell

Florian: Masse, dass die Planeten quasi immer rechtzeitig weiter weg wandern können und

Florian: nie verschluckt werden.

Florian: Das ist der eine Effekt. Der zweite Effekt ist, dass es ja auch Gezeitenkräfte gibt, Gezeiten.

Florian: Gibt es nicht nur zwischen Erde und Mond. Gezeiten gibt es auch zwischen Erde und Sonne.

Florian: Jetzt schon. Also ungefähr ein Drittel der gesamten auf die Erde wirkende Gezeitenkraft,

Florian: die stammt von der Sonne. Zwei Drittel kommen vom Mond.

Ruth: So viel ist das?

Florian: Ja, das heißt, wenn der Mond jetzt verschwinden würde, hätten wir immer noch

Florian: Gezeiten. Weniger, aber wir hätten immer noch Gezeiten.

Ruth: Aber ein Drittel ist viel.

Florian: Also variiert natürlich, je nachdem, wie die gerade umeinander stehen,

Florian: aber im Schnitt ein Drittel ungefähr. Wenn die Sonne größer wird,

Florian: wird das Ganze noch ein bisschen ärger, Weil dann ist die Sonne ja auch näher an der Erde dran.

Florian: Und dann kann die Erde auch Gezeitenkräfte auf die Sonne ausüben,

Florian: beziehungsweise die Erde übt jetzt auch schon Gezeitenkraft auf die Sonne aus,

Florian: aber das merkt halt keiner, vor allem die Sonne nicht.

Florian: Und wenn die Sonne jetzt aber größer wird, dann kann die Erde tatsächlich mit

Florian: ihrer Gezeitenkraft das Material der Sonne, das Innere der ausgedehnten großen

Florian: roten Riesensonne, kann sie verformen.

Florian: Und diese Verformung, die lässt quasi Energie verschwinden.

Florian: Nein, das habe ich, muss ich anders sagen, das habe ich physikalisch nicht exakt gut ausgedrückt.

Florian: Energie verschwindet nicht, aber wenn die Sonne sich ausdehnt und die Erde näher

Florian: dran ist, dann dadurch an der Sonne kann die Erde stärkere Gezeitenkräfte auf

Florian: das Sonneninnere ausüben. Dadurch wird das Sonneninnere verformt.

Florian: Und diese Verformungsenergie lässt die Erdbahn nicht unbeeinträchtigt,

Florian: weil da gibt es dann sowas wie Gezeitenreibung, sowas, was auch jetzt schon

Florian: existiert, zum Beispiel zwischen Erde und Mond.

Florian: Das heißt, es führt quasi dazu, dass die Erdbahn ein bisschen kleiner wird in

Florian: dem Fall. Das heißt, durch die Gezeitendissipation, wie es offiziell heißt,

Florian: wird die Erdbahn ein bisschen kleiner werden.

Florian: Wird die Erde näher an die Sonne rücken oder kann die Erde näher an die Sonne rücken?

Ruth: Das System Erde-Sonne verliert ein wenig Energie hinaus in den Weltraum wahrscheinlich.

Florian: So ungefähr. Und das ist jetzt das, was man sich anschauen muss.

Florian: Wir haben einerseits eben die Gezeitenwechselwirkung, die dafür sorgt,

Florian: dass die Planetenbahnen sich nach innen verändern.

Florian: Und wir haben andererseits den Massenverlust der Sonne, die dafür sorgt,

Florian: dass die Planetenbahnen sich nach außen verschieben.

Florian: Und dann haben wir die Sonne, die sich ausdehnt und all das muss man berücksichtigen,

Florian: wenn man wissen will, ob die Erde irgendwann von der Sonne verschluckt wird

Florian: und erschwerend hinzukommt, dass die Sonne ja nicht einfach nur ein roter Riese wird.

Florian: Damit ist die Entwicklung der Sonne noch nicht zu Ende, denn nach der roten

Florian: Riesenphase kommt die AGB-Phase.

Florian: Wir hatten, glaube ich, auch schon mal AGB-Sterne in diesem Podcast.

Florian: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir die schon mal besprochen haben genau.

Florian: AGB steht für asymptotischer Riesenast, Asymptotic Giant Branch,

Florian: Und wer wissen will, was das genau ist, wird wieder verwiesen auf die fünfteilige

Florian: Science-Buster-Serie, weil wenn ich jetzt erklären will, was der Riesenast ist

Florian: und alles, dann muss man mit dem Herzsprung-Rassel-Diagramm anfangen

Florian: und dann muss ich ein Diagramm erklären in einem Medium, wo man nichts zeigen kann.

Florian: Und das geht zwar, aber es braucht dann viel länger Zeit. Aber sagen wir einfach

Florian: so, es ist der nächste Schritt oder der letzte Schritt in der Lebenszeit der Sonne.

Florian: Sie bläht sich zuerst auf zum roten Riesen, dann passieren ein paar andere Sachen

Florian: und dann bläht sie sich quasi nochmal aus. Also dehnt sich noch stärker aus

Florian: und verliert noch mehr Masse.

Florian: Also der Massenverlust eines Sterns in der AGB-Phase, wenn er dann sich noch

Florian: stärker ausdehnt, der ist noch größer.

Florian: Und das muss man auch berücksichtigen. Und all das haben die Leute in dieser

Florian: neuen Arbeit gemacht und haben all das genau simuliert, haben neuere Gezeitenmodelle verwendet,

Florian: haben neuere Sternentwicklungsmodelle verwendet, AGB-Entwicklungsmodelle verwendet,

Florian: den Massenverlust simuliert, weil wir wissen das ja alles nicht genau.

Florian: Wir können ja nicht exakt vorhersagen, wie viel Masse die Sonne verlieren wird.

Florian: Das kann man natürlich, wie gesagt, modellieren.

Florian: Aber wir können es jetzt nicht so exakt vorhersagen, wie wir,

Florian: keine Ahnung, jetzt die Umlaufbahnen vorhersagen können.

Florian: Das ist alles ein bisschen schwierig. Und am Ende kommt raus...

Florian: Dass auf jeden Fall Venus und Merkur Pech haben. Also da ist es wurscht,

Florian: dir erwischt es auf jeden Fall.

Florian: Die kommen dem Schicksal nicht aus.

Ruth: Und die werden dann tatsächlich vom Plasma der Sonne da eingeschlossen.

Florian: Genau, und dann werden sie sich vielleicht innen drin noch ein bisschen rumbewegen

Florian: können. Aber ja, wenn du da andauernd als Planet mit einer nicht geringen Geschwindigkeit

Florian: durch so ein heißes Plasma durchbretterst, das überlebst auch nicht lange.

Florian: Also irgendwann ist der dann auch aufgerieben im wahrsten Sinne des Wortes.

Ruth: Obwohl Venus ja schon einiges gewohnt ist mit ihrer Oberflächentemperatur und

Ruth: so. Aber das natürlich, ja.

Florian: Der Mars wird es auch überstehen. Der Mars, der kommt durch.

Florian: Und die Erde ist halt gerade so der Grenzfall.

Florian: Wenn man sich jetzt einfach nur so ein simples Modell anschaut mit der normalen

Florian: roten Riesen- und AGB-Phase, schafft es die Erde nach diesem neuen Modell.

Florian: Also vor allem die rote Riesenphase, die wird die Erde ziemlich sicher überstehen.

Florian: Das geht sich aus, dass die Erde die rote Riesensonne übersteht.

Florian: Beim AGB-Stern, da später dran, da ist es ein bisschen unklar.

Florian: Weil da hängt es wirklich stark davon ab, wie groß der Massenverlust der Sonne in der AGB-Phase ist.

Florian: Und das ist der Teil, der am wenigsten gut bestimmt ist in dieser ganzen Arbeit.

Florian: Weil da wissen wir halt einfach nicht genug über AGB-Sterne.

Florian: Wir können das abschätzen aus Modellen. Wir können probieren,

Florian: andere Sterne zu beobachten, die schon in dieser Phase sind und die früher mal so waren wie die Sonne.

Florian: Da haben sie den Stern L2 Puppis sich angesehen. Ich weiß nicht, ob du den kennst.

Ruth: Nicht persönlich, nein.

Florian: Roter Riese im Sternbild Puppis. Und Puppis ist das Achterdeck des Schiffs, wer sich fragt.

Florian: Und da sagen sie, der ist so ähnlich wie die Sonne. Und wenn man den L2-Puppis-Wert

Florian: des Massenverlustes, den man da aus Beobachtungen bestimmen kann,

Florian: wenn man den für die Sonne auch nimmt, dann kommt die Erde auch gerade noch vorbei.

Florian: Aber halt, ja, es ist knapp, aber sie schafft es.

Florian: Wenn man andere Werte nimmt für den Massenverlust in der AGB-Phase der Sonne,

Florian: dann wird es schwieriger, dann kann es auch sein, dass die Erde dabei zerstört wird.

Florian: Also es ist immer noch unklar und genauso schreiben Sie es dann auch tatsächlich in

Florian: der Zusammenfassung der Arbeit, dass das Schicksal der Erde und des inneren

Florian: Sonnensystems hängt stark von den Gezeitenwechselwirkungen und den AGB-Massenverlustraten ab.

Florian: Also da gibt es eine starke Abhängigkeit und Sie sagen, es ist uncertain.

Florian: The final fate of Earth is still unclear.

Florian: Weil die AGB-Massenverlustraten,

Florian: Auch durch Beobachtungen nicht weit genug eingeschränkt werden können,

Florian: können wir nicht abschließend sagen, ob die Erde tatsächlich das Ende der Sonne

Florian: überleben wird oder nicht.

Florian: Wenn wir ein bisschen von den Beobachtungsdaten die plausiblen Fälle hernehmen

Florian: und die anderen, von denen wir denken, dass sie nicht so plausibel sind,

Florian: ignorieren, dann schaut es so aus, als könnte die Erde das überleben.

Florian: Aber wenn wir einfach das nehmen, was wir wirklich wissen, müssen wir auch sagen,

Florian: wir wissen nicht, wie das Schicksal der Erde aussehen wird.

Florian: Sie verweisen noch darauf, dass es die PLATO-Mission gibt. PLATO ist schon gestartet, oder?

Ruth: Keine Ahnung.

Florian: Es ist eine Mission der Europäischen Weltraumagenturen, dem DLR,

Florian: und ist noch nicht gestartet.

Florian: Ich dachte, die wären schon längst im All. PLATO 2027 soll starten.

Florian: PLATO ist eine Mission, um Planeten bei roten Riesen zu untersuchen.

Florian: Wir finden ja auch ab und zu mal Planeten bei roten Riesen. Und mit PLATO sagen

Florian: sie, werden wir mehr finden.

Florian: Und wenn wir uns die genau anschauen, dann kriegen wir da vielleicht auch noch

Florian: ein paar neue Einschränkungen, um feststellen zu können, ob die Erde wirklich

Florian: überleben wird oder nicht. Aber trotz der Schlagzeilen, die uns sagen,

Florian: ja, alles retour, die Erde wird doch nicht verschluckt.

Florian: Wissenschaftlich seriös, sagen auch die in der Arbeit drin, ist das Schicksal immer noch unklar.

Ruth: Ich meine, das Schicksal des Lebens auf der Erde ist nicht mehr unklar.

Florian: Ja gut, das ist wurscht. Wir sind ein bisschen Schlange früher weg.

Florian: Also wir sind schon in den Milliarden Jahren spätestens weg.

Florian: Also wir sind Schlange vorher weg.

Ruth: Und alles Leben auf der Erde.

Florian: Aber da ist dann schon so heiß auf der Erde, dass das Wasser weg ist.

Ruth: Ich muss mal vorstellen, wie das ausschauen würde.

Florian: Ein bisschen schlimmer als in der Hitzewelle im Juni.

Ruth: Ein bisschen schlimmer. Aber das ist ein gigantischer, brodelnder,

Ruth: rote Riesenplasma-Ball vor deiner Nase, oder?

Ruth: Also lang könnte man sich das nicht anschauen. Du musst da gleich reinschmieren.

Ruth: Ja, genau. Faktor 50 reicht da auch nicht mehr. Ich nehme immer Faktor 50.

Florian: Es gibt ja nicht mehr, oder? Gibt es mehr?

Ruth: Nein, ich glaube nicht. Ich würde 100 auch nehmen, wenn es ihn gäbe. Ja.

Ruth: Aber ja, das ist einfach nur so eine Vorstellung. Aber irgendwie ist es ja auch

Ruth: schon wieder mal so ärgerlich,

Ruth: dass es schon wieder so ein Grenzfall kann sich die Erde nicht entscheiden.

Ruth: Kann es nicht einfach so sein, ja, ist deutlich drin, nein, ist deutlich draußen.

Ruth: Das ist oft irgendwie so, das, was man wissen will, ist genauso an der Grenze, oder?

Florian: Jetzt habe ich gerade eine Idee bekommen und das wäre eine Idee,

Florian: wenn ich noch in der Wissenschaft arbeiten würde, würde ich da mal so einen

Florian: Tag mindestens drauf verwenden, um die nachzuverfolgen.

Florian: Ich habe mich gerade gefragt, rote Riesen sind ja das, was aus sonnenähnlichen Sternen wird.

Florian: Und damit ein Planet habitabel ist, muss er einen bestimmten Abstand von einem

Florian: sonnenähnlichen Stern haben. Kann nicht so nah sein wie die Venus,

Florian: kann nicht so weit weg sein wie der Mars, der muss einen bestimmten Abstand haben.

Florian: Kann es sein, dass habitable Planeten um sonnenähnliche Sterne immer automatisch,

Florian: in der Zone sind, wo man nicht weiß, ob am Ende der Planet zerstört wird oder nicht.

Florian: Anders gesagt, kann es sein, dass die Unsicherheit des endgültigen Schicksals

Florian: eine zwangsläufige Folge des Lebens ist.

Ruth: Ist uns die Ambivalenz in die Wiege gelegt?

Florian: Das müsste man eigentlich relativ leicht rauskriegen können,

Florian: entweder aus Sternentwicklungsmodellen oder wenn man einfach mal mit den Mitteln,

Florian: die ich auf der Uni noch hatte, ein paar Simulationen laufen lässt,

Florian: müsste man das in so einer Woche rauskriegen.

Ruth: Aber man muss jetzt schon sagen, dass jetzt der Mars an sich jetzt auch nicht

Ruth: generell so ganz inhabitable ist.

Ruth: Also wenn der Mars ein bisschen größer wäre, wenn der Mars ein gescheites Magnetfeld

Ruth: hat und eine dichtere Atmosphäre in weiterer Folge und so weiter,

Ruth: dann wäre es zwar ungemütlich.

Florian: Nicht spoilern, das werden wir in einer zukünftigen Sommerfolge klären.

Ruth: Alles klar. Okay, okay. Bin schon still, bin schon still.

Ruth: Aber ich meine, die Ambivalenz an sich ist natürlich sowieso immer Teil des

Ruth: Lebens. Naja, wenn es dann Merkur lebt, ist es nicht. Aber da ist ja sowieso,

Ruth: da könnte ja sowieso, also auch wenn ein erdähnlicher Planet dort wäre, wo dann Merkur ist.

Florian: Ja, vielleicht braucht man dann irgendwie ein hitzebeständiges Leben,

Florian: also wissen wir alles nicht. Aber wie gesagt, da war nur eine Idee,

Florian: die mir gerade gekommen ist.

Ruth: Ja, interessante Idee. Interessanter Research auch, ja.

Ruth: Wir werden es wahrscheinlich auf absehbare Zeit nicht klären können, oder?

Florian: Ja.

Ruth: Habe ich so das Gefühl, es wird keine definitive Klärung dieser Frage kommen.

Florian: Würde ich gar nicht so ausschließen, weil wie gesagt, wir verstehen Sterne immer besser mit neuen Daten.

Florian: Auch jetzt, wenn wir Umlaufbahnen von Exoplaneten um rote Riesen finden,

Florian: mehr finden mit so Missionen wie Plato, dann haben wir da ein besseres Verständnis

Florian: dafür, wo, wie die sich bewegen und so weiter. Können die Gezeiteneinflüsse besser abschätzen?

Florian: Wenn wir die AGB-Sterne besser verstehen, können wir auch da was machen?

Florian: Also ich halte es jetzt nicht für unwahrscheinlich, dass man da so in den nächsten

Florian: zehn Jahren was rauskriegt.

Florian: Das Problem ist halt, es ist ja auch kein dringendes Problem,

Florian: jetzt das rauszufinden. Das ist ja jetzt nicht so etwas, wo die Menschheit auf

Florian: den Fingernägeln sitzt. Nein, wie heißt das? Auf denen kaut man.

Ruth: Man kann auch drauf sitzen, das ist auch unangenehm. Also da möchte man dann

Ruth: auch, dass es schnell vorbei ist.

Florian: Ja, also wo jetzt wirklich dringend darauf wartet, dass wir eigentlich was rauskriegen.

Florian: Das heißt, es wird jetzt nicht so mit dem Hochdruck dran geforscht,

Florian: wie vielleicht an anderen Themen geforscht wird.

Florian: Aber ich glaube, das ist etwas, das jetzt nicht so weit weg ist,

Florian: dass wir da eine definitive Antwort kriegen, wenn wir genug Einschränkungen

Florian: haben, dass wir sagen können, okay, ein Stern wie die Sonne wird definitiv nicht größer als so.

Ruth: Aber ist das nicht, ich meine, hat ein Stern wie die Sonne in seiner roten Riesenphase,

Ruth: ich meine, hat der überhaupt eine Begrenzung, wo man sagen kann,

Ruth: da ist der Stern aus? Weißt du, was ich meine?

Florian: Ja.

Ruth: Also da ist die Ausdehnung eines roten Riesens ist ja sowieso so...

Ruth: Dann schlecht definiert, wo ist dieser Stern aus, wo fangt dann der leere Weltraum an.

Ruth: Also die Erde ist einfach immer so in dieser Grenzregion.

Ruth: Wenn da mal irgendwie ein größerer Ausbruch oder so ist, vielleicht ändert das

Ruth: dann die Bahn der Erde so, dass sie dann doch wieder verschluckt wird.

Ruth: Und es ist alles nicht so klar, würde ich jetzt mal sagen.

Florian: Das ultimative Schicksal im Detail ist immer unklar, aber vielleicht zu sagen,

Florian: ob die Erde jetzt wirklich so nah an die Sonne ranrücken wird oder umgekehrt,

Florian: dass die Erde zerstört wird oder nicht, Ob sie mit ein bisschen Verbrühungen

Florian: davon kommt, das glaube ich, kann man rauskriegen.

Florian: Aber wissen wir nicht. Ich wollte es nur erzählen, weil, wie gesagt,

Florian: das ist ja ein Thema, das zumindest medial immer wieder auftaucht und das auch

Florian: die Menschen interessiert, wann es mit der Erde zu Ende geht.

Florian: Und jetzt habe ich gedacht, erzähle ich kurz im Sommer was, wo es eh so heiß

Florian: ist, was von dieser neuen Studie über das Ende der Sonne.

Ruth: Ja, nein, voll interessant. Jetzt ist die große Frage, hat EFIs Aufenthaltsort

Ruth: da irgendwie irgendwas damit zu tun?

Florian: Ja, das müsst ihr rausfinden, weil wir wissen es schon, aber wir sagen es euch nicht.

Florian: Wir sagen euch übrigens auch nicht, wer was gespendet hat seit dem letzten Mal,

Florian: weil wir nehmen alle vier Sommerfolgen am selben Tag auf.

Florian: Das heißt, was auch immer ihr im Laufe des Sommers netterweise an uns Unterstützung

Florian: zukommen lasst, wir können uns erst nach dem Sommer dafür bedanken.

Florian: Das heißt nicht böse sein, falls ihr uns schon irgendwie per Paypal,

Florian: per Steady, per Patreon irgendwie unterstützt habt.

Florian: Wir können euch erst im Herbst dafür danken, weil wir es jetzt noch nicht wissen.

Florian: Ihr könnt aber, wenn ihr fix seid, immer noch den Weg der Unterstützung wählen,

Florian: den wir in der letzten Folge kurz vorgestellt haben. Ihr könnt euch beim Astronomie

Florian: Verlag Sonnenfinsternisbrillen besorgen, falls sie noch nicht ausverkauft sein

Florian: sollten. Weiß ich nicht.

Florian: Falls ihr nämlich am 12. August die Sonnenfinsternis sehen wollt,

Florian: die zumindest in Teilen Europas total, aber bei uns partiell sichtbar ist,

Florian: dann braucht ihr eine Sonnenfinsternisbrille, wenn ihr das sehen wollt.

Florian: Und die gibt es dort für...

Florian: Hörerinnen und Hörer unseres Podcasts um 10% billiger und wir kriegen dafür

Florian: 50 Cent pro Sonnenbrille als Dank vom Astronomie Verlag von Stefan,

Florian: der uns diese Art der Unterstützung.

Florian: Anstatt der normalen Art der Unterstützung angeboten hat, weil ihm der Podcast

Florian: gefällt und er uns unterstützen wollte.

Florian: Also wenn ihr sonnenfinsternes Brillen braucht, dann nutzt die entsprechenden

Florian: Informationen in den Shownotes, um sie dort zu besorgen.

Florian: Wenn ihr wollt, dass wir was dafür bekommen und wenn ihr anderswo Quellen für

Florian: Brillen habt, dann nehmt die. Hauptsache eure Augen gehen nicht kaputt.

Florian: Das ist das Wichtigste. Und ich weiß auch nochmal, wenn ich schon dabei bin,

Florian: noch auf das Das Universum Merch von Jörg hin, der schöne Dinge gemacht hat,

Florian: Magneten, Armbänder und so weiter mit Das Universum drauf.

Florian: Auch da findet ihr in den Shownotes den Link, wo ihr das beziehen könnt.

Florian: Und wenn ihr immer noch nicht genug habt und noch mehr haben wollt,

Florian: dann müsst ihr jetzt ganz, ganz genau aufpassen, denn wie Ruth vorhin schon

Florian: gesagt hat, Evi ist wieder unterwegs im Universum und schickt uns Postkarten

Florian: von den Orten, wo sie sich rumtreibt.

Florian: Sie ist diesmal unterwegs auf der Suche nach dem passenden Sommerjob und an

Florian: ihrer ersten Station ist sie schon gescheitert.

Florian: Jetzt ist sie unterwegs auf Station Nummer zwei und wir suchen für jede Folge,

Florian: für jedes Rätsel sowohl den Ort, an dem Evi sich aufhält, als auch den Science-Fiction-Film,

Florian: der an diesem Ort spielt.

Florian: Das heißt, schickt uns pro Sommerrätsel-Ausgabe sowohl einen Ort als auch einen

Florian: Film und schickt das alles gesammelt am Ende des Sommerrätsels,

Florian: wenn alle vier Folgen veröffentlicht worden sind.

Florian: Per E-Mail an hello at das Universum.at und ich habe deswegen gerade gestockt,

Florian: weil mir eingefallen ist, wir haben noch keinen Einsendeschluss bekannt gegeben.

Florian: Aber ja, müssen wir eigentlich erst am Ende machen.

Florian: Ich sage mal, Einsendeschluss ist der 1. September. Das ist ein guter Tag für Ende des Sommers.

Florian: 1. September, aber wir überholen es eh nochmal, wenn das Rätsel durch ist.

Florian: Aber jetzt genug der Vorrede. Jetzt schauen wir, wo Evi nach ihrem letzten,

Florian: durchaus dramatischen Aufenthalt gelandet ist. Und das wird das Letzte sein.

Florian: Wir verabschieden uns jetzt schon und dann hört ihr Evi. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Ruth: Macht's das gut. Schönen Sommer.

Evi: Lieber Ruth, lieber Florian, so ein Schlamassel. Also meine Jobs werden immer seltsamer.

Evi: Wobei die Jobs an sich sind es nicht, sondern das Drumherum, das hier passiert.

Evi: Nach dem schrecklichen Unfall des Technikers bei meinem ersten Job.

Evi: Ich habe euch ja in meiner letzten Nachricht davon berichtet,

Evi: bin ich dann recht bald weitergezogen.

Evi: Ich habe nämlich die Zusage für einen weiteren Minenjob bei einem Außenposten

Evi: in einer Kolonie bekommen.

Evi: Auf einem Planeten gar nicht mal so weit weg von meinem letzten Aufenthaltsort.

Evi: Astronomisch gesehen natürlich.

Evi: Hinzu kommt, dass dort ein Matriarchat vorherrscht und sie den Planeten so weit

Evi: terre geformt haben, dass man nicht mit geschlossenen Raumanzügen herumlaufen

Evi: muss, sondern lediglich eine Art Sauerstoff-Mundstück an seiner Jacke trägt,

Evi: an dem man ab und zu einen kurzen Zug nehmen muss.

Evi: Ansonsten kann man sich da super frei auf der Oberfläche aufhalten.

Evi: Da war ich natürlich neugierig, also bin ich hin.

Evi: Aber kaum war ich angekommen, ging schon alles schief, beziehungsweise wurde

Evi: alles ein bisschen wirr und seltsam.

Evi: Der Zugführer, der mich zum Außenposten brachte, erzählte mir noch,

Evi: dass das so wie eine alte Goldgräberstadt mit allem drum und dran ist.

Evi: Aber als ich ankam, war alles wie ausgestorben. Ich spazierte durch den Ort,

Evi: ging zum Anmeldezentrum, aber nirgendwo auch nur eine Menschenseele.

Evi: Und dann begann es richtig seltsam zu werden.

Evi: Ich erzähle euch das am besten in einer Rückblende. Plötzlich hörte ich Schüsse

Evi: und einen gewaltigen Knall, wie bei einer Explosion.

Evi: Gefolgt von noch mehr Schüssen. Erschrocken fuhr ich herum und ging instinktiv

Evi: in Deckung. Und zwar keine Sekunde zu spät.

Evi: Kaum hatte ich mich versteckt, stürmte eine aufgeregte Mäute an mir vorbei.

Evi: Ihr Anblick versetzte mich in Angst und Schrecken.

Evi: Die Menschen sahen nicht mehr aus wie Menschen, mehr wie eine Art gruseliger

Evi: Goss-Metal-Zombies in wilder Lederkluft und mit entstellten Gesichtern.

Evi: Nur mit Mühe konnte ich einen Schrei unterdrücken. Ich ging noch mehr in Deckung

Evi: und schloss die Augen, in der Hoffnung, sie sehen mich nicht, wenn ich sie nicht sehe.

Evi: Erst als ich mir ganz sicher war, wieder alleine zu sein, öffnete ich die Augen

Evi: und wagte mich aus meinem Versteck.

Evi: Nur schnell weg von hier, dachte ich mir.

Evi: Ich schlug den Weg zurück zum Bahnhof ein und hoffte, dass bald ein Zug kommen würde.

Evi: Kaum hatte ich ein paar Schritte getan, bemüht keine Geräusche zu machen,

Evi: von einer Hausecke zur nächsten schleichend, als ich direkt in die Öffnung einer Waffe blickte.

Evi: Wie sich herausstellte, handelte es sich aber zu meinem Glück um eine Polizeigruppe

Evi: mit ein paar Zivilisten im Schlepptau.

Evi: Zu meiner Erleichterung erfuhr ich, dass sie ebenfalls zum Bahnhof wollten.

Evi: Ein Zug sollte schon längst wieder da sein.

Evi: Auf meine Frage, was denn hier los sei, begannen alle in irgendwelchen Rückblenden zu erzählen.

Evi: Soweit ich das verstanden habe, handelt es sich hier um einen freigesetzten

Evi: Mikroorganismus oder ein Virus, der gegen die Eroberer kämpft.

Evi: Ich habe keine Ahnung, ehrlich gesagt.

Evi: Die Wissenschaftlerin berichtete in einer weiteren Rückblende,

Evi: dass sie die Büchse der Pandora geöffnet hatte und seitdem eine rote Wolke herumgeistert

Evi: und von den Menschen Besitzer greift, was dann wohl zu den seltsamen Verhaltensänderungen

Evi: führt, die ich vorhin gesehen hatte.

Evi: Und jetzt kämpften sie gegen diese, ich nenne sie mal Metal-Zombies.

Evi: Das Blöde an der Sache ist allerdings, dass, sobald man einen von ihnen getötet

Evi: hat, entweicht die Wolke und nimmt von einem anderen Besitz und das Ganze beginnt

Evi: von vorne. Ich kenne mich nicht aus.

Evi: Gerade eben kam einer von der Gruppe zu mir, der, der mich irgendwie an einen

Evi: amerikanischen Rapper erinnert, drückte mir eine riesige Knarre in die Hand

Evi: und meinte, ich muss kämpfen.

Evi: Doch ehe ich erwidern konnte, dass ich Pazifistin sei, begann von irgendwoher

Evi: laute Metal-Mucke zu spielen. Die Metal-Zombies kamen und ich musste rauskämpfen.

Evi: Wenn ich das Ganze überlebe, werde ich das sowas von der Gewerkschaft melden.

Evi: Dafür muss ich eine Zulage bekommen. Ich hoffe nur, dass die Züge hier pünktlicher

Evi: als in Deutschland sind und hoffentlich auf bald. Liebe Grüße, Evi.

Über diesen Podcast

Ruth und Florian reden über das Universum. Mit Fragen. Und Antworten.

Die Astronomin Ruth (Spezialgebiet Galaxien) und der Astronom Florian (Spezialgebiet Asteroiden) reden über das Universum. Ruth betreibt ein mobiles Planetarium; Florian erzählt auf Bühnen, in Büchern und in Podcasts über den Kosmos und beide plaudern gemeinsam über alles, was dort so abgeht. In jeder Folge erzählen sie einander eine spannende Geschichte aus der aktuellen Forschung. Und beantworten Fragen aus der Hörerschaft zu allem was man gerne über das Universum wissen möchte. In der Rubrik "Science Frames" untersucht Evi die Verbindungen zwischen Science Fiction und echter Wissenschaft.

Spenden gerne unter paypal.me/PodcastDasUniversum oder steadyhq.com/dasuniversum oder patreon.com/dasuniversum

von und mit Florian Freistetter, Ruth Grützbauch, Evi Pech

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