Das Universum

DU041 - Science-Fiction-Special

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DU041 - Science-Fiction-Special

Dr. Who gegen den Rest der Science Fiction

Kurz vor Weihnachten gibt es eine Spezialfolge in der Ruth, Evi und Florian ausführlich über Science Fiction reden. Wie sind sie zur Science Fiction gekommen und was war die ersten Bücher oder Filme, die sie gesehen und gelesen haben? Wie hat das ihren Weg in die Wissenschaft beeinflusst? Ist Rey über- und Leia unterschätzt worden? Darf der Doktor auch eine Frau sein? Und müssen die Ghost-Busters immer von Männern gespielt werden? Wir empfehlen unsere Lieblingsbücher und Serien; diskutieren über aktuelle und alte Filme und sind uns am Ende einig, dass man zu Silvester “Die Zeitmaschine” schauen muss. Viel Spaß!

Unser Weg zur Science Fiction

Ruths erster Kontakt war die klassische “Star Trek”-Serie; Florian ist nicht davon überzeugt dass die soooo super war und Evi widerspricht energisch. Es entspinnt sich eine Diskussion über die Serien der 1960er; Raumpatrouille Orion war allen zu schwarz-weiß und “Ufo” ist - zumindest in der Erinnerung super. Vor allem die lila Haare haben Ruth beeindruckt.

Evi kam auch schon früh mit Kirk und Spock in Kontakt, fand aber auch alles mit Zeitmaschinen super und hat sich als Kind sogar selbst eine gebaut.

Florian fand Star Trek als Kind überfordernd und hat sich lieber den Büchern gewidmet. Er kann sich allerdings nicht mehr erinnern, wie das erste Sci-Fi-Buch hieß, das er gelesen hat und hofft auf die Hilfe der Hörerschaft bei der Identifizierung.

Evi wundert sich, das Ruth und Florian nicht von Star Wars beeinflusst wurden. Worauf sich die übliche Star Wars vs Star Trek Debatte entwickelt. Ruth bringt aber ein neues Element ein und erklärt, sie habe “Space Balls” vor Star Wars gesehen. Und Florian stellt fest, dass diese Diskussion sowieso ein Kategorienfehler ist.

Der Einfluss von Science Fiction aus unsere wissenschaftliche Karriere

Bei Florian war das Interesse fürs Universum die Ursache für Studium und das Interesse an der Sci-Fi. Bei Evi dagegen wurde das Interesse an der Naturwissenschaft durch “Star Trek: The Next Generation” geweckt. Und durch die Entdeckung, dass sehr viele Sci-Fi-Bücher von Menschen geschrieben wurden, die Physik oder Astronomie studiert haben. Um zu verstehen was man braucht, um gute Science-Fiction-Bücher zu schreiben, hat sie dann auch selbst ein Astro-Studium begonnen. Florian hat schon als Kind Sci-Fi-Bücher geschrieben, die sogar heute noch existieren:

Verkannte Science-Fiction

Die Rolle von Frauen in der Science Fiction

Marianne hat uns schon vor längerer Zeit eine Nachricht geschickt und uns darauf hingewiesen, dass wir in einem früheren Gespräch über Sci-Fi viele Autorinnen vergessen haben. Deswegen empfiehlt sie uns “ Lilith’s Brood” von Octavia Butler (gibt es auch auf deutsch), “The Left Hand of Darkness” (auf deutsch) von Ursula K. Le Guin, “The Female Man” (auf Deutsch) von Joanna Russ und die “Imperial Reach Trilogie” (auf deutsch) von Ann Leckie.

Für diese Hinweise sagen wir Danke und nehmen das als Anlass um ausführlich über die Rolle der Frauen in der Science Fiction zu diskutieren. Wir reden über die “Lady Astronaut”-Serie von Mary Kowal (Band 1, Band 2, Band 3 und jetzt endlich auch auf deutsch) die Florian absolut super findet. Ruth findet die “Mercury 13”-Serie auf Netflix gut und überrascht Florian mit einem der frühesten Sci-Fi-Büchern aller Zeiten, nämlich “The Blazing World” von Margaret Cavendish aus dem Jahr 1666, das es immer noch in deutscher Übersetzung.

Es gibt jede Menge coole Bücher von Frauen, auch wenn die immer noch nicht so behandelt werden, wie sie es sollten.

Schaut man sich die Protagonistinnen an, sieht man einen deutlichen Fortschritt. Nachdem Uhura, Troi und Ci nur Hilfsarbeiten verrichten durfte, konnte Captain Janeway immerhin ein Raumschiff kommandieren! (und war auch noch Mrs. Columbo).

Dann stellen wir fest, dass Fanwelten durchaus konservativ sein können. Wir diskutieren den Fall von Rey vs Leia bei Star Wars, die weiblichen Ghost Busters und die Rolle von Jodie Wittaker als 13. Doctor Who.

Wir empfehlen Science-Fiction Bücher und Serien

Ruth empfiehlt “The Expanse”.

Florian einen ganzen Haufen Bücher. Nämlich die “Broken Earth”-Trilogie von N K Jemisin (auf deutsch, “Celestial Matters” von Richard Garfinkel, Quintessence und “Quintessence Sky” von David Walton, “Lucifer’s Hammer” von Larry Niven und Jerry Pournelle (auf deutsch), außerdem “Footfall” (auf deutsch) und “The Mote in God’s Eye” (auf deutsch) von den selben Autoren. Und natürlich “Dune” (auf deutsch), alle sechs Bände! Dann noch “Up the line” (auf deutsch) von Robert Silverberg und die Kurzgeschichtensammlung “Exhalation” von Ted Chiang (auf deutsch hier und hier).

Evi empfiehlt die “Foundation”-Serie (auf deutsch) von Isaac Asimov und auch die daraus abgeleitete Fernseheserie. Außerdem auch noch den dystopischen Film “Dark City” und die sehr trashige Serie “Mystery Science Theater 3000”. Außerdem auch noch den mega-trashigen Film “Saturn-City”.

Veranstaltungen

Veranstaltungsmäßig ist es schwer aktuell, da Corona wieder alles durcheinander bringt. Bitte informiert euch zeitnah bei den Veranstaltungslocations, was stattfindet und was nicht. Aber Ruth und ich hoffen immer noch sehr, dass wir am 30.12.2021 gemeinsam in Wien bei der ”Science Busters Bauernsilvester”-Show auftreten können. Infos und Tickets gibt es hier.

Außerdem gibt es auch noch (ebenso hoffentlich) eine Silvester-Show der Science Busters, dreimal: Infos und Tickets gibt es hier.

Science Fiction für Weihnachten

Ruth empfiehlt für die Feiertage die Serie “UFO” und das Buch “Per Lastenrad durch die Galaxis” ;)

Evi möchte allen gerne die Blade Runner Filme und das dazugehörige Buch (auf deutsch) ans Herz legen.

Florian hat drei dicke Bänder der Night’s Dawn Trilogie von Peter Hamilton im Angebot: Band 1, Band 2, Band 3 - gibt es auch auf deutsch.

Und wer nicht ganz so viel lesen will, soll sich “Hail Mary” (auf deutsch) von Andy Weir besorgen.

Zum Schluss weißt Evi noch darauf hin, dass kein Silvester ohne den Film “Die Zeitmaschine” von 1960 komplett ist!

Telegram

Das Universum gibt es auch bei Telegram. Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten. Ihr könnt uns dort auch Audio-Kommentare für den Podcast zukommen lassen.

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Bücher

Florian hat auch ein neues Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen”, ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören.

Ruths aktuelles Buch heißt “Per Lastenrad durch die Galaxis” und wir haben in dieser Folge des Podcasts sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!

Kontaktiert und trefft uns hier

Wenn ihr Fragen zum Universum hat, dann schickt sie einfach per Mail an: fragen@dasuniversum.at. Wer uns einfach nur was schreiben will, tut das unter hello@dasuniversum.at.

Falls ihr Ruth mit ihrem mobilen Planetarium buchen möchtet, schreibt an hello@publicspace.at oder schaut auf ihre Homepage: http://publicspace.at

Florian könnt ihr in seinem Podcast “Sternengeschichten” zuhören, zum Beispiel hier: https://sternengeschichten.podigee.io/ oder bei Spotify - und überall sonst wo es Podcasts gibt. Außerdem ist er auch noch regelmäßig im Science Busters Podcast zu hören.

Florian und Ruth findet ihr beide auch regelmäßig im WRINT Wissenschaft”-Podcast den es ebenfalls bei Spotify gibt

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Kommentare

by NicolasN on
Danke für die Tipps, gerne zugehört wie immer, aber (immer ein aber) mir fehlen tatsächlich noch ein paar neuere und ältere ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Firefly, leider abgebrochen aber wenigstens mit einem Film der die Serie beendet hat. Nicht jedermanns Sache, weil Western meets Space meets 28 days. Finde auch die Rollen recht gut verteilt. Galactica, alte Mini-Serie und dann auch das Remake mit deutlich stärkeren Frauenrollen als im Vergleich zu alten Version. Gut thematisiert auch: Am Rande der Vernichtung, streitet man sich hauptsächlich untereinander (glaube so sind auch Rom und Byzanz untergegangen). Mondbasis Alpha 1, bissl trashig aber war mein Einstieg in SF (70er), schon genannt. Space 2063 (Original Above and Beyond), leider auch abgebrochen, fande es gut gemacht. Babylon 5, hier schon genannt "ich war dabei", wenn man Boxleitner dann "erträgt" ist es ein schöner Blick in die 90er Sci-Fi abseits Starwars und Startrek mit einer epischen Geschichte, auch schon genannt, unterstreiche die aber noch mal, weil sehenswert. Per Anhalter durch die Galaxis, mich gewundert das dass nicht noch genannt wurde. Was vielleicht noch zu mal zu thematisieren wäre, ist die aus meiner Sicht viel stärkeren Präsenz von Frauen in Fantasy (z. B. Bradshaw, Evangeline Walton z. B.) mit wirklich guten Büchern. Und final: Comics fehlten mir leider. Z. B. Incal von Alejandro Jodorowsky, soll verfilmt werden wenn ich richtig informiert bin. Gibt da sicher noch viel mehr.
by Markus on
Danke für die vielen Tipps! @ Florian: Kann das Zeitreisebuch, dass du suchst das hier sein: "Unterwegs nach Atlantis" von Johanna Koczian. Ist nicht Hippokrates sondern Sokrates. Aber ansonsten könnte es passen. War auch mal eine Mini Serie.
by JJ42 on
Das Problem, wleches ich mit Rey habe: sie kann alles und weiß alles (besser) - und das immer sofort, wenn sie es braucht. Mal abgesehen davon davon, dass es dem bisherigen Canon zuwider läuft. Starke realistische(re) Frauenfigur in der SF: Ripley aus Alien...
by Crossmedia - einzigartig interaktiv on
Willkommen im Neuen Jahr! Nett, dass ihr da mal so einen popkulturellen SF-nerdigen Blick übern Tellerrand gebracht habt, wo es doch sonst immer um harte Science geht. Hätte ich speziell Florian gar nicht zugetraut. ;-) Bei eurem multimedialen Überblick scheint mir der Videospielbereich etwas unterrespräsentiert, wahrscheinlich weil es da zuviel generischen Müll gibt bzw. oft SF-Klischees oder dumme Ballerspiele vordergründig den Ton dominieren. -_- Aber es gibt Ausnahmen, die ganz exzellent die einzigartige interaktive Natur von Videospielen vermitteln können, was kein anderes Medium bietet, nämlich dass man nicht passiv aus Distanz konsumiert, sondern aktiv seine Geschichte selbst "am eigenen Leib" erlebt. Ein recht junger Genrevertreter lässt uns ein kleines Miniatursonnensystem aus Egosicht in kunstvoller 3D-Optik erleben. Es bietet visuell und in Story eine künstlerlische Umsetzung von harter Wissenschaft, Physik und Phänomenen. Die eine Hälfte besteht aus der Simulation eines Sonnensystems inkl. diverser Planeten, Monde, Kometen, Raumstationen. Diese bereist man nach Lust und Laune ohne Ladezeiten in seiner Raumkapsel bzw. zu Fuss plus Jetpack und erlebt dabei phantastische einzigartige Entdeckermomente, oder auch mal unerwartete Tode, wenn man sich zu forsch und ignorant verhält (oder blind dem Autopiloten vertraut). Die andere Hälfte besteht aus der Auflösung einer ausgeklügelten SF-Geschichte, bei der man die Aufgabe hat, das Mysterium dieses Sonnensystems zu lösen. Hierbei wird weder geballert noch abstrakt durch Rätsel geklickt, sondern es geht vorallem um Erkundung fremder Welten und den reinen Wissensgewinn, der von unglaublichen Aha-Effekten gekrönt wird, wodurch man dann reale physische Probleme überwinden kann und wie ein SF-Detektiv Stück-für-Stück das Mysterium löst. Denn man ist kein Mensch sondern ein vieräugiges Alien amphibischer Natur, das die Hinterlassenschaften einer anderen ausgestorben Alienspezies untersucht und dank seines Übersetzertools deren alte Texte einziffern kann. Nach einem etwa halbstündigen Tutorialabschnitt am Anfang, darf man losdüsen und entdeckt, dass deren alten Bauwerke und Maschinen noch arbeiten, und dass da draußen im Sonnensystem etwas seehr Mysteriöses im Gange ist. Das vielfach Preisgekrönte Videospiel "OUTER WILDS" ist online als Download erhältlich für Playstation, Xbox und PC (u.a. im steam/epic/gog-store; Achtung nicht verwechseln mit "the outer worlds"). Da das Storyerlebnis sehr anfällig für Spoiler ist, am Besten ganz ohne Vorinfo, Trailer oder Videoreviews spielen. Schon die Shopbeschreibung verrät Dinge, die man besser blind erleben sollte. ^_^
by Christian on
Seit einiger Zeit höre ich diesen tollen Podcast regelmässig. Mein Favorit unter den Science-Fiction Büchern ist Lunatico (The Gods Themselves) von Isaac Asimov. Ob das je verfilmt wird? Jedenfalls gibt es auch eine Kurzgeschichte über eine Regisseur, der ob dieser Aufgabe verzweifelt. Die Idee zu den in diesem Buch beschriebenen Lebewesen finde ich jedenfalls genial
by Bernie on
Tolles Weihnachts-Special, hat mir sehr gut gefallen. Deshalb wünsche ich mir auch für das nächste Jahr, dass Ihr die Idee mit dem Special zu Dune (den Wüstenplaneten) in die Tat umsetzt. Vielen Dank und guten Rutsch!
by sternburg on
Ich bion sicher nicht der einzige, für den diese tollen Shownotes zukünftig ein Nachschlagewerk bei medialer Unterzuckerung darstellen sollen. Daher sei hier der Film Hidden Figures nachgetragen, von dem Ihr sehr geschwärmt habt. Ich musste ihn gerade googeln. Vielleicht bin ich aber - wenn ich mir den Erfolg dieses Films ansehe - auch nur der einzige, an dem dies damals irgendwie vorbei ging. Und wo ich schon gegoogelt habe: Gibt's auf Disneyplus.
by Christian Berger on
Für Leute die unfreiwilligen Trash mit hohen Ansprüchen sehen will gibt es die Deutsche Sci-Fi Series "Alpha Alpha". Da gibt es eine Art "humanistischer Organisation" welche im Hintergrund die Menschheit vor ihrer Selbstzerstörung retten will. Deshalb rekrutierten die in der ersten Folge einen Lehrer und der löst dann "Akte X"-artige Rätsel. Das Trashige daran ist, dass das nur 20 Minuten Episoden sind in denen eigentlich nicht die Zeit ist die ambitionierten Handlungen gut zu erzählen. Die Nachfolgerserie "Das blaue Palais" ist da deutlich besser, da sind die Ausgaben grob eine Stunde lang, so dass man die Handlung schön ausbreiten kann.
by Christian Berger on
Also zu UFO muss man sagen, dass die durchaus probiert haben "ernste" Themen anzusprechen, beispielsweise gab es mal einen Konflikt bei dem Chef von SHADO, dessen Kind auf Grund eines Unfalls den er verursacht hat, schwer krank ist, und das Medikament dann nur per Luftfracht gebracht werden konnte und er dann versucht hat das über seine Organisation zu transportieren. Davon konnte er aber seiner Frau nichts sagen und am Ende kommt das Medikament dann trotzdem nicht rechtzeitig an. Diese ernsten Themen haben auch dazu geführt, dass die Nachfolgeserie "Mondbasis Alpha 1" so wurde wie sie ist. Die Repräsentanten der US Fernsehsender haben sich nämlich beschwert, dass es zu viele "irdische" Plots gab. Die Antwort war dann die Serie gleich komplett auf den Mond zu verlegen, so dass die gar nicht mehr auf die Erde kommen konnten.
by Horst on
Hi. Der Ghostbustersfilm von 2016 war nicht wegen des Casts schlecht. Es ist unfair, dass man die Kritik am Film jetzt in eine Genderdiskussion umwandelt. Ein Film ist nicht gleich gut, wenn die Hauptrolle männlich oder weiblich ist. Der Film war einfach größer Mist. 😜
by Volker Wortmann on
Ich weiß nicht mehr genau, welches meine erste Science-Fiction-Serie war. Entweder "Raumschiff Enterprise" oder "Mondbasis Alpha Eins". Meine Lieblingsserie, und danach kommt lange nichts, ist "Babylon 5".
by Mathias Panzenböck on
Zu Star Wars: ich mag Ray, aber die 3 Filme könnten echt besser geschrieben sein, vor allem besser aufeinander abgestimmt. Und aus Finn hätten sie mehr machen können. Ein übergelaufener Stormtrooper hätte sehr interessant sein können, haben's aber nix damit gemacht. Er schießt auf seine alten Kollegen/Kolleginnen mit Freude, ohne Hemmung. Die letzten Staffeln Doctor Who fand ich auch echt nicht gut geschrieben, leider. Schon bevor der letzten Regeneration. Ich mein, so wahnsinnig gut war Doctor Who nie geschrieben, aber irgendwie fand ich's meh. Vielleicht hat sich einfach mein Geschmack von Doctor Who wegentwickelt. Zu Expanse: Find ich immer interessant wie Leute immer meinen, dass die ersten paar Folgen nicht gut sind. Ist mir nicht aufgefallen. Ich war von der ersten Folge weg begeistert. Der Hauptcharakter ist ein bisschen fad, aber alle anderen sind sehr interessant. Wenn man den überhaupt als Hauptcharakter bezeichnen kann, der Fokus ist eh stark verteilt. Fast so wie bei Star Trek, früher.
by Hendrik on
Und nochwas zum Thema Frauen in StarTrek und dem echten Weltraum: William Shatner war nicht der erste StarTrek-Darsteller im Weltraum: Mae Jemison (wenn auch in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge) war 1992 Shuttle-Astronautin der NASA (10. SpaceLab-Mission) und hatte 1993 einen Auftritt als Lieutenant Palmer in StarTrek TNG.. und außerdem hat sie eine eigene offizielle Lego-Figur (im Set "Women of Nasa") :-)))
by Hendrik on
Danke für die Erinnerungen und viele "neue" Tipps! :-) Bei den Frauen in StarTrek TNG ist neben Troy und Dr. Crusher sicherlich noch die Sicherheitschefin Tasha Yar erwähnenswert. Mein erster Kontakt mit SF passierte in der Schulzeit, als ich ehrenamtlich in der Bibliothek mitgeholfen habe und beim Einräumen der Bücher auf die BattleTech-Romane gestoßen bin. Erst später wurde mir klar, dass es ein riesiges Universum ist mit Brettspielen, Technik-Handbüchern, Computerspielen usw... die Bücher haben mir aber bisher "gereicht": Ein ehemaliger Sternenbund (vergleichbar zur Föderation?), die zerstrittenen Nachfolgestaaten.. politische Intrigen und Kriege, Sprungschiffe (ein "Sprung" ermöglichte eine Reisestrecke von 30 Lichtjahren) und Kampfroboter, verlorengegangene Technik, Bedrohung durch einen techn. überlegenen Gegner.. viele unglaublich spannende Lesestunden :-)
by "Auf das Unentdeckte Land! - die Zukunft!" on
Dude, TOS ist beyond compare! Wer Tiefe und Qualität will, guckt TNG und DS9 aber TOS ist einfach nur geil! Egal, warum. Die Evolution von TOS zu den Kinofilmen hin war für mich auch einfach ergreifend damals. Star Wars fand ich als Kind nett aber oberflächlich. Nichts zum Nachdenken und unglaubwürdiges Geballer. Live long and prosper! Ps: Evi, wenn der feine Herr Freistetter wieder einmal gegen TOS stänkert, einfach vulkanischen Nackengriff bitte ;)

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Über diesen Podcast

Ruth und Florian reden über das Universum. Mit Fragen. Und Antworten.

Die Astronomin Ruth (Spezialgebiet Galaxien) und der Astronom Florian (Spezialgebiet Asteroiden) reden über das Universum. Ruth betreibt ein mobiles Planetarium; Florian erzählt auf Bühnen, in Büchern und in Podcasts über den Kosmos und beide plaudern gemeinsam über alles, was dort so abgeht. In jeder Folge erzählen sie einander eine spannende Geschichte aus der aktuellen Forschung. Und beantworten Fragen aus der Hörerschaft zu allem was man gerne über das Universum wissen möchte.

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von und mit Florian Freistetter, Ruth Grützbauch, Evi Pech

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