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Das Universum

Transkript

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Florian: Herzlich willkommen bei Das Universum, dem Podcast, in dem Ruth und Florian

Florian: über das Universum sprechen.

Florian: Mit Ruth und mit Florian. Was gibt es Neues im Universum?

Florian: Fragt mich Holger immer, wenn wir den Podcast machen. Aber mir ist gerade nichts

Florian: anderes eingefallen, aber ich habe gedacht, frage ich das nicht jetzt auch.

Ruth: Das ist einfach Holgi Recycling. Das war ein guter Anfang. Hallo Holgi übrigens.

Ruth: Hört der uns zu wahrscheinlich nicht.

Florian: Oder? Ich weiß nicht. Ich glaube, der hört keine Podcasts. Nein,

Florian: der hört jede Menge Podcasts, aber ich glaube das nicht.

Ruth: Sehr vernünftig, Holgi. Keine Podcasts. So wie ich. Ja, weiß ich nicht.

Ruth: Was gibt es Neues? Deine Folge. Hast du nichts vorbereitet.

Florian: Oder was? Nein, ich habe da schon nichts vorbereitet.

Ruth: Naja, es gibt schon ganz viel Neues.

Florian: Oder?

Ruth: Ganz viel Neues.

Florian: Ja, ich saß noch bis vor einer halben Stunde im Zug.

Ruth: Mit lauter Schulklassen, wie ich gehört habe.

Florian: Genau. Davor war ich in Vöcklerbruck mit Science Pass unterwegs und davor waren andere Sachen.

Florian: Also ich habe eine Folge vorbereitet, so ist es nicht, aber sie wird ein bisschen

Florian: anders sein, müsst ihr dann hören. Eigentlich am liebsten würde ich eigentlich

Florian: nur über das Radfahren reden, weil am Sonntag war das spektakulärste Radrennen

Florian: aller Zeiten, das ich je gesehen habe. Da könnte ich eine ganze Stunde voll...

Ruth: Aber du bist nicht mitgefahren?

Florian: Nein, aber ich habe es im Fernsehen gesehen und das war schon aufregend und

Florian: anstrengend genug. Also da war ich schon fertig danach.

Ruth: So richtig verstehen tue ich das Zuschauen beim Sport irgendwie nicht wirklich.

Florian: Ja, es kommt darauf an.

Ruth: Also schon ein bisschen, ein

Ruth: bisschen schon. Aber dieses so richtig reinkippen, wenn man nur zuschaut.

Florian: Wenn man den Sport selbst auch ausübt, dann ist es mal prinzipiell was anderes.

Ruth: Vielleicht übe ich zu wenig Sport aus.

Florian: Und wenn man halt dann noch emotional irgendwie investiert ist und es dann auch

Florian: so ein Rennen ist wie das letzten Sonntag, das bringt ja alles nichts,

Florian: weil du kennst dich eh nicht aus, du kannst ja eh nichts erklären.

Ruth: Aber ich habe einmal eine Tour de France-Etappe gesehen.

Ruth: Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, warum und weshalb. Aber ich weiß noch,

Ruth: dass mich das schon auch emotional beeindruckt hat und dass ich obdessen sehr

Ruth: überrascht war, weil ich mir auch gedacht habe, so, oh, aha,

Ruth: ich kann das doch verstehen, dass einer das so mitnimmt und aufregt und so weiter.

Florian: Das ist der erste Einblick. Ich habe lange Jahre gebraucht, bis ich den Sport

Florian: richtig verstanden habe, weil das ist ja nicht einfach nur, die fahren alle

Florian: los und schauen, wer am schnellsten ist.

Florian: Es ist ein Mannschaftssport, der aber von Individuen gewonnen wird und wo in

Florian: einem Rennen fünf Wettbewerbe auf einmal stattfinden.

Florian: Und es ist so komplex. Ich verstehe immer noch jedes Mal neue Sachen,

Florian: wenn ich mir die anschaue.

Florian: Und das Rennen jetzt am Wochenende. Ja, also alle, die auch Radsport interessiert

Florian: sind, werden wissen, warum es so spektakulär begeistert war und so emotional war am Ende.

Florian: Und alle, die nicht Radsport begeistert sind, denen ist eh wurscht.

Florian: Also brauche ich es eh nicht erklären.

Ruth: Ja, aber okay, jetzt mal eine ernsthafte Frage. Ich glaube, ich kenne die Antwort schon.

Ruth: War es aufregender, als das große Rennen im Weltraum, das stattgefunden hat seit dem letzten Mal?

Florian: Es ist eine schwierige Frage. Ich glaube, das sind zwei Kategorien,

Florian: die man nicht gut vergleichen kann.

Ruth: War es emotional aufregender für dich, das Radrennen, als die Mondumrundung?

Florian: Ja, in dem Fall schon, weil das Radrennen Paris-Roubaix, das ist übrigens für

Florian: die, die sich das fragen, habe ich von Anfang bis Ende geschaut und Artemis

Florian: immer nur so mal zwischendurch, weil du redest ja von der Artemis-II-Mission,

Florian: die erfolgreich abgeschlossen wurde.

Florian: Die Astronautinnen und Astronauten haben den Mond umrundet und sind wieder sicher auf der Erde gelandet.

Florian: Das wird natürlich auch spannend und aufregend und emotional,

Florian: aber halt auf eine andere Art, weil es nicht so zeitlich gedrängt war.

Ruth: Wie, was heißt nicht so zeitlich gedrängt? Die Dinge haben wir ja auch oft auf

Ruth: Sekunden genau abgestimmt zum Schluss vor allem.

Florian: Aber erstens war es in der Nacht, da habe ich geschlafen, wo das stattgefunden

Florian: hat, die relevanten Sachen.

Florian: Und zweitens war es halt etwas, was sich da über acht Tage gezogen hat.

Florian: Und es sind, wie gesagt, vollkommen unterschiedliche Kategorien.

Ruth: Du meinst zeitlich gedrängt, das hat halt länger gedauert, bis es fertig war. Ja, das stimmt.

Florian: Aber ich wollte gar nicht über Artemis II reden, weil ich habe gedacht, das ist etwas...

Florian: Abgesehen davon, dass wir jetzt erwähnen, sie haben es geschafft,

Florian: ist es was, wenn man da wirklich mal drüber reden wollen würde,

Florian: dann sollte man das ausführlich tun und wirklich genau analysieren,

Florian: was da genau passiert ist,

Florian: warum das jetzt sinnvoll war oder ob es überhaupt sinnvoll war oder ob es eh

Florian: nur eine Kopie von Apollo 8 war, man sich das sparen hätte können und so weiter.

Florian: Das behaupte ich jetzt nicht, aber das kann man halt alles sich mal entsprechend

Florian: untersuchen, was da jetzt genau anders war.

Florian: Das hätte ich mal für eine spätere Folge aufgehoben oder an dich verwiesen,

Florian: weil du bist ja die Expertin.

Ruth: Ich kann sagen, du hättest das aufgehoben, du hättest das mir,

Ruth: oder Raumfahrtexpertin. Ich habe keine Ahnung von Raumfahrten.

Florian: Ja, aber du machst halt die Themen hier in der Folge. Aber das wäre doch eine

Florian: schöne Idee, das könntest du doch machen.

Florian: Erstens mal haben wir jetzt ja Zeit, also bis Artemis 3 kommt,

Florian: dauert es ja noch ein bisschen, da müssen wir uns jetzt nicht hetzen.

Florian: Und Artemis 2 könntest du wirklich so mal in der Weihnachtszeit aufarbeiten.

Florian: Ich habe es ja vorhin mit einem Scherz gesagt, aber Artemis 2 war ja im Wesentlichen

Florian: tatsächlich eine Version, eine Variante, eine Kopie, ein weiterschreibender Apollo 8 Vision.

Ruth: Das stimmt überhaupt nicht, so ein Blödsinn.

Florian: Das kannst du dann gleich in der Folge ausarbeiten, aber damals war es ja auch

Florian: das erste Mal, dass Astronauten mit Apollo um den Mond herum geflogen sind,

Florian: bevor sie gelandet sind.

Florian: Und Artemis II sind jetzt auch um den Mond herum geflogen, bevor sie dann landen werden.

Florian: Und Apollo 8 war ja die berühmte Mission, wo sie dann auch diese Weihnachtsansprache

Florian: aus dem Weltall gehalten haben und aus der Bibel zitiert haben und so weiter.

Florian: Und darüber haben wir gemacht, das wäre ein schöner Andersmiss,

Florian: bis dahin mal Artemis 2 aufzuarbeiten und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Florian: zu Apollo 8 und zur Apollo-Mission darzustellen.

Ruth: Na schau, vielleicht wenn ich am Schiff bin und ganz viel Zeit habe.

Florian: Kann ich es aufarbeiten. Genau, darum wollte ich jetzt irgendwie Artemis 2 nicht

Florian: im Detail besprechen, weil ihr habt das ja eh alle mitverfolgt und wir könnten

Florian: da jetzt spontan nicht mehr erzählen, als ihr alle im Fernsehen gesehen hättet.

Florian: Das heißt, das machen wir dann immer mal ausführlicher unterhalten.

Florian: Ich habe mir für den Anfang zwei andere Themen rausgesucht, bevor wir dann zu

Florian: dem Spezialthema kommen.

Florian: Also zwei kurze Nachrichten über neue spektakuläre Entdeckungen.

Florian: Die Uni Graz hat was entdeckt im Weltall. Nicht die Uni Graz,

Florian: Entschuldigung, das Institut für Weltraumforschung in Graz, der Akademie der Wissenschaften.

Florian: Das ist nicht die Uni, das ist ein anderes Institut, aber auch in Graz, in Österreich.

Florian: Und die haben etwas entdeckt, und zwar indem sie Daten der Raumsonde Galileo ausgewertet haben.

Florian: Hast du eine Ahnung, was sie da gefunden haben könnten oder wo?

Ruth: Wie, wo, was, wo? Wo, im Büro, am Computer?

Florian: Die Raumsunde Galileo ist ja schon lange nicht mehr aktiv. Die ist ja schon längst in Pension.

Ruth: Geht es um einen Jupitermond?

Florian: Ganz genau, weil das war der Job, den Galileo gehabt hat. Jupiter und Jupitermonde anschauen.

Ruth: Jetzt habe ich verstanden, was du mit wo gemeint hast.

Florian: Die haben die Daten angeschaut und mit neuen Methoden ausgewertet.

Florian: So wie man es oft macht in der Wissenschaft, alte Daten sind nie alte Daten.

Florian: Man kann, wenn man schlau ist, immer noch was Neues rauskriegen aus alten Daten.

Florian: Und sie haben sich Daten angeschaut, die Galileo bei Vorbeiflügen des Jupiter-Mondes

Florian: Io gemacht hat, den ich immer gerne Io nenne. Io, yes.

Florian: Und den kennen wir ja diesen Mond als den Vulkan-Mond. Also das ist der vulkanisch

Florian: aktivste Himmelskörper im Sonnensystem, der wirklich voll ist mit Vulkanen, auch voll Schwefel.

Florian: Also wenn man den anschaut, Bilder davon, dann sieht man so eine gelb-bräunliche

Florian: Welt, weil da halt so viel Schwefel rumfliegt.

Florian: Und das ist eh okay, dass da Schwefel ist, das hat man schon gewusst.

Florian: Aber was man jetzt gefunden hat, was die Leute vom IWF in Graz gefunden haben, ist Phosphor.

Florian: Und Phosphor ist interessant.

Florian: Also erstmal kurz, wie haben sie es gefunden und warum haben sie es neu gemacht?

Ruth: Warum hat man es bis jetzt noch nicht gefunden in den alten Daten, wie du gesagt hast?

Florian: Die haben jetzt keine so Massenspektroskope mitgehabt, wo du halt irgendwie

Florian: einmal durchflickst und dann kriegst du eine Liste raus, die Elemente sind drin,

Florian: sondern die haben das indirekt gemacht.

Florian: Also sie haben kein Teilchenmessinstrument verwendet oder benutzt,

Florian: weil kein Star war, sondern das Magnetometer verwendet. Weil wenn du zu Jupiter

Florian: fliegst, wie Galileo, untersuchst du natürlich auch das Magnetfeld.

Florian: Das ist ja etwas, was bei Jupiter sehr, sehr wichtig ist und sehr, sehr ausgeprägt ist.

Florian: Und die Monde bewegen sich zum Teil durch dieses Magnetfeld des Jupiters durch.

Florian: Und die haben das Magnetometer verwendet. Und zwar folgendermaßen.

Florian: Io, der schmeißt ja mit seinen Vulkanen auch jede Menge Zeug über die Atmosphäre,

Florian: sofern Io sowas hat, hinaus.

Florian: Und die ganzen Teilchen entweichen dort.

Florian: Können dann, wenn sie dann durch die UV-Strahlung der Sonne entsprechend ionisiert

Florian: werden, also elektrisch geladen sind, mit dem Magnetfeld interagieren.

Florian: Das heißt, die kreiseln dann so durch diese Magnetfeldlinien und geben dabei

Florian: elektromagnetische Strahlung ab.

Florian: Und die Details lasse ich jetzt weg, aber im Wesentlichen kann man aus der Art

Florian: und Weise, wie diese Teilchen elektromagnetische Strahlung im Magnetfeld abgeben,

Florian: herausfinden, welche Teilchen das sind. Und in dem Fall haben sie Phosphor gefunden.

Florian: Und Phosphor ist interessant.

Ruth: Weil… Geht es da schon wieder um Lebensbausteine und den ganzen Hallo?

Florian: Natürlich, ja. Weil Phosphor ist ein Element, das zu den Grundbausteinen des Lebens gehört.

Florian: Nach allem, was wir bis jetzt wissen, braucht Leben zwingend Kohlenstoff,

Florian: Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Schwefel und Phosphor. Ohne das gibt es kein Leben.

Florian: Und Phosphor ist von diesen sechs Elementen das seltenste im Sonnensystem.

Florian: Und deswegen ist es interessant, dass es da ist, sondern auch, wo es hingeht. Ja.

Florian: Io werden wir eher kaum Leben finden. Also weiß man nicht, aber eher nicht.

Florian: Viel versprechender sind die anderen großen Monde von Jupiter, also Europa.

Florian: Gar nicht mit Callisto, die mit den Eisozeanen drunter. Da gibt es ja flüssiges Wasser.

Ruth: Und Io haut das Zeug raus und dann wird es von den anderen Monden quasi aufgesammelt,

Ruth: von Europa zum Beispiel.

Ruth: Und dann ist es dort auf dem Eis und dann tut es sich irgendwie durch diesen

Ruth: Kreislauf, der da ist, da irgendwie vermischen, hineinmischen.

Ruth: Und so ist in Europa, im Ozean, dann auch Phosphor drin.

Florian: Oder, wie es Helmut Lammer, Mitautor der Studie, ausdrückt, das könnte wichtige

Florian: Einblicke in die potenzielle Lebensfreundlichkeit der benachbarten Eismonde

Florian: Europa Ganymede und Callisto liefern.

Ruth: Na schau. Hat jetzt eher vielleicht irgendwie kompakter formuliert als ich, aber...

Florian: Kenne ich übrigens persönlich. Helmut Lammer fällt mir gerade ein.

Florian: Mit dem habe ich früher mal zu tun gehabt.

Ruth: Mir kommt der Name auch gerade bekannt vor.

Florian: Also ist interessant, dass man das jetzt erst mal mit diesen alten Daten...

Florian: Also das war beim Nachgang Leo Ende 90er, Anfang 2000er, dass man da schon was

Florian: rausgekriegt hat. Und wir haben ja neue, wir haben ja neue Sonden dort.

Florian: Juice von der ESA wird ankommen, Europa Clipper, der NASA wird ankommen dort.

Florian: Das heißt, wir haben dann neue Sonden, die dann genauer hinschauen und dann

Florian: wissen wir jetzt schon, wo sie hinschauen können.

Ruth: Zuerst mal Mondlandung, dann Semmering Tunnel und dann Ankunft Juice und Europa Clipper. 2030, ne?

Florian: Ja, ungefähr so. Das habe ich gerade eingeteilt. Und dann haben wir noch,

Florian: und das ist auch schon in unserer Telegram-Gruppe diskutiert worden,

Florian: wie es bei fast allen relevanten astronomischen Nachrichten passiert.

Florian: Du hast auch mitdiskutiert.

Florian: Ein Artikel, der natürlich, also der wissenschaftliche Fachartikel nicht,

Florian: aber der populärwissenschaftliche in der Tageszeitung, den ich jetzt hier zitiere,

Florian: der beginnt mit den Worten, es werde Licht.

Florian: Du kannst dir sicher schon denken, welche Forschung es da geht.

Ruth: The first ever stars in the universe.

Florian: Genau, eine der großen offenen Fragen der Astronomie, die Suche nach den allerersten Sternen.

Florian: Wir wissen, Universum ist entstanden, dann war das Universum voll mit Wasserstoff

Florian: und Helium, weil mehr Zeug gab es nicht nach der Entstehung des Universums.

Florian: Und aus Wasserstoff und Helium sind Sterne entstanden. Die Sterne haben das

Florian: gemacht, was Sterne machen, nämlich vor sich hin leuchten und in ihrem Inneren

Florian: per Kernfusion weitere chemische Elemente erzeugen. Und das haben die gemacht.

Florian: Und dann ist in deren Inneren halt so Zeug entstanden wie Kohlenstoff und Sauerstoff

Florian: und so weiter und der ganze Rest.

Florian: Und dann sind die Sterne gestorben bei einer Supernova-Explosion und haben das

Florian: ganze Klump hinaus ins Weltall gepustet in die noch vorhandenen restlichen Wasserstoff- und Heliumwolken.

Florian: Und dann sind neue Sterne der zweiten Generation entstanden.

Florian: Und da war schon Wasserstoff, Helium und anderes Zeug drin. Und dann sind Sterne

Florian: der dritten Generation entstanden.

Florian: Und die dritte Generation, das sind wir, die Sonne, ist ein Stern der dritten Generation.

Florian: Wir haben auch schon Sterne der zweiten Generation gefunden.

Florian: Was wir noch nicht gefunden haben, sind Sterne der allerersten Generation.

Florian: Die Sterne, die eben tatsächlich außer Wasserstoff und Helium keine anderen

Florian: Elemente enthalten. Die allerersten Sterne im Universum.

Florian: Und es ist auch nicht überraschend, dass man die nicht so leicht findet,

Florian: weil, wie gesagt, die sind sehr, sehr alt oder langweilig.

Florian: Jung, je nachdem, von welcher Richtung man schaut, aber sie sind auf jeden Fall lang her.

Florian: Und es müssen auch aus diversen Gründen, die ich jetzt nicht im Detail erklären

Florian: will, hat was damit zu tun, dass da eben nur Wasserstoff und Helium drin war

Florian: und keine anderen chemischen Elemente.

Florian: Sie sind deswegen erstens sehr, sehr groß gewesen, vermutlich sehr viel größer

Florian: als die Sterne heutzutage sind und deswegen auch sehr viel kurzlebiger gewesen

Florian: als Sterne heutzutage. Das heißt, die sind nicht nur lang her,

Florian: sondern da, wo sie waren, hat es auch kaum gegeben. Dann waren sie gleich wieder weg.

Florian: Also schwer zu finden. Aber James Webb hat jetzt Aufnahmen gemacht.

Florian: Hat die schon länger Aufnahmen gemacht, aber James Webb kann ja auch weit zurückschauen

Florian: mit seinen tollen, großen, goldenen Augen und hat dort, welcher Galaxie war das, irgendein Abel,

Florian: irgendwas, Dingsy, also ja, so alter Galaxienhaufen und hat dort jetzt Daten gesammelt.

Florian: Die können keine einzelnen Sterne beobachten. Das geht natürlich nicht.

Florian: Also so gut ist nicht mal James Webb. Aber man kann halt Sterngruppen, Sternhaufen,

Florian: Galaxien und so weiter beobachten und hat festgestellt, ein Objekt namens Hebe,

Florian: und ich habe jetzt die mythologische Namenswahl nicht genau recherchiert,

Florian: warum das Ding Hebe heißt, aber ich glaube Hebe war auch irgendwie,

Florian: die Göttin der Jugend war das schon.

Florian: Na gut, das passt ja. Die Göttin der Jugend in der griechischen Mythologie Hebe

Florian: und da hat man eben eine so eine Region gefunden.

Ruth: Genau, es war ein Klumpen um eine andere Galaxie herum.

Florian: Irgendwie sowas, ja.

Ruth: Und diese andere Galaxie ist Goods North Z11, über die haben wir auch schon

Ruth: eine eigene Folge gemacht.

Florian: Genau, GNZ11, ja auch eine von den ältesten Galaxien und so weiter.

Ruth: Die schwersten, größten Galaxien im ganz frühen Universum, die wir kennen.

Florian: Genau, daneben liegt eben dieses Hebedings und da hat man jetzt geschaut und

Florian: hat gesehen, da ist Wasserstoff drin, da ist Helium drin und sonst hat man nichts gefunden.

Florian: Also wirklich nichts. Muss nicht heißen, dass nichts da ist.

Florian: Man hat immer Messungenauigkeiten, aber mit der bestmöglichen Datensammeltechnik,

Florian: die wir haben mit dem Teleskop, hat man nichts gefunden.

Florian: Und deswegen sagen die Autorinnen und Autoren, Hebe ist einer der überzeugendsten

Florian: Belege für Sterne der Population 3 im frühen Universum.

Florian: Also wir haben immer schon wieder mal sehr, sehr alte Sterne gefunden oder Sterne, die weit weg sind,

Florian: also Sterne aus dem sehr, sehr frühen Universum, die sehr, sehr wenig andere

Florian: chemische Elemente enthalten haben, aber eben andere chemische Elemente enthalten

Florian: haben und damit keine allerersten Sterne gewesen sein können.

Florian: Und jetzt haben wir das erste Mal Sterne gefunden, wo wir bis jetzt tatsächlich

Florian: keine schwereren Elemente als Wasserstoff und Helium nachweisen konnten.

Florian: Das ist kein endgültiger Beweis, dass wir,

Florian: Population, drei Sterne, wie es heißt, diese erste Generation gefunden haben,

Florian: aber zumindest schon mal besser als alles, was wir bisher hatten.

Ruth: Ich würde sagen, es ist noch ein bisschen weniger, weil wir haben die Strahlung

Ruth: gefunden, die möglicherweise oder wahrscheinlich von diesen Sternen erzeugt wurde.

Ruth: Oder wir haben gefunden, was die Strahlung dieser Sterne macht,

Ruth: nämlich dieses Heliumionisieren und so weiter.

Ruth: Und die wahrscheinlichste Erklärung ist da, dass diese Sterne da sind.

Ruth: Aber naja, also es ist noch ein Stück weit davon entfernt vom Beweis.

Florian: Ja, noch weit entfernt vom Beweis, aber wie gesagt, wir arbeiten uns langsam

Florian: vor und so einfach ist es ja nicht, diese Dinge zu finden.

Ruth: Aber es ist krass, dass James Webb das überhaupt sehen kann natürlich,

Ruth: dass quasi einen Blob an Material um eine andere Galaxie herum vor 13 Milliarden Jahren.

Ruth: Also das ist schon einfach arg, diese Präzision und diese Auflösung und dass

Ruth: das überhaupt geht, wie immer, sind die Methoden da schon wieder mal aufregender

Ruth: eigentlich als die Ergebnisse.

Florian: Ja, wir werden mal abwarten, was aus dieser Arbeit wird, ob es noch neue Daten

Florian: gibt und dann werden wir das sicherlich auch nochmal im Detail erzählen,

Florian: weil das habe ich jetzt alles nur sehr, sehr kurz zusammengefasst,

Florian: was da genau gemacht worden ist.

Florian: Also da war schon sehr viel mehr involviert und da steckt auch noch sehr viel

Florian: mehr andere Forschungsarbeit davor und dahinter.

Florian: Also auch das kann man mal, sollten wir mal ausführlich machen.

Florian: Da machen wir vielleicht mal ein Spezial über die Population drei Sterne,

Florian: also die Suche nach den ersten Sternen. Da kann man ja sehr,

Florian: sehr viel erzählen drüber.

Ruth: Also das heißt, wir haben eine Artemis-Spezialfolge und eine Population 3-Spezialfolge vor uns.

Florian: Ja, wir haben noch ganz viele Folgen vor uns, wenn wir nicht aufhören.

Ruth: Oh Gott.

Florian: Also da gibt es noch sehr viel zu erzählen, aber das waren so die wichtigsten

Florian: Nachrichten, die wir gehabt haben.

Florian: Wie gesagt, ich war in den letzten Tagen sehr viel unterwegs und habe kaum Nachrichten gelesen.

Florian: Darum habe ich mir jetzt heute einfach nochmal geschaut, was steht so gerade

Florian: ganz vorne in den Astronachrichten und gibt es da was, was man kurz kommentieren

Florian: kann, weil ansonsten in den Medien hat eigentlich eh nur Artemis stattgefunden.

Florian: Artemis Crew gelandet, Artemis kehrt zurück.

Florian: Die NASA will 228 mit Atomantrieb zum Mars. Ach, schauen. Gut,

Florian: das habe ich doch nicht gelesen.

Ruth: Hui, na ja. Schauen wir mal. Also danach. Post 2028.

Florian: Ein SR-1 Freedom Raumschiff.

Ruth: Ja, genau. Ja, klar. Man muss die Dinge irgendwie halt auch so nennen.

Ruth: Space Reactor One.

Florian: Also, dass die NASA in zwei Jahren mit Atomraketen auf dem Mars landet,

Florian: sehe ich nicht, aber vielleicht sehen wir es, wir werden es sehen.

Ruth: Wir werden es sehen, wenn wir es sehen werden, werden wir es sehen.

Florian: Ich höre jetzt auf, live hier die Zeitung vorzulesen, weil so wollen wir die

Florian: Folge auch nicht machen, ein bisschen Anspruch haben wir dann schon.

Ruth: So dedicated seid ihr auch nicht, dass ihr uns dabei zuhört,

Ruth: wenn wir die Zeitung lesen. Hast du noch ein Thema?

Florian: Nein, ich habe jetzt kein Einleitungsthema mehr, sondern würde jetzt zum Hauptthema übergehen.

Ruth: Ah, sehr gut. Okay, yes, bring it on.

Florian: Das Hauptthema ist jetzt kein Thema, wie wir es sonst haben.

Florian: Es ist auch eine wissenschaftliche Veröffentlichung, aber wenn man so will,

Florian: jetzt keine beinharte mathematische naturwissenschaftliche Forschung,

Florian: sondern eher so ein Diskussionsanstoß, ein Meinungsbeitrag.

Florian: Wir müssen weg von diesem Wissenschaftsdings, Ruder, müssen hin zu dem meinungsstarken

Florian: Podcast, damit wir auch in die Sperren von Richard David Precht und Markus Lanz

Florian: usw. vordringen, wo einfach nur gequatscht wird.

Ruth: Ich glaube, mit Meinungsstack kann ich dienen.

Florian: Wo einfach nur gequatscht wird, anstatt ständig über Wissenschaft zu reden,

Florian: weil sonst wird da nie was aus dem Podcast.

Ruth: Ja, das wird vor allem nicht nur einfach nur gequatscht, sondern man muss schon

Ruth: quatschen mit der Prämisse, sich selbst wahnsinnig geil zu finden und sich selbst

Ruth: auch wahnsinnig gern beim Reden zuzuhören.

Florian: Genau, genau.

Ruth: Das sind die zwei ganz wichtigen Punkte. Da müssen wir noch ein bisschen üben, glaube ich.

Florian: Nein, also was ich eigentlich sagen will, Ich habe jetzt nicht eine Arbeit rausgesucht,

Florian: so wie die, die ich jetzt gerade vorgestellt habe.

Florian: Es ist auch keine Arbeit, die in einer Fachzeitschrift veröffentlicht worden

Florian: ist, sondern ein sogenanntes White Paper.

Florian: Also Leute haben halt was gemacht, was im Wesentlichen so ist wie wissenschaftliche Forschung.

Florian: Sie haben es halt einfach nur so veröffentlicht, einfach so,

Florian: ohne das irgendwo an eine entsprechende Fachzeitschrift zu schicken.

Florian: Und es wird klar, warum das so ist, wenn ich erzähle, worum es geht.

Florian: Wenn ich jetzt spektakulär sein wollen würde, würde ich sagen,

Florian: es geht um die Zukunft der Astronomie. Es geht um die Zukunft der Wissenschaft,

Florian: vielleicht sogar um die Zukunft der Menschheit.

Ruth: Na bitte, mal ein ordentliches Thema.

Florian: Wenn ich seriös sein wollen würde, würde ich sagen, es geht um etwas,

Florian: was die Uni Arizona mit sieben Doktoranden und Doktorandinnen gemacht hat.

Florian: Und die Frage ist eine Frage, die tatsächlich relevant ist und sehr relevant

Florian: ist und immer relevanter werden wird, nämlich was treibt die Wissenschaft,

Florian: in dem Fall die Astronomie?

Florian: Der künstlichen Intelligenz. Wie beeinflusst jetzt nicht die künstliche Intelligenz

Florian: im Speziellen die Forschung, weil da wurden ja auch schon früher entsprechende

Florian: oder speziellere maschinelle Lernmethoden und andere Sachen eingesetzt in der

Florian: Wissenschaft, das ist ja normal,

Florian: sondern es geht um das, was vermutlich alle, die hier zuhören,

Florian: immer wieder auch machen, nämlich irgendwie JGPT oder andere Large Language

Florian: Models, wie Claude oder wie heißen die anderen, oder Gemini und Opus,

Florian: die macht man auf mittlerweile und tippt jeden Tag irgendwas rein und benutzen die für was auch immer.

Florian: Und natürlich machen das auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Und die Frage ist jetzt,

Florian: Kann die Wissenschaft mit denen was Sinnvolles anstellen?

Florian: Sollte die Wissenschaft mit denen irgendwas anstellen? Oder ist es eher schlecht?

Florian: Und wohin führt das? Und können die irgendwas?

Florian: Und das ist ein Thema, das in letzter Zeit immer relevanter wird.

Florian: Erstens, weil diese KI-Dings immer, ich sage nicht relevanter werden,

Florian: sie werden relevanter, aber sie werden auch immer penetranter.

Florian: Also kannst du nichts mehr aufmachen, ohne dass dir irgendwo die KI mit reingedrückt

Florian: wird. Und natürlich hat das Einfluss auf die Wissenschaft.

Florian: Ich weiß nicht, ob du zum Beispiel auf dem Laufenden bist, was die mathematischen

Florian: Probleme des Paul Erdsch angeht.

Ruth: Eher weniger jetzt gerade, ganz spontan. Ich weiß zumindest,

Ruth: dass es eine Zahl gibt, die nach dem Herrn Erdsch benannt ist.

Florian: Ja, es gibt ganz viele. Da war Paul Erderschweiler der bedeutendsten Mathematiker

Florian: des letzten Jahrhunderts.

Florian: Und der hat nicht nur sehr viel Mathematik gemacht, sondern er hat auch sehr,

Florian: sehr viele Probleme gestellt. Also es war so ein Sport von ihm.

Florian: Er hat gesagt, hier, da ist eine Frage, da habe ich keine Ahnung mehr drauf.

Florian: Wer sie löst, kriegt 50 Dollar oder irgendwie sowas. Also er hat eine Liste

Florian: mit ungelösten Problemen.

Florian: Und da haben sie jetzt vor kurzem, oder eh schon länger, diverse KIs darauf angesetzt.

Florian: Und ich erkläre das nicht im Detail, weil es eigentlich nicht die Geschichte

Florian: ist, Aber ich verlinke eine Folge des Spectrum-Podcasts, wo Manon Bischoff von

Florian: Spectrum der Wissenschaft und ihre Kolleginnen das ausführlich erklärt haben.

Florian: Die haben jetzt KI angesetzt, um diese Probleme zu lösen. Wenn ihr es richtig

Florian: in Erinnerung habt, zuerst hat mal der KI gesagt, da hier, löst das mal.

Florian: Dann hat die KI was gemacht und hat mindestens ein Problem gelöst.

Florian: Dann haben sie das Problem, also die Lösung der einen KI in eine andere KI gegeben.

Florian: Diese andere KI hat diese Lösung in eine formale Sprache übersetzt.

Florian: Also es gibt so Beweisprüfer in der Mathematik. Die haben nichts mit KI zu tun.

Florian: Das sind einfach Computerprogramme, die man mit einer speziellen Programmiersprache füttern muss.

Florian: Und du musst ein mathematisches Problem oder einen mathematischen Beweis in

Florian: diese Programmiersprache übersetzen.

Florian: Und dann kann dir dieser Beweisprüfer verlässlich sagen, hast du einen Fehler

Florian: gemacht bei dem Beweis oder nicht?

Ruth: Ah, cool.

Florian: Und dann haben sie wieder mit KI diesen Beweis noch ein bisschen optimiert und

Florian: wieder in normale Sprache zurück übersetzen lassen und ein Paper draus schreiben lassen.

Florian: So haben sie jetzt schon ein paar von diesen Erdurch-Problemen gelöst.

Florian: Man muss dazu sagen, es ist nicht ganz klar, was das jetzt heißt,

Florian: ob die KI jetzt Mathematik kann oder nicht, sondern das sind halt Probleme,

Florian: die hat vermutlich vor allem deswegen niemand gelöst bis jetzt, weil es wurscht war.

Florian: Also es war jetzt nicht so, dass es die großen offenen Fragen waren,

Florian: die die Mathematik voranbringen, die die Mathematik unbedingt wissen muss.

Florian: Nicht sowas wie die Riemann-Vermutung oder sowas, sondern es waren einfach so

Florian: Zahlprobleme, die dem Erdnisch irgendwann eingefallen sind.

Florian: Wenn es wirklich wichtig gewesen wäre, hätten sie sich vielleicht damit beschäftigt,

Florian: die Mathematikerinnen und Mathematiker, haben sie aber nicht.

Florian: Und ja, die KI hat da jetzt halt was rausgekriegt. Also es ist noch schwer einzuschätzen,

Florian: was das heißt, aber es ist auf jeden Fall klar, in diesem Fall hat die KI Beiträge

Florian: zur Wissenschaft geleistet, die Menschen nicht geleistet haben.

Florian: Wir wissen nicht, wenn die Menschen sich angestrengt hätten,

Florian: hätten sie das vielleicht auch rausgekriegt, weiß man nicht,

Florian: aber haben es halt nicht.

Florian: Den Menschen war es wurscht, aber die KI hat es gemacht. Das ist etwas,

Florian: was in der Wissenschaft immer passiert.

Florian: Öfter vorkommt, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der KI helfen lassen.

Florian: Jetzt nicht nur im Sinne von, fassen wir das Paper zusammen oder irgendwie sowas,

Florian: sondern wirklich auch bei der Forschung selbst.

Florian: Also so wie du oder ich zu unserer Zeit mit Kolleginnen und Kollegen gesprochen

Florian: haben, diskutiert haben, um unsere wissenschaftlichen Projekte,

Florian: Fragestellungen irgendwie zu ventilieren oder auf neue Gedanken zu kommen und

Florian: sowas zu machen, ist auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der KI.

Florian: Und die Frage ist, ist das gut? Soll man das machen? Ich verlinke Ihnen schon

Florian: noch einen anderen aktuellen Artikel, den ich sehr, sehr interessant finde.

Florian: Den hat Jens Völl geschrieben, den kennen vielleicht auch einige.

Florian: Der hat auch wunderschöne populärwissenschaftliche Bücher geschrieben,

Florian: arbeitet bei Mai Tinian Kim im Redaktionsteam mit, hat auch sehr,

Florian: sehr interessante Dinge, die er immer auf Blue Sky schreibt, also kompetenter Mann.

Florian: Und der hat da einen Kommentar geschrieben mit dem sprechenden Titel Der Umgang

Florian: der Wissenschaft mit KI-Tools ist verantwortungslos.

Florian: Ich weiß nicht, wie intensiv du dich mit JetGPT und Co. auseinandersetzt oder sie verwendest.

Ruth: Sehr wenig. Ich ärgere mich immer, wenn man auf Google was eintippt,

Ruth: dass dann der bescheuerte Text kommt.

Ruth: Das ist irgendwie so, ah, gib mir einfach die Links.

Florian: Ja, definitiv.

Ruth: Das interessiert der Text nicht.

Florian: Da bist du schon sehr, sehr oldschool unterwegs, Weil ich kenne mittlerweile

Florian: auch in meinem engeren, bekannten Kreis Menschen, die nehmen kein Google mehr.

Florian: Man wird direkt die KI gefragt.

Ruth: Ja, aber das ist ja im Endeffekt...

Florian: Selbst so Dinge wie, ich muss von A nach B. Wie komme ich da hin?

Florian: Wann hat das Geschäft offen oder sonst was?

Ruth: Ja, aber man weiß ja nie, ob das stimmt. Man muss ja immer nachschauen.

Ruth: Man muss ja immer überprüfen, ob der Scheiß stimmt.

Ruth: Das ist ja überhaupt kein Shortcut im Endeffekt.

Florian: Nein. Es ist dann ein wunderbarer Shortcut, wenn du halt nicht überprüfst, ob das stimmt.

Ruth: Ja, aber dann weiß man halt nicht, ob es stimmt.

Florian: Ja, super.

Ruth: Kann ich mir selber ausdenken, wann das Geschäft offen hat, oder?

Florian: Die Leute, die das nutzen, die nutzen das halt so, die prüfen.

Florian: Für die ist das, was stimmt, weil die KI weiß das, ja? Also brauche ich nicht prüfen.

Florian: Ich benutze die KI oder in dem Fall JetGPT, sage ich jetzt, weil wir dann später

Florian: noch über andere Modelle sprechen werden. Ich benutze die auch.

Florian: Und jetzt nicht, um zu fragen, wann das Geschäft offen hat oder sowas.

Florian: Das mache ich dann schon anders. Aber ja, gerade wenn es so geht,

Florian: Artikel zusammenfassen lassen.

Florian: Ich muss für meine Arbeit sehr viel Zeug lesen und das hat früher sehr viel

Florian: meiner Zeit in Anspruch genommen.

Florian: Und jetzt nutze ich halt ab und zu die Möglichkeit, ich lade da ein PDF hoch

Florian: und sage, fass mir das zusammen. Und du hast recht, ich kann das machen und da kommt was raus.

Florian: Aber ich habe jetzt mittlerweile auch gelernt, dass man es nicht einfach irgendwie

Florian: machen kann, dass man es immer prüfen muss und dass man es richtig machen muss.

Florian: Weil ich weiß nicht, wie die Prozesse im Hintergrund alle im Detail ablaufen.

Florian: Also ich weiß grundlegend, wie das funktioniert, aber nicht im Detail.

Florian: Aber es kommt mir oft so vor, als wäre die so ein bisschen ein leicht fauler

Florian: Schüler, wenn man so will.

Florian: Ja, sagt, dann mach das mal und dann legen die am Anfang los und dann bauen sie aber ab.

Florian: Weil die KI, ganz oft merkt man, ich lade denen da irgendwie zehn Seiten PDF

Florian: hoch und die Zusammenfassung, ja, die basiert so auf den ersten ein,

Florian: zwei, drei Seiten und das, was hinten kommt, wird komplett ignoriert.

Florian: Also es gibt natürlich Möglichkeiten, die KI da entsprechend hinzubringen, dass sie alles liest.

Florian: Also die einfachste ist, dass man einfach sagt, sie soll das wirklich kapitelweise

Florian: zusammenfassen, weil dann zwingt man sie, dass sie sich alle Kapitel anschaut.

Florian: Aber selbst da ist es oft schwierig. Also man kann auch nicht einfach einer

Florian: Zusammenfassung vertrauen der KI.

Florian: Geht auch nicht. Also man kann das schon machen, man kann so ein Gefühl kriegen

Florian: dafür, was steht da drin, aber ich kann jetzt nicht, ich muss am Ende,

Florian: wenn ich was wirklich machen will mit dieser Arbeit, die mir die KI zusammenfasst,

Florian: ich muss sie am Ende zusammenfassen.

Florian: Doch selber lesen, weil ich kann der nicht vertrauen, dass sie alles richtig hat.

Florian: Und vor allem, ganz oft will ich dann weiterführende Sachen machen und da ist

Florian: es dann ganz schlimm, die KI, wenn ich sage, wie funktioniert das?

Florian: Erklär mir den Teil genauer und suche anderswo auch noch nach Quellen,

Florian: dann sucht ihr anderswo nach Quellen und dann gibt es die Quellen aber oft nicht,

Florian: beziehungsweise es gibt die Quellen, aber das, was sie überlegen sollen, steht nicht drin.

Florian: Und da werde ich dann oft ein bisschen angefressen, was eh sinnlos ist,

Florian: auf eine KI angefressen sein, aber die sind ja so programmiert,

Florian: dass sie wirklich genau die Typen sind, von denen du gerade gesprochen hast.

Florian: Ja, genau. Ich wollte gerade sagen.

Ruth: Die sind genau so.

Florian: Die aus vollster Überzeugung sagen, das, was ich sage, ist richtig.

Florian: Und dann muss man sie drei, vier Mal darauf anreden. Und wenn man Glück hat,

Florian: dann kommt sie immer darauf und sagt, ja, tut mir leid, da stand doch nicht

Florian: drin, das, was ich behauptet habe, vorher aus im Brusthunde Überzeugung, dass drinsteht.

Ruth: Was ich so spannend finde in der KI, ist, wie menschlich diese Scheiß-KI ist.

Ruth: Das ist wie ein Mensch, das ist wie ein, wie du sagst, ein fauler Schüler oder

Ruth: ein ungeduldiges Kind oder irgendwie ein Schleimer.

Ruth: Das ist so ein Schleimer, diese KI.

Ruth: Oder eben ein super konfidenter Lügner.

Ruth: Also gar nicht absichtlich Lügner, sondern einfach, also eh so wie wir auch

Ruth: manchmal einfach ein bisschen sind.

Ruth: Weißt du, wir haben, gerade wenn man eine universitäre Ausbildung genossen hat,

Ruth: glaubt man ja oft, man hat die Weisheit mit dem Löffel gefressen.

Ruth: Und dann sagen die Leute immer so, du weißt alles.

Ruth: Und ich denke mir so, nein, ich habe nur gelernt, Dinge so zu formulieren,

Ruth: dass sie so klingen, als würde ich alles wissen.

Ruth: Und die KI ist genauso. Manchmal stimmt es halt dann einfach doch nicht.

Ruth: Man muss immer nachfragen. Die Frage ist halt dann auch, ist die KI dann auch

Ruth: ehrlich, wenn man sagt, stimmt das auch?

Ruth: Dann sagt sie meistens schon so, naja, du hast recht, ich habe es vielleicht

Ruth: hier und da, aber vielleicht sagt sie es eben auch erst beim dritten Nachfragen oder was.

Ruth: Und wenn man nur einmal nachfragt, dann ist es immer noch gelogen. Also es ist echt...

Ruth: Es ist einfach wie mit anderen Menschen reden, auf die man sich halt einfach

Ruth: auch nicht 100% verlassen kann. Das klingt jetzt irgendwie total dystopisch irgendwie.

Ruth: Ich meine, man kann sich schon auf Menschen verlassen, aber eben nur mit Zusatzinformationen,

Ruth: wenn man die Leute kennt.

Ruth: Und die KI kennt man halt nicht, weil die kein Mensch ist.

Florian: Und ab und zu ist sie auch angefressen, die KI. Das habe ich auch schon zwei, dreimal erlebt.

Ruth: Wirklich?

Florian: Ja, ja. Ich habe ab und zu mal, wollte ich wirklich was von ihr.

Florian: Also ich wollte wirklich was wissen von ihr oder was haben von ihr.

Florian: Zum Beispiel, das ist jetzt schon länger her, mittlerweile kann sie das wahrscheinlich.

Florian: Ich wollte ein Bild erstellt haben mit einem Himmel, auf dem keine Sterne sind.

Florian: Ich wollte eine Nachtszene haben ohne Sterne, weil ich wollte so eine mythologische

Florian: Vorderung illustrieren, wo es um so Mythen geht, wie die Sterne entstanden sind.

Florian: Und wie gesagt, die KI versteht zwar, was ich will, aber sie kann es halt nicht

Florian: machen, weil sie jetzt nicht hinsetzt, okay, dann mache ich jetzt hier einen

Florian: dunklen Himmel und ich tue keine Sterne drauf, sondern die baut das ja genauso

Florian: wie ihre Sätze zusammen.

Florian: Also das ist einfach nur über Wahrscheinlichkeiten. Und wenn du Nachthimmel

Florian: hast, dann sind da halt Sterne drauf. Auf jedem Bild Nachthimmel sind Sterne drauf.

Florian: Und die KI schafft es nicht oder hat es damals nicht geschafft,

Florian: das ist schon eineinhalb Jahre her oder sowas, einen Himmel zu erzeugen,

Florian: auf dem keine Sterne drauf sind. Sie hat mir ein Bild gemacht und hat gesagt, da ist er.

Florian: Ich habe gesagt, da sind Sterne drauf. Okay, ja gut, dann mache ich ein Neues.

Florian: Widerstelle drauf. Ich habe gesagt, da sind schon Widerstelle drauf.

Florian: Aber ich habe probiert, das hundertmal umzuformulieren und mache den Himmel

Florian: einfärbig und ohne helle Punkte.

Florian: Alles nicht funktioniert. Da habe ich gesagt, analysiere das Bild,

Florian: das ist wirklich mal irgendwie Pixel für Pixel oder sonst irgendwas.

Florian: Siehst du da helle Punkte auf dem Dunkeln? Ja, sehe ich. Sollen die da sein?

Florian: Nein, sollen nicht da sein. Ich probiere es nochmal.

Florian: Wieder. Also hat sie nicht geschafft. Am Ende hat sie gesagt,

Florian: mach es mit Photoshop. Ich kann das nicht. Mach es dir selber.

Ruth: Aber warum schafft? Ich meine, weil es keine Lernbilder gibt,

Ruth: wo ein sternfreier Himmel drauf ist.

Florian: Jedes Mal, wenn ich gelernt habe.

Ruth: Stern im Himmel, Nacht im Himmel.

Ruth: Eine Dämmerung. Gib mir die Dämmerung, aber dunkel.

Florian: Ich habe alles probiert, aber hat sie nicht geschafft. Jetzt wird es wahrscheinlich eh gehen.

Florian: Ich will es nicht abgleiten lassen jetzt hier in das reine Gespräch über KI,

Florian: weil diese Gespräche werden eh oft genug geführt.

Florian: Aber all das zeigt ja, dass es da einerseits Potenzial gibt,

Florian: weil KI kann ja auch erwiesenermaßen sehr viele Dinge und andererseits aber

Florian: auch sehr große Probleme gibt.

Florian: Und die Frage ist jetzt, was heißt es im konkreten Umgang mit wissenschaftlichen Fragestellungen?

Florian: Und dazu hat die Uni Arizona, also die Astronomieabteilung, eben dieses White Paper, die macht.

Florian: Also es war keine Studie im engeren wissenschaftlichen Sinn,

Florian: aber auf jeden Fall etwas, was sehr interessant ist.

Florian: Sie haben in ihrem Astronomieprogramm einen Kurs für Graduate Students.

Florian: Also das ist ja, was bei uns halt so Doktoranden und Doktorandinnen sind.

Florian: Und das Thema dieses Kurses wird dir gefallen.

Florian: Das war nämlich der Kurs Structure and Dynamics of Galaxies.

Florian: Und wenn man sich anschaut, was da gemacht wird an Themen Struktur,

Florian: Kinematik, der Milchstraße, chemische Evolution, Galaxy Evolution in der lokalen

Florian: Gruppe, schwarze Löcher, aktive Galaxien, Sternpopulationen.

Florian: Also das ist im Wesentlichen das, was bei uns, wie wir studiert haben,

Florian: Extragalaktik Teil 1 und 2 war.

Florian: Also eine Lehrveranstaltung für schon Höhersemestrige über Galaxien und alles,

Florian: was relevant ist. Und in diesem Kurs hatten sie sieben Leute,

Florian: zumindest sieben Leute, die bei der Studie inkludiert waren.

Florian: Und die Aufgabe war, dass sie zuerst

Florian: einmal ein potenziell publizierbares Forschungsprojekt zu Galaxien finden.

Florian: Also eine Forschungsfrage zu dem Thema über Galaxien aus der Vorlesung,

Florian: das potenziell wirklich publizierbar ist. Das heißt, etwas Neues ist.

Florian: Also wirklich nicht einfach nur so eine Literaturarbeit oder irgendwas,

Florian: eine Zusammenfassung von irgendwas, sondern wirklich eine Fragestellung identifizieren, die,

Florian: neu ist und deren Ergebnisse so

Florian: interessant sind, dass man sie in einer Fachzeitschrift publizieren kann.

Florian: Und sie sollten dann einen entsprechenden Forschungsplan ausarbeiten,

Florian: Literaturrecherche, Daten sammeln, was auch immer nötig ist,

Florian: um dieses Forschungsprojekt umzusetzen,

Florian: dann das Forschungsprojekt auch durchführen und einen entsprechenden Draft,

Florian: eine erste Version einer entsprechenden wissenschaftlichen Arbeit zu erstellen,

Florian: die dann auch veröffentlicht werden kann und eine Präsentation.

Florian: Und das war quasi die Aufgabe in diesem Kurs und explizite Anweisung,

Florian: Sie sollten das in Kooperation mit Hilfe von Large Language Models machen,

Florian: um zu schauen, was da rauskommt bzw. wo die

Florian: die Vorteile, sofern es sie gibt, liegen und wo die Probleme liegen.

Florian: Und in diesem Artikel, den ich auch in den Show Notes verlinke,

Florian: haben sie halt aufgeschrieben, ja, was die Probleme waren und wo man Zeit sparen

Florian: konnte, wo man Zeit verloren hatte. Also fand ich sehr interessant.

Florian: Ich werde nicht alles nacherzählen, was da drin steht. Das kann man sich dann

Florian: gerne selbst durchlesen.

Florian: Wie gesagt, ist kein harter wissenschaftlicher Text voller Formel,

Florian: sondern kann man alles schön lesen.

Florian: Könnt ihr euch gerne auch von der KI übersetzen lassen, den Text,

Florian: wenn ihr wollt. Das geht schon.

Florian: Aber ich finde es interessant, im Abstract, Und in dieser Arbeit steht explizit

Florian: drin, this white paper was not written using LLMs.

Florian: Also haben sie extra mal eingeschrieben.

Florian: Also was haben die gemacht? Es waren insgesamt eben sieben Gruppen und sie haben

Florian: zuerst einmal so allgemein geschrieben, was war gut, was sind die Fähles,

Florian: aber sie haben es dann später auch nochmal wirklich explizit aufgeschlüsselt

Florian: nach den einzelnen Studios, was die da wirklich konkret gesagt haben.

Florian: Aber was sie gut gefunden haben, die Studierenden, war, dass sie mal schnell

Florian: oder schnell eher als sonst relevante Papers gefunden haben.

Florian: Oder die Forschungsfragen, die Methoden, also wie man das macht,

Florian: was macht man da, welche Methoden nimmt man.

Florian: Die Einstiegsphase, die ging mit den Large Language Models schneller als sonst,

Florian: haben sie gesagt, die Studierenden.

Florian: Also man konnte die Ziele besser spezifizieren.

Florian: Und wenn es dann darum geht, dass du kleine Computerprogramme schreibst und

Florian: so weiter oder Bilder erzeugen für die Forschung, sowas Code prüfen.

Florian: Das haben sie gemeint, das hat alles super funktioniert. Auch die Entwürfe für

Florian: die Papers hat JGPT oder halt die anderen Large Language Models sehr,

Florian: sehr gut gemacht, da haben sie wirklich geholfen.

Florian: Das kennen ja auch vielleicht viele, die selbst wissenschaftliche Arbeiten schreiben müssen.

Florian: Das Anfangen ist immer das Nervigste, aber wenn du schon mal so einen kompletten

Florian: Entwurf kriegst, dann hilft dir das schon mal.

Florian: Und das fand ich auch interessant. Also positive Überraschungen,

Florian: die auch beeindruckt. Da ging es um einen Fehler.

Florian: Die haben ein Computerprogramm geschrieben und haben mit dem Programm einen Modell,

Florian: erzeugt. Und da ging es jetzt im Detail, kann ich nicht sagen,

Florian: was es ging, weil die eigentlichen wissenschaftlichen Arbeiten,

Florian: die die geschrieben haben, sind jetzt nicht inkludiert.

Florian: Aber es ging um so ein Dreifachsternsystem und die wollten herausfinden,

Florian: wenn du da so Dark-Matter-Subhalos, also kleinere Wolken aus dunkler Materie,

Florian: die sich in Galaxien bewegen.

Florian: Darüber haben wir, glaube ich, auch schon mal gesprochen in einer früheren Folge.

Ruth: Ja, oder in einer großen Struktur. Also

Ruth: so zum Beispiel Galaxien in einem Galaxienhaufen ist ein Subhalo. Genau.

Florian: Und die wollten dann wissen, okay, können wir den Dingen irgendwie auf die Spur

Florian: kommen, wenn wir uns Dreifachsternsysteme anschauen?

Florian: Weil wenn da diese Dinge vorbeifliegen, diese Dark Halos, ob die dann da die

Florian: Dreifachsternsysteme auf eine charakteristische Weise gravitativ stören und

Florian: dann können wir das irgendwie,

Florian: wenn wir die Dreifachsternsysteme katalogisieren, vielleicht können wir dann

Florian: da irgendwie rausfinden, wann, wo, wie, welche Dark Halos vorbeigeflogen sind.

Florian: So ging es dann, glaube ich, in der Arbeit. Und dann haben sie eben einen Plot

Florian: gehabt, wo sie halt da Energie und Drehmoment im Laufe der Zeit von diesen Dreifachsternsystemen

Florian: gehabt haben, die sie halt berechnet haben. Und dann haben sie...

Florian: Irgendwo im Laufe der Arbeit diese Plots, nur die Plots, hochgeladen bei JetGPT,

Florian: um damit irgendwas zu machen.

Florian: Und JetGPT hat gesagt, Leute, euer Programm, das ihr geschrieben habt,

Florian: es muss falsch sein, weil der Plot schaut nicht so aus, wie ein Plot ausschauen

Florian: sollte, der sowas darstellt.

Florian: Da ist irgendwo was falsch in einem Plot, weil da ist so ein leichter Trend

Florian: drin in der Linie, der sollte da nicht sein. Und das war so.

Florian: Also hat quasi den Programmfehler entdeckt, nur indem sie sich den Plot angeschaut hat, die KI.

Ruth: Im Ernst? Woher wusste die KI, dass das so nicht sein soll?

Florian: Naja, woher weiß die KI irgendwas oder woher weiß die KI irgendwas nicht?

Florian: Also das hat die KI schon gewusst. Okay, wenn ich irgendwie Energie oder Drehmomente

Florian: in einem Dreifachstellensystem aufzeichne, dann muss das so auch schon.

Florian: Und da war so ein säkularer Trend drin.

Florian: Also die hat sich so leicht konstant verändert, was man aber vielleicht auf

Florian: den ersten Blick nicht gesehen hat.

Florian: Und die KI hat es aber gesehen. Also das hat die Studierenden überrascht.

Ruth: Ah, das ist krass. Ja, das überrascht mich jetzt auch sehr. Okay.

Ruth: Die hat einfach dann doch schon genug Beispiele gesehen von einem Plot,

Ruth: wie ein bestimmter physikalischer Mechanismus auszusehen hat.

Ruth: Und dann hat sie da irgendetwas entdeckt in dem Plot, das eben da nicht dazu passt.

Florian: Ja, genau, so ungefähr. Aber dann kommen wir jetzt zu der Liste oder zu dem

Florian: Abschnitt in dem Artikel, wo es um die Failures geht, also da,

Florian: wo die KI einen Blödsinn gemacht hat.

Florian: Und ja, da gab es auch einiges. Und auch wieder das Projekt Fly by Dark Matter Halo.

Florian: Sie haben Probleme im Code gehabt. diesen Code hat tatsächlich dann die KI auch

Florian: geschrieben oder vorgeschlagen und dann festgestellt, da kommt Quatsch raus.

Florian: Also da kommt schon was raus bei dieser Code, der simuliert,

Florian: wie halt dann da dieser Sub-Halo an den Dreifachsternsystemen vorbeifliegt,

Florian: aber das, was rauskommt,

Florian: Das schaut zwar aus wie ein Ergebnis, aber es hat nichts mit realer Astronomie

Florian: zu tun, was da rauskommt. Es ist unphysikalisch, dieses Ergebnis.

Florian: Und dann haben sie JetGPT gefragt und andere Gemini, glaube ich, auch noch dabei.

Florian: Und haben gesagt, was ist da falsch? Wo ist der Fehler in meinem Code?

Florian: Und haben das nicht rausbekommen. Dann hat der Student in dem Fall,

Florian: der selbst probiert rauszukriegen, hat festgestellt, ja, da ist ein Fehler.

Florian: Und zwar hat es mit den Gezeiten der Milchstraße zu tun, die der auch berücksichtigen

Florian: muss, wenn du die Bewegung von Sternen oder von was auch immer innerhalb der

Florian: Milchstraße untersuchst.

Florian: Da musst du auch die Gezeitenkräfte der Milchstraße inkludieren.

Florian: Und anscheinend haben die KI, die das Programm dafür geschrieben oder vorgeschlagen hat,

Florian: hat halt da ein paar Papers zu dem Thema gelesen und hat irgendwie die Parameter,

Florian: die man braucht im Computerprogramm, um diese Gezeitenkräfte zu modellieren,

Florian: anzugeben, hat sich ein paar Parameter aus dem einen Paper geholt und ein paar

Florian: Parameter aus dem anderen Paper, aber die haben nicht zusammengepasst.

Florian: Das waren halt zwei unterschiedliche Gezeitenmodelle, hat die KI aber nicht gemerkt.

Florian: Und selbst wenn man der KI gesagt hat, da schau, das hast du gemacht,

Florian: hat sie gesagt, nee, alles gut, ich habe das super gemacht. Was ist dein Problem?

Ruth: Aha, aber warum kann sie das dann nicht? Das ist wirklich...

Florian: Das ist eines der großen Probleme, dass man nicht weiß, warum die KI was macht,

Florian: wie sie es macht. Man weiß nicht, was sie kann.

Ruth: Das Problem ist eben auch genau deshalb, weil sie manche Dinge gut kann eigentlich,

Ruth: überraschend gut kann, nimmt man an, dass sie andere Dinge auch gut kann und

Ruth: dann kann sie es aber überhaupt nicht.

Ruth: Wenn sie gar nichts könnte, dann wäre einfach von einem an klar,

Ruth: okay, da muss man alles überprüfen, aber dadurch, dass manches ja dann auch gut passt.

Florian: In dem Fall ist es gerade ein sehr gutes Beispiel, weil das,

Florian: was wir gerade vorhin besprochen haben, wo die KI quasi unaufgefordert darauf

Florian: hingewiesen hat, du, dein Ergebnis ist unphysikalisch, check deinen Code.

Florian: Das war sehr beeindruckend.

Florian: Und dann erzeugt die KI aber selbst einen unphysikalischen Code und ist unfähig,

Florian: draufzukommen, selbst wenn man sie darauf hinweist.

Florian: Also dasselbe Problem, aber einmal schafft sie es wunderbar und einmal nicht.

Ruth: Nämlich auch nicht einmal, wenn man sie darauf hinweist. Das ist irgendwie auch das Arge, oder?

Florian: Ja, und was ein Problem war, das alle Studierenden hatten, war halt das,

Florian: was ich auch schon erwähnt habe, falsche Links zu falschen Quellen,

Florian: Papers, die falsch zugeordnet waren, Papers, die überhaupt nicht existieren.

Florian: Das ist ja auch ein großes Problem.

Florian: Also mittlerweile wird KI ja auch verwendet, um zum Beispiel Papers zu begutachten

Florian: oder zumindest dabei zu helfen, wissenschaftliche Facharbeiten zu begutachten.

Florian: Und ich habe immer gelesen, ich glaube in der Kolumne von Jens Völl,

Florian: dass es mittlerweile fast schon Standard ist, bei einigen Zeitschriften zuerst

Florian: einmal die Referenzen zu überprüfen in den Papers, die eingereicht werden.

Florian: Und ungefähr ein Viertel, zumindest hat es die eine Editorin gesagt,

Florian: sie schmeißt mittlerweile ein Viertel der Papers raus von Anfang an,

Florian: weil da Referenzen drinstehen, die nicht existieren.

Florian: Also offensichtlich von irgendeiner KI produziert worden sind diese Papers,

Florian: die Quatsch machen. Weil KI ist halt einfach irgendwelche Quellen halluzinieren.

Ruth: Ja, ja, ja. Ich meine, das ist auch einfach ein richtig cooles Projekt eben für...

Ruth: Studierende. Wäre sogar ein cooles Projekt an der Schule wahrscheinlich,

Ruth: halt in einem einfacheren Rahmen.

Ruth: Zum Thema was, wie bringt man jungen Menschen bei, was irgendwie die KI macht

Ruth: oder kann oder so weiter. Lass es sich selbst herausfinden.

Florian: Da hat sich einer mit Young Stellar Objects in Galaxien beschäftigt und den

Florian: Zusammenhang der Metallizität, also eh so ähnlich, also wie viel schwerere Elemente

Florian: findest du in jungen Objekten und so weiter und wollte einfach wissen,

Florian: ja, was gibt es denn da schon an Arbeiten?

Florian: Hat sie gefragt und dann hat die KI Zeug zurückgegeben und festgestellt,

Florian: dann die Studierende, die sie untersucht hat, ja, das hat schon vage was damit

Florian: zu tun, aber halt nur vage.

Florian: Und das, was die behauptet, die KI, das da drin steht, steht da halt gar nicht drin.

Florian: Und ein weiteres Problem in der konkreten Arbeit, das ist, dass die KI trotz

Florian: allem, zumindest die, die wir jetzt öffentlich so benutzen können,

Florian: dass diese LLMs nicht in der Lage sind, wirklich zu tun.

Florian: Weil das stellt man sich immer so vor. Man stellt sich ja vor,

Florian: ich frage die KI, wie ist das?

Florian: Und dann läuft die KI los durchs Internet und schaut sich alles an und findet

Florian: die Antwort für mich und sagt sie mir dann.

Florian: So macht sie es aber nicht, sondern die denkt sich irgendwas aus anhand von

Florian: Wahrscheinlichkeiten.

Ruth: So haben das früher Suchmaschinen gemacht, aber die KI macht das eben nicht.

Florian: Genau. Und das ist halt das Problem, wenn ich jetzt zum Beispiel wirklich Daten

Florian: haben will, also ganz viel in der Astronomie oder fast alles in der Astronomie

Florian: läuft ja über irgendwelche Datenbanken.

Florian: Ich muss mir erstmal irgendwelche Beobachtungsdaten rausziehen.

Florian: Ich muss mir Positionen von Asteroiden raussuchen.

Florian: Irgendwas, mit dem ich mal anfangen kann. Also Datenhelligkeiten von Sternen, was auch immer.

Florian: Und diese Datenbanken gibt es ja überall und die kann man auch benutzen.

Florian: Und wenn man auf dem entsprechenden Gebiet forscht, dann weiß man auch,

Florian: wie man sowas benutzt. Dann weiß man auch, wie man auf diese Daten zugreifen kann.

Florian: Dann muss man sich halt irgendwie, keine Ahnung, 1, 2, 5, 17 Python-Programme

Florian: schreiben, die Daten dann irgendwie verarbeiten und so weiter. Aber das geht alles.

Florian: Und prinzipiell wäre das ja eine ideale Aufgabe für die KI, weil das ist eigentlich

Florian: immer der nervige Teil, dass ich da immer irgendwelche Daten aus irgendwelchen

Florian: depperten Seiten raussuchen muss und umkonvertieren muss und dieses und jenes

Florian: machen muss, bis ich eigentlich anfangen kann.

Florian: Aber es kann die nicht. Die KI kann das nicht. Ich sage nochmal, die KIs, die wir

Florian: öffentlich nutzen können als normalsterbliche Menschen. Die können das nicht,

Florian: obwohl man sich so vorstellt, dass sie es können.

Florian: Also die können jetzt sagen, da sind die Daten, die du haben willst,

Florian: aber die können auf die Daten nicht zugreifen.

Florian: Die können jetzt auf die Datenbanken nicht zugreifen. Die können dir dann Programme

Florian: schreiben, die du dann selbst verwenden kannst, um auf die Daten zuzugreifen.

Florian: Aber die, und das haben die Studierenden auch gesagt, die funktionieren oft

Florian: nicht. Also die sind oft nicht in der Lage, das wirklich zuzuordnen,

Florian: weil sie auch da wieder rumhalluzinieren und sagen, ja, deine Daten sind da

Florian: und ich schreibe dir ein Programm, das holt dir die Daten.

Florian: Aber die Daten sind woanders und Und das Programm, das sie geschrieben haben,

Florian: bezieht sich auf irgendeine andere Datenbank und nicht die, die sie haben wollen.

Florian: Also auch da hat man am Ende mehr Scherereien, als man gehabt hätte,

Florian: wenn man es einfach selbst gemacht hätte von Anfang an.

Ruth: Ja, eh. Das ist eh. Wie ich am Anfang gesagt habe. Es ist kein Shortcut im Endeffekt.

Ruth: Aber gut, dass das jetzt properly untersucht worden ist, weil sie ja doch für

Ruth: einiges recht gut zu verwenden ist, die KI.

Ruth: Also für viele Dinge ist es auch gut, aber man darf einfach ihr keine Entscheidungsgewalt geben.

Florian: Also man kann sich den Artikel gerne durchlesen und ich möchte jetzt nicht zu

Florian: lange weiter philosophieren, weil man das noch sehr lange philosophieren könnte, aber ein Punkt,

Florian: der tatsächlich angesprochen wurde und diskutiert wurde, selbst wenn die KI

Florian: das alles gut könnte, sollten wir es trotzdem mit der KI machen,

Florian: weil wir verlieren ja dadurch etwas.

Florian: Wir machen ja jetzt nicht unbedingt zwingend, jetzt in dem Fall Astronomie,

Florian: weil wir jetzt unbedingt die Antworten auf die Fragen haben wollen.

Florian: Nämlich klar, wir wollen die Antworten haben für das, was wir erforschen.

Florian: Wir wollen jetzt herausfinden, keine Ahnung, wie alt ist das Universum,

Florian: wie lösen wir die Hubble-Tension.

Florian: Wir wollen die Antworten schon haben, aber eigentlich machen wir das,

Florian: weil wir das machen wollen, weil wir die Astronomie machen wollen,

Florian: weil wir diesen Erkenntnisprozess durchlaufen wollen.

Florian: Das wäre etwas, was uns die KI dann quasi wegnimmt, wenn wir es uns von ihr wegnehmen lassen.

Florian: In dieser Arbeit, da gibt es noch so einen Punkt, wo halt Kommentare aufgelistet

Florian: sind von denen, was die so gesagt haben.

Florian: Und da haben wir gesagt, man kann das schon machen und man kann sie für viele Zwecke nutzen.

Florian: Aber haben auch einige gesagt, sie würden das jetzt trotzdem,

Florian: sie würden die KI halt für diverse Hilfsaufgaben, wenn man so will,

Florian: einsetzen. aber nicht jetzt unbedingt für die Schlüsselmomente der Forschung,

Florian: weil da die KI das wegnimmt, was eigentlich Wissenschaft ausmacht.

Ruth: Es kommt halt darauf an, wie man es verwendet. Also man kann KI,

Ruth: glaube ich, schon auf eine Art und Weise verwenden, wo sie eben einem das nicht wegnimmt.

Ruth: Aber eh, ja, also die KI nimmt einem was weg. Aber auf der anderen Seite,

Ruth: was auch noch irgendwie zu hinterfragen ist, glaube ich, ist,

Ruth: dass man der KI ja auch was gibt, Daten, die man ihr vielleicht nicht geben möchte.

Florian: Das habe ich jetzt mal komplett ausgespart. Er hat das mit dem Artikel ein bisschen

Florian: angesprochen, der ganze Energieverschwendung oder Energieaufwand,

Florian: gerade in Zeiten, wo es eh schwierig ist mit Energie.

Florian: Also das ist wieder natürlich ein komplett anderer Punkt. Einen Satz,

Florian: den habe ich mir noch rausgeschrieben.

Florian: Ein Student hat gesagt, er wird diese Modelle eher vorsichtig verwenden,

Florian: weil man sonst die Humanness oder Critical Thinking verliert,

Florian: that makes us want to do astrophysics.

Florian: Und ein anderer hat gesagt, ich zitiere jetzt einmal, avoid using LLMs when

Florian: thinking about the science I want to do, otherwise what's the point?

Ruth: Ja, ich meine, wenn man zum Beispiel sagt, ja, gib mir mal einen ersten Draft

Ruth: von einem Paper in der Formatierung mit irgendwelchen Zwischenüberschriften,

Ruth: dies und jenes und so, das ist ja...

Ruth: Das ist ja dann wirklich nur Arbeitserleichterung. Also man muss die KI verwenden

Ruth: wie eine Schreibmaschine quasi.

Ruth: Oder muss. Das ist safe. Als Tool.

Florian: Und ich glaube, es ist dann auch wirklich ein Problem. Alles,

Florian: was man über KI sagt, ist dann sehr schnell sehr veraltet.

Florian: Und das ist ja auch immer das. Jede Kritik, die man irgendwo an der KI übt,

Florian: wird dann von den Fans der KI sofort wieder gekontern.

Florian: Ja, das ist jetzt noch so, aber ich warte drei Wochen, dann ist das alles wieder viel besser.

Florian: Was ich auch nicht glaube. Aber gut, wir werden es sehen.

Florian: Aber ein Problem, das ich immer gesehen habe, Und wenn ich mit der KI irgendwas

Florian: gemacht habe, was über diese, wie du gerade gesagt hast, Schreibmaschine hinausgeht,

Florian: das ist die Tatsache, dass die KI nicht wirklich, zumindest meiner Erfahrung

Florian: und Auffassung nach, die ist nicht originell.

Florian: Die kommt vielleicht aus welchen Gründen auch immer ab und zu was Neues drauf,

Florian: indem sie Dinge geschickt kombiniert.

Florian: Aber es ist immer Mittelmaß, wenn man so will, weil es halt eine Kombination

Florian: und die Reproduktion des Wahrscheinlichsten ist, wie die KIs arbeiten.

Florian: Wenn ich irgendwo was recherchiere, zum Beispiel, ja mittlerweile hat die KI

Florian: schon gecheckt, also die, die ich benutze, dass ich zum Beispiel Sternengeschichten-Podcast mache.

Florian: Meine Sternengeschichten sind ja auch Volltext im Internet, das heißt,

Florian: die hat eh schon längst alle gefressen, die KI.

Florian: Also die weiß, ich mache Sternengeschichten und jetzt, wenn ich immer irgendwas

Florian: anderes recherchiere oder mir zusammenfassen lasse oder was auch immer,

Florian: dann kommt die immer mit, soll ich dir das im typischen Sternengeschichten-Stil

Florian: schreiben lassen? Ich ignoriere diese Aufforderungen immer, aber einmal habe

Florian: ich gedacht, so, jetzt mach mal.

Florian: Ja, da kommt wirklich ein Scheiß raus, aber nicht der typische Sternengeschichtenstil.

Florian: Ja, weil die kann das halt nicht. Also behaupte ich jetzt mal.

Ruth: Aber warum? Das soll sie eigentlich gut können, wenn sie schon irgendwie 600,

Ruth: immer gut viel, das reicht.

Florian: Tut es aber nicht.

Ruth: Naja, es soll eigentlich reichen.

Florian: Ja, aber tut es nicht.

Ruth: Wenn sie schon so viele Sternengeschichten gelesen hat, dann soll sie das eigentlich ganz gut können, oder?

Florian: Ja, tut sie aber nicht. Und du kannst ja auch Texte schreiben lassen.

Florian: Das machen ja auch viele Menschen. noch erkennt man zum Teil oft,

Florian: wenn irgendwas von der KI geschrieben ist, war es halt dieser typische,

Florian: ich will jetzt nicht sagen dieser wenig emotionale Ton, aber es hat halt etwas, was,

Florian: ist auch das falsche Wort, uninspiriert. Das ist für das bessere Wort,

Florian: uninspiriert. Die KI ist uninspiriert bei dem, was sie schreibt.

Florian: Und ja, aber Computerprogramme, kann sie ja schreiben.

Florian: Computerprogramme, das ist

Florian: ja quasi die Kernaufgabe von KI. Computerprogramme schreiben geht super.

Florian: Aber auch da, nein, sie kann Computerprogramme schreiben. Du kannst ja sagen,

Florian: schreibe ein Programm, das macht ja das berühmte Vibe-Coding,

Florian: wo alle glauben, sie können ja das Programm schreiben, ohne jemals programmieren gelernt zu haben.

Florian: Zu allem noch Vibe-Coden, wo man einfach der KI sagt, mach mir das und dann macht es da was.

Ruth: Ah, Vibe, so weil man einfach einen Vibe hat, wie man etwas coden möchte. Oh Gott.

Florian: Das ist so, da mittlerweile die ganzen Tech-Fuzzis sagen, wir können alle Programmierer

Florian: entlassen, weil das machen wir jetzt alles per Wipe-Coding.

Florian: Und das Schöne ist, die KI macht ja Programme und die Programme funktionieren

Florian: vielleicht sogar, weil das kann man ja testen, ob ein Programm funktioniert oder nicht.

Florian: Das ist ja sehr viel einfacher, als irgendwie ein Buch zu testen,

Florian: ob es funktioniert oder nicht. Ein Computernprogramm kann ich testen.

Florian: Das Problem ist, auch da ist die KI extrem uninspiriert.

Florian: Wer jetzt behauptet, Programmieren ist kein kreativer Prozess,

Florian: hat keine Ahnung vom Programmieren.

Florian: Ja, auch da ist es zwar sehr, sehr prozedural, so ein Computerprogramm zu schreiben,

Florian: aber der Punkt beim Programmieren ist ja nicht, dass ich einfach jetzt irgendwie

Florian: meine mathematische Gleichung in eine Programmiersprache übersetze,

Florian: sondern davor der kreative Prozess. Wie mache ich das?

Florian: Was ist der beste Weg, mein Problem in ein Computerprogramm zu übersetzen?

Florian: Das ist das, was Programmieren eigentlich ausmacht und es ist genauso kreativ

Florian: wie ein Buchschreiben und das kann die KI genauso wenig.

Florian: Wenn du dir von der Programme schreiben lässt, da kommt schon was raus,

Florian: was funktioniert, aber das ist vielleicht genauso umständlich formuliert,

Florian: wie ein KI-Text umständlich formuliert ist oder verpasst Dinge,

Florian: die vielleicht ein anderer Text oder Programm nicht verpassen würde.

Florian: Also ich habe Angst vor einer Zeit, wo dann auch wirklich systemrelevante Computerprogramme,

Florian: die unserer Zivilisation zugrunde liegen, von der KI geschrieben werden,

Florian: weil ich habe kein Vertrauen,

Florian: dass die sich wirklich vorher genau überlegt hat, was sie es macht und alle

Florian: entsprechenden Möglichkeiten abgedeckt hat.

Ruth: Ja, und auch einfach die Angst vor der Zeit, wo niemand mehr weiß, wie Dinge gehen.

Ruth: Das ist das, wo wir vielleicht wirklich schon nah dran sind,

Ruth: dass es mittlerweile irgendwie Systeme gibt, die halt auch irgendwie gewachsen

Ruth: sind, die so komplex sind, dass eh schon niemand mehr weiß, wie das eigentlich funktioniert.

Ruth: Und dann kannst du es halt auch nicht mehr gescheit irgendwie reproduzieren oder reparieren.

Ruth: Ich sage immer, wenn es um KI geht, einfach schauen, sich merken,

Ruth: wo der Stecker ist. Damit man im Notfall einen Stecker rausziehen kann.

Ruth: Und die KI bitte von den Rasenmäherobotern fernhalten.

Ruth: Also alles, was ein Messer hat, okay, weg damit.

Florian: Ja, genau. Gebt der KI keine Messer.

Ruth: Nein, wirklich nicht. Ich glaube,

Ruth: dass die Kombi aus Rasenmäheroboter und automatischem Garagentor schließt.

Ruth: Also das würde uns hinrichten, weil dann erhaut sich das Garagentor irgendwie

Ruth: zu Boden und dann kommen der Rasenmäherroboter.

Ruth: Unschöne Szenen. Die könnte man von der KI illustrieren lassen.

Florian: Ja, das macht sie sich gar nicht, weil das zu arg ist. Das darf sie damit ja nicht.

Ruth: Weichei-KI.

Florian: Ich habe das übrigens gestern Abend kurz vor unserem Science-Buster-Auftritt

Florian: in Vöckler-Bruck in der Garderobe auch nochmal ausprobiert.

Florian: Da habe ich mir gedacht, okay, ich bin ja Astronom. Ich habe ja auch mal geforscht.

Florian: Ich dachte, jetzt freue ich die KI mal.

Florian: Ich bin Himmelsmechaniker. Ich forsche Asteroindynamik. Ich suche irgendwas

Florian: Neues, was originell genug ist, um publiziert zu worden sind.

Florian: Sagen wir mal was. Hat die gemacht, hat mir wirklich ein paar Sachen vorgeschlagen,

Florian: die auf den ersten Blick interessant klangen.

Florian: Dann habe ich mir eins davon genauer ausarbeiten lassen.

Florian: Da ging es darum, erdnahe Asteroiden, die dann irgendwie auch die Gezeitenkräfte

Florian: der Erde oder auch der Venus in dem Fall quasi auseinandergerissen werden und

Florian: dann vermehrt Sternschnuppen, Meteorschauer erzeugen.

Florian: Da gibt es anscheinend Forschung dazu, habe mir die sehr interessant aufgelistet.

Florian: Es gibt die einen, die gesagt haben, ja, da gibt es tatsächlich irgendwie dynamische

Florian: Evidenz. eine Arbeit aus dem Jahr 2024, die gezeigt haben, ja, dass die

Florian: eben erdnahe Asteroiden bei

Florian: nahen Begegnungen mit Erde und Venus durch die Gezeiten zerlegt werden.

Florian: Das haben die in ihrer Arbeit nachgewiesen. Und dann eine neue Arbeit von 226,

Florian: der gezeigt hat, ja, wenn man sich anschaut, die Daten über helle Meteore am

Florian: Himmel, dann sehen wir da aber keine Spuren von irgendwelchen Gezeitenzerlegungen.

Florian: KI hat jetzt gesagt, ja, da machen wir jetzt Forschung draus. Das klären wir jetzt.

Florian: Ich weiß nicht, ob die da jetzt vor kurzem nochmal den Selbstbewusstseinregler

Florian: raufgedreht haben, weil die war wirklich so überzeugt von sich,

Florian: die KI. Die Überschrift von dem, was sie gesagt hat, konkrete originelle Forschungsfragen,

Florian: in Klammer, die ich für wirklich stark halte.

Florian: Hat sie mir gesagt.

Ruth: Hast du nochmal gepromptet, bitte jetzt in einem österreichischen Akt sein. Stark, Mann.

Florian: Das habe ich dann weiter ausarbeiten lassen. Da hat sie sich wieder verzettelt,

Florian: dann ist sie so kompliziert geworden, hat gleich ein Projekt über zwei Jahre mit dreistet.

Florian: Papers ausgearbeitet und so weiter und wollte man schon sagen,

Florian: ja und jetzt komm, jetzt machen wir schon mal die Struktur für das erste Paper

Florian: und welche Abbildungen kommen rein und so weiter.

Florian: Nein, lassen wir mal das Paper weg, machen wir erstmal, produzieren wir mal

Florian: Daten, machen wir mal forschen, bevor wir uns mit Paper beschäftigen.

Florian: Und ich mache das nicht im Detail, aber was simuliere ich denn?

Florian: Wie simulieren wir das denn jetzt hier, das Auseinanderbrechen des Asteroiden

Florian: und wie sich der dann bewegt über den Himmel und was wir dann sehen können?

Florian: Und von dem habe ich auch ein bisschen Ahnung, weil sowas ähnliches habe ich

Florian: ja früher auch gemacht und das war alles eh ganz halbwegs auf den ersten Blick.

Florian: Okay, was die gemacht hat und dann gesagt, das machen wir mit diesem Computerprogramm

Florian: und das kannte ich nicht und dann habe ich gesagt, können wir nicht ein anderes

Florian: auch nehmen, nämlich das, was ich tatsächlich früher immer verwendet habe und

Florian: da hat ich gesagt, ja klar, klar, können wir auch machen, es ist sogar noch

Florian: viel besser als das andere,

Florian: aber hat es mir nicht hervorgeschlagen als erstes und mit dem anderen Programm,

Florian: diesem Mercury 6, das kenne ich wirklich gut aus, das habe ich wirklich viel

Florian: verwendet, da habe ich gesagt, okay, jetzt schlagen wir was mache ich jetzt,

Florian: also ich möchte jetzt das simulieren, was du mir gesagt hast,

Florian: so wie wir es gemacht haben. Das klingt gut.

Florian: Und jetzt bitte hier mit dem Simulationsprogramm machen wir das jetzt mal gescheit,

Florian: dass wir starten können in die Simulation.

Florian: Und da haben wir gesagt, ja, du musst das und das und das machen.

Florian: Das ist alles jetzt zu kompliziert, aber ein Ding, was du machen musst,

Florian: ist natürlich festlegen, welche Planeten hast du in deinem Sonnensystem, das du simulierst.

Florian: Wir wollen hier erdnahe Asteroiden simulieren und wir müssen natürlich die Störungen

Florian: aller anderen Himmelskörper berücksichtigen, sonst funktioniert das nicht. Und

Florian: JetGPT hat mir da unaufgefordert gesagt, ja, wir müssen das minimal sinnvolle

Florian: Modell, ja, besteht aus Sonne, Merkur, Venus, Erde, Mond, Mars,

Florian: Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.

Florian: Und den Mond sehe ich ein, den brauche ich, wenn ich erdnahe Begegnungen haben will.

Ruth: Aber der Neptun.

Florian: Das habe ich in meiner Doktorarbeit untersucht. Uranus und Neptun sind auf jeden

Florian: Fall komplett irrelevant. Der Merkur ist auch irrelevant.

Florian: Das habe ich gezeigt in meiner Doktorarbeit, unter anderem, bevor ich mit den

Florian: Simulationen losgelegt habe.

Florian: Aber in dem Fall, wie gesagt, hätte mir ChatGPT schon wieder viel Scherereien

Florian: gemacht, weil ich da sehr, sehr viel längere Computerprogramme oder sehr,

Florian: sehr viel längere Datensätze erzeugt hätte.

Florian: Der Computer hätte sehr viel mehr rechnen müssen, wenn ich die ganzen Planeten

Florian: nehme, als die, die wirklich sinnvoll wären.

Florian: Und das muss ich halt wissen. Das weiß ich aus Erfahrung, dass das Blödsinn ist.

Ruth: Ja, und wäre das überhaupt gegangen? Ich meine, vielleicht wäre das gar nicht

Ruth: gegangen, weil das ist ja so ein komplexer Rechenaufwand, dass das ja vielleicht

Ruth: sogar zu lange gedauert hätte, überhaupt, um irgendwie zu Ergebnissen zu kommen

Ruth: oder halt in annehmbarer Zeit. Ja, naja.

Florian: Ja, und dann habe ich mir später nochmal jetzt im Zug auf der Fahrt die Papers

Florian: angeschaut, die Facharbeiten, auf denen das ganze Forschungsprojekt überhaupt basiert.

Florian: Und so eindeutig war das dann auch nicht bei genauer Betrachtung,

Florian: die ganze Ausgangslage, dass quasi die einen gesagt haben, das soll es geben

Florian: und die anderen gesagt haben, wir sehen das aber nicht.

Florian: Also das kann man da mit vielfantasierin interpretieren in die Papers.

Florian: Das Projekt wäre immer noch sinnvoll gewesen, so wie es JPD vorgeschlagen hat.

Florian: Das wäre vermutlich vorbehaltlich einer genauen, sinnvollen Literaturrecherche.

Florian: Das wäre vermutlich durchaus ein sinnvolles Forschungsprojekt gewesen,

Florian: das man publizieren hätte können, wenn man es gemacht hätte.

Florian: Aber es war jetzt nicht so stark, wie die KI behauptet hat, dass es tatsächlich

Florian: ist, diese Forschungsfrage.

Florian: Also ja, man kann schon was machen, aber man muss es halt immer mit Vorsicht genießen.

Ruth: Ja, sehr interessant. Aber das

Ruth: heißt, du bist eh schon voll drinnen in dem ganzen Ding, ja, eigentlich?

Florian: Inwiefern drinnen?

Ruth: Naja, du beschäftigst dich schon sehr intensiv damit auch, ne?

Florian: Naja, ja, es ist halt überall und da muss man sich auch immer direkt beschäftigen,

Florian: finde ich, weil wenn man es ignorieren kann, kommt man auch nicht weiter.

Ruth: Ja, ja, eh. Ich meine, eh klar, du hast auch einfach eine höhere Workload.

Ruth: Das ist die meisten Menschen. Auch ein schneller arbeitendes Hirn als die meisten

Ruth: Menschen, aber dann doch, du hast noch mehr Anreize, das auch wirklich zu verwenden

Ruth: oder verwenden zu wollen.

Ruth: Und vielleicht gerade eben diese Arbeit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kommunikation.

Ruth: Ich weiß auch, dass einige Leute, einige aktive Wissenschaftler das auch verwenden

Ruth: und natürlich die KI in der Wissenschaft auch irgendwie eben als Tool voll Sinn macht,

Ruth: aber das ist gut, das irgendwie auch im Auge zu behalten und das vor allem auch

Ruth: weiter zu erforschen, wie das auch weitergeht,

Ruth: weil es kommen ja die ganze Zeit neuere Versionen und bla bla bla raus.

Ruth: Ich glaube, das wird noch ein ziemliches Thema, ein ziemliches Topic,

Ruth: auch die Forschung der KI selber.

Florian: Darum habe ich das vorher so spektakulär angekündigt, die Zukunft der Astronomie,

Florian: weil im schlimmsten Fall macht dann irgendwann in Zukunft nur noch die KI die

Florian: Forschung und wir sitzen nur noch da und drucken die Papers aus und schicken

Florian: sie irgendwo hin und legen sie in die Bibliotheken.

Ruth: Wie der Typ auch gesagt hat, then why bother? Ich meine, warum machst du das

Ruth: dann, wenn es nur die KI macht? Also dann ist ja auch irgendwie,

Ruth: weil das menschliche Element komplett dahin ist, dann warum macht man es dann?

Florian: Wir wissen, warum wir es machen.

Ruth: Aber es ist ein voll interessantes Thema. Und es gibt auch Konferenzen dazu

Ruth: und so weiter, immer mehr.

Ruth: Also ich kriege auch immer noch so Ankündigungen für Konferenzen.

Ruth: Ja, ja, Big Data, KI in der Astronomie und so weiter.

Florian: Ich kriege Arbeiten von Leuten, die die Relativitätstheorie widerlegt haben

Florian: und die dunkle Energie gelöst haben.

Ruth: Diesmal mit der KI.

Florian: Scheiße. Das sind jetzt wie lange 20-sättige Papers, die Sie mit der KI geschrieben

Florian: haben. Das kriege ich dafür. Das neuesten immer wieder war.

Ruth: Danke, KI.

Florian: Es ist auf jeden Fall ein spannendes Thema, das uns noch beschäftigen wird.

Florian: Und ich habe gedacht, ich nehme das mal, weil ich dieses Projekt interessant

Florian: fand. Wir haben ja auch Leute, die in der... Ja, ja, voll interessant.

Ruth: Ich finde es interessant, dass das eben die Studierenden auch gemacht haben. Das ist super.

Florian: Und vielleicht haben wir Hörerinnen und Hörer, die selbst immer in der Lehre

Florian: sind und was ihr nicht erst gemacht habt, könnt ihr uns mal Bescheid sagen.

Ruth: Oder wir haben Hörerinnen und Hörer, die selbst in der Wissenschaft noch aktiv

Ruth: sind und sagt mal Bescheid, wie ihr das so handhabt, weil vielleicht haben wir

Ruth: da noch ein paar gute Meinungen dazu, die vielleicht sogar qualifizierter sind als unsere.

Florian: Dann kommen wir zu einer weiteren Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kommunikation,

Florian: nämlich den Fragen, die uns die Hörerschaft gestellt hat.

Florian: Und die werden wir jetzt kurz halten, weil ich muss eigentlich in zehn Minuten weg.

Florian: Aber schauen wir mal, vielleicht kannst du ein bisschen rauszögern.

Florian: Also ich habe eine Frage von Markus.

Florian: Markus hat sie uns erst vor kurzem geschickt.

Florian: Und Markus wollte was zur dunklen Materie wissen.

Florian: Und zwar wollte er wissen, da fliegen Raumsonden durch die Gegend,

Florian: durch das Sonnensystem.

Florian: Und warum müssen wir da nicht mitberechnen, was mit der dunklen Materie ist?

Florian: Also er fragt, warum halten interplanetare Raumsonden sich ohne einen dunklen

Florian: Materiefaktor an die vorberechneten Bahnen, auf den Meter genau im Grunde?

Florian: Weil wenn wir wissen wollen, wie die Sterne sich bewegen oder die Galaxien sich

Florian: bewegen, müssen wir berücksichtigen, dass dunkle Materie da ist.

Florian: Warum ist das bei Raumsonden im Sonnensystem wurscht?

Ruth: Weil so wenig davon da ist, weil sie so eine geringe Dichte hat,

Ruth: die dunkle Materie, dass es vollkommen egal ist auf kleinen Skalen.

Florian: Genau, es ist ziemlich viel egal in der Raumfahrt. Also jetzt einfach gesagt,

Florian: wir müssen, wenn wir zum Mars fliegen, wir müssen nicht mal Einstein berücksichtigen.

Florian: Wir können das mit Newton rechnen, das reicht vollkommen, die Genauigkeit.

Florian: Und das bisschen dunkle Materie, das ja wirklich jetzt auf die Distanz,

Florian: dem Sonnensystem gerechnet, wirklich verschwindend gering ist,

Florian: Diese Masse, die die dunkle Materie dort hat, das ist wahrscheinlich vom Faktor

Florian: her noch weniger, als was die Korrektur wäre, die ich machen müsste,

Florian: wenn ich relativistisch rechne, statt einfach nur klassisch.

Florian: Man kann das machen, aber es würde keinen Unterschied machen,

Florian: Markus, wenn wir da noch dunkle Materie inkludieren.

Florian: Die Raumsonden würden genauso rumfliegen, wie sie jetzt rumfliegen.

Florian: Wenn wir mal irgendwann quer durch die Milchstraße fliegen wollen,

Florian: okay, dann müssen wir vielleicht etwas genauer rechnen.

Florian: Aber im Sonnensystem kann man rumfliegen, ohne dunkle Materie zu berücksichtigen.

Ruth: Ja, wahrscheinlich irgendwann, wenn man dann in den Außenbereichen der Milchstraße

Ruth: unterwegs ist, dann wird es irgendwann schon zum Tragen kommen.

Ruth: Aber da machen wir uns dann soweit Gedanken, wenn es soweit ist.

Florian: Dann habe ich noch eine zweite Frage rausgesucht, extra für dich, Ruth, von Steffen.

Florian: Steffen hat eine Frage zu Artemis und er fragt sich, ist Artemis 2 zu langsam?

Florian: Denn er hat sich den Stream angeschaut und gesehen, dass Artemis 2 mit ungefähr

Florian: 4000 Miles pro Stunde, also 6.500 kmh, fliegt.

Florian: Die ISS aber fliegt mit 28.000 kmh, damit sie nicht abstürzt.

Florian: Und die Fluchtgeschwindigkeit, die sollte irgendwo bei über 40.000 kmh sein.

Florian: Warum tuckern die mit Artemis 2, fragt Steffen also so langsam herum? Was übersieht er?

Ruth: Steffen, das kommt darauf an, wann du die Geschwindigkeit von Artemis 2 gemessen

Ruth: hast oder beobachtet hast im Livestream wahrscheinlich.

Ruth: Die hat halt immer eine andere Geschwindigkeit, je nachdem wo sie ist,

Ruth: weil die ist ja nicht von der Erde weggeflogen in dem Sinn, sondern die ist quasi durch einen Burn,

Ruth: einen Antriebsschub, wie sie in der Erdumlaufbahn war,

Ruth: zum Mond geschleudert worden.

Ruth: Und dann waren die bis zur Rückkehr zur Erde im freien Fall.

Ruth: Die sind um den Mond herumgefallen und wieder zur Erde zurückgefallen.

Ruth: Und dann hat sie die Geschwindigkeit, die Kapsel, je nachdem wo sie halt gerade

Ruth: ist, auf dieser Fallbahn.

Ruth: Und die ist zum Schluss dann, wie sie dann so nah war, wie die Raumstation an der Erde ist.

Ruth: Topspeed waren, glaube ich, an die 40.000 kmh.

Florian: Nee, das müssen sie ja sein, weil es ist ja die Fluchtgeschwindigkeit.

Ruth: Genau.

Florian: Und die muss ich haben, wenn ich wegfliege und wenn ich reinfalle auf die Erde,

Florian: habe ich genau die Geschwindigkeit. Das geht physikalisch nicht anders.

Ruth: Ja, und dann sind sie eben mit genau dieser Geschwindigkeit auch auf die Atmosphäre

Ruth: drauf gepfeffert. Und die Raumstation hat diese 27.000 kmh, glaube ich.

Florian: Ja, ungefähr.

Ruth: Und dann war die eineinhalb Mal so schnell.

Ruth: Wie die Raumstation. Aber eben erst, wenn sie dann dementsprechend nah an der

Ruth: Erde dran waren, da waren sie dann halt so schnell.

Florian: Ja, also die Artemis 2 war so schnell, wie sie sein musste, um das zu tun, was sie tun musste.

Florian: Das waren die heute nur zwei Fragen, weil ich habe vorhin so lange über KI gesprochen,

Florian: dass jetzt die Zeit ein bisschen drängt. Wenn ihr auch Fragen habt,

Florian: dann schickt sie uns an fragen.at.

Florian: Wenn ihr was über die Science-Fiction hören wollt und die Wissenschaft in den

Florian: Science-Fiction-Filmen, dann habt ihr Glück, weil das ist die Rubrik,

Florian: die jetzt an die Reihe kommt.

Florian: Und ich kann nur sagen, dass Evi sich im Gegensatz zur letzten Folge,

Florian: wo wir einen aktuellen Film hatten, einen sehr, sehr alten Film ausgesucht hat

Florian: als Ausgleich. Aber ich kann noch nicht genau sagen, welchen.

Florian: Das werde ich wissen, wenn wir das Besprochenen aufgenommen haben.

Florian: Was erst später sein wird.

Florian: Aber wenn diese Rubrik vorbei ist, dann werdet ihr das zumindest wissen.

Florian: Und was es ist, erzählt Evi uns jetzt.

Florian: Wir sind bei Science Frames mit Evi. Hallo Evi.

Evi: Hallo.

Florian: Was für einen Film hast du heute ausgesucht?

Evi: Ich habe mir überlegt, nachdem ich jetzt die letzten paar Male immer so ganz

Evi: tolle Filme mitgebracht habe, beziehungsweise das letzte Mal hatten wir, glaube ich,

Evi: für viele den besten Film aller Zeiten, Da habe ich mir gedacht,

Evi: ich muss jetzt mal wieder so ein bisschen in die andere Richtung gucken und

Evi: habe, glaube ich, einen Schläfertsfilm mitgebracht, also den schlechtesten Film aller Zeiten.

Florian: Okay.

Evi: Aber sehen wir mal, ja.

Florian: Na, dann welcher Film ist denn so schlecht?

Evi: Der Film heißt Saturn City. Im Deutschen, im Original, heißt er Saturn 3, also Saturn 3.

Evi: Und ist ein mehr als eins Fiction Film aus dem Jahr 1980.

Evi: Was dir an dem Film gefallen könnte, ist, dass er nur 85 Minuten Länge hat.

Florian: Ja, wenn er schlecht ist, muss ich ihn auch nicht haben.

Evi: Naja, er ist aber dabei, so von den Darstellern ist er eigentlich ganz interessant,

Evi: weil wir haben da unter anderem Kirk Douglas in der Hauptrolle und Harvey Keitel

Evi: und Farrah Fawcett, also die älteren Zuhörerinnen unter uns,

Evi: die können sich vielleicht auch noch an Farrah Fawcett erinnern.

Florian: Ja, okay, gut, aber nur weil berühmte Leute mitspielen, muss ein schlechter

Florian: Film nicht gut werden. Ich habe schon sehr viele berühmte Leute in sehr schlechten Filmen gesehen.

Evi: Ja, mich wundert das eigentlich dann auch, dass eigentlich mit so einer guten

Evi: Besetzung dann so ein Film auch rausgekommen ist, der auch 1981 für die Goldene

Evi: Himbeere nominiert. Und vielleicht liegt es daran, weil Stanley Donen Regie

Evi: geführt hat und ihn produziert.

Evi: Ich weiß es nicht, aber er hat in seiner Vergangenheit Musicalfilme wie Singing

Evi: in the Rain gemacht oder ein süßer Fratz oder Picknick im Pyjama mit Doris D.

Evi: Ich denke alles nicht. Ja, das sind alles so diese alten Klassiker.

Evi: Also es ist erst so dieses goldene Zeitalter Hollywoods, diese Filme hat er da so gemacht.

Evi: Aber auch gute, also wie Charat und Arabesque. Das waren ja Filme mit Audrey

Evi: Hepburn und Sophia Loren.

Evi: Also die sind durchaus sehenswert. Ja, und dann hat er wohl gemeint,

Evi: er muss jetzt einen Auswirk in Science-Fiction-Genre machen.

Evi: Und dementsprechend, finde ich, ist jetzt auch der Film geworden.

Evi: Da weiß der Inhalt oder worum es in dem Film geht, eigentlich jetzt sogar interessant.

Evi: Also wir sind irgendwo in der Zukunft.

Evi: Und da gibt es auf Saturn und Teth, es gibt eine Forschungsstation.

Evi: Dort gibt es dieses Forscherpaar, Alex und Adam. Das sind also Kirk Douglas und Farrah Fawcett.

Evi: Also sie sind auch ein Liebespaar. Und es ist so ein alter Mann und junges Mädel,

Evi: die da halt auf dieser Forschungsstation sind und seltsamerweise dort gegen

Evi: die Nahrungsmittelknappheit auf der Erde suchen nach Lösungen oder da forschen.

Evi: Hat sich mir nicht ganz erschlossen.

Evi: Auf jeden Fall, eines Tages kommt dann eben Habe Keitel an und präsentiert ihnen

Evi: eine neue Roboter-Serie, die Halbgott-Serie, und baut dort dann diesen Roboter

Evi: zusammen, der Hector heißt.

Evi: Ja, der wird über so eine neuronale Verbindung mit ihm durchgeführt.

Evi: Er hat programmiert, geschult, wie auch immer. Also er hat auch so ein riesiges, organisches Gehirn.

Evi: Und das Problem ist dann, dass er aber bestimmte Eigenschaften von seinem Programmierer,

Evi: von Harvey Cartel, übernimmt.

Evi: Und weil wir da so eben in den 1980er, späten 70er Jahren sind,

Evi: ist das alles dann auch so ein bisschen erotisch angehaucht.

Evi: Und sowohl der Havikertel als auch der Roboter entwickeln dann Interessen an Alex.

Evi: Das, was sich quasi denkt, schuldet dann den Hector, den Roboter.

Evi: Und ja, man kann sich schon denken, dass das alles natürlich dann eskaliert.

Evi: Der Hector jagt dann alle. Also es ist dann natürlich so Kampf.

Evi: Menschen gegen den Roboter, beziehungsweise speziell halt muss die Alex da natürlich

Evi: sich fürchten vor dem Roboter.

Evi: Und es sind auch eigentlich recht gute Ideen, dass das eine neuronale Verbindung

Evi: ist, mit der er sich da mit dem Roboter verbindet. Das finde ich ganz okay.

Evi: Ich meine, dieses gigantische, organische Gehirn ist auch wieder ein bisschen

Evi: lächerlich und es hat halt sehr viele Logikfehler.

Florian: Es ist nicht überraschend, wenn er für die Goldene Himbeere nominiert worden ist.

Florian: Und ich weiß auch nicht, was die Programmierung per Gehirn für Folgen hat,

Florian: wenn es mal in echt passiert.

Florian: Weil aktuell zumindest ein Forschungsprojekt, das ich kenne,

Florian: wo damit gearbeitet wird, irgendwie Gehirn und Computer zu verbinden,

Florian: das macht ein gewisser Herr Elon Musk mit seinem Neuralink.

Florian: Oder ob man will, dass Computer nach dessen geistigen Bild programmiert werden, weiß ich auch nicht.

Evi: Ja, eben. Und genau so ist das dann eben auch beim Hector, dass er dann auch

Evi: diese schlechten Sachen übernimmt von seinem Programmierer.

Evi: Also, weil der auch so ein bisschen als psychisch instabil gilt.

Evi: Also, das ist natürlich das eine jetzt, diese ganze Robotik-Sache,

Evi: die einerseits ein bisschen aktuell ist.

Evi: Den Ansatz finde ich eigentlich auch interessant. Aber was halt natürlich jetzt

Evi: halt schon ist, ist, sie haben halt da diese Forschungsstation auf Thetis.

Evi: Das ist halt, wie gesagt, das ist ein Saturn-Mond, ein Eismond,

Evi: der halt jetzt auch nicht so groß ist. Dementsprechend ist die Schwerkraft natürlich.

Evi: Wäre jetzt nicht so, dass man da so ganz normal herumläuft, wie sie es in einem

Evi: Film machen. Und dann ist natürlich jetzt wieder etwas, wo ich mir...

Evi: Auch gedacht habe, das ist so ein Klassiker, wenn sich dann Drehbuchautoren

Evi: zusammensetzen und dann sagen, wir brauchen da jetzt noch irgendeine Dramatik.

Evi: Was können wir machen? Wir sind da jetzt auf diesem Saturnmond.

Evi: Sie haben keine Verbindung zur Erde. Wie machen wir das? Oh ja,

Evi: sie kommen in die Ekliptik.

Evi: Es ist keine Kommunikation mit der Erde möglich. Und das ist halt dann sowas.

Florian: Ja, ich weiß jetzt nicht, was das Problem ist, wenn sie in der Ekliptik sind,

Florian: weil das ist die Ebene der Erdbahn.

Florian: Da soll es eigentlich, okay, wenn, dann können sie, weiß ich nicht,

Florian: wenn Thetis, der Mond, den Saturn umkreist, dann können sie hinter dem Saturn sein.

Florian: Der Saturn zwischen Erde und Mond, sowas kann vermutlich vorkommen,

Florian: aber das kann ich jetzt spontan nicht sagen, wie da die Bahn sind.

Florian: Ich glaube, die Bahn, die Bahnneigung von Thetis liegt bei zwei Grad knapp.

Florian: Das heißt, da kann es durchaus sein, dass er ab und zu mal hinter dem Saturn

Florian: ist und die Erde verdeckt und die Umlaufzeit von Thetis um den Saturn.

Evi: Jetzt wird es nämlich interessant, richtig.

Florian: Wo steht die hier? 1,8 Tage.

Evi: Genau, also das ist, selbst wenn das dann so ist, dann ist das jetzt nicht so wirklich dramatisch.

Evi: Aber ja, und abgesehen davon gibt es sogar irgendeine Außenstation,

Evi: die um den Saturn da auch noch irgendwie ist.

Evi: Also warum sie da dann so mit dieser Ekliptik herumt. Und das hat schon wehgetan.

Florian: Tja, warum schaust du noch sowas an? Bist du selber schuld?

Evi: Tatsächlich, ich habe den irgendwie, ich habe den früher ganz gern geguckt mit meinem Bruder.

Evi: Aber da waren wir noch kleiner und da haben wir, glaube ich,

Evi: solche Sachen nicht gesehen. Und da haben wir gedacht, oh, cooler Roboter.

Florian: Ja, wenn ihr schon von coolen Robotern so beeindruckt seid, dann wundert es mich nicht.

Evi: Ja, aber wenn man sich heute ansieht, ist er wirklich sehr fraglich.

Evi: Also es ist ja auch so, ich meine, der Kirk Douglas, der rennt da mit Rollkragenpulli

Evi: und so einem Teddy-Flausch-Jogger herum und die Farrah Fawcett halt nur in so

Evi: einem knappen Höschen zum Joggen.

Evi: Und ja, dann schmeißen sie sich irgendwelche Drogen rein. Also er ist da schon

Evi: sehr, naja, ein Kind seiner Zeit, sagen wir mal so.

Evi: Die Ideen oder die Ansätze wären ja gut, also auch mit dieser Forschungsstation.

Evi: Aber dann denke ich mir wieder, warum müssen sie aber auf diesem Saturn-Mond

Evi: forschen, damit sie die Nahrungsmittel knapp halt auf der Erde bekämpfen können?

Evi: Das macht überhaupt keinen Sinn.

Evi: Warum machen die nicht eine andere Forschung dort? Und dann sind die da auch,

Evi: die sind ja eigentlich in so einem, das ist auch eine gute Idee,

Evi: dass sie ja unterirdisch sind.

Evi: Also sie sind dann so, also diese, eigentlich ist es eh ganz gut ausgebaut.

Evi: Mit diesen Gängen ist natürlich alles sehr groß und sehr komfortabel.

Evi: Aber da hast du dann auch Pflanzen, die dort halt in der Höhle wachsen, die sie da halt

Evi: für ihre Forschungszwecke da irgendwie züchten oder sowas. Das ist alles sehr

Evi: fragwürdig und sehr seltsam.

Florian: Ja, also wir haben ja in dem Teil davor schon über die Gefahren der künstlichen

Florian: Intelligenz gesprochen.

Florian: Da ist dieser Film vielleicht ein gutes Beispiel dafür. Einerseits für die Gefahren

Florian: der Roboterintelligenz und für die Mangelhaftigkeit der menschlichen Intelligenz,

Florian: die solche Filme produziert.

Florian: Aber Thetis ist tatsächlich ein interessanter Mond. Also wenn ich irgendwo mal

Florian: hinfliegen könnte, was ich eh nicht will, aber wenn man irgendwo hinfliegt im

Florian: Saturn-System, dann wäre Thetis

Florian: sicher interessant. Weil Thetis hat Trojanermonde. Hast du das gewusst?

Evi: Nein, glaube ich gar nicht.

Florian: Also Trojaner Himmelskörper haben wir schon gehabt. Das sind Himmelskörper,

Florian: die sich quasi eine Bahn teilen.

Florian: Trojaner Asteroiden, da haben wir es das erste Mal entdeckt,

Florian: sind Asteroiden, die auf derselben Umlaufbahn um die Sonne sind,

Florian: wie der Jupiter, nur 60 Grad davor und danach auf der Bahn.

Florian: Und sowas gibt es im kleineren Maßstab auch. Und im Saturnsystem gibt es ein paar solche Beispiele.

Florian: Thetis hat zwei Trojanermonde, Nämlich Telesto und Kalypso.

Florian: Und einer Telesto ist, ich weiß nicht, ich habe früher mal damit gearbeitet,

Florian: aber ich habe es vergessen.

Florian: Einer auf jeden Fall ist vorm Thetis auf der Umlaufbahn und der andere ist hinterm

Florian: Thetis auf der Umlaufbahn.

Florian: Und das finde ich interessant, dass wir da so drei Monde haben,

Florian: die sich da so auf einer Umlaufbahn herum bewegen.

Florian: Und ja, trotzdem funktioniert das Ganze. Thetis hat auch eine Resonanz mit Enceladus. Das ist

Florian: Dieser Eisvulkanmond, auch beim Saturn, wo es flüssigen Ozean gibt.

Florian: Und die haben eine 4 zu 3 Resonanz. Das heißt, der eine rennt viermal rum,

Florian: während der andere dreimal rumlirbt.

Florian: Also da könnte man viel, viel coole Himmelsmechanik machen, wenn man dort ist.

Florian: Da braucht man nicht irgendwelche blöden Roboter rumlaufen lassen, die alle umbringen.

Evi: Ich meine, der Roboter sollte die ja auch ersetzen. Also gerade ihn,

Evi: den Kirk Douglas, glaube ich, soll er ja ersetzen und soll das alles da ein

Evi: bisschen effizienter machen.

Evi: Ich meine, was mir jetzt noch eingefallen ist, was vielleicht,

Evi: also was richtig ist in dem Film ist, er heißt ja Saturn 3 im englischen Original.

Evi: Und Thetis hat ja auch die systematische Bezeichnung Saturn III nach seiner Entdeckung.

Florian: Ja, oh Gott, fang nicht mit dem an. Da habe ich mich auch mal damit beschäftigt.

Florian: Saturn 3, ja, hat man so genannt, aber Thetis ist definitiv nicht der dritte

Florian: Mond, der entdeckt wurde vom Saturn, sondern die hat man mal irgendwie… Nein.

Evi: Dann klärt das auf, ja.

Florian: Ja gut, ich kann es nicht aufklären, weil das ist alles sehr,

Florian: sehr konfus, aber auf jeden Fall hat man die Monde entdeckt.

Florian: Also der erste Mond, der entdeckt wurde, war ja Titan, das war 16 irgendwas

Florian: und ja, Thetis war auch 16 irgendwas.

Florian: Also die sind einen Schwung Monde im 17. Jahrhundert entdeckt worden von den… Ja.

Evi: Ja, von Cassini, also Thetis ist von Cassini entdeckt worden.

Florian: Genau. Und der hat einen ganzen Schwung Monde auf einmal entdeckt und die sind

Florian: dann irgendwie mal so sortiert worden und mal so sortiert worden.

Florian: Und irgendwann hat sich die Nummerierung mit 1, 2, 3 und 3 war Thetis eingebürgert,

Florian: aber Thetis war nicht der dritte Mond, der entdeckt worden ist.

Evi: Nein, aber es ist, glaube ich, nach dem Stand, wo es eingeteilt wurde,

Evi: war es der, der halt am drittweitesten entfernt von Saturn ist und deswegen der dritte Mond.

Evi: Wäre da irgendwie so, glaube ich, ist es zustande gekommen.

Florian: Ja, auf jeden Fall. Ja, macht das Saturn 3, macht auch wenig Sinn.

Florian: Aber wie gesagt, wir haben ja mittlerweile eh Namen und wir nennen die nicht

Florian: mehr irgendwie so mit Zahlen hintendran. Das hat sich ja auch irgendwann aufgehört.

Evi: Aber vielleicht war das genau das Einzige, was die damals recherchiert haben.

Evi: Wer Lust hat auf so einen Film, also er ist schon unterhaltsam und ich finde ihn ganz, ganz witzig.

Evi: Aber er ist halt, ja, wie gesagt, ein Kind seiner Zeit und bei manchen Sachen

Evi: ist es dann schon sehr urach.

Florian: Was es auf jeden Fall auch noch gibt, das habe ich auch, glaube ich,

Florian: mal irgendwo in einem anderen Podcast gehabt, ist ein sehr, sehr cooles geografisches

Florian: oder tätografisches Merkmal.

Florian: Da gibt es nämlich eine 100 Kilometer breite Schlucht, 2000 Kilometer lang und

Florian: bis zu 5 Kilometer tief, die fast um drei Viertel um Tethys herumläuft.

Florian: Als der längsten Täler im Sonnensystem ist das.

Evi: Na schon, vielleicht ist da Ihre Forschungsstation.

Florian: Weiß man nicht, ob die da drin ist, aber es ist auf jeden Fall eine sehr,

Florian: sehr beeindruckende Sehenswürdigkeit, wenn man hinfangen könnte,

Florian: um sich das anzuschauen.

Florian: Also es gibt schon einiges zu sehen auf Tetis, aber in Saturn 3 offensichtlich

Florian: bis auf 80er Jahre Trash nicht ganz so viel zu sehen.

Evi: Also wie gesagt, wenn man sich darauf einlässt mit Popcorn und guten Freunden,

Evi: kann ich glaube ich schon Spaß machen auch.

Evi: Dann darf man dann wohl nichts ernst nehmen. Übrigens hat auch der Biograf von

Evi: Havika Tell gemeint, dass das so in dessen Laufbahn nicht wirklich...

Evi: Eher ein Lowlight war und kein Highlight.

Florian: Tja, ja, sowas kommt vor. Aber die Frage, die wir jetzt stellen müssen an unseren

Florian: Hörer Jens ist, ob das auch einer seiner Lieblingsfilme ist,

Florian: denn der hat uns etwas geschickt oder eigentlich dir etwas geschickt und das

Florian: können wir hier auch nochmal kurz erwähnen.

Evi: Ja, richtig. Also Jens hat ja angemerkt, offensichtlich alle seine Lieblingsfilme

Evi: haben wir schon besprochen und dann hat er die Selbstinitiative ergriffen und

Evi: hat uns sehr gefreut, eine DVD zugeschickt und zwar dürfte eine BBC, so eine Documentary,

Evi: Halbfilm, glaube ich, Halbdokumentation ist das,

Evi: mit dem Titel Space Odyssey hat er uns da geschickt, Mission zu den Planeten.

Evi: Ich habe mich sehr gefreut darüber, also ich bin schon sehr gespannt.

Evi: Ich hatte noch nicht die Zeit, es mir anzusehen.

Florian: Vielen Dank, Jens, dass du uns

Florian: diese DVD geschickt hast. Evi hat sie bekommen, Evi wird sie anschauen.

Florian: Und es ist ja nicht Odyssey im Weltraum, der im Original Space Odyssey heißt,

Florian: sondern eben tatsächlich irgendein BBC-Dingsy über die Erforschung der Planeten.

Florian: Und fällt das in die Kategorie, die du besprichst, auch wenn es eine Dokumentation ist?

Evi: Ach ja, ich weiß eigentlich nicht, weil es eben, ich muss es mir anschauen,

Evi: aber es ist eben so eine Dokumentation, die halt schon so ein bisschen so Fiction-Elemente hat.

Evi: Also es geht offenbar um so fünf Astronauten einer Mission, die den Auftrag

Evi: bekommen, eben die Planeten unseres Systems zu besuchen und zu erforschen.

Evi: Also es dürfte ein Halb-Halb-Ding sein, aber vielleicht passt es einmal im Zuge

Evi: einer Filmbesprechung.

Florian: Okay, aber es ist tatsächlich ein fiktionaler Dokumentarfilm.

Florian: Also es ist eine Dokumentation, aber die ist quasi, sie dokumentiert etwas,

Florian: was nicht stattgefunden hat.

Evi: Also sowas gab es ja auch schon zu einer Mars-Mission. Also da war es ja auch

Evi: irgendwie so halb Fiction, also wo dann auch immer so eine Mars-Mission schon

Evi: war in der nahen Zukunft.

Evi: Und dann gleichzeitig war es dann aber auch immer mit so Doku-Elementen,

Evi: wo sie dann halt auch erklärt haben, was alles notwendig ist,

Evi: um auf den Mars zu fliegen und da eventuell...

Evi: Eine Kolonie auch zu bauen. Ich glaube, die hat einfach nur Mars geheißen,

Evi: oder? Das war eine Serie.

Florian: Schon. Wir werden es anschauen und dann wirst du entscheiden,

Florian: ob du es besprichst. Aber vielen Dank, Jens, dafür, dass du uns das geschickt

Florian: hast. Wir haben uns gefreut.

Florian: Und wenn ihr uns auch was schicken wollt, der Teil kommt später im Podcast,

Florian: wo ihr das erfahrt, aber das, weil es spezifisch für Science Frames war,

Florian: haben wir es hier besprochen.

Florian: Und dann hoffen wir, dass die künstliche Intelligenz oder die Roboterintelligenz

Florian: auf dem Saturnmond Tetis bleibt und uns hier auf der Erde keine Schwierigkeiten macht,

Florian: weil die Schwierigkeiten haben wir vorhin gerade besprochen und wir freuen uns

Florian: lieber auf neue, spannende und vielleicht bessere Filme, die du beim nächsten Mal vorstellen willst.

Evi: Ich hätte nicht mal schauen, dass das alles im Gleichgewicht bleibt.

Florian: Ja, da kannst du einfach nicht mal nur gute Filme vorstellen,

Florian: dann freuen sich auch alle.

Evi: Nein, ich finde das schon witzig. Ich finde, solche Filme sollten auch einmal

Evi: dabei sein. Ich finde das schon ganz lustig.

Florian: Ist okay. Dann machst du das nächste Mal einfach einen mittelmäßigen Film.

Evi: Okay, mal schauen, was mir wieder unter die Finger kommt.

Florian: Ja, das werden wir in zwei Wochen hören und bis dahin verabschieden wir uns und sagen Tschüss.

Evi: Tschüss, bis dann.

Florian: Das war Science Frames und wenn ihr Evi mal persönlich sehen wollt,

Florian: wie sie über Wissenschaft spricht, dann habt ihr die Chance am 28.

Florian: April, womit wir nahtlos und sofort in die Veranstaltungsrubrik überleiten. Denn am 28.

Florian: April wird Evi gemeinsam mit ihren Podcast-Kolleginnen Jana und Elka ihr neues

Florian: Buch auf einem Café im All in Wien präsentieren. Im Planetarium Wien wird es

Florian: die Buchpräsentation geben mit einer Planetarium-Show dazu.

Florian: Könnt ihr am 28. April hingehen und euch das anschauen, wenn ihr irgendwo in Wien seid.

Ruth: Cool. Kriegen wir da Gästekarten?

Florian: Wenn du fragst, sicherlich. Ich nicht, weil ich muss nämlich leider mit den

Florian: Science Passers auftreten.

Ruth: Okay. Ich glaube, am 28. hätte ich Zeit. Okay, ich frage die Evi.

Florian: Ja, genau. Hast du etwas, was du ankündigen möchtest?

Ruth: Also genau, am 23. Ich bin draufgekommen, dass, wie ich es das letzte Mal,

Ruth: glaube ich, falsch angekündigt habe, im Bregenz, im Kunsthaus Bregenz mit dem

Ruth: Planetarium, dass noch Karten zur Verfügung stehen für die Abendvorstellung.

Ruth: Gar keine Karten. Also, ihr könnt einfach kommen.

Florian: Okay.

Ruth: Die Familien-Kinder-Veranstaltungen, die sind schon quasi abgezählt, okay.

Ruth: Aber die Abendveranstaltung, die als Vortrag läuft, obwohl es auch in der Planetarium

Ruth: schon sein wird, da könnt ihr einfach hinkommen.

Florian: Ja, macht das doch.

Ruth: Und je nachdem, wie viele Leute dann kommen, muss ich dann halt 1,

Ruth: 2, 3, 4, 5 oder 27 Vorstellungen machen.

Ruth: Also, ein bis zwei sind geplant. Keine Ahnung, ob da jetzt irgendwie schon nur

Ruth: viele Leute kommen oder niemand. Also wenn ihr in der Gegend seid,

Ruth: übermorgen, wenn ihr das zeitnah hört. Am 23.

Ruth: Um 19 Uhr gibt es im Kunsthaus Bregenz, wo es übrigens auch eine coole Ausstellung gibt und so weiter.

Ruth: Planetariumsvorstellungen. Am 24. dann bei der langen Nacht der Forschung.

Ruth: Da muss man sich auch nicht anmelden. Da kann man auch einfach vorbeikommen

Ruth: in Dornbirn. Also 23. Bregenz, 24.

Ruth: Dornbirn. Kommt einfach vorbei. Ihr findet mich im Programm.

Ruth: Ich bin in irgendeinem Gebäude irgendwo auf dem Campus dort,

Ruth: aber ihr findet das und ich freue mich, euch zu sehen.

Florian: Vorarlberg ist so winzig. Da findet man alles. Das schafft ihr.

Ruth: Genau, die kennen sich auch alle und die wissen alle Bescheid. So ist es wirklich.

Florian: Genau. Ja, ich bin nicht in Vorarlberg. Am 24. lange nach der Forschung.

Florian: Da gibt es die Verleihung des Oberhummer Awards mit den Science Busters und

Florian: der Preisträgerin Sandy Toxwick in Wien. auch im Rahmen der langen Nacht Erforschung.

Florian: Und ansonsten die diversen Science-Busters-Shows, die ich eh schon oft angekündigt

Florian: habe und die ihr unter sciencebusters.at findet.

Florian: Das wiederhole ich jetzt ausnahmsweise mal nicht, sondern wiederhole nur noch

Florian: schnell die Sternengeschichten-Live-Shows, die es noch gibt, nämlich die

Florian: letzte vor dem Sommer, am 3. Juni in Wien, Sternengeschichten Live.

Florian: Ich werde auch mein Programm ein bisschen verändern. Ich möchte mal ein paar

Florian: neuere Sachen ausprobieren.

Florian: Das heißt, wer das schon gesehen hat, damals im Januar, glaube ich,

Florian: in der Kulisse, kann gern nochmal kommen.

Florian: Es wird nicht mehr exakt dasselbe Programm sein wie damals. Ein bisschen was

Florian: wird sich ändern, hoffe ich.

Florian: Und dann gibt es eine weitere Sternengeschichten Live-Show in Österreich,

Florian: die seit kurzem im Vorverkauf ist, nämlich die am 3.

Florian: Dezember in Graz. Und dazwischen noch am 19.

Florian: November in Baden und dazwischen an diversen Orten in Deutschland,

Florian: in Norddeutschland, in Ostdeutschland, in Süddeutschland.

Florian: Schaut auf sternengeschichten.live, da findet ihr alle Termine.

Florian: Und die findet ihr auch in den Shownotes dieser Folge, wenn ihr da hinschauen

Florian: wollt, auf dasuniversum.at.

Florian: Und wenn ihr uns keine Fragen, sondern irgendwas anderes schicken,

Florian: schreiben, sagen wollt, dann macht das unter hello at dasuniversum.at.

Florian: Oder schickt uns Post. Und wir haben schon wieder eine Karte aus Neuseeland bekommen von Markus.

Florian: Wunderschöne Karte mit Sternen drauf. Vom Lake Tekapo, der Südinsel von Neuseeland, hat er uns geschickt.

Florian: Toll, Sterne zu sehen, sagt er hier. Wunderschön.

Florian: Vielen Dank, Markus. Und keine Ahnung, was ihr alle in Neuseeland treibt,

Florian: wisst ihr, was wir nicht wissen.

Ruth: Gibt es da was gratis?

Florian: Und dann war ich vor kurzem auch noch bei einer Science Buster Show in Graz.

Florian: Und in Graz hat das Universum einen Umschlag bekommen von Christina aus Graz.

Florian: Du auch kennst, die wir bei der Bauern-Silvester-Show schon getroffen haben

Florian: in Graz, die sich mit Sonnenforschung beschäftigt und sehr begeistert war über

Florian: die Sonnenfolge, die du erzählt hast und sie hat gemeint, es war nichts falsch.

Ruth: War nicht grob Blödsinn.

Florian: Ich habe dir Blödsinn vorher rausgeschnitten, habe ich gesagt. Wie immer.

Florian: Und sie hat uns einen Umschlag gegeben, einen verschlossenen,

Florian: den ich jetzt gerade live aufmache und da drinnen ist...

Ruth: Vorsicht, das Finanzamt hört zu.

Florian: Drinnen ist eine Schokoladentafel von Zotter, Milchstraße heißt die.

Ruth: Echt?

Florian: Ja.

Florian: Und dann haben wir hier einen schönen Brief, eine Postkarte mit Nordlichtern,

Florian: offensichtlich selbst fotografiert.

Florian: Wunderschöne Polarlichter aus dem schönen finnischen Lappland.

Florian: Von ihr selbst gestattet.

Florian: Ich lese jetzt nicht alles vor, was hier drin steht. Ich muss jetzt erstmal

Florian: in Ruhe lesen, ob da was Persönliches drin steht.

Florian: Christina schickt uns wunderschöne Bilder von Polarlichtern und auch ein Bild

Florian: von ihr als Beweis, dass sie dort war.

Florian: Also macht alles die KI, Christina, das glaubt man nicht.

Florian: Ist da noch was drin im Umsplot? Nein, das war alles. Ja, vielen,

Florian: vielen Dank, Christina, für diese schönen Bilder und die gute Schokolade.

Ruth: Die Milchstraße, jetzt habe ich sie gerade hier vor mir elektronisch,

Ruth: die ist sogar scheibenförmig.

Florian: Ja, genau.

Ruth: Das ist so cool. Vielen Dank, Christina. Und bis zum nächsten Mal in Graz dann.

Ruth: Im Dezember wahrscheinlich, in meinem Fall.

Florian: Hat sich schon angekündigt.

Ruth: Sehr gut, sehr gut.

Florian: Ja, wie gesagt, wir freuen uns auch über diese Art der Kommunikation und Unterstützung.

Florian: Und andere Arten der Unterstützung gibt es auch noch. Und dir zählt Ruth.

Ruth: Ja, genau. Also wenn ihr uns unterstützen wollt, auf eine nicht schokoladige Art und Weise.

Ruth: Oder welche andere Art und Weise ihr auch immer kulinarisch möchtet.

Ruth: Wir sind da offen. Aber es geht auch unkulinarisch mit Geld.

Ruth: Wir freuen uns natürlich immer auch über finanzielle Unterstützung,

Ruth: weil wir ja doch hier auch unseren Beruf ausüben und eine Miete und so weiter zahlen müssen.

Ruth: Aber jetzt macht euch keine Sorgen, wir schaffen das schon.

Ruth: Aber wenn ihr uns auch finanziell unterstützen wollt und eure Wertschätzung

Ruth: für unsere Arbeit auf diese Art und Weise ausdrücken möchtet,

Ruth: dann freuen wir uns darüber.

Ruth: Und das geht auf verschiedene Arten und Weisen, zum Beispiel über PayPal.

Ruth: Da könnt ihr uns einfach einen Betrag senden. Das haben seit dem letzten Mal Eric.

Ruth: Und Marco gemacht. Vielen Dank, Erik und Marco.

Ruth: Oder ihr könnt auch ein Abo abschließen. Das geht über Steady und Patreon und

Ruth: da kriegen wir dann quasi automatisch, ohne dass ihr was tun müsst,

Ruth: regelmäßig Kohle von euch. Das ist natürlich auch super für uns.

Ruth: Und das hat seit dem letzten Mal Recke gemacht. Ganz herzlichen Dank.

Ruth: Und dann gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit, uns einfach ein E-Mail

Ruth: zu schreiben und zu fragen, hey, ich will euch Geld geben.

Ruth: Und das hat basically Bommi gemacht, Bommi und Elke, und hat uns dann eine Spende geschickt.

Ruth: Ihr seid ja wahnsinnig, ihr zwei, Bommi und Elke. Ganz herzlichen Dank.

Ruth: Das ist definitiv, definitiv die großzügigste Spende, die wir bis jetzt bekommen haben.

Ruth: Wir sind ganz gehambelt. Wir wissen gar nicht, wie es so reicht.

Ruth: Wir werden auf jeden Fall mal irgendwie ein Bier auf euch trinken und wir haben

Ruth: uns eh schon verständigt und kommuniziert, wenn ihr noch irgendwie,

Ruth: Wenn wir euch noch was Gutes tun können, dann sagt bitte Bescheid.

Florian: Genau, könnt gerne zu Science Buster-Sternengeschichten-Schoß kommen,

Florian: wenn das bei euch irgendwo passend liegt.

Florian: Meldet euch und so weiter. Aber ja, wir sind ja in Kommunikation.

Florian: Vielen, vielen Dank dafür. Das war eine wirklich enorm großzügige Spende. Und damit?

Ruth: Damit sind wir durch.

Florian: Damit sind wir durch. Wenn ihr noch mehr hören wollt, dann schickt unsere Stimmen

Florian: in die KI und lasst euch einen Podcast erzählen.

Ruth: Ja, das wäre lustig.

Florian: Das geht auch, kann man machen. Und dann schickt uns aber bitte das Ergebnis.

Florian: Es gibt komplett KI-generierte Podcasts.

Florian: Gibt es auch, aber wir sind nicht KI-generiert.

Florian: Wir sind original und werden das auch noch in zwei Wochen sein bei der nächsten

Florian: Folge von Das Universum.

Florian: Und bis dahin verabschieden wir uns und wünschen euch einen schönen Frühling und Frühsommer.

Ruth: Geht's raus. Macht's es gut.

Florian: Tschüss.

Ruth: Ciao.

Über diesen Podcast

Ruth und Florian reden über das Universum. Mit Fragen. Und Antworten.

Die Astronomin Ruth (Spezialgebiet Galaxien) und der Astronom Florian (Spezialgebiet Asteroiden) reden über das Universum. Ruth betreibt ein mobiles Planetarium; Florian erzählt auf Bühnen, in Büchern und in Podcasts über den Kosmos und beide plaudern gemeinsam über alles, was dort so abgeht. In jeder Folge erzählen sie einander eine spannende Geschichte aus der aktuellen Forschung. Und beantworten Fragen aus der Hörerschaft zu allem was man gerne über das Universum wissen möchte. In der Rubrik "Science Frames" untersucht Evi die Verbindungen zwischen Science Fiction und echter Wissenschaft.

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von und mit Florian Freistetter, Ruth Grützbauch, Evi Pech

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